Archiv für den Monat: Februar 2014

Kartoffel-Möhren-Suppe

Wer mir bei Instagram folgt, weiss: Ich bin ein Suppenkaspar.
Nicht ganz unschuldig daran ist die Tatsache, dass ich mich in der glücklichen Lage befinde, dass sich vom Büro aus gesehen in allen 4 Himmelsrichtungen super Suppenküchen, in Laufnähe, befinden.

Da das O. auch gerne Suppen isst, gibt es natürlich regelmässig Suppen in und aus der heimischen Küche. Vor einer Woche habe ich ein Rezept für eine leckere Kartoffelsuppe in eine Kartoffel-Möhren Suppe abgewandelt. So eine Suppe ist wirklich kein Hexenwerk und  trotzdem sehr schmackhaft. 

Da ich weiss, dass es darüber oft Ungewissheit gibt, es müssen auf jeden Fall mehlig kochende Kartoffeln benutzt werden!

Zutaten für 1 Liter Suppe

  • 500 Gramm mehlig kochende Kartoffeln
  • 200 Gramm Möhren
  • 1 Speisezwiebel
  • 900 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml frische oder vegane Sahne
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Salz & Pfeffer
  • Muskatnuss

Kartoffel-Moehren Suppe

Zubereitung:

Die Kartoffel schälen und würfeln, die Möhren schälen (Bio Möhren müssen nicht geschält werden, waschen reicht aus) und in Scheiben schneiden, die Zwiebel hacken.

In einem ausreichend grossen Topf etwas Öl oder Butter erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten, die Kartoffelwürfel und die Möhrenscheiben hinzugeben, kurz mitdünsten und anschliessend mit der Gemüsebrühe und der Sahne ablöschen.

Die Suppe aufkochen auf niedriger Stufe 20 Minuten köcheln lassen.
Während die Suppe köchelt, könnt ihr die Petersilie waschen und hacken.

Die Suppe wird nach den 20 Minuten Kochzeit mit den Pürierstab fein püriert, dann mit Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt und mit der gehackten Petersilie garniert serviert.

Wenn ihr gerne Suppe esst, solltet ihr ruhig die doppelte Portion kochen, denn die Suppe schmeckt am 2ten Tag, noch besser 🙂

Ganz arg abgewandelt nach einem Rezept aus der 'Für jeden Tag' Ausgabe: 10/2011 - das Original Rezept gibt es bei Eva

 

Grünkohl Ravioli an Senfschaum mit Petersilienwurzel und pochiertem Ei

Versprochen ist Versprochen… Dieses wird das letzte Grünkohl Rezept der Saison. Ich möchte nämlich ungern die Leser, die keinen Grünkohl mögen gänzlich vergraulen. Das wäre doch wirklich sehr schade.
Aber vielleicht bekomme ich ja den einen oder anderen Grünkohl-Verachter, der aber gefüllte Nudeln liebt, mit einem Rezept für Grünkohl Ravioli hinter dem Ofen 
hervor gelockt?!?

Lange habe ich für dieses Essen in der Küche gestanden, so behauptet man zumindest. Ich kann das nicht beurteilen, denn ich verliere in der Küche gerne jegliches Gefühl für Raum und Zeit. Zum Glück habe ich das ‚Publikum‘ mit dem selbstgemachten Pane Casareccio, Wein und Oliven bei Laune gehalten. So saßen sie am Ende gut gelaunt am Tisch und hatten zum Glück sogar noch etwas Hunger.

Mit dem Ergebnis war ich am Ende leider nicht so zufrieden, das lag aber nur daran, dass ich schlurig gearbeitet habe und die Raviolis teilweise nicht ganz geschlossen waren. Dadurch ist der Grünkohl in einigen Raviolis viel zu wässrig geworden. Ohne diesen doofen Fehler sind die Raviolis aber ein Knaller.

Am nächsten Tag gab es die Reste mit Zwiebeln und Ei aus der Pfanne – und ich kann Euch sagen, das war das beste Resteessen des Jahres.

gebratene Gruenkohl Ravioli mit Ei

Das Rezept sieht auf den ersten Blick kompliziert aus, ist es aber wirklich nicht, es dauert halt nur eine Weile.

