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Eier mit Gurken in Curry-Senf-Sosse

Eier in Senfsosse kennt ihr bestimmt, oder? Das ist dieses Essen an dem sich die Geister scheiden. Entweder man liebt es oder man hasst es. In ‚Deutschland vegetarisch‚ ist eine Curry Variante vertreten, nach der man vom ersten Gäbelchen an süchtig ist. Die Kombi mit Gurke fand ich gelesen komisch, auf dem Teller ist es grossartig.

Schnell gemacht ist das Essen auch noch und damit eine grossartiges Rezept für die schnelle Feierabendküche. Mit Schnibbelei braucht ihr keine 30 Minuten bis das Essen auf dem Tisch steht.

Für 2 Esser benötigt ihr:

  • 100 Gramm Salatgurke (ich Landgurke)
  • 1 Schalotte
  • 20 Gramm Butter
  • 1/2 TL Senfsaat
  • 10 Gramm Mehl (405er)
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 75 ml Sahne
  • 25 Gramm Schmand
  • 1-2 TL scharfer Senf
  • Prise Zucker
  • Schuss Weisweinessig
  • Salz
  • 1/2 TL Currypulver
  • 2- 4 Eier

Curry Senf Eier mit Röstkartoffeln nach Deutschland Vegetarisch

 

Zubereitung:

Die Gurke schälen, entkernen und fein würfeln, Schalotte putzen und ebenfalls fein würfeln. In einem Topf das Wasser für die Eier ansetzen und die Eier im köchelnden Wasser 8 Minuten kochen lassen.

In einem Topf etwas Butter schmelzen (mittlere Hitze), aufschäumen lassen und die Schalotten und Gurke mit dem Curry und der Senfsaat darin glasig dünsten. Die Masse mit Mehl bestäuben und unterrühren. In einem dünnen Strahl Brühe, Milch und Sahne (nacheinander) zugeben und zügig unterrühren, 2 Minuten ohne Deckel köcheln lassen.
Nach den 2 Minuten Schmand uns Senf unterrühren und die Sosse mit Essig, Zucker und Salz abschmecken.

Die Eier abschrecken und mit der Sosse servieren.

Dazu passt Kresse und Röst- oder Pellkartoffeln.

Quelle: Deutschland vegetarisch
* = Affiliate Link

Wurzelgemüse-Tortilla mit Lauch

Wie vielleicht ein paar von Euch mitbekommen haben, habe ich bei der lieben Simone unlängst das Kochbuch ‚Biokiste Vegetarisch‘ gewonnen. Darüber habe ich mich total gefreut, denn ich wollte es schon lange kaufen. Warum ich das noch nicht getan hatte, kann ich mir auch nicht erklären. Aber nun habe ich es und finde es ganz grossartig. Da ich ja eh eine Verfechterin von saisonaler Ernährung bin, ist es wie für mich gemacht 🙂

Am Wochenende gab es aus diesem Kochbuch eine Wurzelgemüse-Tortilla mit Lauch, in leicht abgewandelter Form. Die war sehr lecker und hat uns trotz des sonnigen Wetters sehr gut geschmeckt.

Zutaten für 3 Portionen:

  • 300 Gramm Möhren
  • 100 Gramm Petersilienwurzel
  • 200 Gramm Knollensellerie
  • 250 Gramm Kartoffeln (festkochend)
  • 1 Stange Lauch / Porree
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 Eier
  • 100 ml Milch
  • 1/2 TL Thymian getrocknet
  • 1/2 TL Peperoncini / getrocknete Chiliflocken
  • Salz
  • Olivenöl

WurzelTortilla

Zubereitung:

Möhren, Petersilienwurzel, Knollensellerie und Kartoffeln putzen, schälen & fein hobeln.
Den Lauch von den äusseren und welken Blätter befreien, der Länge nach halbieren, in nicht zu grobe Streifen schneiden, in einem Sieb waschen und anschliessend abtropfen lassen. Die Knoblauchzehen schälen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden.

