Archiv für den Monat: Juli 2014

Meine Woche in Bildern und Worten / Friesi live / KW 30

Das Leben ist schön!

Ja, mir scheint sprichwörtlich die Sonne aus dem Hintern 🙂 Nachdem ich eine weitere Woche mit Antibiotikum daheim verbracht habe, habe ich ein wunderbares Wochenende gehabt und durfte heute endlich wieder arbeiten. Raus aus der Einzelhaft, hinaus in die Welt. Juhu!

Montag, 21.07.2014

Wenigstens nur eine Tablette täglich, aber das Reserveantibiotikum hatte es ganz schön in sich. Zum Glück hat es am Ende sehr gut geholfen.
Wenigstens nur eine Tablette täglich, aber das Reserveantibiotikum hatte es ganz schön in sich. Zum Glück hat es am Ende sehr gut geholfen.

Dienstag, 22.07.2014

Das Antibiotikum hat mir meinen Appetit geklaut, aber mit Fallapfel Rollo bekommt man mich immer an den Tisch :-)
Das Antibiotikum hat mir meinen Appetit geklaut, aber mit Falafel Rollo bekommt man mich immer an den Tisch 🙂

Mittwoch, 23.07.2014

Wenn salziges Karamell Eis auf leckeres Schokoladen Eis trifft, möchte ich kurz die Eismaschine küssen ;-)
Wenn salziges Karamell-Eis auf leckeres Schokoladen-Eis trifft, möchte ich kurz die Eismaschine küssen 😉

Donnerstag, 24.07.2014

Kettcar Thees Uhlmann Die Toten Hosen
Donnerstag konnte ich immerhin schon die RumpelSchublade aufräumen. Dabei habe ich diese Tickets gefunden. 3 wunderbare Konzerte!

Freitag, 25.07.2014

Wenn der Lieblingshund samt Lieblingsmenschen vor der Tür steht, dann kann das Wochenende doch nur gut werden!
Wenn der Lieblingshund samt Lieblingsmenschen vor der Tür steht, dann kann das Wochenende doch nur gut werden!

Samstag, 26.07.2014

Breminale 2014 Falafel
Friesi im Himmel. Endlich Breminale, wenn auch nur 2 Stunden. Immerhin hat es für die besten Falafel der Welt gereicht.

Sonntag, 27.07.2014

Sonne, Garten und der Lieblingshund.
Sonne, Garten und der Lieblingshund. Sonntagssüß 🙂

Ich wünsche Euch eine wunderschöne Woche 🙂

Schokoladen Eis (ohne Ei)

Was haben wir nur ohne die Eismaschine gemacht?
Ich bin so glücklich und ärgere mich ein wenig, dass ich diese Anschaffung so lange schon vor mich her geschoben habe. Was habe ich nur verpasst…!

Sie lief 2 Wochen lang fast jeden Tag, heute ist sie dann aus der Küche ausgezogen, denn das Eisfach ist voll und wir müssen die Vorräte aufbrauchen, bevor ich Nachschub produzieren darf.

Unter anderem habe ich irgendwann ein Schokoladeneis gemacht, denn ich wohne ja mit dem Schokomonster zusammen. da das Schokomonster sich ab und an auch mal in das Eismonster verwandelt, ist ein Schokoladeneis ergo eine super Kombi.

Zutaten für ca. 1 Liter Eis

  • 450 ml Vollmilch
  • 300 ml Sahne
  • 110 Gramm Zucker
  • 1/8 TL feines Meersalz
  • 1 EL & 1 TL Speisestärke
  • 40 Gramm Frischkäse (Raumtemperatur)
  • 2 EL Glukosesirup
  • 50 Gramm ungesüsster Kakao
  • 120 ml frisch gebrühter Espresso oder Kaffee
  • 110 Gramm Zucker
  • 40 Gramm Zartbitterschokolade

dunkels Schokoladeneis ohne Ei

Zubereitung

Aus Kakao, Espresso, 110 Gramm Zucker und der Zarbtitterschokolade wird ein Sirup gekocht. Hierfür werden alle Zutaten (bis auf die Schokolade) in einen Topf gegeben und unter rühren erhitzt, wenn der Zucker sich aufgelöst hat, die Masse ca. 30 Sekunden köcheln lassen. Den Topf von der Kochstelle ziehen und die Schokolade unterrühren, bis sie sich aufgelöst hat.

