Archiv für den Monat: Januar 2014

Kornlinge – leckere Brötchen mit vielen Kernen

Das Beste der Woche…ist das Wochenende. Das Beste am Wochenende…ist das Frühstück. Das Beste am Frühstück…sind selbstgebackene Brötchen!

Vor allem, weil wir beide unter der Woche aktuell kein Brot frühstücken. Ich esse nun schon die 4te Woche jeden Morgen eine Schüssel Bircher-Müsli mit Obst & Nüssen. Die macht satt, lässt sich gut am Schreibtisch essen und tut meinem Körper sehr gut. Umso mehr freuen wir uns also auf die Brötchen am Wochenende 🙂

Aktuell gibt es Kornlinge abgewandelt nach einem Rezept von Ketex. Auch diese Brötchen gibt es bei uns aus dem Froster. Sie werden, nach dem sie aufgetaut sind, 5 Minuten bei 170° aufgebacken und kommen warm auf den Tisch. So muss das am Wochenende bei uns sein.

Zutaten für ca. 14 Brötchen

  • 120 Gramm Roggenschrot (mittel)
  • 120 Gramm lauwarmes Wasser
  • 12 Gramm Anstellgut
  • 100 Gramm Weizenmehl (550)
  • 100 Gramm lauwarmes Wasser
  • 1 Gramm frische Hefe
  • 110 Gramm Weizenschrot (mittel)
  • 40 Gramm Sonnenblumenkerne (geröstet)
  • 40 Gramm Kürbiskerne (geröstet)
  • 40 Gramm Leinsamen
  • 230 Gramm kochendes Wasser
  • 220 Gramm Weizenmehl (550)
  • 120 Gramm Roggenmehl (1150)
  • 140 Gramm lauwarmes Wasser
  • 7,5 Gramm frische Hefe
  • 18 Gramm Salz
  • 7,5 Gramm Roggenmalz

Kornlinge Broetchen mit vielen Koernern

Zubereitung

Für den Sauerteig: Roggenschrot, Anstellgut und das lauwarme Wasser (120 ml) miteinander verrühren – 16 bis 18 Stunden reifen lassen.

Für den Vorteig: Weizenmehl (100 Gramm), Hefe (1 Gramm) und das lauwarme Wasser (100 ml) zu einem Teig verrühren. 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen, anschliessend für 14 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Für das Brühstück: Weizenschrot, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Leinsamen mit dem kochenden Wasser übergiessen und 16 Stunden, bei Raumtemperatur, quellen lassen.

Für den Teig: Sauerteig, Vorteig, Brühstück und die restlichen Zutaten in der Küchenmaschine langsam zu einem Teig kneten lassen (Knetdauer ca. 15 Minuten). Anschliessend den Teig 30 Minuten ruhen lassen.

Nach den 30 Minuten werden von dem Teig 14 Stücke a 100 Gramm abgenommen. Diese werden auf der bemehlten Arbeitsfläche rund gewirkt und anschliessend für 1,5 Stunden abgedeckt zur Gare gestellt.

Den Ofen auf 230° (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Brötchen auf ein Backblech geben, kreuzförmig einschneiden und auf mittlerem Einschub in den Ofen geben. Schwaden nicht vergessen.
Für den sofortigen Verzehr: 20 Minuten backen, wenn ihr die Brötchen später nochmal aufbacken wollt: 17 Minuten backen.

abgewandelt nach: Spitzkornlinge von KETEX

vegetarische Kohlrouladen

Als ich noch Fleisch gegessen habe, sind wir sehr oft im Wirtshaus in Bremen-Hastedt gewesen. Das Wirtshaus war fast wie unser Wohnzimmer. Das Personal war freundlich und der Koch ein super Typ, den man nie wieder vergisst. 

Sonntags gab es oft besondere Schmankerl und ich werde nie vergessen, wie ich mich gefreut habe, als es eines Sonntags Kohlrouladen gab. Die waren so lecker und haben beim Essen ein wohlig warmes Gefühl hinterlassen. Ganz wunderbar.
Damals habe ich nur wenig gekocht und wenn, dann hätte ich sicher keine Kohlrouladen oder ähnliches gemacht, die Gefahr von Knoten in den Fingern war mir definitiv zu gross. Umso grösser war die Freude jeden Sonntag beim Blick auf Carstens Karte 🙂