Zutaten:

  • Nudelteig nach Anweisung z.B. diesen *klick* oder ein Rezept welches ihr bereits erprobt habt.

Füllung:

  • 200 Gramm Grünkohl blanchiert (3-mal!!!) und fein gehackt
  • 50 Gramm Schalotten fein gewürfelt
  • 1 EL Senf
  • Salz & Pfeffer
  • gemahlener Kümmel
  • Zucker

Einlegefond:

  • 300 Gramm Petersilienwurzel geputzt und in Ecken oder Würfel geschnitten
  • 100 ml Weissweinessig
  • 100 ml Wasser
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 schwarze Pfefferkörner
  • 1 Nelke
  • 20 Gramm Senfkörner

Senfschaum

  • 3 Eigelb
  • 50 ml Weisswein
  • Prise Zucker
  • Prise Salz
  • 1 TL grober Senf

pochiertes Ei

  • 4 Eier
  • 1 EL Essig
  • Meersalz

Gruenkohl Ravioli mit Senfschaum

Zubereitung:

Die gewürfelten Schalotten in etwas Butter glasig dünsten, den Grünkohl dazugeben und kurz mit dünsten. Mit dem Senf, Salz, Pfeffer, Kümmel und Zucker abschmecken und abkühlen lassen.

Die Zutaten für den Einlegefond (ohne die Petersilienwurzel) in einen Topf geben, aufkochen und 30 Minuten ziehen lassen. Danach die Petersilienwurzel hinzugeben, einmal aufkochen und auskühlen lassen.

Den Nudelteig mit Hilfe einer Nudelwalze ausrollen (wir bei der Kenwood bis auf Stufe 7), mit Grünkohl füllen und fest verschliessen.

In einem grossen Topf das Nudelwasser aufsetzen und ordentlich salzen.

In einer Pfanne die abgetropfte Petersilienwurzel anbraten.

In einem weiteren Topf ca. 1 Liter Wasser zum Kochen bringen, Salz und Essig in das Wasser geben und die Eier mit Schale für 10 Sekunden in dem Wasser kochen lassen. Die Eier wieder herausholen, aufschlagen und vorsichtig in das Wasser gleiten lassen. Nun die Eier 3 Minuten lang pochieren und danch in Eiswasser geben. Fertig!
Das funktioniert wirklich und ist Idiotensicher!! Bei Yvla könnt ihr das ganze noch mal detailliert nachlesen.

Alle Zutaten des Senfschaums miteinander vermischen und über einem Wasserbad warm & schaumig aufschlagen.

Die Nudeln in dem gesalzenen Nudelwasser 2 Minuten kochen lassen.

Das Wasser der Eier erneut aufkochen und die pochierten Eier darin 30 Sekunden lang wieder auf Esstemperatur bringen.

Nudeln abgiessen und alles anrichten.

Gruenkohl Ravioli mit Senfschaum und pochiertem Ei

Quelle: Radio Bremen Vier via Knoops Park (Link existiert leider nicht mehr)

Al Dar Bremen – eine Reise durch Syrien

Gegen Ende des letzten Jahres hat in der Bremer Überseestadt, im Schuppen 1, das ‚Al Dar‘ eröffnet. Da wir uns immer sehr schwer damit tun, uns in neuen Restaurants, einzufinden, ist es schon ein wenig erstaunlich, dass es nur bis in den Januar gedauert hat, bis wir den Weg ins Al Dar gefunden hatten. 

Wer mich kennt, den wird es kaum überraschen, dass ich mich natürlich schon vorher ausgiebig mit dem Speisenangebot auseinandergesetzt hatte. Frei nach dem Motto: Alles oder nichts, wollte ich unbedingt die Reise durch Syrien machen. Diese gibt es in der normalen und der vegetarischen Variante. Wenn ich es richtig verstanden habe, so kann man diese Reise auch in der veganen Version antreten.

