Blumenkohlsalat mit frittierten Kichererbsen

Ihr habt einen Arbeitsauftrag: frittiert Kichererbsen. Völlig egal, ob ihr Blumenkohl mögt oder nicht, denn frittierte Kichererbsen schmecken auch ohne Blumenkohl 😉

Das Originalrezept habe ich in einer Ausgabe der Lecker Zeitschrift gefunden, als ich diese endlich mal archiviert habe. Leider weiss ich nicht mehr welche Ausgabe es war 🙁
Für den Salat werden Blumenkohl und Möhren mit Zwiebeln und Curry im Ofen gegart und dann mit Tomaten und Kichererbsen serviert. Einfach und schnell gemacht! Die Idee die Kichererbsen zu frittierten habe ich bei Chili und Ciabatta gefunden. Ich habe also unsere alte Friteuse aus dem Schrank gekramt und los frittiert. Ergebnis, frittierte Kichererbsen sind geiles Zeug!

Blumenkohlsalat mit fritierten Kichererbsen

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Kilo Blumenkohl (geputzt und in Röschen geteilt)
  • 300 Gramm Möhren (in grobe Stücke zerteilt)
  • 1 rote Zwiebel  (geputzt und in Spalten geschnitten)
  • 150 Gramm Tomaten
  • eine Dose Kichererbsen
  • 7 Stiele Minze
  • 1/2 TL Currypulver (eher süss, nicht scharf)
  • 8 EL Öl
  • 3 EL Weißweinessig
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Öl zum frittieren
  • Fleur de Sel
  • Pimenton de la vera

Zubereitung:

Blumenkohl, Möhren und Zwiebel mit 3 EL Öl und dem Currypulver vermischen, in eine Auflaufform geben und bei 200° Grad (Ober und Unterhitze) im Ofen für 20 Minuten schmoren lassen.

Das Öl in der Fritteuse auf 170° erhitzen, die Kichererbsen abtropfen lassen, abspülen und trocknen. Die Kichererbsen in die heisse Fritteuse geben und 5 – 6 Minuten frittieren. Anschliessen abtropfen lassen, auf einen Teller mit Küchenpapier geben und sofort mit Fleur de Sel und Pimentón de la vera bestreuen.

Die Tomaten je nach Größe halbieren oder vierteln, die Minzblätter grob hacken.
Aus 3 EL Weissweinessig, 5 EL Öl, 3 EL Wasser, 1/4 TL Chiliflocken und der Hälfte der Minzblätter ein Dressing mischen, dieses mit Salz, Pfeffer & Zucker abschmecken.

Das warme Ofengemüse mit dem Dressing vermengen und 20 Minuten ziehen lassen.
Tomaten untermischen und ggf. nachwürzen. Mit den restlichen Minzblättern und den Kichererbsen servieren.

Wenn ihr den Salat mit ins Büro nehmen wollt, macht etwas mehr Dressing, damit der Salat am nächsten Tag nicht zu trocken ist. Wenn ihr die Tomaten extra lasst, könnt ihr das Ofengemüse noch kurz erwärmen (vorausgesetzt, ihr habt im Büro eine Mikrowelle) und dann mit Tomaten und Dressing vermengen. Ich hatte dazu Fladenbrot und Curry-Hummus. Köstlich!

Tomaten-Bulgurpfannkuchen

Bis vor ein paar Monaten hatte ich ein Paket Bulgur im Schrank stehen, denn ich hatte mal gelesen, dass das eine tolle Alternative zum den Einheitsbrei ist. Gut für Füllungen, Salate, Beilagen etc. Das Paket lag im Schrank, und lag da und lag da und lag da. Dann bin ich über die ersten Rezepte gestolpert und habe die Packung geöffnet. Mittlerweile gibt es regelmässig Bulgur bei uns. Ich habe festgestellt, dass mich das Zeug unglaublich satt macht (selbes Phänomen zeigt sich bei mir auch mit Quinoa), ein toller Nebeneffekt, den ich aber immer gern verdränge. So sass ich im Büro mit dem Tomaten-Bulgurpfannkuchen und hatte durchaus Probleme ihn komplett zu essen.
Im Büro in der Mikrowelle kurz erwärmt und anschliessend mit Salat gefüllt macht er eine gute Figur, frisch aus der Pfanne wäre aber die erste Wahl.

Das Rezept ist für 6 Pfannkuchen und reicht auch für 6 Personen. Vorausgesetzt die Esser stehen nicht kurz vorm aushungern, weil sie z.B. den ganzen Tag den Garten von links nach rechts gedreht haben.

Das Rezept habe ich in der Ausgabe 07 / 2013 der Zeitschrift ‚Essen und Trinken‘ gefunden und leicht angepasst.