Kohlrouladen gehörten also zu den Dingen, die mir wirklich gefehlt haben, bis ich ein Rezept von Ulrike aka Küchenlatein entdeckt habe.
Die Fummelei ist noch immer etwas nervig, aber das Ergebnis ist es wert. Versprochen 🙂

Zutaten für 6 Rouladen / 3 Portionen

  • 1 kleiner Wirsing / Weisskohl / Spitzkohl (ca. 800 Gramm)
  • 300 Gramm Champignons braun oder Pilze nach Angebot
  • 2 Schalotten
  • halbes Bund Petersilie (gewaschen & gehackt)
  • halbes Bund Schnittlauch
  • 20 Gramm Paniermehl
  • 1 Ei
  • 2 EL Pinienkerne
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Speisestärke
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Butterschmalz
  • Salz & Pfeffer

vegetarische Kohlrouladen

Zubereitung:

Die welken Kohlblätter entfernen. Danach einige grosse Blätter vorsichtig abtrennen und blanchieren (Grosser Topf, 3 Minuten in kochendem Wasser lassen, danach in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben).

Den übrigen Kohl in feine Streifen schneiden. Die Champignons putzen (nicht waschen!!!!) und ebenfalls in Streifen schneiden. Die Schalotten fein hacken.
In einer Pfanne mit hohem Rand die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und die Schalotten darin anschwitzen. Kohl hinzugeben und 5 Minuten anbraten, anschliessend die Pilze hinzugeben und weitere 5 Minuten braten. Die Petersilie untermischen und die Pfanne vom Herd nehmen.

In einer weiteren Pfanne die Pinienkerne, ohne Fett, rösten (Aufpassen, dass sie nicht verbrennen)

Nun die Pilz-Kohlmasse aufteilen (2/3 und 1/3) und unter die 2/3 die Pinienkerne, Paniermehl und das Ei geben. Salzen, Pfeffern und vermengen.
Die Masse auf die Kohlblätter verteilen und diese zu festen Rouladen rollen und mit Kochgarn fixieren.

Die Rouladen in der Pfanne mit Butterschmalz von allen Seiten anbraten.

Die restliche (1/3) der Pilz-Kohlmasse dazugeben und mit Gemüsebrühe ablöschen. Deckel auflegen und 20 Minuten köcheln lassen.

Nach 20 Minuten die Rouladen aus der Pfanne nehmen. Die Speisestärke mit 1 EL Wasser verrühren und in den Schmorfond geben, aufkochen lassen, so dass eine leckere Sauce entsteht. Schnittlauchröllchen unterrühren. Gegebenenfalls noch abschmecken, aber eigentlich ist die Sauce perfekt.

Rouladen mit Sosse zu Kartoffelpüree servieren.

Abgewandelt nach: Kuechenlatein

Pralinen mit Marzipancreme gefüllt

Kategorie: Leckere Schweinerei

Schweinerei weil: Lecker und n bissel Kleekram beim herstellen. Aber das macht ja Spass 🙂 Zum Pralinen selbermachen benötigt ihr auf jeden Fall Ruhe & Zeit. 

Ich kann Marzipan das ganze Jahr essen, wenn ihr zur Kategorie ‚Marzipan mag ich nicht‘ oder ‚Marzipan schmeckt nur Weihnachten‘ gehört, dann scrollt einfach weiter und kocht den Grünkohl, den ihr gleich unter diesem Beitrag findet 😉

Allen Anderen wünsche ich viel Spass beim Pralinen zaubern.

Zutaten für 30 Pralinen

  • 30 Hohlkugeln Zartbitter
  • 150 Gramm Zartbitterkuvertüre
  • 150 Gramm Marzipan Rohmasse
  • 50 Gramm weisse Kuvertüre (ich hatte Callets)
  • 100 Gramm Sahne
  • 50 ml Amaretto

Pralinen mit Marzipancreme gefuellt

Zubereitung

Die Marzipanrohmasse und die Kuvertüre (wenn im Stück) klein schneiden.

In einem kleinen Topf, bei mittlerer Hitze, die Sahne erwärmen, bis sie köchelt. Den Topf anschliessend von der Kochstelle nehmen und die Marzipanrohmasse samt dem Amaretto hinzugeben. Nun solange rühren, bis sich das Marzipan aufgelöst hat (das dauert etwas). Anschliessend die weisse Kuvertüre ebenfalls unterrühren bis auch sie sich aufgelöst hat.
Die Masse (Canache) abkühlen lassen.