Auszug aus der Speisekarte:

Vorspeise
Tabuleh, Olivensalat, Falafel, Hommus, Muhammara, Lebneh, Sambusik-Sujuuk, Sambusik-Lamm

plus zwei weitere Überraschungsmazza, die der Chefkoch extra für
Sie auswählt
gereicht mit syrischem Brot

Hauptgericht
Mix-Grill oder Samka-Harra

Dessert
Auswahl feiner, gebackener syrischer Süßigkeiten

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, aber die Vorspeisen fanden wir super. Ich mag eigentlich keine Oliven, fand den Olivensalat aber ’n Knaller, das Hommus war dass leckerste welches ich bis jetzt gegessen habe und die Falafel ein Träumchen. Ach, und der WalnussKäse…
Erste Erkenntnis, mit Tapas kann man mich beim Spanier glücklich machen, mit Antipasti beim Italiener und mit Mazza beim Syrer funktioniert das offensichtlich mindestens genauso gut.

Das Hauptgericht fanden wir ganz gut, aber nicht so überzeugend, wie die Mazza.
Mit der Vielfalt der Aromen, die in den Vorspeisen den Gaumen verwöhnt haben, konnte  der Hauptgang bei weitem nicht mithalten.

Das Dessert war uns leider viel zu süss. Zugegeben, wir haben damit gerechnet und es hat uns daher auch nicht so richtig überrascht. Schade war es trotzdem.
Wer es aber arg süss mag, wird mit dem Dessert sicherlich glücklich.

Der Service war zum Anfang des Besuchs sehr gut und hat dann über den Abend stark abgenommen. Am Ende und im Gesamten war der Service aber noch immer mehr als gut. Das Ambiente ist sehr schön und gut gelungen, man fühlt sich wohl und gut aufgehoben. Auch da ist mit Sicherheit jeder anders aufgestellt, ich für meinen Teil kann an Plätzen, an denen ich mich nicht wohl fühle, nicht gut Essen.

Manko: Den Eingang zu finden gleicht einer kleinen Schnitzeljagd, ich habe selten so viele Menschen dabei beobachtet, wie sie verwirrt nach einem Eingang suchen. Wir haben natürlich auch gesucht, erst links rum, dann rechts rum und den Eingang dann dicht links zu finden.
Wenn man den Eingang dann allerdings gefunden hat, steht man in Mitten einer  wunderhübsche Oldtimer Ausstellung, diese läd, vor oder nach dem Essen, zum verweilen ein.

Auf den Punkt gebracht:

  • Preis/ Leistung: gut
  • Lautstärke: am Samstagabend war es laut und voll
  • Service: sehr gut
  • Fazit: Wir kommen wieder, für die leckeren Vorspeisen und ein Glas Wein.
Al Dar
Konsul-Smidt-Strasse 26
28217 Bremen
Tel: 69686300
 Leider hat das Al Dar Bremen noch keine Homepage, daher kann ich sie nicht verlinken, das wird nachgeholt, sobald die Homepage online geht 🙂

Pane Casareccio – italienisches Bauernbrot

Es folgt: das Rezept für das Brot, welches es in der letzten Woche sogar zweimal bei uns gab. 

Das Rezept zu diesem Brot lag ein paar Wochen in meinem Evernote Rezeptarchiv und wurde missachtet. Dabei war ich so scharf darauf, endlich auch mal ein Brot aus dem Topf zu backen. Naja, aus dem Topf ist es nicht, aber so quasi.
Letzten Samstag habe ich es dann endlich gebacken. Wir hatten Besuch, und man muss den Besuch ja während der Live Kochshow bei Laune halten. Also gab es am Tresen, mit Blick auf die Kochinsel: Wein, Oliven, Käse und Brot.
Tja, was soll ich sagen, den Sonntag hat das Brot nicht mehr erlebt (und das liegt nicht daran, dass der Besuch halb verhungert ist, weil ich so lange gekocht habe!!!!)
Mittwoch habe ich es dann gleich noch mal gebacken. Diesmal gab es Pesto & Käse dazu und den Donnerstag hat nur noch ein kleiner Rest erlebt.

Ihr müsst 23 Stunden einkalkulieren, vom Teig ansetzen bis zum fertigen Brot. Der Arbeitsaufwand ist aber gering, da der Teig 20 Stunden gären muss. Das ist wichtig für den Geschmack. 