Von den 450 ml Milch werden nun 2 EL Milch abgenommen und mit der Stärke verrührt. Für die Eisbasis wird die restliche Milch in einen grossen Topf geben und zusammen mit Sahne, Zucker und Glukosesirup aufgekocht. Die Eisbasis 4 Minuten sprudelnd kochen lassen (rühren,  damit nichts anbrennt), den Topf von der Kochstelle ziehen und die Stärke-Milch Mischung unterrühren. Den Topf wieder auf den Herd zurück, aufkochen und 1 Minute unter rühren köcheln lassen.

Den Frischkäse in einer Schüssel mit dem Schokosirup und dem Salz verrühren. Diese Mischung nun nach und nach unter die heisse Eisbasis rühren.

Den Topf habe ich in meine Spüle gestellt, die Spüle mit kaltem Wasser gefüllt und die Mischung so kalt gerührt. Wenn sie abgekühlt ist kommt die Masse in die Eismaschine und wird dort nach Herstellerangaben weiter verarbeitet.

Einfrieren und bei Bedarf aus dem Eisfach holen und geniessen 🙂

Das Eis lässt sich sehr gut direkt aus dem Eisfach verarbeiten, ohne das es antauen müsste oder ähnliches.

Biene im Storchenschnabel

Ich überlege mir derweil, wie ich aus den Blüten des Storchenschnabels ein Eis zaubern kann, denn die Blüten sind anscheinend so köstlich, dass die Bienen das Schokoladeneis nicht mal ansatzweise interessiert hat. Dabei hätte ich gerne eine Biene auf dem Eis sitzen gehabt, Tja, man kann nicht alles haben 😉

Gefunden habe ich dieses Rezept übrigens bei Valentinas Kochbuch.

Meine Woche in Bildern und Worten / Friesi live / KW 29

Eine Woche mit Antibiotikum ans Heim gefesselt, das ist echt kein Spass. 

Bei den Temperaturen ist krank sein wirklich für’n Eimer. Na ja, wenn es denn geholfen hätte, aber leider hat es das nicht so richtig. Schon doof, wenn man sich Bakterien einfängt, die das Antibiotikum schon kannten und sich zwar einschüchtern lassen, aber nicht den Rückzug antreten. Ergebnis, ich nehme nun ein anderes Antibiotika und bin, wenn es ganz schlecht läuft, auch diese Woche noch komplett ans Heim gefesselt. 
Meine Laune ist entsprechend miesepetrig oder auch quakig deluxe.

Leider ist das ‚O‘ aktuell beruflich so stark eingespannt, dass ich mich mehr oder weniger selber versorgen musste. Das hat aber auch was Gutes, denn so habe ich mal wieder festgestellt, dass man mit 20 Minuten Zeitaufwand wirklich gutes Essen zaubern kann. 

Montag, 14.07.2014

Mein erstes Antibiotika seit 6 Jahren.
Mein erstes Antibiotika seit 6 Jahren.

Dienstag, 15.07.2014

Einmal durch die Gemüseschublade und heraus kommt ein leckerer Salat. Wer krank ist, braucht schliesslich Vitamine,
Einmal durch die Gemüseschublade und heraus kommt ein leckerer Salat. Wer krank ist, braucht schliesslich Vitamine.

Mittwoch, 16.07.2014

Der Gemüseladen hatte Spinat, also gab es am Abend eine würzige Kartoffel-Spinat Pfanne. Scharf sollte den Bakterien Feuer unterm Hintern machen.
Der Gemüseladen hatte Spinat, also gab es am Abend eine würzige Kartoffel-Spinat Pfanne.
Schön scharf, denn ich wollte den Bakterien ordentlich Feuer unterm Hintern machen.

Donnerstag, 17.07.2014

Was macht man, wenn man krank ist, man sitzt im Schatten und beobachtet die Bienen in den Pflanzen. Langweilig und doch irgendwie schön.
Was macht man, wenn man krank ist, man sitzt im Schatten und beobachtet die Bienen in den Pflanzen. Langweilig und doch irgendwie schön.

