Archiv der Kategorie: Backwaren

Erdbeer-Schmand-Tarte mit Haferflockenboden

‚Schaaaaatz, wollen WIR morgen einen Kuchen backen?‘ 
‚Klar, was möchtest Du denn?‘
‚Hauptsache lecker‘
Hmmmm, da war doch was. Clara hatte da doch kürzlich so eine ErdbeerSchweinerei auf ihrer FB Seite angepriesen…?!? 

Erdbeer-Schmand-Tarte

5 Minuten später war ich mit dem Einkaufszettel unterwegs in den örtlichen Supermarkt um alle Zutaten für die Erdbeere-Schmand-Tarte zu ergattern, die Clara so angepriesen hatte. Im Original stammt das Rezept aus dem Backbuch: ‚Mias süsse Kleinigkeiten‘ von meiner LieblingsMia aka Kuechenchaotin.

Die Tarte bedarf wenig Handarbeit und ist so köstlich, dass wir die Portion zu Zweit an 2 Tagen verdrückt haben. Normalerweise sollten mit der Menge 6 – 8 Leute glücklich werden. *hüstel*

Bevor die Erdbeersaison vorbei ist, solltet ihr also dringend diese Tarte backen. Erdbeeren, Schmand & Haferflocken sind nämlich eine grossartige Kombination!

Erdbeer-Schmand-Tarte

Zutaten:

Für den Haferflockenboden:

  • 30 g zarte Haferflocken
  • 30 g kernige Haferflocken
  • 180 g Mehl (405er)
  • 110 g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 175 g geschmolzene Süssrahmbutter

Für die Erdbeer-Schmandfüllung:

  • 200 g Schmand
  • 50 g Mascarpone
  • 1 Ei
  • 20 g Zucker
  • 250 g Erdbeeren (halbiert)
  • 2 EL Vanillezucker oder 1 TL VanilleExtrakt

ErdbeerSchmandTarte

Zubereitung:

Den Ofen auf 175° vorheizen und die Tarteform buttern.
Alle Zutaten für den Haferflockenboden in eine Schüssel geben und mit den Fingern zu einem Teig verkneten. Anschliessend den Teig mit den Händen in der Form verteilen und mit den Fingern festdrücken. Auf einem Backblech auf dem 2ten Einschub von unten 15 Minuten backen lassen. Rausholen und 10 Minuten auskühlen lassen.

Alle Zutaten, bis auf die Erdbeeren, zu einer Creme verrühren und auf den ausgekühlten Tarteboden geben, die halbierten Erdbeeren auf der Creme verteilen und 20 Minuten im Ofen fertig backen lassen.

Die ausgekühlte Tarte mit einem Kaffee geniessen und lächeln.

ErdbeerSchmandTarte mit Kaffee

Beilagenbrot

Beilagenbrot Anschnitt

Ich habe ENDLICH mal wieder beim Synchronbacken mitgemacht.
Synchronbacken, bedeutet, dass viele Blogger ‚gemeinsam‘ ein Brotrezept ausprobieren. Gemeinsam bedeutet, auf Instagram, nicht dass ihr glaubt wir hätten uns alle in der Mitte von Deutschland zum Brot backen getroffen. Organisiert wird das Event immer von Zora & Sandra.

Dieses Mal gab es ein ‚Beilagenbrot‚. Das heisst so, weil es sich super als Beilage eignet. Zum Beispiel zu Nudeln, Salat oder ganz wunderbar zu Riesenbohnen. 🙂

Riesenbohnen Auflaufform mit Teller

Ich habe den Teig mit Olivenöl statt Schweineschmalz zubereitet (logisch) und habe bei meiner Menge Olivenöl einen sehr weichen Teig erhalten. Wenn ihr nicht so erfahren im Umgang mit weichen Teigen seid, dann reduziert die Öl Menge bitte um 10 bis 20 ml.

Zutaten:

fermentierter Vorteig (statt Lievito Madre)

  • 60 Gramm Weizenmehl (1050)
  • 40 Gramm lauwarmes Wasser
  • 0,5 Gramm Hefe
  • 0,5 Gramm Salz

Poolish

  • 300 Gramm Weizenmehl (1050)
  • 300 Gramm lauwarmes Wasser
  • 0,1 Gramm Hefe (erbsengrosses Stück)

Hauptteig

  • 100 Gramm Roggenvollkornmehl
  • 500 Gramm Weizenmehl (550er)
  • 350 Gramm lauwarmes Wasser
  • 22 Gramm Salz
  • 10 Gramm Hefe
  • 40 ml Olivenöl
  • Poolish
  • fermentierter Vorteig

Beilagenbrot

Zubereitung:

Den fermentierten Vorteig und Poolish anrühren, abdecken und 16 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

fermentierter Vorteig und Poolish

Alle Zutaten (bis auf das Salz) in die Knetmaschine geben und 8 Minuten auf kleinster Stufe kneten lassen, anschliessend das Salz zugeben und 5 Minuten auf 2ter Stufe kneten lassen. Den Teig in eine geölte Schüssel geben (ich nutze dieses *klick*) und 20 Minuten ruhen lassen, dann den Teig ‚Dehnen & Falten‚, das ganze insgesamt 2 mal wiederholen (also 3 mal insgesamt Dehnen & Falten).