Also, hier kommt es, das Rezept, welches ich bei Zorra gefunden habe und nun ganz oben auf der Liste der Brote steht, die es zu Käse & Wein, Suppe oder am Grill geben wird.

Zutaten für ca 600 Gramm Brot

  • 500 Gramm Weizenmehl (550er)
  • 350 ml Wasser
  • 10 Gramm Salz
  • 10 Gramm Hefe

Pane Casareccio

Zubereitung:

Die Hefe im Wasser auflösen.

Mehl und Wasser-Hefemischung 5 Minuten, bei niedriger Stufe, kneten, anschliessend das Salz hinzugeben und 5 Minuten weiter kneten lassen.

Nun den Teig, in einer grossen Schüssel (der Teig geht stark auf), mit einem Geschirrtuch abgedeckt (ich packe ihn in eine verschliessbare grosse Dose), 20 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Nach 20 Stunden wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche solange gefaltet, bis ihr eine gute Spannung erzeugt habt. Den Laib wickelt ihr nun stramm in ein bemehltes Geschirrtuch und lasst ihn weitere 2 Stunden ruhen.

Zum Backen benötigt ihr einen Behälter mit Deckel (z.B. Auflaufform oder Topf, ich nutze eine 2 Liter Auflaufform 27 x 23,5 x 10).
30 Minuten vor Ablauf der 2 Stunden wird der Ofen, inkl Form und Deckel, auf 230 Grad (Ober- und Unterhitze) vorgeheizt.

Den Brot Laib in die heisse Form geben / fallen lassen (Vorsicht – bitte nicht die Pfoten verbrennen) und 20 Minuten mit Deckel backen lassen. Nach 20 Minuten den Deckel abnehmen und weitere 15 Minuten backen lassen

Aus dem Ofen nehmen und vorm geniessen das  Ohr an das heisse Brot legen – es sollte ganz verführerisch knistern (ich liebe das!)

Neues Feature… ein paar LiveBilder in grandioser Handyqualität 😀

Quelle: Kochtopf bzw Albertos Cucina

Grünkohl vegetarisch / vegan Kapitel 2 oder auch: frischer Grünkohl ist der Beste

Nachdem ich Euch die schnelle Variante mit Grünkohl aus dem Glas vorgestellt habe, bekommt ihr nun die, mit frischem Kohl. Vorweg: der frische Kohl ist viel schmackhafter und die Mühe ist es wirklich wert, also keine Scheu!

Ihr solltet, wenn möglich, losen Kohl mit Strunk kaufen und nicht den, den man in den Kilo Beuteln bekommt, da bei den Tüten oftmals soviel Feuchtigkeit enthalten ist, dass der Kohl in der Mitte der Tüte schon matschig sein kann.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kilo frischer Grünkohl
  • 3 Speisezwiebeln (gewürfelt)
  • 50 Gramm Zwiebelschmelz (vegetarisch)
  • 0,8 Liter Gemüsebrühe (selbstgemacht ist von Vorteil)
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Piment gemahlen
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • grobe Haferflocken zum andicken

vegetarischer Grünkohl

Zubereitung

Den Kohl vom harten Strunk befreien.
Einen grossen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und eine grosse Schüssel oder das Spülbecken mit kaltem Wasser füllen. Den Grünkohl blanchieren (2 Minuten in das kochende Wasser geben und anschliessend in das kalte Wasser geben)

Den Kohl abtropfen lassen und in Streifen schneiden.

In einem grossen Topf das Zwiebelschmelz erwärmen und die Zwiebeln darin andünsten. Den Kohl hinzugeben und mit Gemüsebrühe ablöschen. Wenn ihr veg. Pinkel dazu essen wollt, könnt ihr diese nun zum Kohl geben, Deckel drauf und 40 Minuten leise köcheln lassen.

Nach 40 Minuten mit Salz, Pfeffer, Piment und Senf abschmecken. Je nach Kohlart und frische des Kohls benötigt ihr mehr oder weniger Gewürze.

