Archiv der Kategorie: Hauptgerichte (immer vegetarisch)

vegane gebackene Riesenbohnen

Riesenbohnen Auflaufform mit Teller

Aufgepasst, es kommt DAS Rezept, denn…

Hallo, ich bin Friesi und süchtig nach den gebackenen Riesenbohnen aus ‚Immer schon vegan‘. Ich fände es toll, wenn Du das Rezept austestest und wir eine Selbsthilfegruppe gründen könnten. Wobei, eigentlich möchte ich von dieser Sucht gar nicht geheilt werden…!

Das Rezept ist relativ simpel, die Zutaten gibt es das ganze Jahr über und es macht, mich, immer sehr glücklich. Dazu ein frisches Brot, ein paar Oliven und etwas Feta und das Abendessen ist ein Highlight. Beim letzten Mal habe ich die hübsche altrosa Auflaufform genommen, weil ich die Bohnen endlich fotografieren wollte… Tja… Der Ofen musste danach gereinigt werden. Mittlerweile habe ich die Form in einer  grösseren Variante. So steht dem Genuss der Riesenbohnen nichts mehr im Wege.

Ich habe das Rezept mittlerweile an unseren 2 Personen Haushalt angepasst, es weicht minimal vom Original ab.

Riesenbohnen Riess Auflaufform

 Zutaten für 3 – 4 Portionen:

  • 300 Gramm getrocknete, weisse Riesenbohnen
  • 2 Zwiebeln (ca. 200 Gramm)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 Möhre
  • 1 Bund Petersilie – ein Paket TK Petersilie tut es auch
  • 100 ml gutes Olivenöl
  • 1 Prise Zucker
  • 680 ml Polpa
  • Prise Zimt
  • Salz & Pfeffer

Riesenbohnen Teller mit Beilagenbrot

Zubereitung:

Die Bohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen lassen.
Am nächsten Tag das Wasser abgiessen und die Bohnen in ausreichend Wasser für 1,5 Stunden köcheln lassen.

Ich nehme meinen Schnellkochtopf und koche die Bohnen, ohne sie eingeweicht zu haben, in reichlich Wasser für 30 Minuten, auf Stufe 2.

Während die Bohnen kochen, Zwiebeln, Möhre, Staudensellerie, Knoblauch und Zwiebeln putzen und in feine Scheiben schnippeln oder hobeln. Die Petersilie waschen & grob hacken.

Den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Hälfte des Olivenöls in einem ausreichend grossen Topf erhitzen, die Zwiebeln bei mittlerer Hitze für 5 Minuten im Olivenöl schmoren, bis sie weich sind. Möhren, Staudensellerie und Knoblauch zugeben und kurz mitschmoren lassen. Zucker drüber streuen, schmelzen lassen und anschliessend Oregano und Zimt zugeben. Mit Polpa aufgiessen, 10 Minuten köcheln lassen. Petersilie unterrühren und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Die gekochten Bohnen in einer ausreichend grossen Auflaufform (die Masse köchelt im Ofen) verteilen, die Sosse über die Bohnen geben und glatt streichen. Das restliche Olivenöl auf Sosse & Bohnen verteilen.

Auf dem 2 Einschub von unten für ca. 1 – 1,5 Stunden backen lassen. Die Bohnen sind fertig, wenn die Sosse eingedickt ist und die Oberfläche karamellisiert.

Kurz ruhen lassen und dann geniessen <3

Das Rezept lässt sich, für grössere Runden, auch gut verdoppeln oder verdreifachen, oder… 

Riesenbohnen Auflaufform halb

Quelle: 'Immer schon vegan' von Katharina Seiser, erschienen im Brandstätter Verlag.

 

Baked Beans mit Ei aus der Cocotte

Es war ein Abend, an dem ich alleine das Haus gehütet habe und spät und gestresst nach Hause kam. Natürlich hatte ich Hunger und wollte auf die Couch. Glücklicherweise lagen im  Kühlschrank noch Baked Beans.

