One Pot Pasta oder wie bringe ich eine italienische Nonna um den Verstand

Das Leben als Blogger ist manchmal wirklich unterhaltsam. Die Diskussionen die hier und dort entstehen, erinnern mich manchmal an meine Zeit als Teenie, als alle Mädels sich sofort angegriffen fühlten, zickten oder beleidigt waren – ja, Hormone sind schon was ganz tolles. 

Ähnliche Verhaltensweisen spielten sich ab, als Arne seine ‚One Pot Pasta nach Martha Stewart‘ veröffentlichte. Martha wurde sogleich als Engländerin die keine Ahnung hat tituliert, das Rezept mit den Worten ‚grauenhaft‘ abgetan und Mann mutmaßte, dass man in Italien  von der Nonna mit dem Nudelholz vertrimmt werden würde

Ich behalte mir solche Urteile ja gerne vor, bis ich mir ein eigenes Bild machen konnte und ich muss sagen, Martha (dir Amerikanerin ist) hatte da eine gar nicht so schlechte Idee. Die Aromen der Zutaten gehen ins Wasser und von dort direkt in die Nudeln.

Fazit: Es hat uns geschmeckt und wir werden die ‚One Pot Pasta‘ wieder machen.

Pot auf n Herd, Zutaten hinein, 10 Minuten warten, Parmesan drüber, Wein einschenken – Essen fertig!

Hier das grauenhafte Rezept für leckere Pasta:

Zutaten für 2 Portionen:

  • 250 Gramm Pasta
  • 250 Cramm Cocktailtomaten (halbiert) plus ein paar zur Garnitur
  • 1 Zwiebel (in Würfeln)
  • 3 Knoblauchzehen (in Würfeln)
  • 1 guten Teelöffel Oregano
  • 1 Prise Peperoncini
  • 770 ml kochendes Wasser
  • Salz & Pfeffer
  • 8 Basilikum Blätter plus ein paar zur Garnitur

Zubereitung:

Alles in einen Topf werfen (logisch, deshalb heisst es ja auch One Pot), Herd an, Kochen lassen, gemäß Anleitung auf der Nudelpackung köcheln lassen (Die Nudeln sollten zügig im Wasser sein, also, wenn ihr Spaghetti oder ähnliche Pasta nehmt, ein wenig mit sanftem Druck nachhelfen und bitte NICHT die Nudeln durchbrechen). Durch ein Sieb geben, falls noch etwas restliches Wasser vorhanden ist. Auf Teller verteilen, salzen, pfeffern, ein paar Blätter Basilikum, wer mag nimmt noch Parmesan oder Pecorino. Fertig.

Ich habe noch ein paar Tomätchen in einer Pfanne geschwenkt, die wurden warm auf die Spaghetti gesetzt – das war eine super Kombi 🙂

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Geröstete Pinienkerne kann ich mir auch sehr gut vorstellen.

Lasst es Euch schmecken 🙂

Quelle: The Vegetarian Diaries

5 Gedanken zu „One Pot Pasta oder wie bringe ich eine italienische Nonna um den Verstand

  1. Das macht insofern absolut Sinn, als dass man die Nudeln ja normalerweise nach dem Kochen eh nochmal in der Sauce schwenkt und kurz ziehen lässt. Da ist es eigentlich der logische nächste Schritt sie direkt in der Sauce zu garen 😉

  2. Ich habe noch nie One-Pot-Pasta probiert. So, wie das aussieht, wird es nun allerdings höchste Zeit dafür. 🙂
    Ich finde den Gedanken, alles in einem Topf zu kochen, damit die Aromen gut einziehen, nämlich auch sehr nachvollziehbar und bin bereits gespannt auf das Ergebnis, wenn bei uns wieder der Nudelhunger kommt. 😉

    Liebe Grüße

    Jenni

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