Olivenöl statt Schweineschmalz

Den Ofen, samt Backstein (oder Backblech) und Edelstahlschüssel auf dem Ofenboden, auf 250° vorheizen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und nach belieben formen. Ich habe den Teig geviertel, die einzelnen Teiglinge runde geformt und jeweils als Paar in Gärkörbchen gegeben. Dort dann 30 Minuten gehen lassen.

Gärkörbchen

Die Brote auf den Backstein geben und unter Schwaden (Wasser per Einwegspritze in die Edelstahlschüssel) anbacken lassen, nach 10 Minuten die Schwaden ablassen, den Ofen auf 210° runterschalten und die Brote ca. 40 Minuten fertig backen lassen. Auf einem Rost auskühlen lassen.

Beilagenbrot Anschnitt schräg

Folgende Blogs haben teilgenommen und verschiedene, ganz hübsche Brote gebacken:

1x umrühren bitte aka kochtopf
auchwas
Alltagsflüchtling
Food for Angels and Devils
Summsis Hobbyküche
Kinder, kommt essen!
Dagmar’s brotecke
KochTrotz
Cuisine Violette
Backen mit Leidenschaft
From-Snuggs-Kitchen
Gourmandiese Vegetariennes

Dinkelvollkornbrot

Hallo, ich bin die verrückte Friesi, die ohne zu überlegen 800 g Dinkelkörner kauft, um diese dann mit dem Mühlenaufsatz für die Küchenmaschine zu feinem Dinkelvollkornmehl zu mahlen… Das war wirklich kurz gedacht und hat am Ende eine ganze Stunde gedauert, es war sehr laut und der Mann musste zwischendurch McGyver mäßig die Mühle kühlen. Am Ende habe ich dann aber doch noch 2 schöne und köstliche Brote aus dem Ofen geholt.
Das Rezept für das Dinkelvollkornbrot, habe ich in dem Buch ‚Gut Brot will Weile haben‘ von Günther Weber gefunden.

Kleiner Tipp, beim nächsten Mal werde ich die Mühle, die im nächsten Biosupermarkt steht nutzen. Mit der kann man die Körner direkt vor Ort malen oder schroten, das spart Zeit und Nerven 😉 Vielleicht habt ihr bei Euch in der Nähe ja auch einen Biosupermarkt oder Reformhaus, dass Euch die Körner direkt mahlt.

Dinkelvollkornbrot nach Günther Weber

Zutaten für 2 Brote a 1 Kilo

Sauerteig:

  • 50 g Sauerteigansatzk / Anstellgut
  • 225 g groben Dinkelschrot
  • 225 ml Wasser 26°

Brühstück:

  • 200 g Dinkelflocken
  • 600 ml kochendes Wasser

Hauptteig:

  • 800 g Dinkelvollkornmehl sehr fein gemahlen
  • 200 ml Wasser 20°
  • 25 g Salz
  • 12,5 g Hefe

Getreidemuehle Kenwood

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Sauerteig am Abend vorher den Sauerteig ansetzen, dafür alles gut verrühren und abgedeckt 10 – 12 Stunden reifen lassen. Zeitgleich wird auch das Brühstück hergestellt, dafür die Flocken mit dem heissen Wasser übergiessen, kurz stehen lassen, durchrühren und  bis zum nächsten Morgen auskühlen lassen.
Am nächsten Morgen aus den gesamten Zutaten (inkl. Sauerteig & Brühstück) einen Teig kneten lassen. Knetzeit: 3 Minuten auf kleinster Stufe, 15 Minuten Ruhen lassen, 1 Minute kneten, noch mal 15 Minuten ruhen lassen und abschliessend noch mal 1 Minute kneten lassen.
Den Ofen auf 260° vorheizen, auf dem Boden des Ofens eine Metallschüssel mit aufheizen, für’s Schwaden.

Den Teig in 2 Teile teilen aus den Teilen Brote wirken und diese in gefettete Backformen geben, 45-60 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.

Die Brote, mit Schwaden, bei 260° 10 Minuten backen lassen, danach den Ofen auf 240° runterschalten, 20 Minuten backen lassen, dann auf 200° runterschalten und weitere 20 Minuten backen lassen. Die Brote aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

DInkelvollkornbrot nach Günther Weber

Morgensemmel

Wenn ihr gerne süsse Sachen auf eurem Frühstücksbrötchen mögt, dann solltet ihr weiter hüpfen zu den Morgenbrötchen, den Butterhörnchen oder den FrühStückchen. Die harmonieren sehr gut mit Honig, Marmelade und Schokoaufstrichen.