Ofen an, Baked Beans in die (Mini) Cocotte, später Ei mit drauf, mit Frühlingszwiebeln garnieren und fertig ist das CouchEssen.

Gebackene Bohnen mit Ei aus der Cocotte

Zutaten:

  • 400 Gramm Baked Beans
  • 1 Ei
  • 1 Frühlingszwiebel (geputzt und in Ringe geschnitten)
  • Tabasco, Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Den Ofen auf 200° vorheizen, die Bohnen in die (Mini) Cocotte geben und im heissen Ofen samt Deckel für 20 Minuten erhitzen. Nach 20 Minuten das Ei auf die Bohnen geben, Deckel wieder drauf und für 15 Minuten in den Ofen zurück.

Die (Mini)Cocotte aus dem Ofen holen, die Frühlingszwiebeln auf das Ei geben und nach Belieben mit Salz, Pfeffer & Tabasco abschmecken. Dazu eine Scheibe Brot und ab auf die Couch.

Feierabend!

Wenn ihr keine Mini Cocotte habt, könnt ihr natürlich auch eine kleinere Auflaufform nehmen.

Blumenkohlsalat mit frittierten Kichererbsen

Ihr habt einen Arbeitsauftrag: frittiert Kichererbsen. Völlig egal, ob ihr Blumenkohl mögt oder nicht, denn frittierte Kichererbsen schmecken auch ohne Blumenkohl 😉

Das Originalrezept habe ich in einer Ausgabe der Lecker Zeitschrift gefunden, als ich diese endlich mal archiviert habe. Leider weiss ich nicht mehr welche Ausgabe es war 🙁
Für den Salat werden Blumenkohl und Möhren mit Zwiebeln und Curry im Ofen gegart und dann mit Tomaten und Kichererbsen serviert. Einfach und schnell gemacht! Die Idee die Kichererbsen zu frittierten habe ich bei Chili und Ciabatta gefunden. Ich habe also unsere alte Friteuse aus dem Schrank gekramt und los frittiert. Ergebnis, frittierte Kichererbsen sind geiles Zeug!

Blumenkohlsalat mit fritierten Kichererbsen

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Kilo Blumenkohl (geputzt und in Röschen geteilt)
  • 300 Gramm Möhren (in grobe Stücke zerteilt)
  • 1 rote Zwiebel  (geputzt und in Spalten geschnitten)
  • 150 Gramm Tomaten
  • eine Dose Kichererbsen
  • 7 Stiele Minze
  • 1/2 TL Currypulver (eher süss, nicht scharf)
  • 8 EL Öl
  • 3 EL Weißweinessig
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Öl zum frittieren
  • Fleur de Sel
  • Pimenton de la vera

Zubereitung:

Blumenkohl, Möhren und Zwiebel mit 3 EL Öl und dem Currypulver vermischen, in eine Auflaufform geben und bei 200° Grad (Ober und Unterhitze) im Ofen für 20 Minuten schmoren lassen.

Das Öl in der Fritteuse auf 170° erhitzen, die Kichererbsen abtropfen lassen, abspülen und trocknen. Die Kichererbsen in die heisse Fritteuse geben und 5 – 6 Minuten frittieren. Anschliessen abtropfen lassen, auf einen Teller mit Küchenpapier geben und sofort mit Fleur de Sel und Pimentón de la vera bestreuen.

Die Tomaten je nach Größe halbieren oder vierteln, die Minzblätter grob hacken.
Aus 3 EL Weissweinessig, 5 EL Öl, 3 EL Wasser, 1/4 TL Chiliflocken und der Hälfte der Minzblätter ein Dressing mischen, dieses mit Salz, Pfeffer & Zucker abschmecken.

Das warme Ofengemüse mit dem Dressing vermengen und 20 Minuten ziehen lassen.
Tomaten untermischen und ggf. nachwürzen. Mit den restlichen Minzblättern und den Kichererbsen servieren.