In der Zeit, in der die Canache abkühlt, könnt ihr die Kuvertüre temperieren.

Die abgekühlte Canache in einen Spritzbeutel geben und in die Hohlkugeln geben. Das erfordert Ruhe und Zeit, Ruhe und Zeit, Ruhe und Zeit….

Verschliessen tut ihr die gefüllten Kugeln mit einem Tupfen der temperierten Zartbitter Kuvertüre. Anschliessend überzieht / taucht ihr die Pralinen mit Kuvertüre und setzt sie dann auf Backpapier.
Kleiner Tipp… nicht mit dem Verschluss nach unten. Wenn es doof läuft, bricht Euch die Praline beim lösen vom Backpapier sonst auf. Just 2b sure 🙂

Auskühlen lassen und verpacken, verschenken oder selber essen. Kühl gelagert halten sie sich ein paar Wochen, wenn sie vorher nicht eh schon alle sind.

Wir hatten so 2 PralinenVernichtungsMonster zu Besuch, die hätten die Pralinen gerne per Strohhalm eingesogen 🙂
Ein besseres Kompliment gibt es eigentlich kaum!

Wenn ihr richtig temperiert habt, werden die Pralinen nicht gräulich, wenn doch, ist das aber gar nicht schlimm. Die Pralinen schmecken trotzdem super!
Und wenn sie nicht aussehen wie aus dem Supermarkt, ist das auch nicht schlimm, ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch hier: die Pralinen schmecken trotzdem super!

Das Rezept stammt von Nele vom Pralinenwahnsinn – da gibt es noch ganz viele andere Rezepte, ihr könnt ja mal stöbern gehen 🙂

Quelle: Pralinenwahnsinn


Grünkohl vegetarisch / vegan – Kapitel Nummer 1

Wisst ihr welches Essen das Schlimmste ist, welches man als Vegetarier bekommen kann? Das Ausweichessen auf Kohlfahrten. Schlechter kann man für teures Geld wirklich nicht Essen. 

Da Grünkohl zu meinen Leibspeisen gehört, schmerzt es natürlich umso mehr. Ich tröste mich meist damit, dass der Grünkohl auf Kohlfahrten auch nicht schmeckt.

Mein Ehrgeiz Grünkohl vegetarisch zu machen war also recht schnell geweckt, als ich dann noch raus fand, dass eine Schlachter in Bremen auch ‚vegetarische Pinkel‘ im Programm hat, habe ich mich an den Herd geschwungen. Ergebnis: Schmeckt lecker, ist lange nicht so fettig und man hat hinter her keine Magenschmerzen. 

Im Prinzip macht man alles wie beim klassischen Grünkohl, nur mehr Zwiebeln, mehr Salz und Gewürze werden benötigt.

Ihr könnt für die heutige Variante Grünkohl aus dem Glas oder tiefgekühlten nehmen. Mit letzterem habe ich aber (noch) keinerlei Erfahrung. Für die Variante mit frischem Grünkohl bekommt ihr einen gesonderten Beitrag.

Grünkohl kocht man und isst ihn erst am nächsten Tag. Er schmeckt dann wirklich noch besser. Traditionell isst man ihn 2 Tage und am 2ten Tag gibt es Bratkartoffeln dazu.

Zutaten für 3 Personen und 2 Tage, also 6 Portionen

  • 3 Gläser Grünkohl (ich kaufe Bio von Marschland)
  • 6 Speisezwiebeln
  • Zwiebelschmelz (z.B. von Zwergenwiese)
  • Haferflocken grob
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 4 vegetarische oder vegane Pinkel (gibt es auch im Biomarkt)
  • scharfer Senf
  • 5 Pimentkörner
  • 1 TL Senfsaat
  • 1 Lorbeerblatt
  • Muskat
  • Salz & Pfeffer

vegetarischer Grünkohl mit vegetarischer Pinkel

Zubereitung:

Die Zwiebeln fein hacken.
In einem grossen Topf, bei mittlerer Hitze, so viel Zwiebelschmelz schmelzen, bis der Boden bedeckt ist, dann die Zwiebeln hinzugeben und glasig dünsten.

Den Grünkohl samt Saft in den Topf geben, Gemüsebrühe & die Pinkel (ganz) hinzugeben, zum Schluss die Gewürze (Piment, Senfsaat und Lorbeerblatt) in einem Teebeutel oder Tee-Ei ebenfalls mit in den Topf geben. Nun den Deckel auf den Topf und alles ca. 45 Minuten, auf kleiner Stufe, köcheln lassen.