Den Kohl über Nacht kalt stellen, am nächsten Tag erwärmen, mit Haferflocken andicken  (soll ja keine Suppe sein) und mit Salzkartoffeln oder Bratkartoffeln servieren.

Wenn ihr Euch noch nie an frischen Kohl heran getraut habt, kann ich es Euch nur wärmstens empfehlen. Grünkohl ist wirklich sehr, sehr lecker!

Ich hatte die glorreiche Idee, den Grünkohl einzukochen, dass hat leider nicht funktioniert. Der Kohl hat nach 2 Wochen dafür gesorgt, dass die Bude fies gestunken hat und der Mann zum Italiener fahren musste um uns mit Pizza zu versorgen. Falls ihr einen Tipp habt, was da falsch gelaufen sein kann, immer her damit. Danke 🙂

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Apfelkuchen nach einem Rezept vom Lorettohof

Dass ich Apfelkuchen liebe, dürften die meisten von Euch ja schon wissen. So ist es also kaum verwunderlich, dass ich natürlich das Rezept vom Lorettohof ausprobieren musste. Immerhin hat die Großtante das Rezept, angeblich, über die Ökojahre hinweg gerettet.

Ich kaufe mein Obst & Gemüse immer auf dem Markt, die Äpfel hole ich beim Stand aus dem Alten Land. Dort kaufe ich 3 Kilo Beutel mit kleinen Äpfeln. Keine besondere Sorte, sondern bunt gemischt. So sind auch in diesem Kuchen gemischte Äpfel gelandet. Wenn ihr Euch auf eine Sorte festlegen müsst/ wollt, würde ich kleine Elster Äpfel empfehlen. 

Zutaten für eine grosse Form (30 cm):

Für den Boden

  • 325 Gramm Mehl (550er)
  • 185 Gramm Butter
  • 95 Gramm Zucker
  • 25 ml Milch
  • 20 ml Wasser lauwarm
  • 3 Gramm Hefe
  • eine Prise gemahlene Vanille
  • eine Prise Salz
  • 80 Gramm süße Brösel (ich hatte Zwieback)

Für die Füllung

  • 1 Kilo Äpfel geschält, entkernt und geachtelt
  • 200 Gramm saure Sahne
  • 200 Gramm süsse Sahne
  • 200 Gramm Magerquark
  • 40 Gramm Weizenmehl
  • 40 Gramm Weizenpuder
  • 160 Gramm Zucker
  • 3 Eier (getrennt 3 Eigelb und 3 Eiweiss)
  • 1 Prise Salz

Apfelkuchen vom Lorettohof

Zubereitung:

Der Boden wird aus einer Mischung aus Hefeteig und Mürbeteig gemacht.

Mürbeteig: Butter (175 Gramm) & Zucker (85 Gramm) zu einer glatten Masse kneten, dann zügig das Mehl (250 Gramm) unterkneten. Wenn der Teig geschmeidig ist, kommt er in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank.
Hefeteig: Die Butter (10 Gramm) schmelzen (die Temperatur sollte bei ca 25 Grad liegen). Die Hefe (3 Gramm) im warmen Wasser (20 ml) auflösen. Aus dem Mehl (75 Gramm), der warmen Butter, der Wasser-Hefemischung, dem Zucker (10 Gramm), der Milch (25 ml), der Prise Salz und der Prise gemahlener Vanille einen weichen Hefeteig kneten (ca. 5 Minuten kneten). Anschliessend den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Die beiden Teige zu einem Teig verkneten und damit die Form, inkl. Rand, auskleiden. Auf dem Boden die süssen Brösel verteilen und die Äpfel auf den Brösel verteilen.

Den Ofen auf 200° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Den Quark mit der sauren Sahne, der süssen Sahne, dem Mehl, dem Weizenpuder, dem Zucker (80 Gramm) und dem Eigelb zu einer Masse verrühren.
Das Eiweiss mit Zucker und einer Prise Salz zu Eischnee schlagen (der Eischnee sollte nicht zu fest werden). Anschliessend den Eischnee unter die Quarkmasse rühren. Die Masse über die Äpfel geben und glatt streichen.