Wenn ihr den Salat mit ins Büro nehmen wollt, macht etwas mehr Dressing, damit der Salat am nächsten Tag nicht zu trocken ist. Wenn ihr die Tomaten extra lasst, könnt ihr das Ofengemüse noch kurz erwärmen (vorausgesetzt, ihr habt im Büro eine Mikrowelle) und dann mit Tomaten und Dressing vermengen. Ich hatte dazu Fladenbrot und Curry-Hummus. Köstlich!

Tomaten-Bulgurpfannkuchen

Bis vor ein paar Monaten hatte ich ein Paket Bulgur im Schrank stehen, denn ich hatte mal gelesen, dass das eine tolle Alternative zum den Einheitsbrei ist. Gut für Füllungen, Salate, Beilagen etc. Das Paket lag im Schrank, und lag da und lag da und lag da. Dann bin ich über die ersten Rezepte gestolpert und habe die Packung geöffnet. Mittlerweile gibt es regelmässig Bulgur bei uns. Ich habe festgestellt, dass mich das Zeug unglaublich satt macht (selbes Phänomen zeigt sich bei mir auch mit Quinoa), ein toller Nebeneffekt, den ich aber immer gern verdränge. So sass ich im Büro mit dem Tomaten-Bulgurpfannkuchen und hatte durchaus Probleme ihn komplett zu essen.
Im Büro in der Mikrowelle kurz erwärmt und anschliessend mit Salat gefüllt macht er eine gute Figur, frisch aus der Pfanne wäre aber die erste Wahl.

Das Rezept ist für 6 Pfannkuchen und reicht auch für 6 Personen. Vorausgesetzt die Esser stehen nicht kurz vorm aushungern, weil sie z.B. den ganzen Tag den Garten von links nach rechts gedreht haben.

Das Rezept habe ich in der Ausgabe 07 / 2013 der Zeitschrift ‚Essen und Trinken‘ gefunden und leicht angepasst.

Tomaten-Bulgur Pfannkuchen

Zutaten für 6 Pfannkuchen:

  • 250 Gramm Mehl (405er)
  • 400 ml Tomatensaft
  • 4 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 3 TL Ducca
  • 2 Datteln (fein gehackt)
  • 80 Gramm Bulgur
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Weissweinessig
  • 1/2 TL Salz & eine Prise Pfeffer
  • Öl zum Braten

Zutaten für den Salat:

  • 150 Gramm Feta (ich empfehle scharf eingelegten)
  • 250 Gramm Tomaten
  • 40 Gramm schwarze Oliven (mit Stein und selbst entkernen oder gleich ohne Kerne)
  • 40 Gramm / 1 Bund Minze
  • 70 Gramm / 1 Bund glatte Petersilie
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Den Bulgur waschen und mit Datteln, Essig und Gemüsebrühe gem. Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen.

Das Mehl in einer Rührschüssel mit dem Backpulver vermischen, Tomatensaft, Eier, Ducca, Salz, Pfeffer zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig 30 Minuten quellen lassen.

Für den Salat die Tomaten je nach Grösse halbieren, vierteln oder achteln, die Minze & die Petersilie waschen und die Blätter abzupfen. Die Oliven halbieren und, falls nötig, entkernen. Alles in eine Schüssel geben und vermengen.

Eine Pfanne erhitzen und möglichst wenig Öl hineingeben, das Öl mit einem Küchentuch in der Pfanne verteilen (sonst saugt sich der Pfannkuchen mit Öl voll und schmeckt nicht mehr). Den Bulgur unter den Teig mengen und aus dem Teig in der Pfanne nacheinander 6 Pfannkuchen backen. Die fertigen Pfannkuchen im Ofen bei 50° warm halten, bis alle fertig sind.

