Archiv für den Monat: August 2013

famose Schokoladensauce… nach Cynthia Barcomi

Eine böse Gruppe von intigranten Kochbuchsüchtigen hat mich auf eine noch viel fiesere Internetseite Namens ‚Langer Blomqvist‘ aufmerksam gemacht. Dort war ich shoppen und habe unter anderem ‚Backen – i love baking‘ von der wundervollen Cynthia Barcomi erstanden. Gelesen und verliebt – damit wandert es auf die Liste der Bücher, welche ich für die ‚Jeden Tag ein Buch‘ Woche im November rezensieren werde.

In einem Anflug von SchokoladenLust, habe ich schnell die Schokoladensauce aufgesetzt, diese ist sehr einfach und hat mich lauwarm, mit einer Kugel Vanille Eis, in den Himmel gehoben – GORGEOUS! 

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Und dann ist sie auch noch binnen 3 Minuten gemacht!

Für ca 600 ml Himmel benötigt ihr:

  • 250 ml Wasser
  • 80 Gramm RohRohrZucker
  • 125 ml (8 EL) Sirup (heller Grafschafter Goldsaft)
  • 90 Gramm ungesüsster Kakao (Bio & Fairtrade)
  • 60 Gramm Zartbitter Schokolade gehackt (Bio & Fairtrade)

Noch 3 Minuten bis zum Himmel (plus Abkühlzeit)

Wasser, Zucker, Sirup und Kakao in einem Topf verrühren und aufkochen. Herd ausschalten, die gehackte Schokolade zu geben und solange rühren, bis sie geschmolzen ist.

Fertig!

Jetzt könnt ihr entweder 600 ml Schokoladensauce vernichten oder ihr füllt sie in eine Flasche um. Da die Sauce relativ dick wird, habe ich eine alte Sahne Flasche mit breiter Öffnung genommen. Schütten kann man sie nicht,  also nehme ich einen TL Sauce (daher die breite Öffnung der Flasche), tue diesen in eine Schüssel, stelle die Schüssel für 5 Sekunden in die Mikrowelle, tue eine Kugel Eis hinein und schmelze dahin!

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Wie ein kleines Kind freue ich mich schon auf Brownies, mit dieser warmen Sauce oder Eisenkuchen aka Waffel…. 

P.S.: Ich saß beim ersten Löffel wirklich seufzend auf der Terrasse und es entrutschte mir… naja… lassen wir das… Probiert es aus 🙂

Quelle: Backen - i love baking von Cynthia Barcomi

Traumstücke

Alle backen sie, die süchtig machenden Traumstücke, welche Karen vor ein paar Wochen in die Blogwelt geschickt hat.
Als Teil eines Geschenks, in Form von liebevollem aus meiner Küche, habe ich sie nun auch gebacken. Ergebnis, die Familie und das Büro sind begeistert, also, eine ganz eindringliche ‚ab in die Küche und backen‚ Empfehlung!
Edit: Wie ich nun mittlerweile mitbekommen habe, ist Nancy von Samt & Sahne ’schuld‘ daran, dass diese Leckerei, gefühlt, halb Deutschland süchtig macht 🙂 Danke Nancy!

Zutaten für 2 Bleche:

  • 500 Gramm gesiebtes Mehl (405)
  • 5 Eigelb (das Eiweiss anderweitig weiter verwenden)
  • 250 Gramm Butter
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 140 Gramm RohRohrzucker
  • 150 Gramm Puderzucker

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Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder Küchenmaschine gut vermengen. Anschliessend von Hand zu einem Teig verkneten.

Den Teig nun für eine gute Stunde in den Kühlschrank geben.

Den Ofen auf 180° (Ober-und Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und nun den Teig verarbeiten. Einfach eine Teigmenge abnehmen, weich kneten und zu Fingerdicken Röllchen verarbeiten. Diese werden so dann in 1 cm breiten Stücke geschnitten und auf das Backpapier gelegt.
Wenn das Blech voll ist, ab damit in den Ofen und für ca 15 Minuten backen lassen. Sie sollten goldbraun sein.
Wie bei Keksen so üblich, den Ofen im Auge behalten, nicht das die Traumstücke zu Brandstücken werden.

