Archiv für den Monat: Dezember 2014

MandelSchoko Guglhupf mit NordicWare Form

Mandelguglhupf mit Schokostückchen

Es war am 23. November 2014… Ich lag im Bett, öffnete Facebook und es lachte mich ein TannenbaumKuchen an… Ein kurzer Blick auf die Zutatenliste versicherte mir das alle Zutaten im Haus sind. Leider blieb das Problem, dass es zu dem Zeitpunkt in diesem Haushalt gefühlt alles gab, aber noch keine Gugelhupfform.

Bildschirmfoto Twitter

Ich weiss gar nicht wie lange ich schon mit den Gugelhupfformen von Nordic Ware geliebäugelt habe und warum bis dato noch immer keine eingezogen war kann ich mir auch nicht erklären. Dank eine glücklichen Fügung hat sich dieses Problem zwischenzeitlich gelöst, denn vor 2 Wochen ist endlich diese Form* bei mir eingezogen und so konnte ich den Mandelgugelhupf backen.

Die Form hat mich nach dem ersten Backgang bereits überzeugt: denn der Kuchen ist super geworden (mit grossartiger Knusper-Zucker-Schicht *nomnom*), die Form lässt sich sehr einfach reinigen und nebenbei ist es der schönste Gugelhupf  geworden, den ich je gegessen habe. Findet ihr bestimmt auch, oder?

Guglhupf MandelSchoko angeschnitten

Gefunden habe ich das Rezept bei Jeanny, dort findet ihr auch die wichtigsten Tipps um einen Gugelhupf unbeschadet aus der Form zu bekommen.

Zutaten:

  • 175 Gramm Mehl (405er)
  • 75 Gramm gemahlene Mandeln
  • 2 TL Weinstein Backpulver
  • 175 Gramm weiche Butter
  • 3 Eier von glücklichen Hühnern
  • 2 EL Milch
  • 200 Gramm Rohrohrzucker
  • 100 Gramm Schokoladendrops (ich: backfeste)
  • weiche Butter und Paniermehl zum vorbereiten der Form

Guglhupf MandelSchoko vor dem Backen

Zubereitung:

Den Ofen auf 180° vorheizen, die Backform mit Butter ausstreichen und Paniermehl bestreuen (Überschüssiges Paniermehl abklopfen).
Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, nach und nach die Eier (einzeln) unterrühren. Mehl, Mandeln und Backpulver vermischen und löffelweise unter die Butter-Zucker-Ei Mischen rühren, danach die 2 EL Milch unterrühren und am Ende die Schokodrops unterheben.

Den Teig in die Backform geben und etwas glatt streichen, in den Ofen geben (2ter Einschub von unten) und 40 – 50 Minuten backen lassen, wenn das Stäbchen bei der Stäbchenprobe ohne Teigreste aus dem Kuchen zurück kommt ist der Kuchen fertig und darf auskühlen.

Nach dem auskühlen stürzen, mit Puderzucker bestreuen und geniessen 🙂

Guglhupf MandelSchoko

 Quelle: Zucker, Zimt & Liebe
Die Form wurde mir vom Onlineshop 'mein Cupcake' freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Danke, Danke, Danke! 

Mit einem * gekennzeichnete Links führen zum 'Mein Cupcake' Shop.

Schusterjungen – Roggenmischbrötchen

Etwas das hier in diesem Haushalt in letzter Zeit sträflich vernachlässigt wurde ist das backen von Brot, im neuen Jahr soll sich das wieder ändern, so ist zumindest einer meiner guten Vorsätze für 2015. Brötchen werden aber noch immer (un)regelmässig vor gebacken um uns an den folgenden Wochenenden das Frühstück zu retten. Als die Uhr auf Winterzeit umgestellt wurde war ich Sonntags so früh wach, dass ich bis zum ‚Frühstück‘ genügend Zeit hatte um diese Brötchen zu backen. Für ein normales Frühstück wäre mir der Aufwand morgens zu gross (Langschläfer, ihr kennt das bestimmt), zum Brunch oder Abends zur Käseplatte ist das Rezept und die Brötchen die daraus entstehen bestens geeignet .