Olivenöl & Zitronensaft an den Salat geben, vermengen und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Den Salat auf die Pfannkuchen verteilen (auf die Hälfte), den Feta auf den Salat geben, die Pfannkuchen zuklappen und servieren.

Wenn ihr die Pfannkuchen nicht sofort esst, könnt ihr entweder nur so viele Pfannkuchen backen, wie ihr essen wollt und den restlichen Teig bis zum nächsten Tag, in einer verschlossenen Schüssel, im Kühlschrank lagern oder ihr lagert die ausgebackenen Pfannkuchen ebenfalls im Kühlschrank. Nur so viel Salat mit Olivenöl & Zitronensaft marinieren wie ihr benötigt und den restlichen erst kurz vor Verzehr marinieren. Sonst habt ihr am nächsten Tag Matschepampe.

Zucchini Feta Puffer

Da ich seit Monaten tapfer für’s Büro mit- bzw. vorkoche, bin ich immer auf der Suche nach Bürotauglichen Gerichten fernab von Stulle und Suppe. Im Internet bin ich über ein Rezept für  Zucchini Puffer gestolpert. Statt Ricotta habe ich cremigen Kuhbeta aus Dänemark verwendet und war von dem Ergebnis begeistert.
Den Feta bekommt man, in Bremen auf dem ‚Wochenmarkt
Domshof‘ oder Samstags auf dem ‚Wochenmarkt in Borgfeld‘, am Stand von Mehdi. Ich gehöre zu den Stammkunden, ihr solltet ihn mal besuchen und ein paar Oliven, Feta und / oder Cremes mitnehmen. So, köstlich! Ich bin süchtig nach den Oliven in MangoChutney, schwarzen Oliven in Kräutern und dem scharf eingelegten Feta.

Zucchini Feta Bratling

Aber zurück zu den Puffern, die haben sich im Büro mit Zaziki, Oliven und einem Salat sehr gut gemacht.

Zutaten:

  • 200 Gramm Zucchini grob geraspelt
  • 100 Gramm cremiger Feta
  • 3 EL Parmesan gerieben
  • 1 Ei
  • 3 EL Mehl
  • Salz & Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Die Zucchini mit Feta, Ei, Parmesan und Mehl vermengen, mit Salz & Pfeffer würzen und kurz quellen lassen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, den Teig mit einem Esslöffel in kleinen Portionen in die Pfanne geben und von beiden Seiten ca. 4 Minuten bei mittlerer Hitze braten lassen. Auf einem Küchenkrepp ablegen und die restliche Masse genauso verarbeiten.

Wenn ihr die Bratlinge gleich essen wollt, haltet die gebratenen Puffer im Ofen bei 100° warm, bis alle fertig gebraten sind.

Ich habe aus dem Teig 6 Bratlinge bekommen und habe diese im Büro lauwarm gegessen.

Die Kombi mit dem Salat, Oliven und Zaziki war sehr, sehr passend.

Abgewandelt nach: Zucchinipuffer mit buntem Tomatensalat

Ofencamenbert mit Birne & Walnüssen

Wenn es Essen gibt, dass ich unweigerlich mit den 80ern verbinde, dann ist das z.B. das regelmässige Baguette essen, welches bei mir in der Familie viel zelebriert und geliebt wurde. Baguette mit Salami, Mayo, Gurke und Tomate mit Käse überbacken und anschliessen mit Salat garniert. Ach, das war schon schön und in meinen Erinnerungen auch unglaublich lecker 🙂
Ungefähr genauso oft gab es frittierten Camenbert mit Kastenweissbrot und Preiselbeeren. Auch das fand ich immer sehr genial, der warme Käse mit den süssen Beeren und dem flaumigen Weissbrot. Grosses Kino und die Liebe für gebackenen Camenbert hat sich, im Gegensatz zur Liebe zu Salami, gehalten. Heute gibt es Camenbert selten, meistens wenn ich kränkel, dann ist Camenbert mein kleiner Seelenschmeichler.