Die Form für ca. 50 Minuten in den Ofen geben (mittlerer Einschub). Die Äpfel sollten weich werden (mit einem spitzen Messer testen), das kann auch länger als 50 Minuten dauern. Wenn die Masse zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.

Ich gebe zu, auf den ersten Blick wirkt es sehr kompliziert, ist es aber am Ende wirklich nicht! Im Gegenteil, am Ende werdet ihr sogar mit einem leckeren Apfelkuchen belohnt.

Lasst ihn Euch schmecken!

Quelle: Rezept vom Lorretohof gefunden bei Valentina's Kochbuch

Lauchkuchen mit Zweierlei Käse

Ich habe mit Schrecken zwei Dinge festgestellt:

1. Ich habe Euch den leckeren Lauckuchen noch gar nicht präsentiert, den es bei uns Heiligabend gab

2. Ich habe uns diesen Lauchkuchen noch gar nicht wieder gebacken, dabei hatte ich das fest vor. Das wird nun aber schleunigst nachgeholt. 

Wir haben sehr lange überlegt, was wir Heiligabend zu Essen machen, die Familienmitglieder sind zu unterschiedlichen Zeiten eingetroffen, die ersten sollten nicht verhungern und die letzten nicht völlig überfressen nach Hause fahren. Dass mein Papa sich an Laugenbrötchen und Obatzda gelabt hat und hinterher doch recht voll war, nehme ich als volles Lob 🙂

Der Lauchkuchen hat uns allen gut geschmeckt und er hat sich am Tisch gut zwischen Käse und frischem Gebäck eingefügt. Wenn ihr also mal eine nette Runde zu Gast habt, zum Beispiel bei einem Spieleabend oder ähnlichem, dieser Lauchkuchen macht sich sehr gut. Und dann lässt er sich auch noch leicht vorbereiten. 

Im Original ist das Rezept aus dem Kochbuch ‚Deutschland Vegetarisch‘ – ich habe es ein wenig abgewandelt, im Original ist es mit Dreierlei Käse.

Wie bereits mehrfach erwähnt, kann ich dieses Kochbuch nur wärmstens für das Kochbuchregal empfehlen. Es ist einfach grandios!

Zutaten:

  • 100 Gramm Butter => in kleine Würfel geschnitten
  • 250 Gramm Mehl (405er)
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 500 Gramm Porree / Lauch => geputzt und in Ringe geschnitten
  • 100 ml Sahne
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 TL Kümmelsaat
  • 50 Gramm Emmentaler => gerieben
  • 100 Gramm Bergkäse => gerieben

Lauchkuchen

Zubereitung:

Aus Mehl, 1 Ei, Salz, Butter und 20 ml kaltem Wasser, mit dem Knethaken des Rührgeräts, einen bröseligen Teig kneten. Mit den Händen aus dem bröseligen Teig einen glatten Teig kneten. Diesen nun in Klarsichtfolie gewickelt in den Kühlschrank geben.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und bei mittlerer Hitze den Lauch mit der Kümmelsaat darin hellbraun anbraten. Mit Salz & Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.

Den Ofen auf 180° Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

3 Eier mit der Sahne verquirlen, mit Salz & Pfeffer würzen (wer mag kann das gerne abschmecken, ich ekel mich massiv vor rohem Ei – nur in Tiramisu esse ich es). Den geriebenen Käse zum Lauch geben und mit der Ei-Sahne Mischung verrühren.

Eine Form mit Butter ausstreichen, den Teig zu einem grossen Kreis ausrollen und die Form damit auskleiden (Wir haben gebastelt, geklebt und Löcher gestopft – hat trotzdem geschmeckt. Also nicht verzweifeln!) Die Ränder andrücken und die Lauchmasse auf dem Teig verteilen.

Den Kuchen auf der untersten Schiene ca. 35 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

Dazu gab es ein Weisswein und eine gesellige Runde.

abgewandelt nach: Deutschland Vegetarisch

Grünkohl Quiche

Der Grünkohl, das verkannte Wesen.
Zumindest hier bei uns in der Region. Da gibt es den Grünkohl immer nur klassisch. Mit Pinkel, Kartoffeln, Kassler und ’nem Schnaps.
Ich dachte mir, ich versuche mal ein paar andere Dinge. Grünkohl wächst nämlich nicht im Glas und er schmeckt frisch sehr lecker.

