Archiv für den Monat: Mai 2014

Radieschen-Dip

Dinge die ich gerne mag: Dips.
Die sind einfach immer toll und es ist völlig egal ob man sie zu Grissinis, Crackern, auf frischem Brot oder zur Gemüsepfanne isst.
Heute gibt es also ein Rezept für einen klassischen Frühlings-Dip, mit Radieschen, Lauchzwiebeln und Kresse. Der ist schnell gemacht und ist fast genauso schnell auch wieder weg. Auf das Foto haben es nämlich leider nur noch die kläglichen Reste geschafft. Das ist zwar sehr schade für das Foto, aber spricht ganz eindeutig für diesen Dip.

Zutaten für 150 Gramm Dip:

  • 100 Gramm Frischkäse
  • 2 EL Milch
  • 60 Gramm Radieschen (ungefähr ein halbes Bund) fein gewürfelt
  • 1 Frühlingszwiebel / Lauchzwiebel, halbiert und fein geschnitten
  • 1/4 Kresse eines Beets
  • Salz & Pfeffer
  • ein Spritzer Zitronensaft

RadieschenDip nach einem Rezept aus der DELI

Zubereitung:

Den Frischkäse mit der Milch verrühren, Salz, Pfeffer und Zitronensaft zugeben und rühren bis ihr eine halbwegs glatte Masse habt.

Radieschen, Frühlingszwiebeln und Kresse unterheben und 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
Anschliessend mit Salz & Pfeffer final abschmecken und servieren.

Fertig 😀

Ich frage mich übrigens immer beim Erstellen solcher Beiträge, ob so ein Rezept überhaupt in einen Foodblog darf. Denn so ein Dip ist ja nun nicht grade das super Rezept, mit dem man am Blogger Himmel erstrahlt, aber ich weiss von mir selber, dass es mir früher oft an genau solchen Rezeptideen gefehlt hat. Und die vielen Platikdosen mit bunten Variationen von Dip, Frischkäse oder Quark im Supermarkt sagen mir, dass es vielen Leuten so geht.
Also denke ich nicht weiter drüber nach und Du machst den Dip (statt einen fertigen zu kaufen) und geniesst ihn morgens auf einem frischen Brötchen in der Sonne, auf einem Vollkornbrot oder servierst ihn am Grillabend als Beilage zum Grillgemüse. 

Quelle: Deli von Essen & Trinken - Ausgabe 01/2014

Meine Woche in Bildern und Worten / Friesi live / KW 21

Ich habe mir Gedanken gemacht, womit ich das Blog ein wenig persönlicher machen könnte. Da ich ein sehr grosser Instagram Fan bin und ja nicht jeder von Euch Instagram nutzt, bekommt ihr nun einmal die Woche einen kurzen Rückblick meiner Woche. Vielleicht bekommt ihr so einen bessere Eindruck von mir, denn für die Leser ist es ja oft doch sehr interessant zu wissen, mit wem man es in diesem anonymen ‚Internet‘ eigentlich so zu tun hat. 

Also, ab sofort bekommt ihr immer Montags, die Zusammenfassung der letzten Woche. in Bildern.

Ich hoffe es gefällt Euch 🙂

Montag, 19.05.2014

Zum Glück doch nicht um 5h aufstehen #montagsglück
Mein #Montagsglück war die Aussicht darauf, dass ich am Samstag nicht um 5h aufstehen muss um um 9h in Hamburg Altona zu sein und als Bonus den Freitagabend zusätzlich noch mit einem Lieblingsmenschen verbringen würde.
Original Beans
In meiner Tasche befand sich noch ein Täfelchen Milchschokolade von #OriginalBeans aus der Esmeraldas Region. Schokolade aus direkt angekauften Kakaobohnen, ohne Sklaverei und Kinderarbeit.
Schokolade darf teuer sein, weil sie ein Genuss Produkt ist und kein Massenprodukt sein sollte.