Vor geraumer Zeit bin ich in einer Kochzeitschrift über ein Rezept für Ofencamenbert gestolpert, unfrittiert (logisch, heisst ja Ofencamenbert) mit Walnüssen und Birnen. Klang gut und wurde an einem mistigen Tag getestet und für gut befunden. Macht sich von selber, man schiebt einfach die Form in den Ofen und kann in der Zwischenzeit andere Dinge machen. 

Klingt gut? Finde ich auch, deshalb kommt hier das Rezept.

Pro Portion benötigt ihr:

  • einen runden Camenbert
  • Blätter von 1 Stiel Thymian
  • 1 kleine Birne – in dünnen Scheiben
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Walnusskerne – grob gehackt
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1 EL Preiselbeeren
  • Salz & Pfeffer

Camenbert aus dem Ofen mit Walnüssen und Birnen

Zubereitung:

Den Ofen auf 200° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Den Zitronensaft mit dem Honig vermengen und mit gehackter Walnuss, Thymian und Birnenscheiben mischen. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

In einer ofenfesten Form den Camembert platzieren, die Birnenmischung drum herum verteilen und die Preiselbeeren oben auf die Mischung geben.

Die Form in den Ofen schieben (2ter Einschub von unten) und 12 Minuten backen lassen, die Form aus dem Ofen holen, den Camembert mit einem Messer kreuzförmig einschneiden und die Ecken nach aussen klappen. Die Form zurück in den Ofen geben und weitere 10 Minuten backen lassen.

Die Form aus dem Ofen holen, kurz ruhen lassen und dann mit Baguette oder Kastenweissbrot (der alten Zeiten wegen) servieren.

Guten Appetit!

Camenbert aus dem Ofen mit Walnüssen und Birnen

Quelle: Lecker Zeitschrift 03/2014

 

fantastischer Zwiebelkuchen nach einem Rezept von Günther Weber vom Loretto Hof

Wer Zwiebelkuchen nur im Herbst zum Federweiser geniesst, dem ist nicht zu helfen. Wer meint, dass Zwiebelkuchen nur mit Speck schmeckt, den belehre ich bzw. Günther Weber eines besseren. Der Zwiebelkuchen aus dem Buch ‚Gut Brot will Weile haben*‘ ist so grossartig, dass wir ihn im Herbst und im Winter gegessen habe und es könnte durchaus passieren, dass er im Frühjahr nochmal auf den Tisch kommt. Man weiss es nicht…

Ihr solltet ihn also schnell noch ausprobieren, bevor der Frühling voll los legt. Alternativ könnt ihr Euch auch einen Knoten ins Taschentuch machen und ihn im Herbst zum Federweiser in den Ofen werfen.

Für eine 28er Form benötigt ihr:

Teig:

  • 170 Gramm Weizenmehl (550er)
  • 55 ml Milch
  • ca. 50 ml Wasser
  • 5 Gramm Hefe
  • 2,5 Gramm Salz
  • 2,5 Gramm Zucker
  • 7,5 Gramm Butter

Belag:

  • 1 Kilo Zwiebeln
  • 1 Liter Tränen vom Zwiebel schneiden (optional)
  • 40 Gramm Butter
  • 250 Gramm Saure Sahne
  • 50 Gramm Weizenmehl (550er)
  • 3 Eier
  • 8 Gramm Salz
  • Pfeffer und Muskatnuss
  • Kümmel

Zwiebelkuchen nach einem Rezept vom Loretto Hof

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen (viel weinen und fluchen – das ist wichtig und ohne Zwiebeln schmeckt so ein Zwiebelkuchen einfach nicht*fg*) und in feine Streifen schneiden.

Den Ofen auf 190° (Ober- und Unterhitze) vorheizen, die Zwiebeln in eine Kasserolle oder Auflaufform mit Deckel geben, 100 ml Wasser über die Zwiebeln giessen, die Butter in Stücken auf den Zwiebeln verteilen und die Form samt Deckel für ca. 45 Minuten in den Ofen geben. Zwischendurch 2mal umrühren.