Tomaten-Bulgur Pfannkuchen

Zutaten für 6 Pfannkuchen:

  • 250 Gramm Mehl (405er)
  • 400 ml Tomatensaft
  • 4 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 3 TL Ducca
  • 2 Datteln (fein gehackt)
  • 80 Gramm Bulgur
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Weissweinessig
  • 1/2 TL Salz & eine Prise Pfeffer
  • Öl zum Braten

Zutaten für den Salat:

  • 150 Gramm Feta (ich empfehle scharf eingelegten)
  • 250 Gramm Tomaten
  • 40 Gramm schwarze Oliven (mit Stein und selbst entkernen oder gleich ohne Kerne)
  • 40 Gramm / 1 Bund Minze
  • 70 Gramm / 1 Bund glatte Petersilie
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Den Bulgur waschen und mit Datteln, Essig und Gemüsebrühe gem. Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen.

Das Mehl in einer Rührschüssel mit dem Backpulver vermischen, Tomatensaft, Eier, Ducca, Salz, Pfeffer zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig 30 Minuten quellen lassen.

Für den Salat die Tomaten je nach Grösse halbieren, vierteln oder achteln, die Minze & die Petersilie waschen und die Blätter abzupfen. Die Oliven halbieren und, falls nötig, entkernen. Alles in eine Schüssel geben und vermengen.

Eine Pfanne erhitzen und möglichst wenig Öl hineingeben, das Öl mit einem Küchentuch in der Pfanne verteilen (sonst saugt sich der Pfannkuchen mit Öl voll und schmeckt nicht mehr). Den Bulgur unter den Teig mengen und aus dem Teig in der Pfanne nacheinander 6 Pfannkuchen backen. Die fertigen Pfannkuchen im Ofen bei 50° warm halten, bis alle fertig sind.

Olivenöl & Zitronensaft an den Salat geben, vermengen und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Den Salat auf die Pfannkuchen verteilen (auf die Hälfte), den Feta auf den Salat geben, die Pfannkuchen zuklappen und servieren.

Wenn ihr die Pfannkuchen nicht sofort esst, könnt ihr entweder nur so viele Pfannkuchen backen, wie ihr essen wollt und den restlichen Teig bis zum nächsten Tag, in einer verschlossenen Schüssel, im Kühlschrank lagern oder ihr lagert die ausgebackenen Pfannkuchen ebenfalls im Kühlschrank. Nur so viel Salat mit Olivenöl & Zitronensaft marinieren wie ihr benötigt und den restlichen erst kurz vor Verzehr marinieren. Sonst habt ihr am nächsten Tag Matschepampe.

Sommerbrot

Sommerbrot angeschnitten

Sieht aus wie ein Ciabatta, schmeckt aber besser 🙂
Dank Vorteig, Sauerteig und Quellstück aus Altbrot hat das Brot ein super Aroma. Der Teig ist gut zu bearbeiten, man sollte aber schon ein wenig Erfahrung in der Teigbearbeitung haben. Björn aka Brotdoc, von dem das Rezept stammt, hat ein Video zur Teigbearbeitung gemacht. Anschauen lohnt sich 🙂

Zutaten für 2 Brote:

Vorteig:

  • 400 Gramm Weizenmehl (550er)
  • 400 Gramm Wasser
  • 0,4 Gramm frische Hefe (wenn die Waage das nicht schafft, nehmt das Auge: Es sollte ein erbsgrosses Stück sein)

Quellstück:

  • 110 Gramm Altbrot geröstet & gemahlen oder Paniermehl vom Bäcker
  • 220 Gramm Wasser (kalt)

Hauptteig:

  • Vorteig
  • Quellstück
  • 800 Gramm Weizenmehl (550er)
  • 336 Gramm Wasser (kalt)
  • 40 Gramm Anstellgut aus dem Kühlschrank
  • 10 Gramm frische Hefe
  • 25 Gramm Salz

Sommerbrot Instagram

 

Zubereitung:

Die Zutaten für den Vorteig gut vermischen und abgedeckt bei Zimmertemperatur 12 Stunden gehen lassen.

15 Minuten vor Ablauf der 12 Stunden das Altbrot mit dem Wasser vermengen. Man erhält eine Pampe, das Quellstück 15 Minuten quellen lassen.

Alle Zutaten, bis auf Hefe & Salz, in die Rührschüssel geben, 2 Minuten auf niedrigster Stufe kneten und dann 20 Minuten ruhen lassen. Salz & Hefe zugeben, 3 Minuten auf niedrigster Stufe kneten und anschliessend weitere 5 Minuten auf mittlerer Stufe. Der Teig sollte nicht zu fest sein, wenn er zu fest ist noch ein Schubs Wasser unterkneten.

Den Teig in eine rechteckige Schüssel geben und 2,5 Stunden abgedeckt ruhen lassen. Nach 45 und 90 Minuten den Teig strecken & falten.

Den Ofen mit Backstein auf 275° vorheizen, auf dem Ofenboden habe ich eine Edelstahlschüssel stehen, die mit erhitzt wird um beim Einschiessen die nötigen Schwaden zu erzeugen.