Dienstag, 20.05.2014

Es gab ein letztes Lebenszeichen, bevor ich mich auf mein Rad geschwungen habe, denn ich war so aus der Form, dass ich befürchtete umzufallen wenn ich angekommen bin. #ArschlochSchweinehund
Es gab ein letztes Lebenszeichen, bevor ich mich auf mein Rad geschwungen habe, denn ich war so aus der Form, dass ich befürchtete umzufallen bevor ich im Büro angekommen bin. #ArschlochSchweinehund
Abend gab es als Belohnung am ersten Sommertag des Jahres leckere Cidre von Elbler.
Am Abend gab es leckeres Cidre von Elbler auf der Terrasse! Ebbe & Flut – besser Namen hätte man den Getränken gar nicht geben können.

Mittwoch, 21.05.014

28° in Bremen - ein grossartiger Tag!
28° in Bremen – ein grossartiger Tag!
Abends hatte ich die neue Effilee im Briefkasten - gut für den Lesehunger :-)
Abends hatte ich die neue Effilee im Briefkasten – gut für den Lesehunger 🙂

Donnerstag, 22.05.2014

Meine Soulbottle
Die ganze Woche an meiner Seite, meine neue Soulbottle und ich schwöre: ich gebe sie nie mehr her 🙂
Es gab Pimentos vom Grill mit Sylter Meersalz. Grossartiges Zeug!
Abends gab es Pimentos vom Grill mit diesem Sylter Meersalz. Grossartiges Zeug! 

Freitag, 23.05.2014

Warten auf den IC von Bremen nach Hamburg
Natürlich hatte der IC nach Hamburg Verspätung.
Der Thermomix TM31
Abends habe ich eine Vorführung des Thermomix TM31 bekommen. Nein, ich war auf keine Verkaufsveranstaltung *schauder*
Erbsen Risotto aus dem Thermomix
Das Risotto war lecker und schlotzig. (Hätte ich gar nicht erwartet)

Samstag, 24.05.2014

Die frühe S-Bahn zum BlogstBC2014
Die Nacht war sehr kurz (wie das so ist wenn 2 Mädels mit Weisswein auf der Couch hocken und quatschen) und die S-Bahn fuhr natürlich früh. Die Vorfreude auf das Blogst Barcamp war zum Glück so gross, dass ich den Tag gut überstanden habe.
Nettiquette mit Clara und Ricarda beim BlogstBC2014
Nettiquette
Sehr wichtige und lehrreiche Session beim Blogs Barcamp. Durchgeführt von den reizenden Gastgeberinnen Clara (Tastesheriff) & Ricarda (23qm Stil)
Sketchnote im Zug
Abgehetzt und eine Blase gelaufen um den Zug zu bekommen. Freude! Dann blieb der Zug kurz vor Bremen 2 Stunden stehen. Schuld war ein Blitzeinschlags im Stellwerk in Sagehorn. Da kann selbst die Bahn nichts dafür, denn: Scheisse passiert.

Sonntag, 25.04.2014

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Ein kurze Tour zum Melkhus der Molkerei Dehlwes in Lilienthal. Das Wetter war super und das Melkhus fand ich sehr hübsch.
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Und dann war ich natürlich wählen!

geniale Lauchpuffer nach Yotam Ottolenghi

Wir gehören zur Kategorie ‚Salat geht immer‘.
Ich gehöre zur Kategorie ‚Salat geht immer, aber ich brauche noch eine kleine Leckerei dazu‘

Eine sehr passende Leckerei sind Lauchpuffer aus dem Kochbuch ‚Genussvoll Vegetarisch‘ von Yotam Ottolenghi. 
Es lohnt sich durchaus eine grosse Portion zu braten, denn die Puffer schmecken am nächsten Tag gleich noch besser. Kalt oder lauwarm sind sie somit auch bestens geeignet für die Mittagspause am nächsten Tag.