Die Butter schmelzen und die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Dann alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben, die noch lauwarme Butter zugeben und alles auf niedrigster Stufe in ca. 6 Minuten zu einem weichen Teig kneten lassen. Den Teig abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Die Quicheform einfetten, den gegangenen Teig ausrollen (Arbeitsfläche bemehlen), in die Form geben und wieder mit dem Tuch abdecken.

Die Zwiebeln aus dem Ofen holen (sie sollten schön weich sein) und etwas auskühlen lassen. Den Ofen auf 230° hoch stellen.

Die saure Sahne mit den Eiern, dem Salz und dem Mehl vermischen, mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und mit den Zwiebeln vermengen. Alles in die Form geben, glatt streichen, mit Kümmel bestreuen und 40 Minuten im Ofen (mittlerer Einschub) backen lassen.

Aus dem Ofen holen, kurz ruhen lassen, schneiden und servieren 🙂

Zwiebelkuchen nach einem Rezept vom Loretto Hof

Quelle: Gut Brot will Weile haben: Der Bäcker vom Lorettohof und seine besten Rezepte *
* = Affiliate Links

Bulgur-Lauch Bratling

Ich bin ja sehr skeptisch, wenn es um fleischlose Ersatzprodukte geht, die aussehen wie Fleisch. In den meisten Fällen überkommt mich ein Ekel und das Ersatzprodukt bleibt unberührt auf dem Teller. Mit nachgemachten Garnelen, Schnitzel oder halben Hähnchen kann man mich also gut quer durch die Stadt jagen.
Für Bratlinge aus Gemüse, Getreide und/oder Hülsenfrüchten kann man mich dafür durch die halbe Stadt locken 🙂 Ich bin ja auch offiziell süchtig nach Burgern.

Vor einiger Zeit bin ich beim Archivieren meine Kochzeitschriften auf ein Rezept für Bulgur-Lauch Bratlinge gestossen. Die wurden schnell nachgemacht, dazu gab es Kartoffelpü und eine Lauchsosse. Köstlich.

Zutaten für 6 – 8 Bratlinge

Bratlinge:

  • 280 Gramm Lauch
  • 100 Gramm Bulgur
  • 2 Schalotten /ca. 60 Gramm (fein gewürfelt)
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 kleine Chili (fein gewürfelt)
  • 20 Gramm Petersilie (fein gehackt)
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 30 Gramm Parmesan (fein gerieben)
  • 30 Gramm Semmelbrösel / Paniermehl
  • 150 ml Gemüsebrühe

Sosse:

  • 20 Gramm Butter
  • 20 Gramm Mehl
  • 50 ml Sahne
  • 150 ml Milch
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 1 Schalotte

BulgurLauch Bratling mit Pü und Sosse // www.friesikochtundbackt.com

Zubereitung:

Den Lauch putzen und in feine Scheiben schneiden (weiss und dunkel getrennt voneinander in Schüsseln tun). 3 EL Öl in einem Topf erhitzen, Schalotten und Chili darin glasig dünsten, Bulgur und die hellen Lauchstreifen zugeben und eine Minute mitbraten lassen, Tomatenmark zugeben, nach 30 Sekunden alles mit der Gemüsebrühe ablöschen und umrühren.  Den Herd ausschalten, den Topf mit dem Deckel schliessen und alles 20 Minuten ruhen lassen, damit der Bulgur quellen kann.
Die Masse anschliessend mit Salz und Pfeffer würzen, Petersilie, Parmesan, Eigelb, Zitronensaft und die Semmelbrösel unterrühren. Die Masse anschliessend noch probieren und ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit angefeuchteten Händen aus der Masse die Buletten formen. Diese entweder sofort braten oder kalt stellen und später braten.