Den Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche kippen, in der Mitte in 2 ca. gleich grosse , möglichst rechteckige Teile teilen.  Die Teiglinge jeweils von beiden kurzen Seite aus einfalten, danach die Ecken der Teiglinge nehmen und in die Mitte ziehen, so dass sich alle 4 Ecken treffen, den Teigling umdrehen und für 15 Minuten in ein Leinentuch geben.

Klingt kompliziert? Dann guck doch nochmal in das oben verlinkte Video!

Die Teiglinge auf den Einschiesser kippen (also den Teigling umdrehen, Schluss nach oben) und auf den Backstein geben. Mit einer Spritze Wasser in die Edelstahlschüssel geben und die Tür zügig schliessen. Die Temperatur auf 240° reduzieren und die Brote 35 – 40 Minuten backen lassen.

Sommerbrot & Abendbrot Instagram

Auf einem Rost auskühlen lassen.

Quelle: Sommerbrot vom Brotdoc

 

Zucchini Feta Puffer

Da ich seit Monaten tapfer für’s Büro mit- bzw. vorkoche, bin ich immer auf der Suche nach Bürotauglichen Gerichten fernab von Stulle und Suppe. Im Internet bin ich über ein Rezept für  Zucchini Puffer gestolpert. Statt Ricotta habe ich cremigen Kuhbeta aus Dänemark verwendet und war von dem Ergebnis begeistert.
Den Feta bekommt man, in Bremen auf dem ‚Wochenmarkt
Domshof‘ oder Samstags auf dem ‚Wochenmarkt in Borgfeld‘, am Stand von Mehdi. Ich gehöre zu den Stammkunden, ihr solltet ihn mal besuchen und ein paar Oliven, Feta und / oder Cremes mitnehmen. So, köstlich! Ich bin süchtig nach den Oliven in MangoChutney, schwarzen Oliven in Kräutern und dem scharf eingelegten Feta.

Zucchini Feta Bratling

Aber zurück zu den Puffern, die haben sich im Büro mit Zaziki, Oliven und einem Salat sehr gut gemacht.

Zutaten:

  • 200 Gramm Zucchini grob geraspelt
  • 100 Gramm cremiger Feta
  • 3 EL Parmesan gerieben
  • 1 Ei
  • 3 EL Mehl
  • Salz & Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Die Zucchini mit Feta, Ei, Parmesan und Mehl vermengen, mit Salz & Pfeffer würzen und kurz quellen lassen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, den Teig mit einem Esslöffel in kleinen Portionen in die Pfanne geben und von beiden Seiten ca. 4 Minuten bei mittlerer Hitze braten lassen. Auf einem Küchenkrepp ablegen und die restliche Masse genauso verarbeiten.

Wenn ihr die Bratlinge gleich essen wollt, haltet die gebratenen Puffer im Ofen bei 100° warm, bis alle fertig gebraten sind.

Ich habe aus dem Teig 6 Bratlinge bekommen und habe diese im Büro lauwarm gegessen.

Die Kombi mit dem Salat, Oliven und Zaziki war sehr, sehr passend.

Abgewandelt nach: Zucchinipuffer mit buntem Tomatensalat

Süchtig machende Baked Beans

Baked Beans nach 'Auf die Hand'

Wie ich ja schon in der kürzlich veröffentlichten Rezension von ‚Auf die Hand‚ erwähnte, bin ich süchtig nach dem Baked Beans Rezept aus dem Kochbuch.
Das skurile daran ist, dass ich mir sicher war, dass ich keine getrockneten Bohnen mag und Baked Beans schon gar nicht. Dieses Bohnen in Tomatensosse sahen auf den Dosen in den Geschäften aber auch immer seltsam und wenig appetitlich aus. Warum ich mich dazu hab hinreissen lassen, das Rezept zu probieren, weiss ich nicht mehr. Aber am Ende ist es gut so, denn wie 
bereits erwähnt: Ein Leben ohne diese Baked Beans ist möglich, aber sinnlos.

Huevos Rancheros - auf die Hand
Huevos Rancheros mit Baked Beans

Zutaten für viele, viele Baked Beans (sollte so für 4 – 6 Personen reichen):

  • 250 gr. getrocknete weisse Cannelini Bohnen
  • 1 Gemüsezwiebel – fein gewürfelt
  • 50 Gramm getrocknete Tomaten in Öl – fein gewürfelt
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 2 EL Paprikapulver (edelsüss)
  • 1 – 2 Messerspitzen Räucherpaprika (Pimenton de la vera)
  • 500 Gramm Tomaten aus der Dose (stückig)
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1- 2 Knoblauchzehen – fein gewürfelt
  • 1 Apfel
  • Rotweinessig
  • Senf
  • Tabasco
  • Salz
  • 4 EL Öl zum Braten

Zubereitung:

Die getrockneten Bohnen müssen über Nacht einweichen.

Am nächsten Tag einen grossen Topf auf den Herd stellen, Öl in dem Topf erhitzen. Gemüsezwiebel & Tomaten zugeben und glasig dünsten lassen. Bohnen zugeben, alles mit Pimenton de la Vera, Paprikapulver und dem Rohrohrzucker bestäuben. Anschliessend die stückigen Tomaten, samt Gemüsebrühe und Lorbeerblatt mit in den Topf geben und alles ca. 90 Minuten köcheln lassen.