Morgensemmel nach einem Rezept vom Brotdoc

Die Morgensemmel schmecken wie sie aussehen: köstlich!  und harmonieren durch das Aroma der Körner sehr gut mit Käse & Co. Das Rezept ist mit Übernachtgare, ohne Sauerteig und anfängertauglich.

Zutaten für 10 Brötchen:

Vorteig:

  • 100 Gramm Weizenmehl (550)
  • 100 Gramm Wasser
  • 1 Gramm frische Hefe

Hauptteig:

  • 400 Gramm Weizenmehl (550er)
  • 200 Gramm Wasser (20 – 24°C)
  • 15 Gramm Backmalz (inaktiv) oder Gerstenmalz oder Honig
  • 10 Gramm Salz
  • 5 Gramm frische Hefe

Saaten-Brühstück:

  • 75 Gramm Sesam & Leinsaat (gemischt)
  • 75 Gramm Wasser

zum Bestreuen der Brötchen: Sesam, Leinsaat und / oder Sonnenblumenkerne

Morgensemmel

Zubereitung:

Die Zutaten für den Vorteig miteinander zu einem klümpchenfreien Teig verrühren, 1 – 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen und dann 10 – 12 Stunden in den Kühlschrank geben.

Die Saaten des Brühstücks in einer Pfanne ohne Fett rösten lassen (nicht verbrennen… *fg*), anschliessend das Wasser in die Pfanne geben und die Masse abkühlen lassen. (Wenn ihr das Brühstück mit dem Vorteig ansetzt, bitte abgekühlt in den Kühlschrank geben)

Alle Zutaten, bis auf das Brühstück, in die Schüssel der Knetmaschine geben und erst 4 Minuten langsam, dann 3 Minuten schnell kneten lassen. Danach das Brühstück zugeben und langsam unterkneten lassen.

Den Teig 60 Minuten ruhen lassen.

Die Saaten zum Bestreuen in einer flachen Schüssel mischen.
Aus dem Teig 10 Brötchen wirken. Die obere Seite der Brötchen anfeuchten und in die gemischten Saaten drücken.
Auf ein Holzbrett ein Leinentuch geben, die Brötchen mit den Saaten nach unten auf das Leinentuch geben. Die Brötchen mit einem Leinentuch abdecken und das Brett samt Brötchen und Tüchern in einen Mülltüte geben (damit die Teiglinge über Nacht nicht austrocknen). Die Tüte in das unterste Fach des Kühlschranks geben (dort sollten 5°C sein).

Am nächsten Morgen den Ofen auf 250° (Ober- und Unterhitze) vorheizen (inkl. einer Edelstahlschüssel auf dem Ofenboden zum schwaden), die Brötchen mit den Saaten nach oben auf ein Backblech geben, das Blech in den Ofen geben (2ter Einschub von unten) und in die heisse Schüssel etwas Wasser geben (Vorsicht: Verbrennungsgefahr). Den Ofen sofort verschliessen und die Brötchen für 20 Minuten backen (nach 10 Minuten die Temperatur auf 240° reduzieren).

Etwas auskühlen lassen und geniessen 🙂

Es gibt doch nichts Schöneres, als der Duft von frischen Brötchen der morgens durch das Haus zieht!

Quelle: Brotdoc - Morgensemmeln

Sommerbrot

Sommerbrot angeschnitten

Sieht aus wie ein Ciabatta, schmeckt aber besser 🙂
Dank Vorteig, Sauerteig und Quellstück aus Altbrot hat das Brot ein super Aroma. Der Teig ist gut zu bearbeiten, man sollte aber schon ein wenig Erfahrung in der Teigbearbeitung haben. Björn aka Brotdoc, von dem das Rezept stammt, hat ein Video zur Teigbearbeitung gemacht. Anschauen lohnt sich 🙂

Zutaten für 2 Brote:

Vorteig:

  • 400 Gramm Weizenmehl (550er)
  • 400 Gramm Wasser
  • 0,4 Gramm frische Hefe (wenn die Waage das nicht schafft, nehmt das Auge: Es sollte ein erbsgrosses Stück sein)

Quellstück:

  • 110 Gramm Altbrot geröstet & gemahlen oder Paniermehl vom Bäcker
  • 220 Gramm Wasser (kalt)

Hauptteig:

  • Vorteig
  • Quellstück
  • 800 Gramm Weizenmehl (550er)
  • 336 Gramm Wasser (kalt)
  • 40 Gramm Anstellgut aus dem Kühlschrank
  • 10 Gramm frische Hefe
  • 25 Gramm Salz

Sommerbrot Instagram

 

Zubereitung:

Die Zutaten für den Vorteig gut vermischen und abgedeckt bei Zimmertemperatur 12 Stunden gehen lassen.