Die Traumstücke auf einem Gitter auskühlen lassen und, wenn sie nur noch lauwarm sind, im Puderzucker schwenken.

Verpacken, verschenken, teilen oder einfach selber essen.

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Danke Karen, Danke… Ich habe neue Lieblingskekse, die es bestimmt noch oft geben wird 🙂
Die Tage erhaltet ihr ein Rezept für das übrige Eiweiss in Form von leckeren SchokoBaisers!

Quelle: Karens Backwahn - Traumstücke
Original stammt von Samt & Sahne

Pflaumen und Broilers – eine unglückliche Mischung?!?

Weinen und mit dem Fuss aufstampfen möchte ich, weil ich so sauer bin, es mir nicht erklären kann und es mir um die Arbeit und die Lebensmittel so leid tut. Ja, so bin ich, bockig und itzig, wenn es nicht so läuft, wie ich es gerne hätte!

Aber fangen wir doch vorne an: ich bekam von einer lieben Freundin 4 Kilo Pflaumen aus dem Garten. Diese habe ich vor 2 Wochen, nach Feierabend, abgeholt und nach Hause transportiert. Dort angekommen, habe ich nach einem Rezept für Pflaumenmus gesucht, wurde bei ‚Chefkoch‘ fündig und habe dann die 4 Kilo Pflaumen tapfer entkernt.

Mein Finger sahen hinter her aus, als hätte ich wer weiss was veranstaltet… Ergebnis, 4 Tage Hände verstecken, da Nägel, Nagelbett und die Risse von den Kernen, lila waren… *pfui*

So schöööön sahen sie aus, die Pflaumen! Sie wuurden erst 20 Minuten gekocht und dann mit Zucker und Gewürzen in den Ofen gegeben.

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Während die Pfaumen im Ofen garten und lecker dufteten, habe ich die Gläser im Zweitofen sterilisiert, die Deckel und das gesamte Werkzeug im kochendem Wasser sterilisiert und dabei laut  gröhlend die ‚Broilers‘ gehört (solltet ihr die Toten Hosen mögen, und die Broilers nicht kennen – gibt es hier einen Musik Tipp – anhören! Die Jungs sind großartig). Wenn man nach Feierabend noch 4 Stunden in der Küche steht, sollte man ja auch zwingend Spass dabei haben.

Nach ca 2 Stunden im Ofen sahen die Pflaumen lecker aus und schmeckten sehr gut! Nur für das Brot waren sie zu flüssig. Also habe ich ein Kilo (von den Pflaumen) abgenommen und, mit Hilfe von Konfitura, Fruchtaufstrich draus gemacht. Die restlichen 2,5 Kilo ‚Kompott‘ habe ich in die steriliserten Gläser gefüllt und auskühlen lassen (gute 5 Minuten über Kopf) – die Gläser haben alle brav geploppt.

4 Gläser Pflaumen Fruchtaufstrich habe ich am Ende auch gehabt.

Nun, das ärgerliche an der ganzen Geschichte:
Die 3 Gläser Kompott, 2,5 Kilo, sind am Sonntag komplett im Müll gelandet, da die Masse geschimmelt hat.
Erklären kann ich es mir, wie oben erwähnt, überhaupt nicht.

Vielleicht mochten die Pflaumen ja die ‚Broilers‘ nicht?!?

Ratatouille aus dem Ofen – unfucking fassbar legger!

Tja, mehr muss man dazu auch eigentlich gar nicht schreiben… Dieses Ratatouille aus dem wundervollen Kochbuch ‚Täglich Vegetarisch‘ ist einfach der Knaller – Punkt. Meinereiner wird nächstes Wochenende die 3 fache Rezeptmenge in die riesige OfenForm werfen und dann die erste Winterration in Gläser füllen. Wenn nicht jetzt, wo einen bei dem Besuch auf dem Markt die wunderschönen Auberginen und Zucchinis quasi anspringen und darum betteln verarbeitet zu werden, wann denn dann? Ok, die Paprika, die werde ich wohl noch nicht aus Deutschland bekommen, oder zumindest nicht vom Bauern umme Ecke… Aber mal schauen, was die Ökokiste mir am Samstag so anbieten kann.
Damit ihr Euch auch den Sommer für den Winter konservieren könnt, oder damit ihr am Wochenende einfach nur Sommer auf dem Teller haben wollt, hier kommt das Rezept!

