Archiv für den Monat: Juli 2016

Erdbeer-Schmand-Tarte mit Haferflockenboden

‚Schaaaaatz, wollen WIR morgen einen Kuchen backen?‘ 
‚Klar, was möchtest Du denn?‘
‚Hauptsache lecker‘
Hmmmm, da war doch was. Clara hatte da doch kürzlich so eine ErdbeerSchweinerei auf ihrer FB Seite angepriesen…?!? 

Erdbeer-Schmand-Tarte

5 Minuten später war ich mit dem Einkaufszettel unterwegs in den örtlichen Supermarkt um alle Zutaten für die Erdbeere-Schmand-Tarte zu ergattern, die Clara so angepriesen hatte. Im Original stammt das Rezept aus dem Backbuch: ‚Mias süsse Kleinigkeiten‘ von meiner LieblingsMia aka Kuechenchaotin.

Die Tarte bedarf wenig Handarbeit und ist so köstlich, dass wir die Portion zu Zweit an 2 Tagen verdrückt haben. Normalerweise sollten mit der Menge 6 – 8 Leute glücklich werden. *hüstel*

Bevor die Erdbeersaison vorbei ist, solltet ihr also dringend diese Tarte backen. Erdbeeren, Schmand & Haferflocken sind nämlich eine grossartige Kombination!

Erdbeer-Schmand-Tarte

Zutaten:

Für den Haferflockenboden:

  • 30 g zarte Haferflocken
  • 30 g kernige Haferflocken
  • 180 g Mehl (405er)
  • 110 g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 175 g geschmolzene Süssrahmbutter

Für die Erdbeer-Schmandfüllung:

  • 200 g Schmand
  • 50 g Mascarpone
  • 1 Ei
  • 20 g Zucker
  • 250 g Erdbeeren (halbiert)
  • 2 EL Vanillezucker oder 1 TL VanilleExtrakt

ErdbeerSchmandTarte

Zubereitung:

Den Ofen auf 175° vorheizen und die Tarteform buttern.
Alle Zutaten für den Haferflockenboden in eine Schüssel geben und mit den Fingern zu einem Teig verkneten. Anschliessend den Teig mit den Händen in der Form verteilen und mit den Fingern festdrücken. Auf einem Backblech auf dem 2ten Einschub von unten 15 Minuten backen lassen. Rausholen und 10 Minuten auskühlen lassen.

Alle Zutaten, bis auf die Erdbeeren, zu einer Creme verrühren und auf den ausgekühlten Tarteboden geben, die halbierten Erdbeeren auf der Creme verteilen und 20 Minuten im Ofen fertig backen lassen.

Die ausgekühlte Tarte mit einem Kaffee geniessen und lächeln.

ErdbeerSchmandTarte mit Kaffee

Beilagenbrot

Beilagenbrot Anschnitt

Ich habe ENDLICH mal wieder beim Synchronbacken mitgemacht.
Synchronbacken, bedeutet, dass viele Blogger ‚gemeinsam‘ ein Brotrezept ausprobieren. Gemeinsam bedeutet, auf Instagram, nicht dass ihr glaubt wir hätten uns alle in der Mitte von Deutschland zum Brot backen getroffen. Organisiert wird das Event immer von Zora & Sandra.

Dieses Mal gab es ein ‚Beilagenbrot‚. Das heisst so, weil es sich super als Beilage eignet. Zum Beispiel zu Nudeln, Salat oder ganz wunderbar zu Riesenbohnen. 🙂

Riesenbohnen Auflaufform mit Teller

Ich habe den Teig mit Olivenöl statt Schweineschmalz zubereitet (logisch) und habe bei meiner Menge Olivenöl einen sehr weichen Teig erhalten. Wenn ihr nicht so erfahren im Umgang mit weichen Teigen seid, dann reduziert die Öl Menge bitte um 10 bis 20 ml.

Zutaten:

fermentierter Vorteig (statt Lievito Madre)

  • 60 Gramm Weizenmehl (1050)
  • 40 Gramm lauwarmes Wasser
  • 0,5 Gramm Hefe
  • 0,5 Gramm Salz

Poolish

  • 300 Gramm Weizenmehl (1050)
  • 300 Gramm lauwarmes Wasser
  • 0,1 Gramm Hefe (erbsengrosses Stück)

Hauptteig

  • 100 Gramm Roggenvollkornmehl
  • 500 Gramm Weizenmehl (550er)
  • 350 Gramm lauwarmes Wasser
  • 22 Gramm Salz
  • 10 Gramm Hefe
  • 40 ml Olivenöl
  • Poolish
  • fermentierter Vorteig

Beilagenbrot

Zubereitung:

Den fermentierten Vorteig und Poolish anrühren, abdecken und 16 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

fermentierter Vorteig und Poolish

Alle Zutaten (bis auf das Salz) in die Knetmaschine geben und 8 Minuten auf kleinster Stufe kneten lassen, anschliessend das Salz zugeben und 5 Minuten auf 2ter Stufe kneten lassen. Den Teig in eine geölte Schüssel geben (ich nutze dieses *klick*) und 20 Minuten ruhen lassen, dann den Teig ‚Dehnen & Falten‚, das ganze insgesamt 2 mal wiederholen (also 3 mal insgesamt Dehnen & Falten).