15 Minuten vor Ablauf der 12 Stunden das Altbrot mit dem Wasser vermengen. Man erhält eine Pampe, das Quellstück 15 Minuten quellen lassen.

Alle Zutaten, bis auf Hefe & Salz, in die Rührschüssel geben, 2 Minuten auf niedrigster Stufe kneten und dann 20 Minuten ruhen lassen. Salz & Hefe zugeben, 3 Minuten auf niedrigster Stufe kneten und anschliessend weitere 5 Minuten auf mittlerer Stufe. Der Teig sollte nicht zu fest sein, wenn er zu fest ist noch ein Schubs Wasser unterkneten.

Den Teig in eine rechteckige Schüssel geben und 2,5 Stunden abgedeckt ruhen lassen. Nach 45 und 90 Minuten den Teig strecken & falten.

Den Ofen mit Backstein auf 275° vorheizen, auf dem Ofenboden habe ich eine Edelstahlschüssel stehen, die mit erhitzt wird um beim Einschiessen die nötigen Schwaden zu erzeugen.

Den Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche kippen, in der Mitte in 2 ca. gleich grosse , möglichst rechteckige Teile teilen.  Die Teiglinge jeweils von beiden kurzen Seite aus einfalten, danach die Ecken der Teiglinge nehmen und in die Mitte ziehen, so dass sich alle 4 Ecken treffen, den Teigling umdrehen und für 15 Minuten in ein Leinentuch geben.

Klingt kompliziert? Dann guck doch nochmal in das oben verlinkte Video!

Die Teiglinge auf den Einschiesser kippen (also den Teigling umdrehen, Schluss nach oben) und auf den Backstein geben. Mit einer Spritze Wasser in die Edelstahlschüssel geben und die Tür zügig schliessen. Die Temperatur auf 240° reduzieren und die Brote 35 – 40 Minuten backen lassen.

Sommerbrot & Abendbrot Instagram

Auf einem Rost auskühlen lassen.

Quelle: Sommerbrot vom Brotdoc

 

Butterhörnchen mit Übernachtgare für den BBD77

Butterhörnchen nach einem Rezept von Ketex

Ihr wisst ja sicherlich, dass ich sehr gerne Brot und Brötchen backe. Im Sommer pausiere ich immer eine Weile, da ich Erstens keine Lust habe bei Hitze am 250° heissen Ofen zu stehen, Zweitens der Teig bei den hohen Temperaturen macht was er will und ich, Drittens, im Sommer nicht so gerne an das Haus gebunden bin.

Da ist es doch gut, dass es Brötchen mit Übernachtgare gibt. Die gehen Nachts im Kühlschrank, da ist es im Sommer wie Winter immer gleich kalt und Morgens kann man die 250° besser ertragen, als Mittags um 12h 😉

Als ich kürzlich eine Freundin zum Frühstück eingeladen hatte, habe ich Abends den Teig für die Butterhörnchen nach einem Rezept von Ketex angesetzt und morgens gebacken. Ich hatte ein paar Probleme mit dem Teig, aber mehr Mehl hat geholfen. Am Ende  sind hübsche und köstliche Hörnchen entstanden. Die ihr unbedingt ausprobieren solltet!

Mit diesem Rezept nehme ich mal wieder am Bread Bread Baking Day teil. Dieses Mal ist das Thema: Brötchen – buns/rolls, vorgeschlagen von Sandra aka From Snuggs-Kitchen.

Wenn ihr untenstehendes Rezept nehmt, habt ihr Hörnchen die zu Käse und Honig passen, wenn ihr lieber süsse Hörnchen wollt, reduziert das Salz um 5 Gramm und erhöht den Zuckeranteil um die 5 Gramm.

Zutaten für 8 Hörnchen:

  • 300 – 350 Gramm Weizenmehl 550er
  • 60 Gramm Butter
  • 2 Eier
  • 120 Gramm Milch
  • 25 Gramm Zucker
  • 10 Gramm Salz
  • 10 Gramm frische Hefe
  • 1 Eigelb
  • 10 ml Milch
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz

Butterhörnchen nach einem Rezept von Ketex

 Zubereitung:

Am Abend vorher die Milch mit den 60 Gramm Butter und den 25 Gramm Zucker in einen Topf geben und so lange erhitzen, bis Butter & Zucker geschmolzen sind. Auskühlen lassen bis die Masse lauwarm ist.
Die 2 Eier verquirlen und unter die MilchButterZucker Mischung rühren.

Das Mehl (300 Gramm) in die Knetschüssel geben und die Hefe möglichst fein darüber streuen und untermischen, die Schüssel in die Knetmaschine stellen und langsam rühren lassen. Währen die Knetmaschine rührt langsam die MilchButterZuckerEi Mischung zu geben. Wenn der Teig zu weich wird, noch Mehl Esslöffelweise unterrühren. Ich habe am Ende noch 30 Gramm Mehl zugeben müssen, das hängt aber immer von der Tüte Mehl ab, die man verwendet hat. Den Teig 7 Minuten kneten lassen, dann das Salz unterrühren und weitere 3 Minuten fertig kneten lassen.