Freitag, 18.07.2014

Vor Wochen habe ich NanaMinze gepflanzt, nun gab es endlich Limonana. Eisgekühlt eine super Erfrischung!
Vor Wochen habe ich NanaMinze gepflanzt, nun gab es endlich Limonana. Eisgekühlt eine super Erfrischung!

Samstag, 19.07.2014

Am Ende bleibt die Küche bei 30° und mehr natürlich kalt.
Am Ende bleibt die Küche bei 30° und mehr natürlich kalt. Ein Hoch auf vorgebackenes und eingefrorenes Wurzel-Brot.

Sonntag, 20.07.2014

Tscha, wenn der Lieblingsmann in der Küche steht....
Tscha, wenn der Lieblingsmann in der Küche steht….

So, nun drücke ich mir alle Daumen, dass ich spätestens nächste Woche auch endlich diesen tollen Sommer geniessen kann, von dem mir soviel berichtet wird.

 

 

1 Jahr – Blogbirthday oder auch ‚Humba Humba Humba Tätärä Tätärä Tätärä‘

Ihr Lieben,

heute schmeisse ich ein wenig virtuelles Konfetti in die Luft.
Das kleine Blog feiert tatsächlich schon einjährigen Geburtstag. Wo ist nur die Zeit geblieben?

Da ich kein Freund von grossen Reden bin, wollte ich nur kurz Danke sagen. Danke, dass ihr so fleissig lest, kommentiert und meine Rezepte ausprobiert. Besonders in letzter Zeit habe ich viele liebe Kommentare erhalten. Das freut mich natürlich sehr und motiviert mich 🙂

Da es immer was zu Essen gibt, wenn ich eine Feier gebe, habe ich Euch die Bilder der Rezepte des letzten Jahres zusammengestellt, als virtuelles Buffet.

Bedient Euch (und sagte ich schon: Danke?):

Honig-Erdnuss Eiscreme mit Schokostückchen

Schon über ein Jahr liebäugle ich mit einer Eismaschine, dem O haben schon die Ohren geklingelt, wenn ich nur länger als 10 Sekunden ein Eisrezept angeschaut habe. Als ich mich dann zum Eisevent angemeldet hatte, welches Steph am ersten Juli Wochenende veranstaltet hat, war wohl klar, dass es nicht mehr lange dauern würde.
Dem ganzen recht zuträglich war dann noch, dass ich eigentlich im November zur BLOGST Konferenz nach Hamburg wollte, aber erstens hätte das mein Budget gesprengt und zweitens war es quasi unmöglich an Tickets zu kommen.
Die liebe Nele hatte gleich die Lösung für mich parat: ‚Überlegst Du nicht wegen einer Eismaschine? Das ist sie.‘

Wenn ihr mir bei Instagram folgt, ist das die Erklärung für meinen #EismaschineStattBlogst Hashtag den ich dort eifrig nutze 🙂

Die Eismaschine ist vor einer Woche eingezogen und lief quasi täglich. Da ich diese Woche krank bin und mein Hals kaltes am liebsten mag gibt es jeden Tag verschiedene Variationen von ‚Frozen Joghurt‘. Das ist schön schnell gemacht. Joghurt, Honig und Obst in die Eismaschine, 20 Minuten laufen lassen, fertig.

Als erstes habe ich aber ein Honig-Erdnuss-Eis mit Schokostücken gemacht. Bei der Auswahl war mir wichtig ein Rezept ohne Ei zu finden. Denn an Eis gehört meistens nur das Eigelb und ich habe leider keine Verwendung für mehrere Eiweiss pro Woche.
Gefunden habe ich das Rezept bei Lena / Coconut & Vanilla – ursprünglich stammt das Rezept aber aus dem Buch ‚Das beste Eis der Welt von Jenny Britton Bauer‘

Ein köstliches Eis, welches den skeptischen Mitbewohner schon fast von der Notwendigkeit einer Eismaschine überzeugt hat 🙂

Zutaten:

  • 450 ml Vollmilch
  • 40 Gramm Frischkäse (Zimmertemperatur)
  • 180 Gramm Erdnussbutter (creamy – ohne Stücke)
  • 1 gute Prise Meersalz (wenn die Erdnussbutter gesalzen ist, das Salz weglassen)
  • 2 EL Speisestärke
  • 300 Gramm Sahne
  • 150 Gramm Zucker
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Glukosesirup
  • 110 Gramm Bitterschokolade (mind. 55% Kakao) gehackt

Honig-Erdnuss-Eiscreme mit Schokolade

Zubereitung:

In einer kleinen Schüssel die Speisestärke mit etwas Milch glatt rühren.

