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Schokoladen Eis (ohne Ei)

Was haben wir nur ohne die Eismaschine gemacht?
Ich bin so glücklich und ärgere mich ein wenig, dass ich diese Anschaffung so lange schon vor mich her geschoben habe. Was habe ich nur verpasst…!

Sie lief 2 Wochen lang fast jeden Tag, heute ist sie dann aus der Küche ausgezogen, denn das Eisfach ist voll und wir müssen die Vorräte aufbrauchen, bevor ich Nachschub produzieren darf.

Unter anderem habe ich irgendwann ein Schokoladeneis gemacht, denn ich wohne ja mit dem Schokomonster zusammen. da das Schokomonster sich ab und an auch mal in das Eismonster verwandelt, ist ein Schokoladeneis ergo eine super Kombi.

Zutaten für ca. 1 Liter Eis

  • 450 ml Vollmilch
  • 300 ml Sahne
  • 110 Gramm Zucker
  • 1/8 TL feines Meersalz
  • 1 EL & 1 TL Speisestärke
  • 40 Gramm Frischkäse (Raumtemperatur)
  • 2 EL Glukosesirup
  • 50 Gramm ungesüsster Kakao
  • 120 ml frisch gebrühter Espresso oder Kaffee
  • 110 Gramm Zucker
  • 40 Gramm Zartbitterschokolade

dunkels Schokoladeneis ohne Ei

Zubereitung

Aus Kakao, Espresso, 110 Gramm Zucker und der Zarbtitterschokolade wird ein Sirup gekocht. Hierfür werden alle Zutaten (bis auf die Schokolade) in einen Topf gegeben und unter rühren erhitzt, wenn der Zucker sich aufgelöst hat, die Masse ca. 30 Sekunden köcheln lassen. Den Topf von der Kochstelle ziehen und die Schokolade unterrühren, bis sie sich aufgelöst hat.

Von den 450 ml Milch werden nun 2 EL Milch abgenommen und mit der Stärke verrührt. Für die Eisbasis wird die restliche Milch in einen grossen Topf geben und zusammen mit Sahne, Zucker und Glukosesirup aufgekocht. Die Eisbasis 4 Minuten sprudelnd kochen lassen (rühren,  damit nichts anbrennt), den Topf von der Kochstelle ziehen und die Stärke-Milch Mischung unterrühren. Den Topf wieder auf den Herd zurück, aufkochen und 1 Minute unter rühren köcheln lassen.

Den Frischkäse in einer Schüssel mit dem Schokosirup und dem Salz verrühren. Diese Mischung nun nach und nach unter die heisse Eisbasis rühren.

Den Topf habe ich in meine Spüle gestellt, die Spüle mit kaltem Wasser gefüllt und die Mischung so kalt gerührt. Wenn sie abgekühlt ist kommt die Masse in die Eismaschine und wird dort nach Herstellerangaben weiter verarbeitet.

Einfrieren und bei Bedarf aus dem Eisfach holen und geniessen 🙂

Das Eis lässt sich sehr gut direkt aus dem Eisfach verarbeiten, ohne das es antauen müsste oder ähnliches.

Biene im Storchenschnabel

Ich überlege mir derweil, wie ich aus den Blüten des Storchenschnabels ein Eis zaubern kann, denn die Blüten sind anscheinend so köstlich, dass die Bienen das Schokoladeneis nicht mal ansatzweise interessiert hat. Dabei hätte ich gerne eine Biene auf dem Eis sitzen gehabt, Tja, man kann nicht alles haben 😉

Gefunden habe ich dieses Rezept übrigens bei Valentinas Kochbuch.

Honig-Erdnuss Eiscreme mit Schokostückchen

Schon über ein Jahr liebäugle ich mit einer Eismaschine, dem O haben schon die Ohren geklingelt, wenn ich nur länger als 10 Sekunden ein Eisrezept angeschaut habe. Als ich mich dann zum Eisevent angemeldet hatte, welches Steph am ersten Juli Wochenende veranstaltet hat, war wohl klar, dass es nicht mehr lange dauern würde.
Dem ganzen recht zuträglich war dann noch, dass ich eigentlich im November zur BLOGST Konferenz nach Hamburg wollte, aber erstens hätte das mein Budget gesprengt und zweitens war es quasi unmöglich an Tickets zu kommen.
Die liebe Nele hatte gleich die Lösung für mich parat: ‚Überlegst Du nicht wegen einer Eismaschine? Das ist sie.‘

Wenn ihr mir bei Instagram folgt, ist das die Erklärung für meinen #EismaschineStattBlogst Hashtag den ich dort eifrig nutze 🙂

Die Eismaschine ist vor einer Woche eingezogen und lief quasi täglich. Da ich diese Woche krank bin und mein Hals kaltes am liebsten mag gibt es jeden Tag verschiedene Variationen von ‚Frozen Joghurt‘. Das ist schön schnell gemacht. Joghurt, Honig und Obst in die Eismaschine, 20 Minuten laufen lassen, fertig.