Eine luftdichte Schüssel (ich nutze diese: Emsa 5,5 Liter*) innen mit Öl einreiben, den Teig hineingeben, abdecken und bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Dann wandert die Schüssel verschlossen für 12 Stunden in den Kühlschrank (5° sollten es sein, bei mir das unterste Fach im Kühlschrank).

Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche, möglichst dünn, rund ausrollen. Den ausgerollten Teig in 8 Tortenstücke teilen und die einzelnen Stücke von aussen nach innen (dick zu dünn) aufrollen.
Die Hörnchen leicht biegen (Hufeisen) und, mit ausreichend Abstand, auf ein Backpapier geben, abdecken und ca. 90 Minuten gehen lassen.

Butterhörnchen Gare

Den Ofen auf 190° (Ober und Unterhitze) vorheizen.
Eigelb, 10 ml Milch, Prise Zucker und Prise Salz vermischen und die Hörnchen vor dem Backen damit bestreichen.
Die Hörnchen auf dem Backblech in den Ofen geben (mittlerer Einschub) und dort ca. 25 Minuten fertig backen.

Butterhoernchen angeschnitten

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Abend-Brot

Abend-Brot

Es gibt bei Facebook einige tolle Gruppen für backbegeisterte Menschen, eine davon wurde von Lutz aka Ploetzblog und Björn aka Brotdoc ins Leben gerufen. Die beiden beantworten dort tapfer Fragen zu ihren Rezepten und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Das finde ich sehr, sehr großartig, denn egal wie lange man schon backt, Fragen hat man immer. Als Lutz sein Abend-Brot online gestellt hatte, kam es mir immer wieder in den Bildschirm gesprungen. Es wurde viel nachgebacken, sah immer gut aus und die Bäcker waren alle begeistert vom Aroma des AbendBrots. Als wir vor ein paar Wochen Besuch hatten, habe ich dann das Rezept für das Abendbrot auserwählt. Aus dem Rezept habe ich 2 Brote a 650 Gramm gebacken. Eins ist bei uns geblieben, das zweite hat der Besuch Nachmittags mit nach Hause genommen. Ich kann Euch verraten, dass von dem mitgereisten Brot nur noch ein kläglicher Rest den nächsten Tag erlebt hat 🙂
Da ich eine anerkannte Chaotin bin, habe ich das Rezept teilweise ungewollt etwas abgewandelt und ich habe eines der beiden Brote im Topf gebacken.
Am Ende ist es egal ob im Topf gebacken wurde oder nicht, dieses Brot ist in beiden Variationen unserer aktueller Favorit. Frisch angeschnitten mit Butter und Salz oder beim Grillen oder zum Frühstück oder getoastet – das Aroma ist wirklich ein Traum.

Zutaten für 1 x 1300 Gramm oder 2 x 650 Gramm AbendBrot:

Sauerteig Weizen

75 Gramm Weizenmehl 550 (original: 1050er)
75 Gramm Wasser (50°)
38 Gramm Anstellgut vom Roggensauer (original: Weizensauer)

Sauerteig Roggen

75 Gramm Roggenmehl 1150 (original: 1370)
75 Gramm Wasser (50°)
38 Gramm Anstellgut vom Roggensauer

Brühstück

50 Gramm Altbrot (getrocknet und gemahlen) & 25 Gramm Paniermehl – (original: 150 Gramm Altbrot)
225 Gramm kochendes Wasser
15 Gramm Salz

Hauptteig

Beide Sauerteige & das Brühstück
150 Gramm Hartweizenmehl (original: Hartweizengriess)
375 Gramm Weizenmehl 550
45 Gramm Roggenmehl 1150 (original: 1370)
15 Gramm Sonnenblumenöl, nativ (original: Rapsöl, nativ)
7,5 Gramm Hefe
150 Gramm Wasser (45°)

Zubereitung:

Die Zutaten für die Sauerteige jeweils in einer Schüssel vermengen, 3 – 4 Stunden gut abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen und anschliessend für 12 Stunden in den Kühlschrank geben. Der Teig soll bei 5° stehen, bei uns im Kühlschrank haben wir die 5° auf dem untersten Einlegeboden. Am Besten messt ihr die Temperatur auf den einzelnen Böden in Eurem Kühlschrank vorher.

Eine Stunde bevor der Sauerteig seine Zeit im Kühlschrank abgesessen hat: das Altbrot mit dem Salz verrühren und mit dem kochenden Wasser zu einer Pampe vermengen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und eine Stunde stehen lassen. (Nicht länger, da sonst die Temperatur für den Hauptteig fehlt)

Alle Zutaten für den Hauptteig in die Schüssel der Knetmaschine / Küchenmaschine geben und 5 Minuten auf niedrigster und anschliessend 8 Minuten auf zweiter Stufe kneten lassen. Anschliessend den fertig gekneteten Teig 40 – 45 Minuten ruhen/ gehen lassen.