Nach 90 Minuten den Apfel in den Topf reiben und die Knoblauchzehen zugeben. Alles 80 Minuten (ohne Deckel) auf niedriger Temperatur, weiter köcheln lassen. Zum Schluss sollten die Bohnen in einem dicklich eingekochten Sud liegen und sehr, sehr verführerisch riechen.

Die Bohnen mit 1-2 Spritzern Rotweinessig, 1 – 2 EL Senf, Tabasco und Salz abschmecken.

Wie bereits erwähnt bin ich süchtig und kann nicht existieren ohne ein Glas Baked Beans im Vorratsregal stehen zu haben. Man kann die Bohnen nämlich sehr gut zum Frühstück essen, oder als vegetarische Huevos Rancheros, oder man füllt Quesedillas mit den Bohnen, oder man isst sie nach einem stressigen Arschlochtag Abends auf Brot mit Ei und ist mit dem Tag wieder versöhnt.

Weil dem so ist, mache ich die doppelte Menge in meinem grossen Bräter und koche die Bohnen dann in Portionen ein. Dafür gebt ihr die Bohnen in gereinigte Gläser (ich nehme nur noch Weck Gläser, weil man die so schön stapeln kann) und kocht diese entweder im Topf oder im Ofen ein. Wie das geht steht hier *klick*

Allerdings müssen Hülsenfrüchte 90 Minuten bei 100 Grad eingekocht werden. Das ist wichtig, sonst fliegen sie Euch um die Ohren 😉

Quesedillas mit roten Bohnen, Saurer Sahne, Spinat und Gouda
Quesedillas mit Baked Beans & Spinat
Quelle: Auf die Hand von Stevan Paul

Auf die Hand – Rezension

Wenn Stevan Paul ein Buch raus bringt, dann muss ich es haben. Er trifft mit seinen Rezepten fast immer meinen Geschmacksnerv, die Rezepte sind schlüssig erklärt und haben zumeist eine sehr gute Chance, am Ende schmackhaft auf dem Teller zu landen.

Auf die Hand _ Stevan Paul & Daniela Haug
© Christian Brandstätter Verlag

In ‚Auf die Hand‚ (erschienen 2014 im Christian Brandstätter Verlag) hat er sich ausgiebig mit dem Trend-Thema Streetfood auseinandergesetzt.
Wir in Bremen sind da etwas hinterwäldlerisch, aber immerhin gab es in diesem Jahr ganze 2 Streetfood Festivals in Bremen. Ich war auf einem und hatte ‚Verzweiflungspommes‘, denn für Vegetarier war das Angebot leider überschaubar. Ich gebe aber gerne zu, dass ich süchtig nach Fritten bin und es schlimmeres gibt, als eine Portion frische Fritten mit frischer Curry-Dill Mayo.

Ähnlich wie mit dem Festival verhält es sich, auf den ersten Blick, auch mit dem Kochbuch ‚Auf die Hand‘, das Angebot an vegetarischen Gerichten wirkt, beim ersten Blättern, überschaubar. Beim zweiten durchblättern entdeckt man dann aber viele interessante vegetarische Rezepte, die einem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.

Tatsächlich sind einige der vegetarischen Rezepte so gut, dass ich mittlerweile hochgradig süchtig bin.
Ich mochte z.B. nie ‚Baked Beans‘ und bin jetzt, genau, süchtig. Wir hatten Baked Beans in wirklich allen erdenklichen Variationen. Mittlerweile ist es so weit gekommen,  dass ich die Bohnen im grossen Bräter koche, um sie in Portionen einzuwecken. Denn ein Leben ohne eine Notration der Baked Beans im Schrank zu haben ist möglich, aber sinnlos.

Quesedillas mit roten Bohnen, Saurer Sahne, Spinat und Gouda

Das Buch beschäftigt sich, neben den vielen Rezepten, auch mit der Geschichte des Streetfoods und stellt ein paar Begründer und Läden vor.
So erfährt man z.b., dass das Vatos Tacos seine Tacos in Berlin-Kreuzberg in einer Garage oder aus dem ‚Vatos-Tacos-Foodtruck‘ serviert. (ich muss ja eh mal wieder nach Berlin… Das guck ich mir dann doch gleich mal an)

Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt:

  • Klassiker
  • Burger
  • Toasts & Sandwiches
  • Hot Dogs
  • Abendbrot & Imbiss
  • Drüber, Drunter, Drauf, Dazu

Jedes Kapitel enthält Storys, Reportagen, zugehörige Rezepte und viele, viele Bilder. Stevan führt einen so auf eine abwechslungsreiche kulinarische Reise durch die Welt des Streetfoods.

