Rumkugeln

Bald habe ich alle Inhalte des Geburtstagspaketes zusammen 😉
Neben den Traumstücken, Schokokeksen und Kokospralinchen gab es noch Rumkugeln.
Meine Mutter lebt nun schon über 10 Jahre in Bayern. Vorteil, sie hat den Bäcker mit den leckersten Laugenbrezeln vor der Tür. Nachteil, nur zu Silvester gibt es Berliner (hier gibt es sie das ganze Jahr) und  die Katastrophe ist, es gibt keine, von ihr so heiss geliebten, Rumkugeln. Grund genug, nach einem Rezept zu suchen, um ihr welche zu kredenzen. Fündig geworden bin ich, mal wieder, bei Steph – im KuLa.
Sehr lecker sind sie geworden. Die vom Bäcker mochte ich noch nie, diese hingegen fand ich sehr lecker und mächtig. Ein kleine Rumkugel deckt allerdings meinen Schoki Bedarf für 24 Stunden 🙂

Ich habe mich grundsätzlich an die Vorgaben von Steph gehalten, nur dass ich ein wenig andere, oder auch schlechterer Zutaten (wenn man das so sagen kann) benutzt habe, dieses spiegelt sich in der Qualität an Rum und Schokolade wieder. 

Meine Testgruppe, die aus 13 Frauen und 2 Männern besteht, war auch hier, angeblich, begeistert und Mutti eh (selbstgemacht von der Tochter – da erwartet man ja nüschts anderes) 🙂

Zutaten:

  • 170 Gramm Zartbitter Kuvertüre
  • 160 Gramm Bio Butter (Süßrahm)
  • 90 Gramm Rohrohrzucker
  • 3 Eier (Bio)
  • gute Prise Salz
  • 1 EL gemahlene Vanille
  • 100 Gramm Mehl (405) gesiebt
  • 100 Gramm Kokosöl (nativ)
  • 80 ml Rum (schnööööder Havanna Club – 3 jährig)
  • 150 Gramm Schokostreusel zum Kügelchen drin kugeln

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Zubereitung:

Als Erstes wird ein leckerer Brownie hergestellt:
Die Kuvertüre wird grob gehackt und mit der, in grobe Stücke geschnittenen, Butter überm Wasserbad langsam, und unter fleissigem Rühren, geschmolzen (Achtet bitte darauf, das Wasser nicht zu heiss zu machen, das schadet der Schokolade – in der Ruhe liegt hier der Geschmack). Wenn die Masse geschmolzen ist, den Herd ausschalten und den Behälter aus dem Wasserbad nehmen.

– Den Ofen jetzt auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen

Nun werden die Eier mit dem Zucker, dem Salz und der gemahlenen Vanille sehr schaumig geschlagen (Handmixer oder Küchenmaschine), anschliessend die geschmolzene Schokolade langsam (in einem dünnen Strahl) unterrühren. Das Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Die Brownies-, oder andere Backform einfetten und den Teig eingeben, glatt streichen.

Die Form in den vorheizten Ofen geben und ca. 20 Minuten backen. Die Dauer hängt von Ofen und Backform auf. Der Brownie ist fertig, wenn der Holzstab noch ein klein wenig Feuchte in der Mitte zeigt.
Den Brownie aus der Form nehmen und abkühlen lassen.

Den leckeren Brownie müsst ihr nun in einer Schüssel in seine BestandsBrösel auflösen.
Das Kokosöl bei mittlerer Hitze in einem Topf erhitzen und zusammen mit dem Rum über die Brösel geben. Mit einem Mixer solange rühren, bis ihr eine Teigkugel habt.
Die Masse abkühlen lassen und 2 – 3 Stunden oder über Nacht kalt stellen

Nun mit einem Teelöffel (für Kügelchen) oder einem Eisportionierer (für Kugeln) Teig entnehmen, zu Kugeln rollen und in den Schokostreuseln wälzen.

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Zum Verschenken passen sowohl die Kleinen, als auch die Grossen, in die entsprechenden Muffinförmchen.

Leider habe ich in dem ganzen Wohndose packen, arbeiten und nebenbei die Leckerein machen, verpennt vernünftige Fotos zu machen. Daher bekommt ihr ’nur‘ Bilder, der fertigen Rumkugeln, die unter der Sonne Italiens gemacht wurden.
Und, wie man unschwer erkennen kann, haben die Rumkugeln mit den Kokospralinen gekuschelt 🙂

Quelle: Der kleine Kuriositätenladen

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