In einer ofenfesten Pfanne 3 EL Öl erhitzen. Möhren, Pastinaken, Kartoffeln und Knollensellerie in die Pfanne geben, salzen und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren ca. 10 Minuten braten lassen. Nach 10 Minuten Lauch, Knoblauch, Thymian und Chiliflocken unterrühren und weitere 5 Minuten braten lassen.

Den Ofen auf 200° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

In einem Behälter Eier & Milch mit Salz verquirlen und über die Gemüsemasse in die Pfanne geben.

Die Pfanne auf mittlerer Schiene für ca. 30 Minuten in den Ofen geben. Nach der Zeit aus dem Ofen holen, ein paar Minuten ruhen lassen und dann auf ein Brett oder Teller stürzen. Ich lege ein rundes Brett auf die Pfanne und drehe sie um.
Bitte verbrennt Euch nicht! Ich habe einmal die Pfanne, im Stress, ohne Handschuhe angefasst…. AUA!!!!

WurzelTortilla mit Salat

Während die Pfanne im Ofen ist könnt ihr einen Salat machen. Wir hatten Feldsalat mit Radieschen, Landgurke und dem leckeren Apfeldressing – das hat wunderbar harmoniert.

abgewandelt nach: Biokiste Vegetarisch - Cornelia Schinharl

Grünkohl Ravioli an Senfschaum mit Petersilienwurzel und pochiertem Ei

Versprochen ist Versprochen… Dieses wird das letzte Grünkohl Rezept der Saison. Ich möchte nämlich ungern die Leser, die keinen Grünkohl mögen gänzlich vergraulen. Das wäre doch wirklich sehr schade.
Aber vielleicht bekomme ich ja den einen oder anderen Grünkohl-Verachter, der aber gefüllte Nudeln liebt, mit einem Rezept für Grünkohl Ravioli hinter dem Ofen 
hervor gelockt?!?

Lange habe ich für dieses Essen in der Küche gestanden, so behauptet man zumindest. Ich kann das nicht beurteilen, denn ich verliere in der Küche gerne jegliches Gefühl für Raum und Zeit. Zum Glück habe ich das ‚Publikum‘ mit dem selbstgemachten Pane Casareccio, Wein und Oliven bei Laune gehalten. So saßen sie am Ende gut gelaunt am Tisch und hatten zum Glück sogar noch etwas Hunger.

Mit dem Ergebnis war ich am Ende leider nicht so zufrieden, das lag aber nur daran, dass ich schlurig gearbeitet habe und die Raviolis teilweise nicht ganz geschlossen waren. Dadurch ist der Grünkohl in einigen Raviolis viel zu wässrig geworden. Ohne diesen doofen Fehler sind die Raviolis aber ein Knaller.

Am nächsten Tag gab es die Reste mit Zwiebeln und Ei aus der Pfanne – und ich kann Euch sagen, das war das beste Resteessen des Jahres.

gebratene Gruenkohl Ravioli mit Ei

Das Rezept sieht auf den ersten Blick kompliziert aus, ist es aber wirklich nicht, es dauert halt nur eine Weile.

Zutaten:

  • Nudelteig nach Anweisung z.B. diesen *klick* oder ein Rezept welches ihr bereits erprobt habt.