In einer grossen Schüssel die Erdnussbutter mit dem Salz und dem Frischkäse verrühen.

In einem grossen Topf (ca. 3 Liter) die restliche Milch mit der Sahne, dem Zucker und dem Glukosesirup aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, die Stärkemischung einrühren und auf dem Herd 1 Minute köchelnd eindicken lassen.

Die heisse Mischung langsam unter die Erdnussbutter Mischung rühren bis sie glatt ist.

Die Mischung über Nacht im Kühlschrank kalt stellen oder, wenn ihr’s eilig habt, über einem kalten Wasserbad kalt rühren.

Die Masse in die Eismaschine geben und gem. Herstellerangaben gefrieren lassen.

Während die Eismaschine die Arbeit erledigt wird die Schokolade über dem heissen Wasserbad geschmolzen und darf dann wieder abkühlen (sie sollte aber flüssig bleiben). Kurz bevor das Eis fertig ist, gebt ihr die flüssige Schokolade in dünnem Strahl zu dem Eis in die laufende Eismaschine. Die Schokolade wird durch die Kälte hart und bricht dann in kleine Stücke.

Entweder ihr esst das Eis sofort (es ist allerdings sehr cremig und fliesst im HochSommer weg, bevor ihr den Löffel drin habt) oder ihr tut das Eis in einem Gefrierbehälter in den Gefrierschrank.
5 Minuten bevor ihr das Eis essen wollt müsst ihr das Eis nur noch aus dem Gefrierschrank holen 🙂

Wenn ihr Euch auch schon immer gefragt habt, wie die Schokoladenstücke ins Eis kommen, habt ihr jetzt die Antwort. 

Meine Woche in Bildern und Worten / Friesi live / KW 28

Die letze Woche war bei mir sehr geprägt von Sternen, allerdings nicht von den Sternen auf dem Trikot der deutschen Nationalmannschaft, sondern vom Stern-Genuss, denn dort war ich  gleich 2mal zu finden. *jubel*
Am Dienstag ist endlich meine Eismaschine eingezogen, welch Freude meinerseits.

Nebenbei hat mein Körper mich ’n klein wenig verarscht. Mittwoch bekam ich von jetzt auf gleich Halsweh. Samstag war alles wieder gut, also sind wir ab auf die Party, auf die wir uns schon so lange freuten. Ergebnis, die Bakterien hatten nur den Abzug aus dem Hals angetreten und haben sich auf den Weg in Richtung meiner Stimmbänder gemacht. Der Umzug dauerte ca. 10 Stunden, denn Abends um 23h war von jetzt auf gleich meine Stimme weg. Diese Woche wird also langweilig, ich liege nämlich krank auf der Couch und füttere meinen Körper mit Antibiotikum.

Montag, 07. 07.2014

Stern Genuss
When will I, will I be famous? I can’t answer, I can’t answer that
When will I see my picture in the paper? I can’t answer, I can’t answer that

Dienstag, 08.07.2014

Honig-Erdnuss Eis ohne Ei
Die Eismaschine wurde gleich eingeweiht und hat ein Honig-Erdnuss-Eis ohne Ei gezaubert.

Mittwoch, 09.07.2014

Rembertistrasse Bremen
Nach sintflutartigen Wolkenbrüchen hatte die Feuerwehr natürlich genug zu tun. Ich bin zum Glück trocken nach Hause gekommen.

Donnerstag, 10.07.2014

Erinnert ihr Euch noch an Cheb, ich bin wieder mit ihm Strassenbahn gefahren ;-) Ach, wie gerne hätte ich einen Hund.
Erinnert ihr Euch noch an Cheb, ich bin wieder mit ihm Strassenbahn gefahren 😉 Ach, wie gerne hätte ich einen Hund.

Freitag, 11.07.2014

Potzblitz - das zweite Mal im Stern Genuss verlinkt.  (When will I, will I be famous?)
Potzblitz – das zweite Mal im Stern Genuss verlinkt.