Burger Buns nach 'Auf die Hand'

Folgende Rezepte haben wir ausprobiert:

  • Huevos Rancheros (geiler Scheiss)
  • Quesedilla mit Chilibohnen, Cheddar und Spinat (grossartig)
  • Baked Beans Italian Style (geiler… ihr wisst schon)
  • Schnittlauch-Frischkäse (warum ist da eigentlich kein Schnittlauch dran? Egal, war toll zu Laugenbrezeln)
  • Sironis Burger-Buns (so fluffig und flauschig und köstlich)
  • Baked-Beans, Klassisch (LieblingsSoulfood zum Frühstück, Mittag & Abendessen)
  • KartoffelChips (köstlich, aber aufwendig)

Huevos Ranchers nach 'Auf die Hand'

Fazit:

Auf die Hand ist ein Kochbuch voll gepackt mit ‚Liebe für gutes Essen‘. Die Rezepte sind gut beschrieben und alle ausprobierten haben sehr gut funktioniert.

Für Fleischesser und Food-Begeisterte Vegetarier ist dieses Kochbuch ein absolutes ‚must have‘.

Titel:  Auf die Hand
Autor:  Stevan Paul & Daniel Haug (Fotos)
Verlag: Christian Brandstätter Verlag
Preis:  34,90
Das Kochbuch wurde mir vom Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf den Inhalt der Rezensionen haben weder Verlag und / oder Autor Einfluss genommen.

Diese Rezension spiegelt meine persönliche Meinung / Eindruck des Buches wieder.

Butterhörnchen mit Übernachtgare für den BBD77

Butterhörnchen nach einem Rezept von Ketex

Ihr wisst ja sicherlich, dass ich sehr gerne Brot und Brötchen backe. Im Sommer pausiere ich immer eine Weile, da ich Erstens keine Lust habe bei Hitze am 250° heissen Ofen zu stehen, Zweitens der Teig bei den hohen Temperaturen macht was er will und ich, Drittens, im Sommer nicht so gerne an das Haus gebunden bin.

Da ist es doch gut, dass es Brötchen mit Übernachtgare gibt. Die gehen Nachts im Kühlschrank, da ist es im Sommer wie Winter immer gleich kalt und Morgens kann man die 250° besser ertragen, als Mittags um 12h 😉

Als ich kürzlich eine Freundin zum Frühstück eingeladen hatte, habe ich Abends den Teig für die Butterhörnchen nach einem Rezept von Ketex angesetzt und morgens gebacken. Ich hatte ein paar Probleme mit dem Teig, aber mehr Mehl hat geholfen. Am Ende  sind hübsche und köstliche Hörnchen entstanden. Die ihr unbedingt ausprobieren solltet!

Mit diesem Rezept nehme ich mal wieder am Bread Bread Baking Day teil. Dieses Mal ist das Thema: Brötchen – buns/rolls, vorgeschlagen von Sandra aka From Snuggs-Kitchen.

Wenn ihr untenstehendes Rezept nehmt, habt ihr Hörnchen die zu Käse und Honig passen, wenn ihr lieber süsse Hörnchen wollt, reduziert das Salz um 5 Gramm und erhöht den Zuckeranteil um die 5 Gramm.

Zutaten für 8 Hörnchen:

  • 300 – 350 Gramm Weizenmehl 550er
  • 60 Gramm Butter
  • 2 Eier
  • 120 Gramm Milch
  • 25 Gramm Zucker
  • 10 Gramm Salz
  • 10 Gramm frische Hefe
  • 1 Eigelb
  • 10 ml Milch
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz

Butterhörnchen nach einem Rezept von Ketex

 Zubereitung:

Am Abend vorher die Milch mit den 60 Gramm Butter und den 25 Gramm Zucker in einen Topf geben und so lange erhitzen, bis Butter & Zucker geschmolzen sind. Auskühlen lassen bis die Masse lauwarm ist.
Die 2 Eier verquirlen und unter die MilchButterZucker Mischung rühren.

Das Mehl (300 Gramm) in die Knetschüssel geben und die Hefe möglichst fein darüber streuen und untermischen, die Schüssel in die Knetmaschine stellen und langsam rühren lassen. Währen die Knetmaschine rührt langsam die MilchButterZuckerEi Mischung zu geben. Wenn der Teig zu weich wird, noch Mehl Esslöffelweise unterrühren. Ich habe am Ende noch 30 Gramm Mehl zugeben müssen, das hängt aber immer von der Tüte Mehl ab, die man verwendet hat. Den Teig 7 Minuten kneten lassen, dann das Salz unterrühren und weitere 3 Minuten fertig kneten lassen.

Eine luftdichte Schüssel (ich nutze diese: Emsa 5,5 Liter*) innen mit Öl einreiben, den Teig hineingeben, abdecken und bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Dann wandert die Schüssel verschlossen für 12 Stunden in den Kühlschrank (5° sollten es sein, bei mir das unterste Fach im Kühlschrank).

Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche, möglichst dünn, rund ausrollen. Den ausgerollten Teig in 8 Tortenstücke teilen und die einzelnen Stücke von aussen nach innen (dick zu dünn) aufrollen.
Die Hörnchen leicht biegen (Hufeisen) und, mit ausreichend Abstand, auf ein Backpapier geben, abdecken und ca. 90 Minuten gehen lassen.

Butterhörnchen Gare

Den Ofen auf 190° (Ober und Unterhitze) vorheizen.
Eigelb, 10 ml Milch, Prise Zucker und Prise Salz vermischen und die Hörnchen vor dem Backen damit bestreichen.
Die Hörnchen auf dem Backblech in den Ofen geben (mittlerer Einschub) und dort ca. 25 Minuten fertig backen.

Butterhoernchen angeschnitten

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Abend-Brot

Abend-Brot

Es gibt bei Facebook einige tolle Gruppen für backbegeisterte Menschen, eine davon wurde von Lutz aka Ploetzblog und Björn aka Brotdoc ins Leben gerufen. Die beiden beantworten dort tapfer Fragen zu ihren Rezepten und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Das finde ich sehr, sehr großartig, denn egal wie lange man schon backt, Fragen hat man immer. Als Lutz sein Abend-Brot online gestellt hatte, kam es mir immer wieder in den Bildschirm gesprungen. Es wurde viel nachgebacken, sah immer gut aus und die Bäcker waren alle begeistert vom Aroma des AbendBrots. Als wir vor ein paar Wochen Besuch hatten, habe ich dann das Rezept für das Abendbrot auserwählt. Aus dem Rezept habe ich 2 Brote a 650 Gramm gebacken. Eins ist bei uns geblieben, das zweite hat der Besuch Nachmittags mit nach Hause genommen. Ich kann Euch verraten, dass von dem mitgereisten Brot nur noch ein kläglicher Rest den nächsten Tag erlebt hat 🙂
Da ich eine anerkannte Chaotin bin, habe ich das Rezept teilweise ungewollt etwas abgewandelt und ich habe eines der beiden Brote im Topf gebacken.
Am Ende ist es egal ob im Topf gebacken wurde oder nicht, dieses Brot ist in beiden Variationen unserer aktueller Favorit. Frisch angeschnitten mit Butter und Salz oder beim Grillen oder zum Frühstück oder getoastet – das Aroma ist wirklich ein Traum.

Zutaten für 1 x 1300 Gramm oder 2 x 650 Gramm AbendBrot:

Sauerteig Weizen

75 Gramm Weizenmehl 550 (original: 1050er)
75 Gramm Wasser (50°)
38 Gramm Anstellgut vom Roggensauer (original: Weizensauer)

Sauerteig Roggen

75 Gramm Roggenmehl 1150 (original: 1370)
75 Gramm Wasser (50°)
38 Gramm Anstellgut vom Roggensauer

Brühstück

50 Gramm Altbrot (getrocknet und gemahlen) & 25 Gramm Paniermehl – (original: 150 Gramm Altbrot)
225 Gramm kochendes Wasser
15 Gramm Salz

Hauptteig

Beide Sauerteige & das Brühstück
150 Gramm Hartweizenmehl (original: Hartweizengriess)
375 Gramm Weizenmehl 550
45 Gramm Roggenmehl 1150 (original: 1370)
15 Gramm Sonnenblumenöl, nativ (original: Rapsöl, nativ)
7,5 Gramm Hefe
150 Gramm Wasser (45°)

Zubereitung:

Die Zutaten für die Sauerteige jeweils in einer Schüssel vermengen, 3 – 4 Stunden gut abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen und anschliessend für 12 Stunden in den Kühlschrank geben. Der Teig soll bei 5° stehen, bei uns im Kühlschrank haben wir die 5° auf dem untersten Einlegeboden. Am Besten messt ihr die Temperatur auf den einzelnen Böden in Eurem Kühlschrank vorher.

Eine Stunde bevor der Sauerteig seine Zeit im Kühlschrank abgesessen hat: das Altbrot mit dem Salz verrühren und mit dem kochenden Wasser zu einer Pampe vermengen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und eine Stunde stehen lassen. (Nicht länger, da sonst die Temperatur für den Hauptteig fehlt)

Alle Zutaten für den Hauptteig in die Schüssel der Knetmaschine / Küchenmaschine geben und 5 Minuten auf niedrigster und anschliessend 8 Minuten auf zweiter Stufe kneten lassen. Anschliessend den fertig gekneteten Teig 40 – 45 Minuten ruhen/ gehen lassen.

Nach 45 Minuten den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben,ein oder zwei Brote wirken, diese mit dem Schluss nach unten in das bemehlte Gärkörbchen geben und 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.

Wenn ihr das Brot im Topf backen wollt, müsst ihr diesen samt Deckel mit dem Ofen vorheizen, das dauert je nach Topf 30 – 45 Minuten. In jedem Fall wird der Ofen mit Topf oder Backstein oder Blech auf 250° (Ober-und Unterhitze) vorgeheizt. Wenn ihr nicht im Topf backt, stellt Euch eine Edelstahlschüssel auf den Ofenboden um beim Anbacken des Brots Wasserdampf zu erzeugen (Schwaden).