Füllung:

  • 200 Gramm Grünkohl blanchiert (3-mal!!!) und fein gehackt
  • 50 Gramm Schalotten fein gewürfelt
  • 1 EL Senf
  • Salz & Pfeffer
  • gemahlener Kümmel
  • Zucker

Einlegefond:

  • 300 Gramm Petersilienwurzel geputzt und in Ecken oder Würfel geschnitten
  • 100 ml Weissweinessig
  • 100 ml Wasser
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 schwarze Pfefferkörner
  • 1 Nelke
  • 20 Gramm Senfkörner

Senfschaum

  • 3 Eigelb
  • 50 ml Weisswein
  • Prise Zucker
  • Prise Salz
  • 1 TL grober Senf

pochiertes Ei

  • 4 Eier
  • 1 EL Essig
  • Meersalz

Gruenkohl Ravioli mit Senfschaum

Zubereitung:

Die gewürfelten Schalotten in etwas Butter glasig dünsten, den Grünkohl dazugeben und kurz mit dünsten. Mit dem Senf, Salz, Pfeffer, Kümmel und Zucker abschmecken und abkühlen lassen.

Die Zutaten für den Einlegefond (ohne die Petersilienwurzel) in einen Topf geben, aufkochen und 30 Minuten ziehen lassen. Danach die Petersilienwurzel hinzugeben, einmal aufkochen und auskühlen lassen.

Den Nudelteig mit Hilfe einer Nudelwalze ausrollen (wir bei der Kenwood bis auf Stufe 7), mit Grünkohl füllen und fest verschliessen.

In einem grossen Topf das Nudelwasser aufsetzen und ordentlich salzen.

In einer Pfanne die abgetropfte Petersilienwurzel anbraten.

In einem weiteren Topf ca. 1 Liter Wasser zum Kochen bringen, Salz und Essig in das Wasser geben und die Eier mit Schale für 10 Sekunden in dem Wasser kochen lassen. Die Eier wieder herausholen, aufschlagen und vorsichtig in das Wasser gleiten lassen. Nun die Eier 3 Minuten lang pochieren und danch in Eiswasser geben. Fertig!
Das funktioniert wirklich und ist Idiotensicher!! Bei Yvla könnt ihr das ganze noch mal detailliert nachlesen.

Alle Zutaten des Senfschaums miteinander vermischen und über einem Wasserbad warm & schaumig aufschlagen.

Die Nudeln in dem gesalzenen Nudelwasser 2 Minuten kochen lassen.

Das Wasser der Eier erneut aufkochen und die pochierten Eier darin 30 Sekunden lang wieder auf Esstemperatur bringen.

Nudeln abgiessen und alles anrichten.

Gruenkohl Ravioli mit Senfschaum und pochiertem Ei

Quelle: Radio Bremen Vier via Knoops Park (Link existiert leider nicht mehr)

Grünkohl Quiche

Der Grünkohl, das verkannte Wesen.
Zumindest hier bei uns in der Region. Da gibt es den Grünkohl immer nur klassisch. Mit Pinkel, Kartoffeln, Kassler und ’nem Schnaps.
Ich dachte mir, ich versuche mal ein paar andere Dinge. Grünkohl wächst nämlich nicht im Glas und er schmeckt frisch sehr lecker.

Die erste Variante ist eine Quiche, die mir so gut geschmeckt hat, dass sie sofort ins Blog musste. Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen, zumindest für meine Verhältnisse.
Ich kann Euch nur empfehlen, es auszuprobieren, solange es frischen Grünkohl gibt.

Gruenkohl Quiche

Zutaten

  • 400 Gramm frischer Grünkohl mit Strunk
  • 1 grosse Speisezwiebel gewürfelt
  • 3 Eier
  • 50 Gramm Bergkäse
  • 100 ml Sahne
  • 200 Gramm Mehl
  • 100 Gramm Butter
  • 50 ml Wasser
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Aus Mehl, einer Prise Salz und der Butter (in Flöckchen) einen krümeligen Teig kneten. Anschliessend nach und nach das Wasser zugeben, bis ihr einen Klumpen habt. Diesen in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Nun den Grünkohl putzen (die groben Strünke abschneiden) und 3 Minuten in einem grossen Topf mit kochendem Salzwasser kochen. Abgiessen und unter kaltem Wasser abschrecken. Nun die Grünkohlblätter in feine Streifen schneiden.