Samstag, 12.07.2014

Rockwurst Bremen
Die Jungs von Rock & Wurst Bremen haben in ihrem coolen Anhänger Würste gegrillt. Mein Camper Herz hat sich gefreut und für uns Vegetarier gab es sehr leckeren vegetarischen Hot Dog mit homemade Currysauce. Top!

Sonntag, 13.04.2014

Die Party war kurz, ohne Stimme macht es halt doch keinen Spass. Den halben Sonntag im Bett verbracht :-(
Die Party war kurz, ohne Stimme macht es halt doch keinen Spass. Also habe ich den halben Sonntag im Bett verbracht 🙁

Ich bin gespannt, was mir meine Woche so bringt und wünsche Euch eine wunderbare sommerliche Woche – geniesst das Leben!

FrühStückchen mit Übernachtgare

Ihr wisst schon: Friesi und die Übernachtgare, dass ist eine ganz dicke Sache.

Wenn Freunde auf einer Küchen-Baustelle wohnen, stehe ich an einem Sonntag früh auf, backe Brötchen und liefere diese ofenwarm an meine Freunde aus. Die Freude war gross, die Brötchen haben allen geschmeckt und sie sind schnell und einfach gemacht.

Gute Gründe für ein Platz im Blog und eine ganz klare Nachback Empfehlung – diese Brötchen kann wirklich Jeder!

Zutaten:

  • 400 Gramm Weizenmehl 550er
  • 300 Gramm Hartweizenmehl
  • 300 Gramm Dinkelmehl 630er
  • 600 Gramm lauwarmes Wasser
  • 15 Gramm frische Hefe
  • 22 Gramm Salz
  • 22 Gramm Zuckerrübensirup
  • 1 EL Kürbiskernöl

Frühstückchen mit Übernachtgare

Zubereitung:

Mehle und Wasser verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist und 20 Minuten ruhen lassen.
Die restlichen Zutaten zugeben und mit der Küchenmaschine auf niedrigster Stufe 4 Minuten kneten lassen, anschliessend weitere 3-4 Minuten auf zweiter Stufe kneten lassen, bis der Teig schön glatt ist und das Gluten sich gut entwickelt hat.

Den Teig 30 Minuten ruhen lassen, einmal strecken und falten und in eine grosse verschliessbare Schüssel geben. Die Schüssel für 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Morgens den Ofen auf 230° Grad vorheizen. Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig etwas flach drücken. Wirklich vorsichtig, ihr wollt ja nicht die Gärgase weg drücken. Mit einem Teigabstecher 8 x 8 cm grosse Brötchen abstechen, mit Mehl bestäuben und 15 Minuten gehen lassen.

Die Brötchen die ihr im ersten Gang nicht mit gebacken bekommt, tut ihr auf Backpapier in den Kühlschrank und nehmt sie raus, wenn ihr die erste Fuhre Brötchen in den Ofen gebt 🙂

Also, die Brötchen nach 15 Minuten auf das vorgeheizte Backblech geben und ordentlich Schwaden. Nach 10 Minuten die Schwaden ablassen und weitere 14 Minuten backen. Die Brötchen sollen goldbraun backen und schön reißen 🙂

Lauwarm geniessen, die restlichen einfrieren und bei Bedarf aufbacken. Sie büßen dabei nichts an Geschmack ein!

Gefunden habe ich das Rezept beim Brotdoc 🙂

Und so sieht es übrigens aus, wenn ich Brötchen ausliefere:

Brötchen Lieferservice Bremen Horn ;-)

Viel Spass beim ausprobieren und lasst es Euch schmecken!

Meine Woche in Bildern und Worten / Friesi live / KW 27

Was für ein Wochenende, war es bei Euch auch so heiss?
Ich bin ja der klassische Kaltblüter oder auch eher der skandinavische Typ, ab 26 Grad wird’s mir zu warm und bei schwülen 30 Grad komme ich ohne Mittagsschlaf nicht durch den Tag. Tja, man wird halt nicht jünger 😉

Meine Woche war ansonsten sehr abwechslungsreich und ich war mal wieder in Hamburg, so langsam gefällt mir die Stadt schon fast und ich kann die Touristen fehlerfrei in die richtige S-Bahn setzen. Das erschrickt mich selbst ein wenig 🙂

Aber, seht selbst:

Montag, 30.06.2014

Am Montag hat es heftig geregnet, dass ich trotzdem mit trockenen Füssen und ohne Regenschirm heim gekommen bin, grenzt fast an ein kleines Wunder. Klarer Fall von Montagsglück :-)
Am Montag hat es heftig geregnet, dass ich trotzdem mit trockenen Füssen und ohne Regenschirm heim gekommen bin, grenzt fast an ein kleines Wunder. Klarer Fall von Montagsglück 🙂

Dienstag, 01.07.2014

Oktavia Altes Land
Die leckerste Kirsche ist die Oktavia aus dem alten Land. Word!

