Apfelkuchen – ohne Streusel und trotzdem köstlich!

Obacht! Es gibt nun ein Rezept für einen Apfelkuchen, den ich tatsächlich als den besten Apfelkuchen empfinde, welcher mein Ofen je verlassen hat. Wer nach unten scrollt und auf das Bild luschert sieht schon, dass das gar nicht sein kann, denn da sind gar keine Streusel auf dem Kuchen.
Tja, was soll ich sagen, erklären kann ich es nicht, aber er ist wirklich ein Knaller. Inspiriert hat mich der Zwetschgenkuchen aus dem Backbuch ‚Gut Brot will Weile haben‘ von Günther Weber vom Lorettohof. Am Ende habe ich dann doch nur den Boden und die Brösel übernommen.  Aber, seht selbst und vor allem, backt ihn selbst!

Zutaten:

  • 110 Gramm Weizenmehl 550er
  • 37 ml Milch
  • 25 ml Wasser
  • 18 Gramm Zucker
  • 15 Gramm Butter
  • 5 Gramm frische Hefe
  • 90 Gramm Weizenmehl 550er
  • 70 Gramm Butter
  • 30 Gramm Zucker
  • 70 Gramm süsse Brösel (Milchbrötchen, Hefezopf, Kekse)
  • 1 Kilo Äpfel
  • 50 Gramm Mandeln gehobelt
  • 30 Gramm Zimtzucker
  • 50 Gramm Butter
  • Saft einer Zitrone

Apfelkuchen mit dünnem Boden www.friesikochtundbackt.com

Zubereitung:

Die 15 Gramm Butter im Topf schmelzen, sie sollte maximal lauwarm sein. Die Hefe (5 Gramm) im lauwarmen Wasser (30 ml) auflösen.
Aus 110 Gramm Mehl, 37 ml Milch, 18 Gramm Zucker und der Hefe-Wasser Mischung einen Teig kneten, die warme Butter zugeben und alles zu einem geschmeidigen Hefeteig verkneten. Je nach Mehlart kann es sein, dass ihr etwas mehr Wasser benötigt, der Teig sollte schön geschmeidig sein und wenig kleben. Den Teig 30 Minuten gehen lassen.

Aus 90 Gramm Mehl, 70 Gramm Butter und 30 Gramm Zucker einen Mürbeteig kneten (ich mache das total faul im Foodprocessor). Den Mürbeteig in den Kühlschrank geben und kühl lagern, bis er verarbeitet wird.

Während der Teig geht und der Mürbeteig im Kühlschrank weilt, könnt ihr die Äpfel schälen, entkernen und achteln. Die Äpfel mit dem Zitronensaft in eine verschliessbare Schüssel geben, Deckel drauf, 2 mal schütteln und in den Kühlschrank geben.

Den Hefeteig mit dem Mürbeteig in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten, das kann unter Umständen eine Minute länger dauern, aber es funktioniert und schmeckt am Ende ganz grossartig!
Den fertigen Teig kreisrund ausrollen, in die gefettete Backform geben und eine Stunde gehen lassen.

Die süssen Brösel herstellen (auch hier kommt wieder mein Foodprocessor zum Einsatz), Zimtzucker mischen.

Wenn der Teig seine Stunde gereift ist wird die Butter im Kochtopf geschmolzen und der Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorgeheizt.
Nun die Brösel auf den Boden geben, darauf die Äpfel verteilen darüber den Zimtzucker streuen, dann die gehobelten Mandeln auf den Kuchen geben und am Ende alles grob mit Butter beträufeln.

In den Ofen geben (mittlerer Einschub) und  30 – 35 Minuten backen lassen.

Lauwarm geniessen und sich denken: Der Herbst, der kann aber auch echt ’n köstlicher Geselle sein.

Auf Instagram sah das so aus:

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Und weil die liebe Clara, aka Tastensheriff Tastesheriff, bei ihrem monatlichen Event ‚Ich backs mir…‘ nach Apfelkuchen fragt, bekommt sie diesen von mir serviert 🙂

Inspieriert von: Gut Brot will Weile haben - Günther Weber

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