Gemüsebrühe

Wenn man mich fragen würde, auf welche Dinge, von denen die ich selber mache, ich gar nicht verzichten könnte, wäre das ‚Gemüsebrühe‘.
Jede Suppe, die man vorher schon liebte, schmeckt mit selbstgemachter Gemüsebrühe gleich noch mal besser – versprochen!

Da ich wenig Lust habe, bei jeder Suppe vorher noch die Gemüsebrühe anzusetzen, koche ich 5 Liter vor und konserviere diese dann in Gläsern zu 0,5 und 0,75 Litern. So habe ich immer einen Vorrat.

Zugegeben, es ist schon etwas Arbeit, aber der Geschmack ist es wert.

Zutaten:

  • 700 Gramm Fenchel
  • 600 Gramm Lauch
  • 300 Gramm Petersilienwurzel
  • 1 Kilo Möhren
  • 800 Gramm Knollensellerie
  • 400 Gramm Zwiebeln
  • 2 Bund Petersilie
  • 4 Lorbeerblätter
  • 1 TL Senfsaat
  • 8 Pimentkörner
  • 2 EL grobes Meersalz
  • 2 TL schwarze Pfefferkörner
  • Rapsöl
  • ca 5 Liter Wasser

Zubereitung:

Fleißarbeit:
Das Gemüse putzen, schälen und würfeln (je nach Größe variiert die Kochzeit  – ich bevorzuge eher kleine Würfel – die Möhren und Petersilienwurzel raspel ich auf der groben Reibe in Scheiben). Die Zwiebel, mit Schale(! => gibt der Brühe die tolle Gare) halbieren – groben Dreck entfernen – bzw. die Zwiebel abwaschen.

Einen großen Topf (10 Liter) bei mittlerer Hitze aufheizen – Rapsöl hineingeben und das Gemüse ein paar Minuten dünsten (zwischendurch umrühren)

Nun die Petersilie, gewaschen und mit Stiel grob zerteilt (ich schneide sie direkt überm Topf mit der Schere), dazugeben und mit Wasser ablöschen. Abschließend noch die Gewürze hinzugeben, alles aufkochen. Ein paar Minuten kochen lassen, Temperatur runter stellen und die Brühe ca. 60 Minuten leise köchelnd auf dem Herd lassen.
Nach 60 Minuten ein Stück Gemüse probieren – wenn es nach nichts mehr schmeckt, ist die Brühe fertig. Ebenfalls die Brühe probieren, ist sie sehr intensiv, gebt noch ein Schubs Wasser hinzu.

Wenn die Brühe lecker und das Gemüse geschmacklos ist, könnt ihr das Gemüse mit einer Siebkelle entnehmen.
Die Brühe durch ein Sieb mit Mulltuch seihen.

Zum haltbarmachen könnt ihr 2 Möglichkeiten wählen:

  1. Die Brühe  mit sterilisierter Kelle und Trichter in sterilisierte Gläser geben. Die Gläser verschliessen und nebeneinander auf ein Backblech stellen. So, dass die Gläser sich nicht berühren.
    Ca. 0,5 Liter Wasser (70°) in das Backblech geben und den Ofen auf 160° Umluft einstellen. Ca 30 Minuten im Ofen lassen, bis die Brühe perlt oder köchelt. Ofen ausschalten und auskühlen lassen.
  2. Die Brühe nochmal aufkochen und die Gläser umfüllen (natürlich wie unter Punkt 1 auch alles sterilisiert). die Gläser gut verschliessen und auf den Kopf stellen.

Mein letze Brühe hat sich so ganze 6 Monate gehalten 🙂

Ich stelle immer wieder fest, das an mir keine Fotografin verloren gegangen ist und Essen appetitlich zu fotografieren, ist nochmal ne ganze Spur komplizierter.  Daher müsst ihr mit diesem Bild vorlieb nehmen und das Augenmerk einfach mehr auf das Rezept legen, denn darum geht es letztendlich ja 🙂

SONY DSC

Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

5 Gedanken zu „Gemüsebrühe

    1. *schmunzel* Danke 🙂
      Wenn man die Fotos in manch anderen Blogs sieht, kann man ja manches mal nur kritisch sein.
      Naja, ich bin halt keine Fotografin und der Mann bevorzugt warmes Essen 😉

      1. Das sieht bei mir ganz genauso aus. Und solange es vorzeigbar ist, mach ich mir keinen Stress ;). Aber es stimmt: manche fotos sehen aus, als wären das zig foodstylisten am werk gewesen…

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