Ach, Moment, vorher noch die Info, dieses Rezept lässt sich toll vorbereiten und kocht im Ofen quasi alleine – super für Besuch, wenn man nicht die ganze Zeit in der Küche stehen möchte.

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Zwiebeln (in dicken Scheiben)
  • 2 Paprika – Farbe egal ( in ca 3 cm grossen Stücke geschnitten)
  • 400 Gramm Zucchini – Farbe egal (in dicken Scheiben – sehr dicke Zucchinis zusätzlich noch halbiert)
  • 1 Aubergine – ca 300 Gramm (in ca 3 cm grosse Würfel geschnitten)
  • 3 Knoblauchzehen (fein geschnitten)
  • 800 Gramm gehackte & geschälte Tomaten aus der Dose
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Prise Zucker
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • etwas Thymian oder Oregano zum abschliessenden würzen, ganz nach Belieben
  • 7 EL Olivenöl

 

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Zubereitung:

Den Ofen auf 190° vorheizen.
Das Gemüse (Paprika, Zucchini, Aubergine, Zwiebeln) in eine Auflaufform geben, ordentlich salzen, pfeffern, 5 EL Olivenöl hinzufügen und gut umrühren.
Die Auflaufform für 60 – 90 Minuten in den Ofen geben und im 30 Minuten Takt umrühren. Das Gemüse sollte zum am Ende schön weich sein, aber natürlich nicht verbrannt – leicht gebräunt, wäre Ideal.

Als nächsten muss die Tomatensauce angesetzt werden, hier für 2 EL Olivenöl in einem Topf, bei mittlerer Hitze, erhitzen. Den Knoblauch darin andünsten (nicht anbrennen lassen). Die Tomaten samt Saft, den Zweig Thymian und das Lorbeerblatt hinzufügen und nun 45 Minuten, ohne Deckel, leicht köcheln lassen, dabei immer wieder rühren. Die Sauce ist fertig, wenn sie dick und sämig ist. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, anschliessend bitte den Thymian Zweig und das Lorbeerblatt wieder entfernen.

Die Tomatensauce wird über das gare Gemüse gegeben, gut gemischt und für weitere 10 Minuten in den Ofen geschoben. Am Ende Thymian oder Oregano untermischen und warm mit Reis oder Brot servieren.

Meine total schicke blaue Auflaufform kennt ihr ja schon 😀

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Quelle: Täglich vegetarisch von Hugh Fearnley Whittingstall

Roggenbrötchen

Backen tue ich übrigens auch. Zumeist Brot und Brötchen, mit meinem mittlerweile 1,5 Jahre alten Sauerteig Anstellgut (ASG). Kneten tue ich meine Teige mit meiner Kenwood Major KMM40.

Den Sommer über habe ich pausiert, da es mir definitiv zu warm war, aber irgendwann konnten wir die Brötchen vom Bäcker dann doch nicht mehr sehen und so habe ich das ‚Brotbackbuch‘ von Lutz Geißler genommen und ein ‚einfaches‘ Rezept gesucht. Mein Augenmerk lag dabei ganz klar darauf, dass ich Samstag Abend keine Lust mehr hatte, Quellstück, Brühstück, Vorteig und Sauerteig anzusetzen. So landete ich bei den Roggenbrötchen, die am Samstag nur einen Sauerteig von mir forderten und erst am Sonntag Quellstück und Autolyse-Teig verlangten.