Das Rezept ist aus dem Brotbackbuch von Lutz Geißler*, welches ich Euch wärmstens ans Herz legen kann. Wenn ihr Hobbybäcker oder solche die es werden wollen zu beschenken habt ist das Buch ideal.

Zutaten für 8 Brötchen:

Vorteig / Autolyse

  • 230 Gramm Weizenmehl 550er
  • 150 Gramm Wasser

Hauptteig

  • 230 Gramm Roggenmehl 1150er
  • 25 Gramm Anstellgut vom Sauerteig (ich: Roggen)
  • 150 Gramm Wasser
  • 9 Gramm Salz
  • 5 Gramm Hefe (frisch)
  • Autolyse Teig

Schusterjungen nach Lutz Geißler

 

Zubereitung

Für den Autolyse Teig aus Wasser und Weizenmehl einen Teig rühren und diesen 30 Minuten ruhen lassen.

Nach 30 Minuten die Zutaten für den Hauptteig zu geben und alles für jeweils 5 Minuten kneten lassen (erst auf langsamer Stufe, dann auf der nächst höheren). Der Teig sollte sich am Ende von der Schüssel lösen und nur wenig kleben.

Den Teig in eine luftdichte Schüssel füllen (ich nutze diese*) und bei eingeschalteter Lampe in den Ofen stellen, dort 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und ausstossen. 8 Teiglinge abstechen und diese rund wirken. Mit dem Schluss nach unten auf ein Bäckerleinen geben, abdecken und ca. 2 Stunden (bis zur Vollgare) ruhen lassen.

Den Ofen auf 250° Grad vorheizen, die Brötchen umdrehen, auf Backpapier geben und unter Schwaden 10 Minuten backen lassen. Nach 10 Minuten die Schwaden ablassen und die Brötchen bei 230° für 10 Minuten weiter backen lassen. Wenn ihr die Brötchen gerne knusprig mögt, dann lasst für die letzten 5 Minuten der Backzeit die Tür einen Spalt offen.

Abkühlen lassen, einfrieren oder lauwarm geniessen.

Quelle : Das Brotbackbuch von Lutz Geißler*
* = Affiliate Links

Hans im Glück – Bremen, Weserpark

Wenn ihr mein ‚about me‚ gelesen habt, dann wisst ihr dass ich Pommes süchtig bin. Oh ja, Pommes sind einfach grossartig, sogar tollerer als Schokolade.

Bei vielen Menschen ist es ja so, dass die Pommes als Beilage zum Hamburger dienen. Bei mir ist der Burger eher die Beilage zu den Pommes.
Ausserdem brauchen gute Pommes auch keine Sauce, keine Zwiebeln… Naja, ausser natürlich Chili & Käse… Aber ansonsten…

Hans im Glück Weserpark Bremen

Lange Reder kurzer Sinn, in Bremen hat vor ein paar Wochen ein ‚Hans im Glück‚ eröffnet und die haben unfassbare 10 vegetarische Burger im Angebot, einer davon ist vegan. Natürlich gibt es auch Pommes 🙂 Es hat also nicht lange gedauert und wir haben dem Hans im Glück einen Besuch abgestattet.
Die Burger gibt es mit Mehrkorn- oder Sauerteigbrötchen, zu den Pommes gibt es 6 verschieden Saucen, für die Low Carber gibt es 3 Brotlose Burger und diverse Salate finden sich auch auf der Karte.

Wir haben den Seelenheil, Abendrot, Dreikäsehoch und Wolpertinger Burger probiert und natürlich viele Pommes gegessen.

Der Laden fängt die Geschichte von Hans im Glück schön ein. Man sitzt mitten im Wald, auf dem WC läuft das Hörspiel ‚Hans im Glück‘ und im Laden befinden sich 2 Brunnen auf deren Boden sich natürlich Gold befindet.

Meiner Meinung nach ist das Ambiente nicht so gut geeignet um einen langen Familienabend zu verbringen, da es doch sehr laut ist. Aber für einen guten Burger mit Pommes in netter Begleitung, nach einem Shoppingausflug (bei TK Maxx *hüstel*) oder vor dem Kinoabend, ist die Location super.