Damit der Kohl nicht so flüssig bleibt kommen nun die Haferflocken hinzu, die machen den Kohl ’schlonzig‘. Die Menge kann ich leider nicht benennen, mal benötigt der Kohl mehr, mal weniger. Also am Besten erstmal einen Schubs Haferflocken unterrühren, am nächsten Tag könnt ihr beim erwärmen noch mehr hinzugeben. Also testet euch einfach ran. Weitere 10 Minuten köcheln lassen.

Anschliessend schon mal mit Salz, Pfeffer und Senf würzen und grob abschmecken, bis zum nächsten Tag kühl stellen. Dachboden, Keller, Kühlschrank oder Kofferraum 🙂

Am nächsten Tag den Grünkohl bei mittlerer Hitze erwärmen, bei Bedarf noch Haferflocken hinzugeben. Kartoffeln kochen. Den Grünkohl final abschmecken. Dazu benötigt ihr eventuell: Salz, Pfeffer, Senf, Zucker, Piment zerstossen, Muskatnuss gerieben, Gemüsebrühe (Pulver ist am Besten).

Mit Kartoffeln und einem kühlen Bierchen servieren.

Lasst es Euch schmecken.

Ich überlege, ob ich dem Laden, in den ich in ein paar Wochen mit lustigen Leuten zur Kohlfahrt einkehren werde, dieses Rezept per Mail schicke. Das könnte meine Rettung sein 😉

Wenn ihr Fragen habt, fragt bitte. Grünkohl kochen ist wirklich keine Kunst, versprochen!

Juhuuuu – 6 Monate & 67 Rezepte

6 Monate… 6 Monate, echt… Solange ist es schon wieder her, dass ich mich, ohne dass ich so genau wusste was ich tue, in die Welt der Foodblogs gestürzt habe?!? Wahnsinn!

Am Anfang war die Idee, einfach mal die Rezepte online zu stellen, damit Freunde und Familie die Leckereien nach kochen können. Welche Idee mich aktuell antreibt, das weiss ich selber noch gar nicht so genau.
Ich glaube, ich möchte es Euch erleichtern, vielleicht mal fleischlos zu kochen. Denn ich weiss, das viele mit der Idee eines ‚Veggie Days‘ gar keine Probleme haben, sondern es eher an den Ideen fehlt.

Vor 6 Monaten war ich der festen Ansicht, dass es ja nur um die Rezepte und nicht um die Fotos geht… Denkste…
Dass ich mittlerweile schon 2 Fotokurse gemacht habe und weitere Folgen werden, und ich nach Tageslichtlampen und Fotozelt Ausschau halte, spricht wohl für sich.

Neben einem ‚9 to 5‘ Vollzeitjob einen Foodblog zu betreiben, ist am Ende des Tages aber gar nicht so leicht.
Jeden Tag ein Rezept, das bekomme ich leider nicht hin. Das liegt nicht daran, dass ich keine Rezepte mehr hätte, sondern an den fehlenden oder schlechten Fotos. Die Ansprüche steigen auch bei mir langsam aber sicher an.

Zum Glück, muss ich mit meinem Blog aber ja kein Geld verdienen, daher kann ich mich ganz ruhig meinem eigenen Tempo hingeben und mal gucken, wo ich in 6 Monaten stehe 🙂

Also, so ist es dann wohl, mein Blog hat Geburtstag und ihr bekommt ein Geschenk. Seht es als kleinen Dank, für eure Kommentare und euer Interesse.
Ganz doof an der Verlosung ist, dass das Geschenk noch nicht geliefert wurde. So müsst ihr noch auf Fotos warten und Euch mit den Links begnügen. Das wird aber sicher gehen. Fotos kommen nach, sobald der Kalender hier angekommen ist.

Freiheit ist Kuhl

Nun wollt ihr aber sicher noch wissen, was es zu Gewinnen gibt, oder?
Ich verlose den ‚Freiheit ist Kuhl‘ Kalender für 2014 vom Hof Butenland. Einem Altersheim für Tiere. Guckt doch virtuell mal bei Jan Gerdes & Karin Mück vorbei, das was auf dem Hof geleistet wird, ist ganz phantastisch. Und weil ich es so toll finde, was die Menschen auf dem Hof leisten, gibt es eben den besagten Kalender zu gewinnen. Logisch, oder?