Zutaten für 4 Personen:

  • 3 Stangen Lauch (gute 500 Gramm) geputzt
  • 5 Schalotten
  • 1 Chili Schote rot
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 120 Gramm Weizenmehl (405er oder 550er)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 1 Eiweiss
  • 150 ml Milch
  • 3/4 TL Koriander gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 Prisen Kurkuma
  • 2 Prisen Zimt gemahlen
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 50 Gramm Butter geschmolzen
  • 100 ml Olivenöl

Lauchpuffer nach Ottolenghi

Zubereitung:

Den Lauch in 2 cm dicke Scheiben schneiden und die Schalotten fein hacken.
In einer Pfanne 50 ml Olivenöl erhitzen und darin Lauch und Schalotten, bei mittlerer Hitze, etwa 15 Minuten braten. Lauch und Schalotten sollten am Ende schön weich sein.

Während Lauch und Schalotten braten werden die Chilischote und die Petersilie fein gehackt. In einer Schüssel Chili, Petersilie, Lauch und alle Gewürze vermengen und abkühlen lassen.

In einer sauberen Schüssel das Eiweiss schlagen, bis es halb fest ist (weiche Spitzen), die Masse unter das Gemüse heben.

In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, der Milch, dem Ei und der geschmolzenen Butter zu einem Teig verrühren. Den Teig anschliessend vorsichtig unter die Gemüse-Eiweiss Mischung heben.

Öl in einer Pfanne erhitzen, aus dem Teig darin Puffer backen. Die Puffer bei mittlerer Hitze goldbraun backen (ca. 2 – 3 Minuten pro Seite) und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Dazu entweder einen Dip oder einen Salat oder einfach Dip und Salat 😉

Bei uns gab es Radieschen-Kresse Dip (Rezept folgt) und einen schnellen Blattsalat.

Quelle: Genussvoll Vegetarisch - Yotam Ottolenghi

Bohnenburger mit Süßkartoffel-Pommes

Habe ich Euch schon erzählt, dass ich persönlich die ‚Lecker‘ MonatsZeitschrift für Vegetarier total ungeeignet finde? Ich hatte sie ein Jahr als Abo und habe jedes Mal geflucht. Nun ja, das Abo ist ausgelaufen und ich muss mich nicht mehr ärgern.
So sehr ich die monatliche Ausgabe nicht mag, mag ich aber die Quartalsausgaben, so stand ich, ungeduldig wie ich bin, am 02.05 auch gleich mit der Lecker ‚Veggie‘ an der Kasse und freute mich.
Zuhause angekommen habe ich mir einen Tee gemacht und wollte die Zeitschrift in Ruhe lesen. Kaum sass ich, kam der Mann kam umme Ecke: „Ach, die neue ‚Lecker‘ da ist doch eh wieder nichts für uns drin.“
„Doch, doch, das ist doch eine von den Quartals-Ausgaben die sind toll und diese ist komplett ‚Friesi & das O‘ tauglich“
Als dann auf Seite 14 der Bohnenburger kam, hatte ich einen sabbernden Mann an meiner Seite. Das sorgte dafür, dass es am Sonntag den Bohnenburger statt Maultaschen gab.

Zutaten für 2 Burger mit Pommes

  • eine kleine Dose Kidneybohnen (200 Gramm)
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 25 Gramm Weizenvollkornmehl
  • 1/2 TL Ajvar scharf
  • 1 TL scharfen Senf
  • Salz & Pfeffer
  • 500 Gramm Süßkartoffeln
  • etwas Meersalz
  • Öl
  • Salat, Tomaten, Gurke, gebratene Zwiebeln, Sossen

BohnenBurger mit Suesskartoffel Pommes
Zubereitung:

Die Bohnen in ein Sieb geben, kalt abspülen und anschliessend gut abtropfen lassen.
Die glatte Petersilie mit den Bohnen, dem Ajvar und dem Senf in einem Zerkleinerer zu einer noch etwas groben Masse verarbeiten. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein hacken und zusammen mit dem Mehl unter die Masse rühren. Mit Salz & Pfeffer abschmecken und eine gute Stunde quellen lassen.