Für die Sosse habe ich mich für eine klassische Mehlschwitze entschieden:
20 Gramm Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, Schalotten zugeben und glasig dünsten lassen, mit Mehl bestäuben und nach 2 – 3 Minuten unter ständigem rühren mit Sahne und Milch ablöschen. 10 – 15 Minuten köcheln lassen (bis die Sosse die gewünschte Konsistenz hat).

Die dunklen Lauchstreifen in kochendem Salzwasser eine Minute blanchieren, abtropfen lassen, in die Sosse gegeben, fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Buletten werden bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 4 Minuten gebraten.

Dazu passt Kartoffelpü ganz grossartig.

BulgurLauch Bratling

Abgewandelt nach: Essen & Trinken - Januar 2012

Falafel mit GranatapfelTaboule

Hülsenfrüchte sind ja unglaublich gesund und strotzen nur so vor tollen Inhaltsstoffen. Deswegen darf ich auch mindestens einmal pro Woche ‚Falalfel‘ essen. Ich bin süchtig, nicht erst seit kurzem, nein schon länger, sehr lange, es war quasi Liebe auf den ersten Blick. Die besten Falafel der Welt gibt es immer auf der Breminale, an den beiden kleinen Zeltständen mit der endlos langen Schlange. Solltet ihr aus Bremen kommen und Euch schon gefragt haben, warum die Menschen an diesen Ständen in Massen anstehen, dann wisst ihr jetzt warum: Die dealen mit den besten Falafel der Welt!

Da die Breminale ja leider nur ein mal pro Jahr ist, muss ich mich das restliche Jahr mit den Falafel Variationen diverser Dönerbuden über Wasser halten. Die Sucht möchte muss ja schliesslich gestillt werden.

Vor einem Jahr bin ich zufällig über die Kichererbsen Küchlein in Nigel Slaters wunderbarem Kochbuch ‚Tender. Gemüse*‘ gestolpert und das Rezept ist so gut, dass es mittlerweile mein Standard Falafelrezept ist. Als Beilage gab es zuletzt ein ‚Granatapfel Taboule‘ aus einer ‚Essen & Trinken‘ Zeitschrift.

Köstliches Soulfood und wie erwähnt, dank der Kichererbsen auch noch gesund.

Zutaten für 2 hungrige oder süchtige Personen:

Für die Falafel:

  • 100 Gramm getrocknete Kichererbsen (über Nacht eingeweicht)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 20 Gramm gehackte Petersilie (ein kleines Bund)
  • 1 Ei
  • 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1 großzügiger TL Koriander (gemahlen)
  • 1/2 TL scharfes Paprikapulver
  • 1 kleines Bund Minze (gehackt)

Für das Taboule:

  • Kerne eines 1/2 Granatapfels
  • 50 Gramm Bulgur
  • 75 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Chilischote (fein gewürfelt)
  • 100 Gramm Salatgurke (gewürfelt)
  • 1 kleine rote Zwiebel (gehackt)
  • ein grosses Bund Petersilie (ca. 50 Gramm)
  • ein Bund Minze (15 Gramm)
  • ein Bund Koriander (15 Gramm)
  • 4 EL Zitronensaft
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Granatapfelsirup
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Falafel mit Korianderjoghurt und Granatapfel-Taboule

Zubereitung:

Die Kichererbsen in Wasser 90 Minuten köcheln lassen, zum Schluss salzen.
Den Bulgur mit der heissen Gemüsebrühe übergiessen und 10 Minuten quellen lassen, durchrühren und zur Seite stellen.

Alle Zutaten für die Falafel mit dem Messereinsatz in den Foodprozessor geben und dort zu einer nicht ganz feinen Masse mischen lassen, mit Salz & Pfeffer abschmecken und 5 Minuten ruhen lassen.

