Nudeln machen glücklich, deshalb solltet ihr sie selber machen

Gibt es Menschen, die keine Nudeln mögen?
Ich befürchte ja… Aber als Bremer liebt man Nudeln alleine schon wegen Loriot und seinem unvergesslichen Nudel Sketch *klick*

Als kleine Italien Liebhaberin, mache ich  unsere  Nudeln selber, wenn es die Zeit her gibt. Zum Feierabend greife ich aber, zugegeben, auch auf getrocknete Ware zurück. Der Unterschied zwischen homemade und fertig ist tatsächlich riesig, die Herstellung lohnt sich also und man kann die Pasta angeblich auch einfrieren.

Ich mache vegane Nudeln aus Hartweizenmehl, da ich noch keinen Grund für Eier in Nudeln gefunden habe. Vielleicht belehrt man mich irgendwann eines besseren, aber bis jetzt haben wir mit dem folgenden Nudel Rezept von Rigatoni, über Tortellini,bis zu Ravioli und Lasagne alles hinbekommen.

Am Wochenende habe ich eine sehr leckere Lasagne gemacht, das Rezept folgt die Tage, heute gibt es das Nudelrezept, quasi zum aufwärmen 🙂

Zutaten für 400 Gramm Nudelteig:

  • 300 Gramm Hartweizenmehl (bis jetzt ist das Mehl der Adler Mühle am Besten)
  • ca 150 ml lauwarmes Wasser
  • eine gute Prise Salz
  • italienische Musik, Ruhe und eine Portion Herzblut
  • ein Glas Rotwein (ohne Küchen Wein geht nichts – der sorgt zur Not auch für Ruhe und gute Laune)

Zubereitung:

Alle Zutaten von Hand kneten, kneten, kneten, bis ihr einen schönen geschmeidigen Teig habt (eventuell ein Schups mehr Wasser). Den Teig eine Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Anschliessend von Hand ausrollen und zuschneiden oder durch eine Nudelmaschine laufen lassen. Für Lasagne gehe ich, bzw der Mann der die Ruhe dafür hat, bis auf Stufe 7 (mit meiner Kenwood Major und dem Nudelaufsatz A970).
Der Vorteil einer elektrischen Nudelmaschine ist, meiner Meinung nach, der gleichmässige Druck, ihr könnt den Teig aber auch mit einer manuellen Maschine oder von Hand ausrollen.

Schmecken tun die selbstgemachten Nudeln auf jeden Fall um Welten besser als alle fertig gekauften!

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abgewandelt nach: Nudeln selbst gemacht von Cornelia Schinharl

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