Den Teigling auf den Backstein geben (Schluss nach oben) oder vorsichtig in den Topf plumpsen lassen. Wenn ihr ohne Topf backt, in die Schüssel auf dem Boden kaltes Wasser geben (ich nutze eine Einwegspritze). Die Temperatur nach 10 Minuten auf 220° stellen und das Brot 40 Minuten (insgesamt 50 Minuten) backen lassen. Wenn ihr 2 Brote backt verringert sich die Zeit auf 35 bzw. 45 Minuten.

Abend-Brot angeschnitten

Bauernsalat mit Bulgur

Dieser Sommer ist bei uns in der Küche sehr Salatlastig. Bei Instagram betitele ich die Salate mittlerweile gerne mit den Worten: Salat, Salat, immer nur Salat.
Salat hat neben der meist kalten Küche den weiteren  Vorteil, dass er extrem Bürotauglich ist. Ich versuche mir nämlich tapfer und erfolgreich seit 8 Wochen den, zum Schluss mehrmals wöchentlich stattfindenden, Gang zum Dönerladen meines Vertrauens zu verkneifen. Man sollte einfach nicht 3mal die Woche ‚Falafel-Pommes‘, ‚Falafel-Rollo‘ oder ‚Falafel-Pita‘ essen.
Erstens hat man nach 3 Stunden wieder Hunger, Zweitens gibt man viel Geld aus und drittens bekommt man ‘nen breiten Hintern oder so.

Bauernsalat mit Bulgur

Ein Salat der uns wirklich gut geschmeckt hat und der dank des Bulgurs lange satt macht, war der ‚Bauernsalat mit Bulgur‘ nach einem Rezept aus der ‚Für jeden Tag, 07/2011‘.

Zutaten für 2 Personen:

  • 125 Gramm Bulgur
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • 250 Gramm Salatgurke
  • 300 Gramm Tomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 4 EL Rotweinessig
  • 4 EL gutes Olivenö
  • 150 Gramm Feta
  • 6 eingelegte Peperoni (die lasse  ich beim nächsten Mal weg, ich mag die Dinger einfach nicht)
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

250 ml Wasser aufkochen, salzen, Bulgur und den Oregano zufügen, Herd ausschalten und 10 Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen lassen.

Die Gurke schälen (ganz oder streifig), vierteln, Tomaten waschen, putzen  und sowohl Gurke als auch die Tomaten in ca. 2 cm grosse Stücke schneiden.  Die Zwiebel halbieren und in dünne Ringe schneiden. Alles in eine Salatschüssel geben.

Essig mit 4 EL Wasser und dem Olivenöl vermengen, salzen & pfeffern und in die Schüssel über  Tomate, Gurke und Zwiebel geben. Bulgur unterheben, Feta auf dem Salat zerbröseln und ebenfalls unterheben. Wer mag gibt noch die eingelegten Peperonis dazu.

Bei uns gab es noch die letzten Scheiben eines köstlichen Brots (Rezept folgt) dazu.

Fazit: Klassischer Bauernsalat der sehr gut mit dem Oregano-Bulgur harmoniert, schnell gemacht ist und beim Abendessen, Grillen oder Picknick eine gute Figut macht.

Synchronbacken #5 – Sonntagsbrötchen mit Übernachtgare

*tusch*
(strahlende Friesi hüpft aus dem Schatten hervor, fegt sich die Staubreste aus den Haaren und erkärt die Blogpause/ BlogFindungsphase für beendet)

Bevor ihr nun gleich ein Rezept für köstliche Sonntagsbrötchen serviert bekommt, die ich im Rahmen des Synchronbackens am letzten Wochenende mit Zorra und Sandra gebacken habe, verrate ich Euch noch was ich mir in den 3,5 Monaten Pause überlegt habe.

Ich weiss gar nicht so genau was eigentlich passiert ist, aber irgendwie habe ich mir zum Schluss einfach zu viel Druck gemacht. Die Bilder sollten super sein, die Texte unterhaltsam und grammatikalisch einwandfrei und die Rezepte besonders pfiffig. Wenn ich allerdings ganz ehrlich zu mir bin, dann will ich das nicht. Ich will keinen Fotopreis gewinnen, für lange Texte bin ich nur an guten Tagen geeignet und pfiffige, komplizierte Rezepte will doch eh Niemand, oder?
Also, kurzum, ich entferne aus dem Blog die dicke Schicht Puderzucker… Ich höre auf mit den aufgehübschten Bildern, die Stunden im Bildbearbeitungsprogramm verschlimmbessert werden. Denn da hat, wie gesagt, am Ende Niemand was von. Mir ist viel wichtiger, dass die Rezepte alltagstauglich und für jeden nachkoch- oder backbar sind, ohne dass man eine halbe Kochlehre absolviert haben muss. Denn ursprünglich habe ich diesen Blog ins Leben gerufen, um den Beweis anzutreten, dass man ohne Fleisch satt werden kann und es dazu auch noch schmeckt. Als Bloglesser wollte ich nie nur Vegetarier haben, sondern eher die Flexitarier oder auch den Fleischesser, der vielleicht doch mal das Schnitzel liegen lässt ohne es schmerzlich zu vermissen.