Wenn ihr gerne an der Verlosung teilnehmen wollt, müsst ihr folgendes machen:

  • hinterlasse einfach unter diesem Beitrag einen Kommentar mit Namen und einer gültigen E-Mail Adresse.
  • Teilnehmen dürfen alle die mindestens 18 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in Deutschland & Österreich haben.
  • Das Gewinnspiel endet am 25.01.2014 um 23:59h.
  • Der Gewinner wird per random.org ausgelost und am 26.01 benachrichtigt.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Else

Ich drücke Euch die Daumen und freue mich auf die nächsten 6 Monate mit Euch 🙂

Leider gab es nur 4 Teilnehmer, aber Random.org hat auch aus den 4 Teilnehmern eine Gewinnerin gezogen 🙂

Bildschirmfoto 2014-01-27 um 20.14.08

Gewonnen hat: Sabine – Der Kalender macht sich ganz schnell auf den weg zu Dir!

Rettich-Radieschen Salat mit Bergkäse

Heiligabend (ihr wisst schon, dieser Feiertag der erst ein paar Wochen her ist), war jener Tag an dem ich mal wieder den Nachmittag in der Küche verbrachte, nachdem ich den Vormittag im Büro verbringen durfte. Eigentlich wollte ich ja nur ein paar Kleinigkeiten machen, damit es Abends für uns und einen kleinen Teil unseres Familien-Memorys etwas zu Essen gibt. Am Ende, wie sollte es anders sein, haben wir von den Resten noch 2 Tage gezehrt.
Es gab unter anderem einen Rettich-Radieschen Salat mit Bergkäse, der so lecker war, dass es mich noch immer etwas überrascht. Auf eine derartige Kombination wäre ich selber wohl nicht gekommen.

Das Rezept stammt mal wieder aus meinem liebsten Kochbuch, ihr wisst schon welches….

Zutaten für 6 Personen:

  • ein Bund Radieschen
  • ein weisser Rettich (ca 400 Gramm)
  • 12 Scheiben dünn geschnittenen Bergkäse (wir hatten einen jungen cremigen mit ordentlich Charakter)
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 6 EL helles Weizenbier
  • 2 EL Apfelessig
  • 2 EL Apfel-Balsam
  • 2 EL Honig
  • 2 EL scharfer Senf
  • 9 EL Sonnenblumenöl
  • Salz & Pfeffer aus der Mühle

Rettich-Radieschen Salat mit Bergkaese

Zubereitung:

Radieschen und Rettich putzen und auf einer Reibe sehr fein hobeln.

Weizenbier, Apfelessig, Apfel-Balsam, Honig und Senf verrühren und nach und nach das Sonnenblumenöl unterrühren. Die Vinaigrette mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Radieschen, Rettich und Käse auf Tellern oder einem Teller verteilen, mit der Vinaigrette beträufeln und gehacktem Schnittlauch garnieren.

Dazu passen ein paar hausgemachte Laugenbrötchen und ein leckeres Weizenbier.

abgewandelt nach: Rettich-Radieschen Salat mit Emmentaler aus Deutschland Vegetarisch

Apfel-Cremekuchen mit Cranberry Streuseln

Apfelkuchen und Streusel – kann es eine bessere Kombi geben? Ich glaube nicht. Für einen lauwarmen Apfelkuchen mit Streuseln lasse ich fast alles stehen und liegen.

Ich gucke wenig von diesen Sendern, die mehr Werbung machen als alles andere und die mehr Menschen in Sendungen vorführen, als dass sie was vernünftiges senden würden. Aber wenn es ums Kochen und Backen geht, kann ich nicht aus meiner Haut. So habe ich also auch alle Folgen von der Tortenschlacht geschaut. So auch die, in der Prinz Leinad einen so leckeren Apfelkuchen gebacken hat, dass ich gerne in den Fernseher gestiegen wäre.

Als das O. Anfang Dezember Geburtstag hatte, habe ich diesen Kuchen für seine Kollegen gebacken. Wir mussten ihn aber natürlich vorher probieren und ich kann Euch sagen – legger!

Leider besitze ich keinen Backrahmen so habe ich den Kuchen auf dem Blech gemacht und konnte dadurch nicht die gesamte Creme drauf verteilen. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Kuchen mit noch mehr Creme dann der Knaller ist. Also, wenn ihr einen Backrahmen habt, dann mal looohoooos, ab in die Küche.