In einer mittelgrossen Pfanne die Zwiebel in Öl anschwitzen, den Grünkohl hinzugeben und 5 Minuten mit dünsten. Mit Salz & Pfeffer abschmecken, die Pfanne ausschalten und den Kohl etwas abkühlen lassen (lauwarm ist perfekt)

Den Ofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Den Teig nach 30 Minuten aus der Kühlung nehmen, zu einem dünnen Fladen ausrollen und die gebutterte Quiche Form damit auskleiden.  Mit einer Gabel ein paar Löcher in den Teig stechen. Die Form in den Ofen geben und den Boden dort 10 Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit könnt ihr Sahne, Eier und Bergkäse vermengen und die Mischung anschliessend unter den Grünkohl vermischen.

Die Form aus dem Ofen holen. die Mischung auf dem Boden verteilen und die Quiche  für 30 Minuten in den Ofen schieben (unterster Einschub). Ich habe die Quiche nach 20 Minuten mit Alufolie abgedeckt, damit der Grünkohl nicht verbrennt. Mit Raucharomen am Grünkohl kann ich mich vielleicht lieber gesondert mal versuchen ;-).

Die Quiche schmeckt, meiner Meinung nach, lauwarm am Besten.

Lasst es Euch schmecken 🙂

Labskaus vegetarisch

Labskaus gehörte für mich in die Kategorie ‚Kateressen‘ – wenn der Magen vom Gelager strapaziert war und der Körper völlig übernächtigt, dann konnte ich meist nicht widerstehen.

In meinem derzeit liebsten Kochbuch ‚Deutschland vegetarisch‘ ist eine fleischlose Variante enthalten. Dieses Essen habe ich beim ersten Versuch noch sehr skeptisch zubereitet, um es dann auf der Liste meiner Lieblingsspeisen ganz oben auf der Höhe des Grünkohl zu platzieren. Unglaublich lecker, das hätte ich wirklich nicht gedacht. Die Kombination aus frischer Rote Bete mit Kartoffelpüree, Gewürzgurken, Zwiebeln und Ei ist wirklich großartig. Es schmeckt auch ohne Ei sehr gut, also ein Essen welches, da das Püree ohne Milch gemacht wird, auch für Veganer geeignet ist.

Ich kann Euch nur empfehlen, es nachzukochen. Der Zeitaufwand ist noch im Rahmen, eine gute Stunde solltet ihr aber einkalkulieren.

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Zutaten für 4 Portionen:

  • 800 Gramm Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 400 Gramm Rote Bete (frisch, am Besten mit Grün – vorgekochte ganze ‚Knollen‘ gehen aber bestimmt auch)
  • 150 ml heiße Gemüsebrühe (selbstgemacht)
  • 100 ml Gewürzgurkenwasser (aus dem Glas der Gewürzgurken)
  • 60 Gramm Butter oder Alsan
  • 3 Speisezwiebeln
  • 4 Zweige Dill frisch oder ihr nehmt gefrorenes
  • 8 Eier (pro Portion 2  oder weniger oder weglassen)
  • 8 Gewürzgurken (selbstgemacht)
  • Salz & Pfeffer
  • Einmalhandschuhe!

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Zubereitung:

Die Rote Bete vom Strunk befreien (nicht zuviel abschneiden, es sollte noch ein kleiner Stummel zu sehen sein und auch das Spitze Ende unten muss dran bleiben!), waschen (nicht schälen) und in einem Topf 50 Minuten kochen lassen.

Die Kartoffeln gewaschen aber ungeschält in Salzwasser 40 Minuten kochen.

Die Rote Bete abgiessen, kalt abschrecken und die Handschuhe anziehen um die Haut abzuziehen, das sollte fast von alleine gehen. Die geschälten Kugeln direkt in einen Topf oder den Food Prozessor der Küchenmaschine geben um ihn dort zu pürieren. Solltet ihr auf den Topf zurückgreifen müssen, könnt ihr einen Stabmixer oder Omas alten Kartoffelstampfer nehmen. Bitte geht vorsichtig vor, das Zeig färbt wie verrückt wenn es spritzt. Das Püree mit Salz & Pfeffer würzen und es dann im Topf oder einer Auflaufform im Ofen (ca 80°) warm stellen.