Es war echt warm am Sonntag, so dass der Teig  sich zickig anstellte und sich gar nicht schneiden oder wirken lassen wollte. Es war viel Mehl und Geduld (die ich ja nicht besitze) von Nöten, um nicht alles in den Müll zu werfen *grrrrrrr*

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Gut das ich durchgehalten habe, die Brötchen sind am Ende sehr lecker geworden 🙂

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Zutaten für ca 16 Brötchen:

Sauerteig:

    • 300 Gramm Roggenmehl 1150
    • 240 Gramm Wasser
    • 30 Gramm ASG (Anstellgut)

Quellstück:

    • 150 Gramm Roggenschrot
    • 150 Gramm Wasser
    • 18 Gramm Salz

Autolyse-Teig:

    • 200 Gramm Weizenmehl 550
    • 160 Gramm Wasser

Hauptteig:

    • 125 Gramm Weizenmehl 550
    • 125 Gramm Weizenmehl 1150
    • 70 Gramm Wasser
    • 8 Gramm frische Hefe
    • 8 Gramm Butter / Alsan

Zubereitung:

Die Zutaten für den Sauerteig mischen und für 20 Stunden warm gehen lassen.

Die Zutaten für das Quellstück mischen und 8 Stunden, im Kühlschrank bei 6°, quellen lassen.

Die Zutaten für den Autolyse-Teig mischen und 30 Minuten gehen lassen

Den Sauerteig, das Quellstück, den Autolyse-Teig und die Zutaten für den Hauptteig in eine Schüssel geben. 10 Minuten auf kleiner Stufe kneten lassen und anschliessend noch weitere 2 Minuten auf zweiter Stufe kneten.
Den Teig 1,5 Stunden gehen lassen, nach 1 Stunde durchrühren (ich habe die Maschine, wie von Lutz empfohlen, auf kleinster Stufe wieder eingeschaltet und 1 Minute laufen lassen).

Den Teig hab ich auf mein sehr, sehr stärkt bemehltes Ultraflon Teigbearbeitungstuch gegeben und, da der Versuch zu schneiden misslang, habe ich einzelne Kugeln entnommen und diese mit ordentlich Mehl rund geschliffen.

Die Teiglinge in ein Bäckerleinen geben und eine Stunde gehen lassen.

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Den Backofen mit dem Backblech oder Backstein auf 230° vorheizen, die Brötchen auf ein Backpapier geben und auf Blech oder Backstein schieben.  Ich benutze Dauerbackfolie welche bis 250° erhitzbar ist – diese gibt es in Backshops oder in der Bucht.

Ich habe in 2 Fuhren gebacken und, da ich die Brötchen einfriere und dann Morgens aufbacke (aufgetaut 4 Minuten bei 170 Grad – funktioniert einwandfrei), habe ich die Brötchen nicht ganz durch gebacken
Somit, habe ich die Brötchen 18 Minuten bei 230° gebacken, und beim Einschießen schön geschwadet. Wenn ihr die Brötchen sofort essen wollt, bitte ca 22 Minuten backen lassen – je nach Grösse 🙂

Die Brötchen auf einem Rost abkühlen lassen.

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Wenn ihr Interesse am Backen habt, kann ich Euch nur wärmstens das ‚Brotbackbuch‘ von Lutz empfehlen. Rezepte und Hintergrundwissen, wie kein anderes auf dem deutschen Markt. Testen könnt ihr sonst auch erstmal mit den Rezepten aus seinem Blog ,oder ihr schaut bei Ketex vorbei. 

Quelle: Das Brotbackbuch von Lutz Geisler

Spinat-Ricotta Lasagne mit Thymian Schmortomaten

Es folgt nun das Rezept für die unfotogene Lasagne… mit dem Rezept für die Nudeln habt ihr Euch ja  bereits aufgewärmt, da können wir doch gleich weitermachen 🙂

Zugegeben, dieses Rezept ist etwas zeitintensiv, aber dafür schmeckt es lecker und die Gäste waren begeistert.