Und noch ein Tipp… Kleine Äpfel, immer kleine Äpfel nehmen. Die sind aromatischer. Word!

Zutaten:

Teig

  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 15 Gramm frische Hefe
  • 50 Gramm Rohrohrzucker
  • 50 Gramm Butter (Süßrahm)
  • 375 Gramm Weizenmehl 450er
  • 180 ml Milch

    Belag
  • 2 Eier
  • 1 Tüte Vanillezucker
  • 1 Packung Vanille-Puddingpulver
  • 100 Gramm Rohrohrzucker
  • 500 Gramm Crème fraîche
  • 1,3 Kilo kleine Äpfel gemischt
  • 100 ml Milch

Streusel

  • 2 Packungen Vanillezucker
  • 120 Gramm Rohrohrzucker
  • 120 Gramm weiche Butter (Süßrahm)
  • 120 Gramm Cranberries getrocknet
  • 180 Gramm Weizenmehl

Apfel-Cremekuchen mit Canberry-Streuseln

Zubereitung:

Milch und Butter in einem Topf auf kleiner Stufe erwärmen und warten, bis sich die Butter aufgelöst hat. Dann die Hefe in die warme Milch-Butter Mischung geben und 5 Minuten ruhen lassen.

Alle Zutaten (Teig), inkl. der Milch-Butter Mischung, in eine Schüssel geben und mit Hilfe der Mixers oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verrühren (ca. 5 Minuten)

Den Teig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrössert hat. Das dauert ca. 45 Minuten.

Die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden (ich habe geachtelt).

In einem Topf die Butter für die Streusel schmelzen und wieder erkalten lassen. Die übrigen Zutaten hinzugeben und mit den Fingern zu Streuseln zermahlen. Die Cranberries hacken und unter die Streusel mischen. In den Kühlschrank stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche kurz durchkneten und ausrollen. Entweder auf die grösse des Backblechs oder die des Backrahmens (ca. 30 x 40). Den Rahmen um den Teig stellen oder auf das Backblech geben und ein paar Minuten ruhen lassen. Den Ofen auf 180° (Ober-und Unterhitze) vorheizen.

Die Äpfel nach ein paar Minuten auf dem Teig verteilen. In einem Behälter die Zutaten für die Creme gut vermischen und über die Äpfel geben. Die Streusel auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen auf mittlerem Einschub ca. 45. Minuten backen.

Und hinterher alle so: Yeah – lecker – backst Du denn bitte nochmal?!? 🙂

Abgewandelt nach: Prinz Leinad via Vox Tortenschlacht via Kochbar

Süddeutscher Kartoffelsalat

Ich liebe Kohlenhydrate und habe es einer glücklichen Zusammensetzung meines Stoffwechsels zu verdanken, dass man mir dieses nicht unbedingt ansieht. Brot und Kartoffeln kann ich immer essen und zwar in allen Variationen.

Eine geliebte Version ist Kartoffelsalat.
So bekam ich eines Mittags im Büro Heisshunger auf Kartoffelsalat, der dazu führte, dass ich erst die Kollegen wahnsinnig gemacht habe und Abends schnibbelnd in der Küche stand um in den nächsten 24 Stunden ca. 1 Kilo Kartoffelsalat zu vernichten *hüstel*

Gefunden habe ich das Rezept auf der Internetseite der Effilee.

Zutaten:

  • 800 Gramm vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 bis 2 TL Senf (mittelscharf)
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 3 – 4 EL Pflanzenöl
  • Essig
  • Ich hatte noch ein paar heimische Tomaten

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Zubereitung:

Die Kartoffeln mit Schale garen (je nach Grösse 20 – 25 Minuten). Ich gebe immernoch Salz an das Kochwasser, habe ich mal als Tipp irgendwo gelesen.

Die Gemüsezwiebel in der Zwischenzeit fein würfeln und die Gemüsebrühe aufkochen lassen. Die Kartoffeln abgiessen und noch warm pellen und in Scheiben schneiden.
Die Kartoffelscheiben und die Zwiebeln in eine Schale geben und mit Brühe und etwas Essig verrühren. Nach und nach die restliche Brühe unterrühren, aber darauf achten, dass der Salat zwischendurch zweimal für je 10 Minuten ruht.

Abschliessend mit Salz, Pfeffer, Essig und Senf würzen und die Schnittlauchröllchen unterrühren.
Ich habe noch geachtelte Tomaten untergehoben.

