wärmende und fruchtige Kürbissuppe

Es ist also Herbst.

Dieses ist unvermeidlich an folgenden Tatsachen festzustellen:

  • an Einem Blick aus dem Fenster
  • an den Handschuhen die in meine Handtasche eingezogen sind und bei 1° dann auch schon genutzt wurden.
  • daran dass die Stiefel die Flip-Flops abgelöst haben (es war ein lustiges Bild als sie ein paar Tage neben einander standen)
  • die Strumpfhosen sind im Dauereinsatz 
  • an dem Inhalt des Gemüsefachs – denn dieser ändert sich. Die Paprika ist schon weg und ich habe das dumpfe Gefühl, das ich zu wenig Paprika hatte. Da tröstet mich das Wissen, das im Abstellraum 6 grosse Gläser eingekochtes Ratatouille stehen, um mich durch den Winter zu geleiten – so ein wenig Sommer im Glas schadet ja nie, oder?

Letze Woche habe ich dann also bei meinem liebsten Gemüsestand auf dem Markt einen 2 Kilo schweren Hokkaido erstanden. Diesen habe ich mühsam in seine Einzelteile zerlegt und während die eine Hälfte im Ofen, für Kürbispürree, geröstet wurde habe ich aus der zweiten Hälfte eine Kürbissuppe gezaubert, die wirklich sehr lecker geworden ist. Sie kommt ohne Kartoffeln aus und fällt somit in die Kategorie ‚low carb‘.

Im Büro hatte ich soviel Suppe dabei, das ich noch eine liebe Kollegin mit versorgen konnte. Da das Süppchen auch hier gut angekommen ist, hüpft das Süppchen nun gleich in den Blog  🙂

Gefunden habe ich das Rezept bei Peter, ich habe es allerdings, wie sollte es auch anders sein, etwas abgeändert.

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Zutaten:

  • 1 Kilo Hokkaido – ohne Kerne ca 800 Gramm
  • 1 Liter Gemüsebrühe (selbstgemacht)
  • 1 Apfel (Elstar aus dem Alten Land)
  • 1 Prise Peperoncini
  • 200 Gramm gelbe Zwiebeln
  • 100 ml Weisswein (Chardonnay)
  • 1 Stück kleines Stück Ingwer ca. Grösse eines Walnußkernes
  • Öl
  • 1 EL Zucker
  • Salz & Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Bitte verletzt Euch beim zerteilen des Hokkaidos nicht. Das dauert eine Weile und man sollte vorsichtig sein. Meine Messer sind schon echt gut, aber ein Weilchen hat es selbst bei mir gedauert. Eine Wassermelone ist dagegen ein Geschenk. Vielleicht sollte ich über die Anschaffung einer Machete nachdenken. Man weiss es nicht….

Also, den Hokkaido halbieren, in Spalten und dann in Stücke schneiden. Den Apfel schälen, entkernen und achteln. Die Zwiebeln würfeln.

Einen Topf erwärmen und ein Schuss Öl oder Butter erwärmen, die Zwiebeln glasig dünsten und nach ein paar Minuten mit dem Weisswein ablöschen. Während der Weisswein ungefähr auf die Hälfte einkocht, könnt ihr das Stück Ingwer schälen und würfeln.

Nun Kürbis und Apfel zusammen mit den Zucker hinzugeben und ein paar Minuten köcheln lassen. Mit der Gemüsebrühe auffüllen und den Ingwer zugeben.

Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze ca 20 Minuten köcheln lassen. Der Kürbis sollte schön weich sein.

Nun mit dem Pürierstab alles zu einer glatten Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer und Peperoncini abschmecken und nochmals pürieren. Wenn die Suppe zu dick ist, mit Gemüsebrühe verdünnen. Wenn die Suppe zu dünn ist, mit Kürbispürree auffüllen. Ich hatte, wie bereits erwähnt, die andere Hälfte des Hokkaidos im Ofen und habe 2 Spalten hinzugefügt, das die Suppe uns zu dünn war. Ich hatte aber auch nur 600 Gramm Hokkaido im Topf, daher solltet ihr mit 800 Gramm gut hinkommen.

Auf vorgewärmten Tellern mit Saurer Sahne und Kürbiskernöl anrichten und geniessen. Wenn ihr die saure Sahne nicht nehmt, ist diese Suppe vegan und schmeckt nicht minder gut 🙂

Lasst es Euch schmecken und von dieser Suppe wärmen!

Quelle: Aus meinem Kochtopf - fruchtige Kürbissuppe mit Ingwer und Apfel

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