Mittwoch, 02.07.2014

Wisst ihr dass ich gerne einen Hund hätte? In diesen habe ich mich morgens in der Bahn verliebt. Er heisst Cheb und ist meine grosse Liebe ;-)
Wisst ihr dass ich gerne einen Hund hätte? In diesen habe ich mich morgens in der Bahn verliebt. Er heisst Cheb und ist meine grosse Liebe 😉

Donnerstag, 03.07.2014

Snuten Lekker Bremen
Glück ist: der Stand von Kaemena im LiebliensSupermarkt, an dem das Snuten Lekker Eis verkauft wird. Das Sorbet war das Highlight des Tages!

Freitag, 04.07.2014

MSBleichenHamburg
Jeden Sommer treffen wir uns zum Barbecue aka Sommerfest auf der MS ‚Bleichen‘ in Hamburg. Wo sonst sollte eine Reederei auch ihr Sommerfest bestreiten? 🙂

Samstag, 05.07.2014

Eis Kleiner Kuriositäteladen Loft Winterhude
Am Samstag war ich zum EisEvent des Kleinen Kuriosiätenladens im Loft in Winterhude. Es war wie jedes Mal: Wunderbar und sehr legger.

Sonntag, 06.07.2014

Elber Ebbe
Am Sonntag war es so warm, dass ich den kalten Ebler im Regen genossen habe. Bessere Erfrischung gibt es kaum 🙂

Diese Woche hat schon so gut angefangen, dass ich mich frage, wo das wohl noch hinführen wird. Ich bin gespannt, ich hoffe ihr auch 🙂

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!

Ein Tag auf dem Weingut Soellner im Wagram

Wisst ihr was der Vorteil an Urlaub mit dem Wohnwagen ist? Man kann ganz viel Zeug einkaufen und mitnehmen. Wir kommen aus unseren Urlauben in Italien und Österreich immer mit sehr viel Wein und Öl nach Hause. Ich kaufe so gerne direkt beim Winzer, probiere mich durch den Wein, bekomme ein Gefühl für die Winzer und das Weingut und habe daheim beim Genuss des Weins immer ein wenig Urlaubsgefühl im Glas. Das ist wunderbar 🙂

Ende April sind wir zum zweiten Mal zum Weingut Soellner ins Wagram gefahren. Das biodynamisch bewirtschaftete Weingut wird von Toni Soellner & Daniela Vigne mit viel Leidenschaft betrieben. Ein paar Mal im Jahr veranstalten die beiden das Labyrinth. Für 4 Euro kann man sich dann entspannt durch das Weinsortiment saufen probieren und gegen einen entsprechenden Preis am Bio-Buffet stärken. Da ich ja immer ganz genau wissen möchte, woher eigentlich die Nahrungsmittel kommen, die ich meinem Körper zuführe, habe ich mich sehr gefreut, dass Daniela bei unserem Besuch mit allen Interessierten einen Spaziergang über das Weingut veranstaltet hat.

Nach so einem ausgiebigen Spaziergang hat man natürlich ordentlich Hunger. Um diesen zu stillen geht man in den Weinkeller, denn dort erwartet einen das Bio-Buffet mit hausgemachten Aufstrichen und Leckereien, frischem Brot samt Käse und Wurst aus der Region.

Wenn ich ehrlich bin,  war ich noch nicht in sehr vielen Weinkellern, dieser hat mich aber so gefangen genommen, dass ich noch ein paar Mal mit der Kamera drin verschwunden bin. Leider hatte ich weder Einbein noch Stativ dabei (sehr doooooof)

Natürlich habe ich aber jedes Mal was zu Essen aus dem Keller mit raus gebracht 😉

Zugegeben habe ich keine riesige Ahnung von Wein, also das Fachwissen fehlt mir an dieser Stelle wirklich, aber ich finde alle Weine die auf diesem Weingut hergestellt werden sehr schmackhaft. Bis jetzt hat sich auch noch kein Besucher der bei uns zum Essen ein Glas Soellner Wein bekam beschwert.