Die erste Variante ist eine Quiche, die mir so gut geschmeckt hat, dass sie sofort ins Blog musste. Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen, zumindest für meine Verhältnisse.
Ich kann Euch nur empfehlen, es auszuprobieren, solange es frischen Grünkohl gibt.

Gruenkohl Quiche

Zutaten

  • 400 Gramm frischer Grünkohl mit Strunk
  • 1 grosse Speisezwiebel gewürfelt
  • 3 Eier
  • 50 Gramm Bergkäse
  • 100 ml Sahne
  • 200 Gramm Mehl
  • 100 Gramm Butter
  • 50 ml Wasser
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Aus Mehl, einer Prise Salz und der Butter (in Flöckchen) einen krümeligen Teig kneten. Anschliessend nach und nach das Wasser zugeben, bis ihr einen Klumpen habt. Diesen in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Nun den Grünkohl putzen (die groben Strünke abschneiden) und 3 Minuten in einem grossen Topf mit kochendem Salzwasser kochen. Abgiessen und unter kaltem Wasser abschrecken. Nun die Grünkohlblätter in feine Streifen schneiden.

In einer mittelgrossen Pfanne die Zwiebel in Öl anschwitzen, den Grünkohl hinzugeben und 5 Minuten mit dünsten. Mit Salz & Pfeffer abschmecken, die Pfanne ausschalten und den Kohl etwas abkühlen lassen (lauwarm ist perfekt)

Den Ofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Den Teig nach 30 Minuten aus der Kühlung nehmen, zu einem dünnen Fladen ausrollen und die gebutterte Quiche Form damit auskleiden.  Mit einer Gabel ein paar Löcher in den Teig stechen. Die Form in den Ofen geben und den Boden dort 10 Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit könnt ihr Sahne, Eier und Bergkäse vermengen und die Mischung anschliessend unter den Grünkohl vermischen.

Die Form aus dem Ofen holen. die Mischung auf dem Boden verteilen und die Quiche  für 30 Minuten in den Ofen schieben (unterster Einschub). Ich habe die Quiche nach 20 Minuten mit Alufolie abgedeckt, damit der Grünkohl nicht verbrennt. Mit Raucharomen am Grünkohl kann ich mich vielleicht lieber gesondert mal versuchen ;-).

Die Quiche schmeckt, meiner Meinung nach, lauwarm am Besten.

Lasst es Euch schmecken 🙂

Das ultimative Salatdressing / Apfel küsst Senf küsst Honig

Wer glaubt, im Winter könnte man keinen Salat essen, den belehre ich heute eines besseren. Und ich setze dem ganzen noch ein Krönchen auf, es handelt sich nämlich um grünen Salat. Aber eigentlich geht es gar nicht so sehr um den Salat, sondern viel mehr um das leckere Dressing, in dem ich baden könnte.

Das Dressing dauert ca. 2 Minuten und ist der Beweis dafür, dass man keine fertigen Dressings, oder Tütchen die man anrühren muss, benötigt. 

Die Mischung mit Feldsalat, Möhren, Radieschen & Landgurke ist super. Bis auf die Landgurke waren/sind alle Zutaten saisonal & regional.
Landgurken solltet ihr eh mal probieren, die schmeckt, da kann die schnöde Salatgurke einpacken. Versprochen!

Zutaten:

  • 1 EL Apfelessig
  • 1 EL Apfelbalsam
  • 1 TL Senf
  • 1 TL bis 1 EL Honig
  • 6 EL Sonnenblumenöl
  • Salz & Pfeffer
  • Salat nach Marktangebot

Wintersalat mit Apfeldressing

Zubereitung:

Apfelessig, Apfelbalsam, Senf & Honig verrühren, dann Esslöffelweise das Sonnenblumenöl unterrühren. Das Dressing mit Salz & Pfeffer abschmecken und an den Salat geben. Fertig.

Lecker und in 2 Minuten gemixt.