Zutaten für 4 Personen:

  • Lasagneplatten aus dem Nudelrezept
  • 1,2 Kilo Tomaten
  • Thymian (die Blätter von 4 Zweigen)
  • 2 Schalotten gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 400 Gramm Blattspinat (BIO Tiefkühl – aufgetaut)
  • 250 Gramm Ricotta (BIO)
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • Muskatnuss (frisch gerieben)
  • 600 ml Milch
  • 25 Gramm Butter (BIO)
  • 2 EL Mehl (405 oder 550)
  • 100 – 150 Gramm BIO Käse (ich hatte Gruyere) gerieben
  • 100 Gramm BIO Mozzarella zerpflückt

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Zubereitung:

Den Ofen auf 170° vorheizen, während dieser heizt, die Tomaten waschen, den Strunk entfernen und halbieren. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech geben, mit Thymian bestreuen und Olivenöl (ca 2 EL) beträufeln. Das Blech für eine gute Stunde in den Ofen geben, die Tomaten sind fertig wenn sie anfangen zu karamellisieren.

Die gewürfelten Schalotten in heisses Öl geben und bei mittlerer Hitze 4 Minuten dünsten, den gehackten Knoblauch zugeben und eine weitere Minute dünsten lassen. Den Spinat hinzugeben, umrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Herd ausschalten.

In einem Topf die Milch erwärmen (nicht kochen). Milch aus dem Topf nehmen. Nun die Butter im Topf schmelzen, das Mehl einrühren und schwitzen, nicht anbrennen, lassen (Mehlschwitze). Langsam die warme Milch zugeben (rühren, rühren, rühren) und aufkochen lassen, bis die Sosse andickt. (Aufpassen, das sie nicht zu dick wird, da noch der Käse hinzukommt) Nun die Hälfte des geriebenen Käses und die Hälfte des Mozzarellas in die Sosse rühren, bis sich der Käse aufgelöst hat. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Den Backofen auf 180° vorheizen.

In einem grossen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die frischen Lasagne Platten 2 Minuten vorkochen (max 2 zur Zeit) und auf einem sauberen Küchentuch ablegen.

Und jetzt, wird geschichtet:
Bechamel nach unten, darauf 2 Lasagneplatten (je nach Grösse der Form), darauf Tomaten, Spinat, Ricotta, Béchamel, dann wieder von vorne. Lasagneplatten, Tomaten, Spinat, Ricotta, Bechamel und noch einmal wiederholen. Mit der Bechamelsosse abschliessen und den restlichen Käse / Mozarella oben verteilen.

Lasagne in den Ofen schieben, 30 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten ruhen lassen und dann ESSEN.

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Anmerkung:
Ihr könnt die Platten natürlich auch kaufen. Ihr benötigt ca 8 Stück und müsst dieses 6 Minuten vorkochen 🙂
Und wenn ihr frischen, regionalen, Spinat bekommt, könnt ihr den natürlich verwenden.

abgewandelt nach: JAMIE - Heft 3/2012

Nudeln machen glücklich, deshalb solltet ihr sie selber machen

Gibt es Menschen, die keine Nudeln mögen?
Ich befürchte ja… Aber als Bremer liebt man Nudeln alleine schon wegen Loriot und seinem unvergesslichen Nudel Sketch *klick*

Als kleine Italien Liebhaberin, mache ich  unsere  Nudeln selber, wenn es die Zeit her gibt. Zum Feierabend greife ich aber, zugegeben, auch auf getrocknete Ware zurück. Der Unterschied zwischen homemade und fertig ist tatsächlich riesig, die Herstellung lohnt sich also und man kann die Pasta angeblich auch einfrieren.

Ich mache vegane Nudeln aus Hartweizenmehl, da ich noch keinen Grund für Eier in Nudeln gefunden habe. Vielleicht belehrt man mich irgendwann eines besseren, aber bis jetzt haben wir mit dem folgenden Nudel Rezept von Rigatoni, über Tortellini,bis zu Ravioli und Lasagne alles hinbekommen.