Die Weine sind übrigens auch alle vegan, das einzige Blut was an dem Wein klebt, ist das Herzblut des Winzerpaares. Biologische Nachhaltigkeit - Soellner

Wenn ihr jetzt Lust habt den Wein zu probieren, findet ihr auf der Internetseite die Bezugsquellen oder die Termine um mal selber zum Labyrinth zu fahren.

Daniela hat nach dem Spaziergang an jeden Postkarten verteilt, diese sollten wir adressieren und sie hat sich dann um den Versand gekümmert. Sie hat vollkommen Recht: Es werden viel zu wenig Postkarten und Briefe geschrieben.

Wir haben eine Postkarte an uns selber geschickt, damit wir uns auch nach dem Urlaub noch darin erinnern, wie wunderbar der Tag war.  Das funktioniert gut, sie hängt am Kühlschrank-Chaos in der Küche und erinnert uns täglich daran.

Danke, für den schönen Tag, das leckere Essen und den guten Wein.

Wir sind übrigens mit 6 Kartons nach Hause gefahren. In diesem Sinne: Zum Wohl! Da die Weine vegan sind und das leider nicht üblich ist, möchte ich diesen Bericht und das Weingut gerne beim Tierfreitag von Katarina Seiser einreichen 🙂 tierfreitag

Erdbeer-Gurken Salat

Der Trend von Obst im Salat herrscht ja schon ein paar Jahre, in letzter Zeit sehe ich in jeder Zeitschrift ein Rezept für Wassermelone mit Feta. Feta mag ich nicht, also bin ich da raus und das O. steht nicht so sehr auf Obst im Salat, also droht auch von der Seite keine Gefahr. Dann kam das Pasta e Basta Event von Steph und als ‚Nachtisch‘ servierte Steph einen Erdbeer-Gurken Salat, der mich schwer begeistert hat. Ich habe ihn also ein paar Tage später nach ihrem Rezept nachgemacht und war begeistert, das O. nicht, also habe ich die Schüssel ganz alleine verdrückt 😀 Mittlerweile habe ich das Rezept etwas abgewandelt und find es so perfekt, ihr solltet es unbedingt ausprobieren, denn die Erdbeeren sind aktuell so lecker, dass es kaum einen besseren Zeitpunkt geben könnte. Ich nutze für das Dressing Erdbeer Balsam Essig, ihr könnt aber auch ein anderes fruchtiges Essig nehmen.

Zutaten:

  • 500 Gramm Erdbeeren
  • 1 Salatgurke
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 2 EL Walnussöl
  • 1,5 EL Erdbeer Balsam Essig
  • 1 EL Agavendicksaft oder Honig
  • bunter Pfeffer aus der Mühle oder gemörsert

Erdbeer Gurken Salat Zubereitung:

Die Erdbeeren putzen und vierteln (kleine nur halbieren), die Salatgurke vierteln und mit einem scharfen Messer entkernen. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Gurke auch schälen. Die entkernte Gurke in Scheiben schneiden und mit den Erdbeeren in eine Schüssel geben. Essig, Öl und Agavendicksaft zu einem Dressing vermischen und mit den Erdbeeren/Gurke vermischen. Das Basilikum waschen, in Streifen schneiden und unter den Salat heben.

Mit ordentlich Pfeffer abschmecken und eine Weile ziehen lassen.

Fertig.

Erdbeer-Gurken-Salat

Unter Bloggern werdet ihr mit dem Salat nicht punkten, denn dieser Salat ist schon vor ein paar Jahren durch die Foodblogs gewandert. Meine Mama war bei meinem Besuch bei ihr ganz begeistert von der Kombi und dort an dem Tisch waren die Herren auch begeistert. Meiner hat ja keine Ahnung, was ihm da entgeht 😉

Wichtiger Nachtrag!
Wenn dieser Salat nicht erfrischend ist, dann weiss ich’s auch nicht. Damit ist er wie gemacht für das aktuelle Event bei Zorra, welches die liebe Simone ausrichtet. Also, hiermit eingereicht:

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