Nun die Kartoffeln schälen und in einem Topf, mit 50 Gramm Butter, der Gemüsebrühe und dem Gurkenwasser zu Pü stampfen (ich nehme wirklich Omas alten Kartoffelstampfer, den ich hüte wie meinen Augapfel). Mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Rote Bete zu einem grell pinken Püree vermengen um es anschliessend wieder warmzustellen. Ihr solltet das Kartoffelpüree vorher mal probieren, hättet ihr gedacht, das Pü ohne Milch so lecker sein kann?

Nun stellt ihr 2 Pfannen auf den Herd, eine für die Zwiebeln und eine für die Spiegeleier.

Die gehackten Zwiebeln in 4 EL Öl goldbraun braten, fein gehackten Dill und 10 Gramm Butter zugeben. Noch kurz braten lassen, abschmecken und warm stellen.

Die Spiegeleier braten (das könnt ihr sicher alleine, ohne Anweisung, oder? Mittlere Hitze und ca. 4 Minuten.)

Anrichten: Zuerst das pinke Püree auf den Teller, darauf die Zwiebeln, darüber das Spiegelei und an den Rand die Gewürzgurken, dazu ein Alster oder Radler.

Dieses Essen ist so unfotogen wie ein Essen nur sein kann…. Ich mein mal ehrlich, kann pinkes Essen appetitlich aussehen?

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Quelle: Deutschland Vegetarisch - Stevan Paul & Katharina Seiser

Marmorierte Schokoladen-Zimt Baisers

Heute bekommt ihr eine sehr leckere Idee, zur Verwertung des Eiweiss, welches bei den formidablen Traumstücken übrig bleibt. Eine andere Variante wären Macarons, diese werde ich bei der nächsten Fuhre Trumstücke mal probieren.

Das Rezept habe ich aus meinem neuen Koch- und Backbuch ‚Geschenke zum Reinbeißen‘ von Annie Rigg. Ein sehr schön gestaltetes Buch, mit tollen Ideen!

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Zutaten:

  • 5 Eiweiss
  • 300 Gramm Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Kakaopulver (Fairtrade)
  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

Den Ofen auf 200° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Den Zucker in einen ofenfesten Topf geben und diesen dann für 7 Minuten in den Ofen (auf ein Blech) stellen, so dass der Zucker schön warm wird.

In der Zwischenzeit müsst ihr das Eiweiss mit dem Salz zu Eischnee schlagen (Handrührgerät oder Küchenmaschine)

Die Temperatur des Ofens auf 110° reduzieren.
Den heissen Zucker in einem Rutsch zum Eiweiss geben, und ordentlich schlagen. Meine Kenwood hat 3 Minuten benötigt, dann hatte ich allerfeinste, klebrige Baisermasse. Mit dem Handrührgerät wird es eher 6 Minuten dauern.

Nun Kakao und Zimt mischen und die Masse über die Baisermasse geben. Mit einem Löffel ganz leicht unterziehen, so das ein Marmormuster entsteht.

Mit einem grossen Löffel, ein paar ( 6 – 8) Häufchen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, geben. Je ungleichmässiger die Maserung und das Aussehen, desto hübscher – meiner Meinung nach.

Auf mittlerer Schiene 1,5 – 2 Stunden im Ofen backen lassen, bis die Baisers schön fest sind. Wer es nicht mag, wenn sie innen noch leicht klebrig sind, sollte besser ein Baiser aufbrechen und die Backzeit dann entsprechend verlängern.

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Egal ob die Mädels im Büro, die Schwiegermutti oder der Mann. Wir fanden die Baisers alle sehr lecker!