Nach 45 Minuten den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben,ein oder zwei Brote wirken, diese mit dem Schluss nach unten in das bemehlte Gärkörbchen geben und 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.

Wenn ihr das Brot im Topf backen wollt, müsst ihr diesen samt Deckel mit dem Ofen vorheizen, das dauert je nach Topf 30 – 45 Minuten. In jedem Fall wird der Ofen mit Topf oder Backstein oder Blech auf 250° (Ober-und Unterhitze) vorgeheizt. Wenn ihr nicht im Topf backt, stellt Euch eine Edelstahlschüssel auf den Ofenboden um beim Anbacken des Brots Wasserdampf zu erzeugen (Schwaden).

Den Teigling auf den Backstein geben (Schluss nach oben) oder vorsichtig in den Topf plumpsen lassen. Wenn ihr ohne Topf backt, in die Schüssel auf dem Boden kaltes Wasser geben (ich nutze eine Einwegspritze). Die Temperatur nach 10 Minuten auf 220° stellen und das Brot 40 Minuten (insgesamt 50 Minuten) backen lassen. Wenn ihr 2 Brote backt verringert sich die Zeit auf 35 bzw. 45 Minuten.

Abend-Brot angeschnitten

Synchronbacken #5 – Sonntagsbrötchen mit Übernachtgare

*tusch*
(strahlende Friesi hüpft aus dem Schatten hervor, fegt sich die Staubreste aus den Haaren und erkärt die Blogpause/ BlogFindungsphase für beendet)

Bevor ihr nun gleich ein Rezept für köstliche Sonntagsbrötchen serviert bekommt, die ich im Rahmen des Synchronbackens am letzten Wochenende mit Zorra und Sandra gebacken habe, verrate ich Euch noch was ich mir in den 3,5 Monaten Pause überlegt habe.

Ich weiss gar nicht so genau was eigentlich passiert ist, aber irgendwie habe ich mir zum Schluss einfach zu viel Druck gemacht. Die Bilder sollten super sein, die Texte unterhaltsam und grammatikalisch einwandfrei und die Rezepte besonders pfiffig. Wenn ich allerdings ganz ehrlich zu mir bin, dann will ich das nicht. Ich will keinen Fotopreis gewinnen, für lange Texte bin ich nur an guten Tagen geeignet und pfiffige, komplizierte Rezepte will doch eh Niemand, oder?
Also, kurzum, ich entferne aus dem Blog die dicke Schicht Puderzucker… Ich höre auf mit den aufgehübschten Bildern, die Stunden im Bildbearbeitungsprogramm verschlimmbessert werden. Denn da hat, wie gesagt, am Ende Niemand was von. Mir ist viel wichtiger, dass die Rezepte alltagstauglich und für jeden nachkoch- oder backbar sind, ohne dass man eine halbe Kochlehre absolviert haben muss. Denn ursprünglich habe ich diesen Blog ins Leben gerufen, um den Beweis anzutreten, dass man ohne Fleisch satt werden kann und es dazu auch noch schmeckt. Als Bloglesser wollte ich nie nur Vegetarier haben, sondern eher die Flexitarier oder auch den Fleischesser, der vielleicht doch mal das Schnitzel liegen lässt ohne es schmerzlich zu vermissen.

Mein Blog, meine Party 🙂

Sonntagsbroetchen mit Übernachtgare // Synchronbacken #5

Zorra // Kochtopf und Sandra // From Snuggs Kitchen veranstalten regelmässig ein Synchronbacken via Instagram und Twitter. Alle interessierten Blogger und Nicht-Blogger können teilnehmen, die Rezepte sind anfängertauglich und die Ergebnisse sind immer ganz unterschiedlich.
Dieses Mal kommt das OriginalRezept ‚Sonntagsbrötchen‘ von Stefanie und ihrem Blog ‚Hefe und mehr‚. Wenn ihr gerne backt, solltet ihr unbedingt mal bei ihr vorbeischauen.

Ich habe 1/5 des verwendeten Mehls durch mittleren Weizenschrot ersetzt und den Milk Roux mit Dinkelmehl angesetzt, ansonsten habe ich mich an die vorgegeben Zutaten gehalten. Durch den Schrotanteil sind meine Brötchen nicht ganz so fluffig wie die Originale, schmecken tun sie aber bestimmt mindestens genauso gut.

Faszinierend, für Alle die sich noch nicht so viel mit Hefe und Gehzeiten auseinandergesetzt haben: An diesen Brötchen ist auf 500 Gramm Mehl nur 1 Gramm Hefe! Und es funktioniert, wie man unschwer an den Ergebnissen erkennen kann.