Am Wochenende habe ich eine sehr leckere Lasagne gemacht, das Rezept folgt die Tage, heute gibt es das Nudelrezept, quasi zum aufwärmen 🙂

Zutaten für 400 Gramm Nudelteig:

  • 300 Gramm Hartweizenmehl (bis jetzt ist das Mehl der Adler Mühle am Besten)
  • ca 150 ml lauwarmes Wasser
  • eine gute Prise Salz
  • italienische Musik, Ruhe und eine Portion Herzblut
  • ein Glas Rotwein (ohne Küchen Wein geht nichts – der sorgt zur Not auch für Ruhe und gute Laune)

Zubereitung:

Alle Zutaten von Hand kneten, kneten, kneten, bis ihr einen schönen geschmeidigen Teig habt (eventuell ein Schups mehr Wasser). Den Teig eine Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Anschliessend von Hand ausrollen und zuschneiden oder durch eine Nudelmaschine laufen lassen. Für Lasagne gehe ich, bzw der Mann der die Ruhe dafür hat, bis auf Stufe 7 (mit meiner Kenwood Major und dem Nudelaufsatz A970).
Der Vorteil einer elektrischen Nudelmaschine ist, meiner Meinung nach, der gleichmässige Druck, ihr könnt den Teig aber auch mit einer manuellen Maschine oder von Hand ausrollen.

Schmecken tun die selbstgemachten Nudeln auf jeden Fall um Welten besser als alle fertig gekauften!

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abgewandelt nach: Nudeln selbst gemacht von Cornelia Schinharl

Erdbeer-Balsam

Im Winter, als ich viel Zeit hatte, habe ich den ein oder anderen Blog gelesen und zig Rezepte gefunden, welche ich zur passenden Saison unbedingt ausprobieren wollte.
Steph schafft es, mit so einer Begeisterung ihre Rezepte anzupreisen, dass man in den Monitor greifen möchte. So, war es auch mit diesem Erdbeer-Balsam, und was soll ich sagen, ich kann mich ihrer Euphorie nur voll und ganz anschliessen.
Die Himbeer Variante ist nächstes Wochenende dran 🙂

Als erstes müsst ihr den Erdbeer-Essig ansetzen, die Anleitung findet ihr hier: Erdbeer-Essig

Dann geht es an den Erdbeer-Balsam, hier bin ich etwas abgewichen.

Zutaten für 1 Liter:

  • 600 Gramm Erdbeerpüree
  • 240 Gramm RohRohrZucker
  • 350 ml Erdbeer-Essig

Zubereitung:

Die Erdbeeren putzen, waschen und pürieren (ich hatte meine vor 3 Wochen püriert und eingefroren, um zu verhindern, keine mehr zu bekommen – hat gut funktioniert)

Das Püree mit dem Zucker in einem Topf erwärmen, Herd ausschalten, Essig hinzugeben, umrühren und probieren. Wenn ihr mögt, könnt ihr natürlich mehr Essig nehmen.

In sterilisierte Flaschen umfüllen und verschenken, oder selber geniessen 🙂

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Wir haben alle einen Löffel pur gegessen und dann einen im Weisswein gehabt. Sehr lecker. Nun werde ich demnächst also mal testen, was man damit so alles anstellen kann, ausser dem Genuss auf Eis, Pana Cotta, pur oder im Sekt.

Ansonsten kann man sich damit sicher im Winter kurz den Sommer zurück holen.

Quelle / Inspiration: mal wieder, der KuLa

Flammkuchen

Arthurs Tochter hat letzte Woche ein Bild ihres Flammkuchens geposted. Das hat mich daran erinnerte, dass es noch andere Dinge außer Pizza auf diesem Planeten gibt, die sich über die Anwesenheit meines Brotbacksteins freuen 🙂

Das folgende Rezept besitze ich schon ein paar Jahre, es stammt aus irgendeiner Zeitschrift.

Einen Tag nach Astrid gab es also auch bei uns endlich mal wieder Flammkuchen, Danke Astrid!

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Zutaten:

  • 250  gramm Mehl (Weizen 550)
  • 1  TL Salz
  • 2  TL  Olivenöl
  • 125  ml  Wasser
  • 1  Becher Creme Fraiche (BIO)
  • Paprika
  • Salz
  • Pfeffer
  • Schnittlauch / glatte Petersilie
  • 3 Tomaten
  • 4 Lauchzwiebeln
  • 1/2  rote Zwiebel

Zubereitung:

Das Mehl mit dem Salz, dem Öl und Wasser zu einem glatten Teig kneten. Anschliessend 30 Minuten ruhen lassen.
Ihr solltet diesen Teig von Hand kneten, so merkt ihr am besten, ob noch Wasser fehlt.