Während die Masse ruht aus Olivenöl, Zitronensaft, Granatpfelsirup und Honig ein Dressing mischen. Die Zutaten für das Talboule vermengen, das Dressing untermischen und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

In eine Pfanne Öl erhitzen, aus der Kichererbsenmasse Falafel formen und bei mittlerer Hitze je Seite 4- 5 Minuten braten lassen., die Falafel sollten von aussen schön knusprig sein.

Falafel mit dem Talboule anrichten, dazu passt z.B. ein Koriander Joghurt.

Falafel mit Korianderjoghurt und Granatapfel-Taboule

Quelle: 
Falafel: Nigel Slater: Tender. Gemüse * 
Taboule: Essen & Trinken
* = Affiliate Link

Lauch-Kartoffel-Quiche

Wenn man sich meine Rezepte so anschaut, dann stellt man fest, dass ich gerne Quiche esse. Der Fun Fakt dabei ist, dass ich bis vor 2 Jahren noch nie eine gute Quiche gegessen hatte. Was mir da die letzten 34 Jahre so entgangen ist, unglaublich. Ich werde meine Eltern mal zum Quiche essen einladen, ich fürchte nämlich, die haben bis heute keine gute Quiche gegessen (Eine nicht ganz schlüssige Schlussfolgerung meinerseits) 🙂

In diesem Blog, welches mittlerweile schon erschreckend viele Rezepte beinhaltet, findet ihr bis jetzt 2 Quiche Rezepte, die Rosenkohl Quiche und die Grünkohl Quiche.

Ab sofort sind es 3, denn 3 mal ist ja Bremer Recht…! Das Rezept für die Lauch-Kartoffel-Quiche habe ich bei Eva gefunden und es hat 2 Jahre in meinem Archiv geschlummert, bis ich sie endlich ausprobiert habe. Schön doof, die Quiche ist nämlich sehr lecker.

Lauch Kartoffel Quiche

Zutaten für eine 24er Form:

  • 200 Gramm Weizenmehl (550er)
  • 100 Gramm kalte Butter
  • Prise Salz
  • 50 ml kaltes Wasser
  • 400 Gramm festkochende Kartoffeln – in nicht zu grosse Stifte geschnitten (erst Scheiben, dann daraus Stifte)
  • 300 Gramm Lauch (eine etwas dickere Stange) – geputzt und ich feine Streifen geschnitten
  • 1/2 Bund Petersilie gehackt
  • 200 Gramm Creme Fraiche
  • 80 Gramm Joghurt
  • 3 Eier
  • 1 TL scharfes Paprikapulver
  • Salz & Pfeffer

Lauch-Kartoffel Quiche

Zubereitung:

Die Butter in kleineren Stücken mit dem Mehl und dem Salz zu einem krümeligen Teig vermengen, nach und nach das kalte Wasser zugeben bis ein glatter, nicht nasser, Teig entsteht. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Den Ofen auf 180° Grad (Ober-und Unterhitze) vorheizen. Die Quiche Form mit Butter fetten, den Quiche Teig ausrollen und in die Quiche Form geben. Mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen und den Teig im unteren Drittel des Ofens für 10 Minuten, ohne Füllung, backen lassen.

Während die Quiche im Ofen vorgebacken wird, wird der vorbereitete Lauch in kochendem Salzwasser eine Minute gekocht und danach kalt abgeschreckt. Den Lauch mit den Kartoffelstifte und der Petersilie vermengen. In einer weiteren Schüssel Creme Fraiche Joghurt, Eier, Paprika, Salz und Pfeffer vermengen.

Die Quiche Form nach den 10 Minuten aus dem Ofen holen und den Ofen auf 200° hochstellen.

Die Gemüsemischung auf dem Boden verteilen und die CremeFraiche-Joghurt Mischung gleichmässig darüber geben. Die Form zurück in den Ofen stellen (unteres Drittel) und dort 40 bis 50 Minuten backen lassen. Die Oberfläche sollte leicht gebräunt sein.

Die Quiche aus dem Ofen holen, kurz ruhen lassen und dann solo oder mit einem Salat geniessen.