Für die Pommes müssen die Süßkartoffeln geschält und in ca. 1 cm dicke Stifte geschnitten werden. Die Pommes mit 1 EL Öl und dem Meersalz vermischen, auf einem Backblech verteilen und im vorgeheizten Ofen (225° Ober- und Unterhitze) für ca. 20 Minuten backen. Zwischendurch wenden und immer mal gucken, nicht dass sie verbrennen.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen, aus dem Burgermasse 2 Bratlinge formen und diese bei mittlerer Hitze ca. 6 Min (3 pro Seite) braten.

Ich habe in der Pfanne noch Zwiebelringe mit gebraten, die gab es mit Salat, Tomate, Gurke, Mayo und Pesto (Rest von der Kresse-Pizza) auf dem Burger.

Da ich ein Burger-Junkie bin, gibt es für mich eigentlich keine schlechten Burger. Da aber Kidneybohnen nicht zu meiner Leibspeise zählen, hat mich der Burger nicht so vom Hocker gehauen, wie z.B. der Big-Kahuna-Burger. Der Mann, der Kidneybohnen zu seinen Leibspeisen zählt, war dafür begeistert. 

Quelle: LECKER Veggie-Special 2014

Friesi on Tour : Gut Aiderbichl in Henndorf

Schon lange wollte ich mir mal das Tierparadies ‚Gut Aiderbichl‘ in Henndorf ansehen. Dass es dieses Jahr geklappt hat, habe ich meiner Mutter zu verdanken. Die kam mit dem Flyer aus der Wohndose und sagte: Guck mal, wir haben hier so einen Flyer, da wollten wir auch mal hin, hat bis jetzt noch nicht geklappt, aber vielleicht ist das ja was für Dich?
Mein Mann konnte noch sowas wie: Nein, nicht… sagen und dann quietschte ich schon: Oh, Schatz, können wir da morgen hin, das ist gar nicht weit von hier.

Tja, wahre Liebe ist es dann, wenn der Mann die Wohndose am nächsten Tag an den Wallersee zieht, um Ostermontag nach Henndorf zu fahren.

Ich war so glücklich, ich bin nämlich total in Tiere vernarrt, ich trage sogar die Spinnen in den Garten hinaus, wenn sie sich in unserem Haus verlaufen haben.
Nur mit Hornissen, Wespen, Ratten und Mücken werde ich nicht so richtig warm.

Blauäugig bin ich wohl ein wenig gewesen, denn ich hätte so viele Tiere und Tierarten einfach nicht erwartet.

Ich hatte Kühe, Hunde, Katzen, Schweine und Pferde erwartet, aber es waren viel, viel mehr da:

Samira Gut Aiderbichl April 2014

Samira, das kleine Zicklein war 4 Wochen alt, als wir dort waren. Ihre Mutter wurde vom Bauern erschlagen. Zum Glück konnte die Bäuerin Samira vor selbigem Schicksal beschützen. Sehr süss ist sie, sie hüpft durch die Gegend, ihre Geschichte berührt und damit ist sie natürlich auch ein wenig ein Publikumsmagnet.

Lilli - Gut Aiderbichl April 2014

Lilli, das Kalb welches mit 6 Beinen geboren wurde. Dank einer Operation, sieht man es ihr aber gar nicht mehr an und so lebt sie nun mit ihrer Familie auf Gut Aiderbichl, statt beim Schlachter zu enden.
Das hat mich sehr berührt, denn dass es auch bei Tieren anatomische Fehler gibt ist ja logisch, war mir aber leider nicht so bewusst.

Gut Aiderbichl April 2014

Die Enten-Gang

Gut Aiderbichl April 2014
Esel, viele Esel. Wusstet ihr, dass Esel noch lange im Kreis rennen, wenn sie aus dem Zirkus kommen, da sie nicht zu wissen scheinen, dass man auch geradeaus gehen kann?

Gut Aiderbichl April 2014
Pfauen, wer verschenkt den bitte einen Pfau oder ein Paar zur Hochzeit? Die Tiere sind total hübsch, aber so laut, da hast Du schnell alle Nachbarn zum Feind. Vom Pflegeaufwand mal ganz zu schweigen.