Olivenöl statt Schweineschmalz

Den Ofen, samt Backstein (oder Backblech) und Edelstahlschüssel auf dem Ofenboden, auf 250° vorheizen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und nach belieben formen. Ich habe den Teig geviertel, die einzelnen Teiglinge runde geformt und jeweils als Paar in Gärkörbchen gegeben. Dort dann 30 Minuten gehen lassen.

Gärkörbchen

Die Brote auf den Backstein geben und unter Schwaden (Wasser per Einwegspritze in die Edelstahlschüssel) anbacken lassen, nach 10 Minuten die Schwaden ablassen, den Ofen auf 210° runterschalten und die Brote ca. 40 Minuten fertig backen lassen. Auf einem Rost auskühlen lassen.

Beilagenbrot Anschnitt schräg

Folgende Blogs haben teilgenommen und verschiedene, ganz hübsche Brote gebacken:

1x umrühren bitte aka kochtopf
auchwas
Alltagsflüchtling
Food for Angels and Devils
Summsis Hobbyküche
Kinder, kommt essen!
Dagmar’s brotecke
KochTrotz
Cuisine Violette
Backen mit Leidenschaft
From-Snuggs-Kitchen
Gourmandiese Vegetariennes

Dinkelvollkornbrot

Hallo, ich bin die verrückte Friesi, die ohne zu überlegen 800 g Dinkelkörner kauft, um diese dann mit dem Mühlenaufsatz für die Küchenmaschine zu feinem Dinkelvollkornmehl zu mahlen… Das war wirklich kurz gedacht und hat am Ende eine ganze Stunde gedauert, es war sehr laut und der Mann musste zwischendurch McGyver mäßig die Mühle kühlen. Am Ende habe ich dann aber doch noch 2 schöne und köstliche Brote aus dem Ofen geholt.
Das Rezept für das Dinkelvollkornbrot, habe ich in dem Buch ‚Gut Brot will Weile haben‘ von Günther Weber gefunden.

Kleiner Tipp, beim nächsten Mal werde ich die Mühle, die im nächsten Biosupermarkt steht nutzen. Mit der kann man die Körner direkt vor Ort malen oder schroten, das spart Zeit und Nerven 😉 Vielleicht habt ihr bei Euch in der Nähe ja auch einen Biosupermarkt oder Reformhaus, dass Euch die Körner direkt mahlt.

Dinkelvollkornbrot nach Günther Weber

Zutaten für 2 Brote a 1 Kilo

Sauerteig:

  • 50 g Sauerteigansatzk / Anstellgut
  • 225 g groben Dinkelschrot
  • 225 ml Wasser 26°

Brühstück:

  • 200 g Dinkelflocken
  • 600 ml kochendes Wasser

Hauptteig:

  • 800 g Dinkelvollkornmehl sehr fein gemahlen
  • 200 ml Wasser 20°
  • 25 g Salz
  • 12,5 g Hefe

Getreidemuehle Kenwood

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Sauerteig am Abend vorher den Sauerteig ansetzen, dafür alles gut verrühren und abgedeckt 10 – 12 Stunden reifen lassen. Zeitgleich wird auch das Brühstück hergestellt, dafür die Flocken mit dem heissen Wasser übergiessen, kurz stehen lassen, durchrühren und  bis zum nächsten Morgen auskühlen lassen.
Am nächsten Morgen aus den gesamten Zutaten (inkl. Sauerteig & Brühstück) einen Teig kneten lassen. Knetzeit: 3 Minuten auf kleinster Stufe, 15 Minuten Ruhen lassen, 1 Minute kneten, noch mal 15 Minuten ruhen lassen und abschliessend noch mal 1 Minute kneten lassen.
Den Ofen auf 260° vorheizen, auf dem Boden des Ofens eine Metallschüssel mit aufheizen, für’s Schwaden.

Den Teig in 2 Teile teilen aus den Teilen Brote wirken und diese in gefettete Backformen geben, 45-60 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.

Die Brote, mit Schwaden, bei 260° 10 Minuten backen lassen, danach den Ofen auf 240° runterschalten, 20 Minuten backen lassen, dann auf 200° runterschalten und weitere 20 Minuten backen lassen. Die Brote aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

DInkelvollkornbrot nach Günther Weber