Quelle: Geschenke zum reinbeißen von Annie Rigg

Traumstücke

Alle backen sie, die süchtig machenden Traumstücke, welche Karen vor ein paar Wochen in die Blogwelt geschickt hat.
Als Teil eines Geschenks, in Form von liebevollem aus meiner Küche, habe ich sie nun auch gebacken. Ergebnis, die Familie und das Büro sind begeistert, also, eine ganz eindringliche ‚ab in die Küche und backen‚ Empfehlung!
Edit: Wie ich nun mittlerweile mitbekommen habe, ist Nancy von Samt & Sahne ’schuld‘ daran, dass diese Leckerei, gefühlt, halb Deutschland süchtig macht 🙂 Danke Nancy!

Zutaten für 2 Bleche:

  • 500 Gramm gesiebtes Mehl (405)
  • 5 Eigelb (das Eiweiss anderweitig weiter verwenden)
  • 250 Gramm Butter
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 140 Gramm RohRohrzucker
  • 150 Gramm Puderzucker

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Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder Küchenmaschine gut vermengen. Anschliessend von Hand zu einem Teig verkneten.

Den Teig nun für eine gute Stunde in den Kühlschrank geben.

Den Ofen auf 180° (Ober-und Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und nun den Teig verarbeiten. Einfach eine Teigmenge abnehmen, weich kneten und zu Fingerdicken Röllchen verarbeiten. Diese werden so dann in 1 cm breiten Stücke geschnitten und auf das Backpapier gelegt.
Wenn das Blech voll ist, ab damit in den Ofen und für ca 15 Minuten backen lassen. Sie sollten goldbraun sein.
Wie bei Keksen so üblich, den Ofen im Auge behalten, nicht das die Traumstücke zu Brandstücken werden.

Die Traumstücke auf einem Gitter auskühlen lassen und, wenn sie nur noch lauwarm sind, im Puderzucker schwenken.

Verpacken, verschenken, teilen oder einfach selber essen.

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Danke Karen, Danke… Ich habe neue Lieblingskekse, die es bestimmt noch oft geben wird 🙂
Die Tage erhaltet ihr ein Rezept für das übrige Eiweiss in Form von leckeren SchokoBaisers!

Quelle: Karens Backwahn - Traumstücke
Original stammt von Samt & Sahne

Fritatilla oder Spinat mit Ei

Kohlehydrate am Abend aussparen und trotzdem lecker Essen?

Voila, diese Mischung aus Frittata und Tortilla ist sehr wandelbar und schnell gemacht. Genau das, was man nach einem anstrengenden Tag braucht.
Kategorie: Seelenschmeichler 🙂

Spinat Tortilla Frittata

Zutaten:

450 gr Blattspinat (Feierabendessen = TK Ware)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Muskat
Salz
Pfeffer
4 Eier
100 ml Milch
Peperoncini
1 Pellkartoffel vom Vortag (war noch da und musste weg)

Zubereitung:

Erstmal den Ofen vorheizen (190 Grad)

Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne mit etwas Öl anschwitzen, den Blattspinat dazugeben und kurz mit dünsten, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Pfanne ausmachen und die in Würfel geschnittene Pellkartoffel untermischen.

4 Eier mit 100ml Milch mischen und mit Salz / Pfeffer / Paprika würzen.
Wer es noch etwas würziger mag, kann noch Peperoncini mit an die Mischung geben. Wie ihr es gerne mögt.
Die Mischung über die SpinatMischung in die Pfanne geben und bei 180 Grad (ohne Deckel) für 25 Minuten in den Ofen schieben.
Aus der Pfanne stürzen (Vorsicht heiss!!!!!) und geniessen.

Das Gemüse ist natürlich variabel. Paprika, Tomaten, Kräuter, Käse, was immer das Gemüsefach noch so her gibt..

Ein super schnelles FeierabendEssen.