Pferde, so viele Pferde. Pferde die für den Pferdesport nicht mehr zu gebrauchen sind, oder kranke Pferde.

Das eine Lama sitzt zwischen den Bänken, das nächste chillt in der Sonne und die Schönheit hatte gar kein Bock sich knipsen zu lassen.

Gut Aiderbichl April 2014
Mit dem Ziegenbock habe ich zwischendurch ein wenig gekuschelt 😉

Gut Aiderbichl April 2014

Die Füchse leben in einem eigenen Areal. Genau wie die anderen Wildtiere, wie z.B. Wildschweine. Und ihr wisst ja, Füchse sind gar keine Rudeltiere… 😉

So sieht die Fütterungszeit aus.

Die Schweine leben im Schweinepalast und auf der Sonnenterrasse 🙂

Gut Aiderbichl April 2014

Wusstet ihr, dass es Pferde gibt, die allergisch auf Heustaub reagieren?

Gut Aiderbichl April 2014

Die Tierärzte kommen regelmässig vorbei, aber wenn es dann doch mal nötig ist,  dass ein Tier transportiert werden muss, so fährt es nie allein. Ein tierischer Freund ist immer dabei. Das ist dass süsseste Detail des Tages.

In kleinen Geschichten wurde schnell klar, dass Tiere untereinander kommunizieren. So hat ein Fohlen, welches sein Mutter nicht kannte, sie am Wiehern erkannt. Es gab wohl eine grosse Kommunikation, während die Mutter noch im Transporter stand. Da das Fohlen sehr unglücklich war, hatte man sich zuvor auf die Suche nach der Mutter gemacht. Nun leben sie zu dritt auf Aiderbichl, die Mutter war nämlich wieder trächtig 😉

Gut Aiderbichl April 2014
Leider werden Nachts oft Tiere vor den Toren abgegeben, daher dient die Maschinenhalle als zusätzlicher Stall.

Gut Aiderbichl April 2014

Natürlich bin ich am Ende des Tages Patin geworden, und da ich mich ‚Hals über Kopf‘ verliebt habe, bin ich nun Patin von diesen Eseln geworden:

Gut Aiderbichl April 2014

Tja, leider sieht man zwischendurch auch immer die Neuankömmlinge, die einem kurz die Tränen in die Augen treiben.

Die Katzen wohnen auf dem gesamten Gut, haben eigene Zimmer und Treppen, so dass sie immer selber entscheiden können, worauf sie so Bock haben.

Ach ja, ihr seht schon, ich hatte Spass und habe mich eigentlich in alle Tiere verliebt. Ich hätte auch mit dem Fuchs gekuschelt, aber der hätte das wohl nicht so schön gefunden.

Für mich handelt es sich hier um vorbildliche Tierhaltung, denn die Tiere dürfen dort einfach alt werden. Die Pferde müssen keine Turniere mehr ableisten, die Kälber und Fohlen dürfen bei ihren Müttern leben, die Esel müssen keine faulen Touristen mehr die Berge hoch schleppen usw.

Daher reiche ich diesen Beitrag sehr gerne beim Tierfreitag ein!

Wenn ihr mal in der Nähe seid, besucht doch mal eins der Güter, es lohnt sich 🙂
Auf der Homepage gibt es sehr viele Informationen, falls es Euch interessiert *klick*

Ach ja, als nächstes ist natürlich Deggendorf dran, ich muss ja meinen Namensvetter besuchen 😉

Gut Aiderbichl April 2014

Tomaten-Kresse Pizza mit Pesto

Der Urlaub ist vorbei und wir haben den dringenden Bedarf nach einer guten Pizza mitgebracht. Na ja, eigentlich haben wir den dringenden Bedarf nach gutem Essen mitgebracht, denn wir hatten leider ein wenig Pech mit der Auswahl der Gaststätten und Bistros in denen wir uns so rum getrieben haben. Der Urlaub war trotzdem grossartig und ich habe sehr viel zu berichten… Dazu an anderer Stelle mehr 🙂 