Mein Blog, meine Party 🙂

Sonntagsbroetchen mit Übernachtgare // Synchronbacken #5

Zorra // Kochtopf und Sandra // From Snuggs Kitchen veranstalten regelmässig ein Synchronbacken via Instagram und Twitter. Alle interessierten Blogger und Nicht-Blogger können teilnehmen, die Rezepte sind anfängertauglich und die Ergebnisse sind immer ganz unterschiedlich.
Dieses Mal kommt das OriginalRezept ‚Sonntagsbrötchen‘ von Stefanie und ihrem Blog ‚Hefe und mehr‚. Wenn ihr gerne backt, solltet ihr unbedingt mal bei ihr vorbeischauen.

Ich habe 1/5 des verwendeten Mehls durch mittleren Weizenschrot ersetzt und den Milk Roux mit Dinkelmehl angesetzt, ansonsten habe ich mich an die vorgegeben Zutaten gehalten. Durch den Schrotanteil sind meine Brötchen nicht ganz so fluffig wie die Originale, schmecken tun sie aber bestimmt mindestens genauso gut.

Faszinierend, für Alle die sich noch nicht so viel mit Hefe und Gehzeiten auseinandergesetzt haben: An diesen Brötchen ist auf 500 Gramm Mehl nur 1 Gramm Hefe! Und es funktioniert, wie man unschwer an den Ergebnissen erkennen kann.

Zutaten für 8 Brötchen:

Milk Roux:

  • 15 Gramm Dinkel Mehl (630er)
  • 75 Gramm Milch

Hauptteig:

  • Milk Roux
  • 400 Gramm Weizen Mehl (550er)
  • 25 Gramm Milch
  • 250 Gramm Wasser
  • 15 Gramm Zucker
  • 0,5 Gramm frische Hefe (ein erbsgrosses Stück)
  • 10 Gramm Salz
  • 45 Gramm Butter

Zubereitung mit Uhrzeiten für fertige Brötchen am Sonntag um 10:30h:

Spätestens am Samstag um 15h: Für den Milk Roux das Dinkel Mehl mit den 75 ml Wasser in einem Topf klümpchenfrei vermischen und bei mittler Hitze unter ständigen Rühren erhitzen, bis die Masse bindet. Den Milk Roux in eine Schale geben, luftdicht abdecken und abkühlen lassen. Das dauert ungefähr 2 Stunden. Ihr könnt den Milk Roux aber natürlich auch schon früher machen und abgedeckt den Tag über stehen lassen.

Um 17h gebt ihr alle Zutaten inkl. des Milk Roux in die Rührschüssel eurer Küchenmaschine und lasst diese den Teig erst 5 Minuten auf niedriger Stufe und anschliessend noch weitere 10 Minuten auf zweiter Stufe kneten.

Den Teig in eine Schüssel geben, abdecken und 16 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Sonntag um 9h aus dem Teig die Brötchen formen. Ich habe, wie man sieht, ganz wild geformt und hatte so am Ende: rundgeschliffene Brötchen (hinten links), längliche Brötchen (rechts)  und rustikal gewirkte Brötchen (vorne). Ich bin absoluter Fan von rustikalen Brötchen, das kann man an dem Foto glaube ich auch ganz gut erkennen 😉

Bildschirmfoto 2015-08-10 um 22.14.05

Für rustikale Brötchen, den Teig auf die bemehlte Arbeitsflache geben, den Teig in 8 Teile teilen, die Teiglinge rund wirken und mit dem Schluss nach unten in ein bemehltes Leinentuch legen. Abdecken und 45 Minuten gehen lassen.
Rechtzeitig den Ofen samt Backblech oder Brotbackstein auf 250° (Ober – und Unterhitze) vorheizen. Auf dem Boden des Ofens erhitze ich eine Edelstahl Schale mit, diese nutze ich zum Schwaden (Dampferzeugung).
Die Teiglinge umdrehen, auf Backpapier geben und mittels eines Schiessers in den Ofen geben. (ihr könnt das Backpapier auch auf das Backblech legen und dann zügig die Brötchen aus dem Leinentuch auf das Blech geben). Mit einer EinwegSpritze gebe ich kaltes Wasser in die EdelstahlSchüssel und schliesse dann zügig die Tür. Nach 15 Minuten habe ich die Temperatur auf 220 Grad runter gestellt und die Brötchen noch weitere 5 – 10 Minuten backen lassen.

Kurz auskühlen lassen und lau warm geniessen.

Die Blogbeiträge der anderen Teilnehmer findet ihr bei Sandra im Artikel verlinkt. Viel Spass beim stöbern und Erfolg beim Brötchen zaubern.