Zutaten für 8 Brötchen:

Milk Roux:

  • 15 Gramm Dinkel Mehl (630er)
  • 75 Gramm Milch

Hauptteig:

  • Milk Roux
  • 400 Gramm Weizen Mehl (550er)
  • 25 Gramm Milch
  • 250 Gramm Wasser
  • 15 Gramm Zucker
  • 0,5 Gramm frische Hefe (ein erbsgrosses Stück)
  • 10 Gramm Salz
  • 45 Gramm Butter

Zubereitung mit Uhrzeiten für fertige Brötchen am Sonntag um 10:30h:

Spätestens am Samstag um 15h: Für den Milk Roux das Dinkel Mehl mit den 75 ml Wasser in einem Topf klümpchenfrei vermischen und bei mittler Hitze unter ständigen Rühren erhitzen, bis die Masse bindet. Den Milk Roux in eine Schale geben, luftdicht abdecken und abkühlen lassen. Das dauert ungefähr 2 Stunden. Ihr könnt den Milk Roux aber natürlich auch schon früher machen und abgedeckt den Tag über stehen lassen.

Um 17h gebt ihr alle Zutaten inkl. des Milk Roux in die Rührschüssel eurer Küchenmaschine und lasst diese den Teig erst 5 Minuten auf niedriger Stufe und anschliessend noch weitere 10 Minuten auf zweiter Stufe kneten.

Den Teig in eine Schüssel geben, abdecken und 16 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Sonntag um 9h aus dem Teig die Brötchen formen. Ich habe, wie man sieht, ganz wild geformt und hatte so am Ende: rundgeschliffene Brötchen (hinten links), längliche Brötchen (rechts)  und rustikal gewirkte Brötchen (vorne). Ich bin absoluter Fan von rustikalen Brötchen, das kann man an dem Foto glaube ich auch ganz gut erkennen 😉

Bildschirmfoto 2015-08-10 um 22.14.05

Für rustikale Brötchen, den Teig auf die bemehlte Arbeitsflache geben, den Teig in 8 Teile teilen, die Teiglinge rund wirken und mit dem Schluss nach unten in ein bemehltes Leinentuch legen. Abdecken und 45 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Ofen samt Backblech oder Brotbackstein auf 250° (Ober – und Unterhitze) vorheizen. Auf dem Boden des Ofens erhitze ich eine Edelstahl Schale mit, diese nutze ich zum Schwaden (Dampferzeugung).
Die Teiglinge umdrehen, auf Backpapier geben und mittels eines Schiessers in den Ofen geben. (ihr könnt das Backpapier auch auf das Backblech legen und dann zügig die Brötchen aus dem Leinentuch auf das Blech geben). Mit einer EinwegSpritze gebe ich kaltes Wasser in die EdelstahlSchüssel und schliesse dann zügig die Tür. Nach 15 Minuten habe ich die Temperatur auf 220 Grad runter gestellt und die Brötchen noch weitere 5 – 10 Minuten backen lassen.

Kurz auskühlen lassen und lau warm geniessen.

Die Blogbeiträge der anderen Teilnehmer findet ihr bei Sandra im Artikel verlinkt. Viel Spass beim stöbern und Erfolg beim Brötchen zaubern.

fantastischer Zwiebelkuchen nach einem Rezept von Günther Weber vom Loretto Hof

Wer Zwiebelkuchen nur im Herbst zum Federweiser geniesst, dem ist nicht zu helfen. Wer meint, dass Zwiebelkuchen nur mit Speck schmeckt, den belehre ich bzw. Günther Weber eines besseren. Der Zwiebelkuchen aus dem Buch ‚Gut Brot will Weile haben*‘ ist so grossartig, dass wir ihn im Herbst und im Winter gegessen habe und es könnte durchaus passieren, dass er im Frühjahr nochmal auf den Tisch kommt. Man weiss es nicht…

Ihr solltet ihn also schnell noch ausprobieren, bevor der Frühling voll los legt. Alternativ könnt ihr Euch auch einen Knoten ins Taschentuch machen und ihn im Herbst zum Federweiser in den Ofen werfen.

Für eine 28er Form benötigt ihr:

Teig:

  • 170 Gramm Weizenmehl (550er)
  • 55 ml Milch
  • ca. 50 ml Wasser
  • 5 Gramm Hefe
  • 2,5 Gramm Salz
  • 2,5 Gramm Zucker
  • 7,5 Gramm Butter

Belag:

  • 1 Kilo Zwiebeln
  • 1 Liter Tränen vom Zwiebel schneiden (optional)
  • 40 Gramm Butter
  • 250 Gramm Saure Sahne
  • 50 Gramm Weizenmehl (550er)
  • 3 Eier
  • 8 Gramm Salz
  • Pfeffer und Muskatnuss
  • Kümmel

Zwiebelkuchen nach einem Rezept vom Loretto Hof

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen (viel weinen und fluchen – das ist wichtig und ohne Zwiebeln schmeckt so ein Zwiebelkuchen einfach nicht*fg*) und in feine Streifen schneiden.