Während meiner Auszeit habe ich auch viel über diesen Blog nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es bei mir doch um die Rezepte geht und nicht um die Bilder. Ich habe nämlich noch immer keine Lust auf kaltes Essen oder gekünstelte Bilder. Ausserdem verbringe ich meine Freizeit viel lieber mit lieben Menschen, als mit Lightroom oder Photoshop 😉

Aber nun zurück zur Pizza, die besteht fast nur aus Tomaten (und Knoblauch), denn ich esse im Winter keine Tomaten, umso mehr habe ich mich gefreut dass endlich Mai ist. Denn ab Mai darf ich wieder Tomaten kaufen. Hierbei handelt es sich um eine selbst auferlegte Richtlinie, dass die Tomatenzeit im Norden noch lange nicht da ist, ist mir dabei natürlich völlig klar.

Da ich noch an dem perfekten Pizzateig arbeite, gibt es hier das Rezept für die Tomatensosse und den Belag für Euch.
Kleiner Tipp: Nach dem Genuss dieser Pizza solltet ihr den Rest des Tages besser alleine verbringen und als kleinen Bonus seid ihr auch gleich noch perfekt vor allen Vampiren und Untoten geschützt 😉

Zutaten für 2 runde Pizzen:

Sosse:

  • 1 Dose Tomaten stückig
  • ein paar Blätter Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Lorbeerblatt
  • ein Schuss Olivenöl
  • ein Schuss Weissweinessig
  • Rosmarin & Thymian
  • Prise Salz
  • Prise Zucker
  • Peperoncini, falls ihr es auch gerne würziger mögt, könnt ihr aber auch weglassen

Belag:

  • 350 Gramm Tomaten (eher kleine)
  • ein paar Blätter Basilikum
  • Olivenöl
  • Balsamico
  • Kresse
  • ein Bund Petersilie
  • ein Bund Schnittlauch
  • 25 Gramm Mandeln
  • Sonnenblumenöl
  • Mozzarella
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • Salz & Pfeffer

Kresse Tomaten Pizza mit Pesto

Zubereitung:

Als erstes wird die Sosse angesetzt, hierfür alle Zutaten in einen Topf geben, aufkochen und bei kleiner Hitze und offenem Topf schön einkochen lassen. Dauert ca 30 Minuten. Zwischendurch ab und an mal umrühren.
Wenn die Sosse die richtige Konsistenz erreicht hat, könnt ihr sie mit Salz abschmecken.

Die Tomaten werden je nach Grösse halbiert oder geviertelt und in eine Schale gegeben, mit Olivenöl, Balsamico und Basilikum vermengen, mit Salz & Pfeffer abschmecken und eine gute Stunde ziehen lassen.

Schnittlauch und Petersilie werden nun gewaschen und zusammen mit den Mandeln in einem Mixer oder mit dem Stabmixer püriert. Den kleingehackten Knoblauch (von einer Zehe) unterheben, mit Salz & Pfeffer abschmecken und das ganze mit Sonnenblumenöl vermischen, bis ihr eine schöne Pesto Konsistenz habt.

Die Zwiebel in dünnen Ringe schneiden, 2 Knoblauchzehen hacken und den Mozzarella in Scheiben schneiden.

Den Pizzateig mit Tomatensosse, Knoblauch, Mozzarella und Zwiebeln belegen und 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 220° Grad (Ober- und Unterhitze) backen.

Die fertige Pizza mit den Tomaten belegen (nicht mit zuviel Flüssigkeit), Pesto rüber geben und mit Kresse bestreuen.

Das Pesto hält sich, wenn die Oberfläche mit Öl bedeckt ist, eine Woche im Kühlschrank. Ihr solltet also eigentlich soviel Pesto haben, dass ihr für den nächsten faulen Pasta Abend gleich mit versorgt seid.

Inspiriert von Sophia von ButterInMyVeins