Wie auch immer man es anstellt, man verlässt den Laden auf jeden Fall satt & glücklich.

Hans im Glück / Hans-Bredow-Strasse 19 / 28307 Bremen

Öffnungszeiten: 
Montag - Samstag ab 10h bis open end 
Sonn- und Feiertags ab 12h bis open end

Speisekarte 
Dieser Bericht spiegelt meine persönliche Meinung wieder.

Pralinentarte – Schokoholics Paradise

Wer viel auf Blogs unterwegs ist, viele Kochbücher hat oder Kochzeitschriften besitzt wird das folgende Problem kennen. Man besitzt eine unendliche Sammlung an Rezepten die man noch  nach kochen / nach backen möchte. Wer das alles essen soll und wann man das alles kochen bzw. backen soll ist das zweite Problem. So schlummerte schon eine kleine Ewigkeit ein Rezept für eine Pralinentarte in meinem Rezeptarchiv. Da wir Freunde zum Essen eingeladen hatten fehlte noch ein Dessert und so stolperte ich, zum Glück, wieder über das Rezept. 

Diese Tarte ist unglaublich gut. Sie schmeckt beim Brunch, zum Kaffee oder ist der perfekte Abschluss eines Menüs. Nebenbei macht sie glücklich und hinterlässt ein warmes Gefühl. Sie schmeckt als wäre sie eine hohe Kunst und man hätte Stunden dafür in der Küche gestanden,  dabei ist sie relativ schnell gemacht.

Wenn ihr für ein Adventskaffee oder das Weihnachtsmenü noch ein Dessert benötigt, hier kommt das Rezept.

Für eine 26er TarteForm mit herausnehmbaren Boden benötigt ihr:

Für den Boden:

  • 127 Gramm Butter (geschmolzen)
  • 210 Gramm VollkornButterKekse
  • 42 Gramm Nüsse (ich: Walnüsse)
  • 2 EL Muscocado / Muscovado Zucker
  • 3,5 EL entölter Backkakao
  • 3 Prisen Meersalz (wenn ihr nicht so sehr auf die Salz-Schuko Mischung steht lieber eine Prise weniger)

Für die Füllung:

Für den Guss:

  • 85 Gramm Zartbitterschokolade 70% (fein gehackt)
  • 70 Gramm Sahne
  • 3 El Ahornsirup

Pralinentarte  Schokoholics Paradise

 

Zubereitung:

Den Ofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Alle Zutaten, bis auf die Butter, in einem Food Processor zerkleinern bis alles schön fein ist. Die geschmolzene Butter zugeben und zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Die Form ausbuttern, den Teig hineingeben und mit den Fingern gleichmässig verteilen.
Die Form in den Ofen geben und 15 Minuten auf Einschub 2 backen lassen.

Während der Boden gebacken wird, wir die Füllung zubereitet.
Dafür wird die Sahne mit dem Likör und dem Vanilleextrakt aufgekocht und anschliessend über die gehackt Schokolade gegeben. 5 Minuten stehen lassen, erst dann verrühren. Wenn die Masse schön verrührt ist werden die Eier und das Eigelb gut untergerührt.
Die Masse auf den Boden geben und für 20 Minuten zurück in den Ofen geben (wieder 20er Einschub von unten).

Den Kuchen aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen.
Die Sahne für den Guss aufkochen und über die Schokolade geben, wieder 5 Minuten stehen lassen bevor ihr rührt. Zu der durchgerührten Masse den Ahornsirup geben, durchrühren und über den Kuchen geben.  Den Guss gleichmässig verteilen, dies funktioniert am besten, wenn ihr die Form kreisförmig bewegt, bis sich alles verteilt hat (wie die Pfanne beim Pfannkuchen backen).

Die Karte für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und 30 Minuten vor dem Verzehr rausholen.

Lasst es Euch schmecken und erfreut Euch an den Gesichtern, die nach dem ersten Bissen leuchtende Augen bekommen.

Pralinentarte / Schokoholics Paradise

 

Quelle: Sweets: Himmlische Verführungen für den ganzen Tag (GU Themenkochbuch)

 

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