Den Ofen auf 190° (Ober- und Unterhitze) vorheizen, die Zwiebeln in eine Kasserolle oder Auflaufform mit Deckel geben, 100 ml Wasser über die Zwiebeln giessen, die Butter in Stücken auf den Zwiebeln verteilen und die Form samt Deckel für ca. 45 Minuten in den Ofen geben. Zwischendurch 2mal umrühren.

Die Butter schmelzen und die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Dann alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben, die noch lauwarme Butter zugeben und alles auf niedrigster Stufe in ca. 6 Minuten zu einem weichen Teig kneten lassen. Den Teig abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Die Quicheform einfetten, den gegangenen Teig ausrollen (Arbeitsfläche bemehlen), in die Form geben und wieder mit dem Tuch abdecken.

Die Zwiebeln aus dem Ofen holen (sie sollten schön weich sein) und etwas auskühlen lassen. Den Ofen auf 230° hoch stellen.

Die saure Sahne mit den Eiern, dem Salz und dem Mehl vermischen, mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und mit den Zwiebeln vermengen. Alles in die Form geben, glatt streichen, mit Kümmel bestreuen und 40 Minuten im Ofen (mittlerer Einschub) backen lassen.

Aus dem Ofen holen, kurz ruhen lassen, schneiden und servieren 🙂

Zwiebelkuchen nach einem Rezept vom Loretto Hof

Quelle: Gut Brot will Weile haben: Der Bäcker vom Lorettohof und seine besten Rezepte *
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Marmorkuchen mit viel Schokolade

Ich kann ja auf viele Dinge verzichten, aber so ein Stück guten Kuchen kann ich fast nie ablehnen. Torten haben es mir besonders angetan, allerdings ist es kaum noch möglich in Cafés Torten zu essen. Die Frage ob sich Gelatine in den Torten befindet überfordert das durchschnittliche ServicePersonal leider sehr, sehr häufig. 

Letzte Jahr waren wir in Dresden und haben im Luisenhof auf der Terrasse gesessen und wollten Torte essen. Das war wunderbar einfach, denn dort steht an jeder Torte ein Kärtchen mit den Inhaltsangaben. Ein Traum und die Torten waren der Kracher. Solltet ihr also je nach Dresden kommen, fahrt unbedingt zum Luisenhof und nutzt dafür die Standseilbahn. Es lohnt sich.

Luisenhof Dresden

Da mir selbst die Geduld und oft die Zeit für hausgemachte Torten fehlt, gibt es oft Obstkuchen und wenn die Zeit ganz eng ist, dann gibt es einen Rührkuchen. Wie viele von Euch bin ich mit Marmorkuchen aufgewachsen. Wie ihr an den Bildern unten sehen könnt, kann ich nur leider kein Marmor. Zum Glück ist das ist bei dem folgenden Marmorkuchen aber auch nicht so wichtig, denn der ist auch so sehr, sehr lecker. Nicht umsonst nennt er sich: des Foodbloggers liebster Marmorkuchen!

Marmorkuchen mit echter Schokolade

Zutaten für eine 1,5 bis 2 Liter Kuchenform:

  • 150 Gramm Rohrohrzucker
  • 150 Gramm weiche Butter
  • 3 Eier
  • 180 Gramm Mehl (405er)
  • 1,5 TL Weinstein Backpulver
  • Prise Salz
  • 90 Gramm Sahne
  • 100 Gramm dunkle Schokolade
  • 20 Gramm backfeste Schokodrops
  • 1/2 TL VanilleAroma oder eine Prise Vanille

Marmorkuchen mit echter Schokolade

Zubereitung:

Die Schokolade über Wasserbad langsam schmelzen, die Backform mit Butter einfetten und den Ofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat, anschliessend die Eier einzeln unterrühren, Sahne & Salz zugeben und gut verrühren.
Mehl und Backpulver vermengen und auf die Creme sieben, anschliessend unterrühren.

Den Teig halbieren und unter eine Hälfte die Schokolade rühren und anschliessend die Schokodrops unterheben.

In die gebutterte Form erst etwas hellen Teig geben, dann den dunklen Teig darauf geben und diesen mit dem übrigen hellem Teig bedecken. Mit einer Gabel kurvenförmig durch den Teig gehen um ein Marmormuster zu zaubern…

Den Kuchen für ca. 50 Minuten backen lassen, Stäbchenprobe machen und in der Form mindestens 10 Minuten ruhen lassen. Beim ersten Mal ist mir der Kuchen in 3 Teile gebrochen, daher habe ich ihn dieses Mal 20 Minuten ruhen lassen, bevor ich ihn zum auskühlen auf ein Gitter gegeben habe.

Wer noch mehr Schokolade braucht, der kann dem Kuchen noch eine Schokoglasur verpassen 🙂

Quelle: Foodbloggers liebster Marmorkuchen / Kochtopf