Lecker, Friesi glücklich und ihr hoffentlich auch 🙂

Quelle: Süddeutscher Kartoffelsalt aus der Effilee nach Stevan Paul

Eine Frage die mich nicht loslässt

Wann hattest Du das letzte Mal richtig Hunger?

Ich stelle mir diese Frage nun schon ein paar Tage, angestoßen wurde das  von den vielen Plakaten mit hungernden Kindern, die Bremens Haltestellen ’schmücken‘.
Je länger ich darüber nachdenke, desto schlechter fühle ich mich. Mittlerweile frage ich mich, hatte ich je richtig Hunger? Ich erinnere mich nicht mehr dran und schäme mich dafür ein wenig.

Ich bin auf eure Antworten sehr gespannt!

Weisse Schokolade mit Crisp – selbstgemacht

Ich schicke zu viele Pakete zu Mutti nach Bayern und soll damit erstmal aufhören. Erstens ist es Mutti ’n bissel unangenehm und Zweitens ist es wohl auch nicht sehr förderlich für die Figur, da ihr alles so gut schmeckt, dass sie die Finger nicht davon lassen kann.

Zu Weihnachten gab es aber natürlich trotzdem ein Paket, auch wenn es schon ein Paket zum Nikolaus gab.
Mein Bestreben war es, etwas ‚Besonderes‘ zu machen, so habe ich mich also mit Pralinen und Schokolade auseinandergesetzt. Mit Hilfestellung von Nele und ihrem tollen Blog, der passender Weise Pralinenwahnsinn heisst, habe ich ein paar Sachen gemacht, die ich Euch nach und nach zeigen möchte.
Nele ist übrigens echt ein wenig wahnsinnig, sie hat um die 1200 Pralinen zu Weihnachten gefertigt, davor habe ich allerhöchsten Respekt, das ist nämlich schon viel Arbeit und somit ist für mich ab sofort der Preis für hausgemachte Pralinen nicht mehr diskutabel.

Aber fangen wir mit was leichterem an.
In der letzten Tchibo Aktion habe ich mir die Formen für Schokoladentafeln besorgt und in dieser weisse Crisp Schokolade gemacht. Ich liebe nämlich weisse Schokolade und Crisp ganz besonders. Doof nur, dass ich beide Tafeln verschenkt habe und selber nur ein Teststück hatte… Dieses Teststück sagt aber ganz klar: Nestle kann einpacken, ich mache mir meine Weisse Schokolade mit Crisp jetzt selber. (welch Freude)

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Zutaten für 2 Tafeln Schokolade a 100 Gramm

  • 200 Gramm weisse Kuvertüre
  • n bissel Knister Crispies

Zubereitung:

Die Kuvertüre müsst ihr erstmal temperieren. Das ist wichtig, damit die Schokolade nicht diesen grauen Schleier bekommt. Bei weisser Schokolade fällt es zugegeben nicht ganz so stark auf, aber man würde es sehen. Eine tolle Anleitung dazu gibt es hier: Temperieren von Kuvertüre

Wenn ihr damit fertig seid, ist es total einfach. Ihr gebt ein wenig Knister Crispies in die Kuvertüre und rührt sie unter. Die Menge nach Gefühl und je nachdem wie crispy ihr es so mögt.

Nun stellt ihr die Formen für die Schokoladentafeln auf ein Holzbrett und gebt die Schokolade hinein. Die Oberfläche habe ich etwas glatt gestrichen (mit meiner Teigkarte). Mit dem Holzbrett  klopft ihr jetzt ein paar mal auf die Arbeitsplatte, damit die Luftblasen aufsteigen und nicht in der Schokolade bleiben. Wie man auf den Bildern sehen kann, ist mir dieses nicht 100%ig gelungen.

Nun das Brett für 10 Minuten in den Kühlschrank schieben und danach ein paar Stunden in einem kühlen Raum (Abstellraum z.B.) auskühlen lassen. Danach vorsichtig aus der Form lösen und selber geniessen oder verschenken. Wenn die Tafeln beim aus der Form trennen brechen, halb so wild. Die Stücke kann man auch in Tüten tun und verschenken.
Habt ihr mal gesehen was Bruchschokolade im Laden kostet? 🙂

Am Rande sei noch erwähnt, selbstgemachte Schokolade kommt wirklich super an 🙂

Lasst es Euch schmecken!

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