In der Zwischenzeit das Creme Fraiche mit den Kräutern, Salz und Pfeffer würzen / abschmecken.
Die Tomaten achteln, die Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden, die rote Zwiebel in dünne Halbringe schneiden.

Den Teig sehr dünn ausrollen (eventuell teilen und 2 Portionen backen) und mit dem Creme Fraiche bestreichen. Tomaten, Lauchzwiebeln und rote Zwiebeln drauf verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 240 Grad, wenn vorhanden auf Backstein, mittlerer Einschub, ca 6 – 8 Minuten backen,  bis der Flammkuchen leicht knusprig ist und bevor die Zwiebeln verbrennen 😉 Solltet ihr keinen Backstein haben, heizt das Backblech mit vor, das macht bei Pizza, Flammkuchen, Brot und Brötchen viel aus!

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Belegen könnt ihr den Flammkuchen mit allem, was der Kühlschrank so hergibt. Zucchini und Aubergine würde ich in der Pfanne kurz andünsten. Ihr müsst das Creme Fraiche natürlich nicht selber würzen, ihr könnt auch Kräuter Creme Fraiche nehmen.

Bis vor 2 Wochen kannte ich den Blog ‚Arthurs Tochter kocht‘ nicht, mittlerweile bin ich ein absoluter Fan. Nicht nur, das Sie so tolle Events wie ‚Jeden Tag ein Buch‘ in’s Leben gerufen hat, nein, sie rezensiert auch Kochbücher brutal ehrlich. Gestern hat sie dazu aufgerufen, das Pausenbrot zu retten und unterstützt damit die Kampagne des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.  Ach so, tolle Rezepte gibt es bei ihr natürlich auch 🙂
Aus diesen und andere Gründen, habe ich  den Blog soeben in meine ‚Blogroll‘ aufgenommen. 

Und nun: Guten Appetit!

Paprika-Knoblauchbutter

Ich bin total im Butter Fieber  – Neuer Leitsatz: Wenn das Leben Dir Sahne gibt, mach Butter! Ich bin nur froh, dass die verräterische Waage das noch nicht anzeigt 🙂
So habe ich am Wochenende aus 900 ml Sahne mal wieder Butter geschlagen.

309 Gramm sind es geworden. Zuviel um daraus ‚nur‘ Kräuterbutter zu machen. Also habe ich das Internet befragt und bin bei Zorra und ihrem Rezept für Knoblauchbutter gelandet.

Also haben wir fix die Butter aufgeteilt und ich mich an das Rezept gemacht. Super lecker, nur ein ganz wenig abgewandelt habe ich es…. Mal wieder 😉

Da ich dieses Rezept eigentlich gar nicht bloggen wollte, gibt es nur die HandyBilder. Denn, nachdem die Butter nur 24 Stunden überlebt hat, dachte ich mir, ich teile es doch mit Euch.

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 Zutaten:

    • 100 Gramm weiche Butter (selbst geschlagen oder BIO)
    • 4 confierte Knoblauchzehen
    • 1,5 EL glatte Petersilie
    • 1 TL Paprika edelsüss
    • 1 TL Curry scharf
    • Ein paar Umdrehungen bunten Pfeffer aus der Mühle
    • Gute Prise Fleur de Sel

 Zubereitung:

Die weiche Butter mit dem confierten Knoblauch zerdrücken, so lange, bis sich alles gut vermischt hat.

Petersilie, Paprika, Curry, Pfeffer und Fleur de Sel unterrühren und abschmecken.

Umfüllen und ab in den Kühlschrank damit.

Auf geröstetem Brot und gegrilltem Gemüse, sehr lecker!

Da ich ja nicht schon immer fleischlos lebe, kann ich mir auch eine Kombi mit einem gegrillten BIO-Steak vorstellen.

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                     links Kräuterbutter / rechts Paprika-Knoblauchbutter

 Warnung:

Diese Butter ist so lecker, dass sie süchtig macht und ihr damit die Sommerfigur gefährdet.

Mir ist das wurscht: Adieu Bikini Figur und Danke Zorra!

Quelle:
Zorra von Kochtopf.me