Als erstes habe ich aber ein Honig-Erdnuss-Eis mit Schokostücken gemacht. Bei der Auswahl war mir wichtig ein Rezept ohne Ei zu finden. Denn an Eis gehört meistens nur das Eigelb und ich habe leider keine Verwendung für mehrere Eiweiss pro Woche.
Gefunden habe ich das Rezept bei Lena / Coconut & Vanilla – ursprünglich stammt das Rezept aber aus dem Buch ‚Das beste Eis der Welt von Jenny Britton Bauer‘

Ein köstliches Eis, welches den skeptischen Mitbewohner schon fast von der Notwendigkeit einer Eismaschine überzeugt hat 🙂

Zutaten:

  • 450 ml Vollmilch
  • 40 Gramm Frischkäse (Zimmertemperatur)
  • 180 Gramm Erdnussbutter (creamy – ohne Stücke)
  • 1 gute Prise Meersalz (wenn die Erdnussbutter gesalzen ist, das Salz weglassen)
  • 2 EL Speisestärke
  • 300 Gramm Sahne
  • 150 Gramm Zucker
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Glukosesirup
  • 110 Gramm Bitterschokolade (mind. 55% Kakao) gehackt

Honig-Erdnuss-Eiscreme mit Schokolade

Zubereitung:

In einer kleinen Schüssel die Speisestärke mit etwas Milch glatt rühren.

In einer grossen Schüssel die Erdnussbutter mit dem Salz und dem Frischkäse verrühen.

In einem grossen Topf (ca. 3 Liter) die restliche Milch mit der Sahne, dem Zucker und dem Glukosesirup aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, die Stärkemischung einrühren und auf dem Herd 1 Minute köchelnd eindicken lassen.

Die heisse Mischung langsam unter die Erdnussbutter Mischung rühren bis sie glatt ist.

Die Mischung über Nacht im Kühlschrank kalt stellen oder, wenn ihr’s eilig habt, über einem kalten Wasserbad kalt rühren.

Die Masse in die Eismaschine geben und gem. Herstellerangaben gefrieren lassen.

Während die Eismaschine die Arbeit erledigt wird die Schokolade über dem heissen Wasserbad geschmolzen und darf dann wieder abkühlen (sie sollte aber flüssig bleiben). Kurz bevor das Eis fertig ist, gebt ihr die flüssige Schokolade in dünnem Strahl zu dem Eis in die laufende Eismaschine. Die Schokolade wird durch die Kälte hart und bricht dann in kleine Stücke.

Entweder ihr esst das Eis sofort (es ist allerdings sehr cremig und fliesst im HochSommer weg, bevor ihr den Löffel drin habt) oder ihr tut das Eis in einem Gefrierbehälter in den Gefrierschrank.
5 Minuten bevor ihr das Eis essen wollt müsst ihr das Eis nur noch aus dem Gefrierschrank holen 🙂

Wenn ihr Euch auch schon immer gefragt habt, wie die Schokoladenstücke ins Eis kommen, habt ihr jetzt die Antwort. 

Ice Ice Baaaabyyyy….

Kennt ihr das, Abends hinstellen, den Mixer anwerfen, Obst und weitere Zutaten hinein, alles in Förmchen füllen, ab in den Froster, am nächsten Tag in die kleine Thermotüte, im Büro in das Gefrierfach und dann mit den Mädels, bei Bedarf, gefrorenes Obst in Eisform essen…

Problem, das Eis ist so schnell weg, dass es keine ordentlichen Fotos gibt *doof*

Auf das drängeln Einzelner gibt es hier die 2 Rezepte, die ich die Woche getestet habe… Lecker, vegan und absolut Bikinifigur tauglich!

Galia-Erdbeer-Limette

1 Galia MeloneJpeg
150 Gramm Erdbeeren
Saft einer Limette
1 EL RohRohrzucker (bei Bedarf)

Obst und Limettensaft in den Mixer werfen und pürieren, abschmecken, bei Bedarf noch Zucker unterrühren. Wenn die Früchte Hochsaison haben und von guter Qualität sind, benötigt man eigentlich keinen Zucker.
In die Förmchen und ab in den Froster.

Erdbeer – Aperol – Limette – Minze

400 Gramm Erdbeeren
1 kleine Hand voll Minze
Saft einer Limette
6 EL Aperol
2 EL Puderzucker aus RohRohrzucker oder Agavendicksaft (bei Bedarf)

Alles in den Mixer werfen, bei Bedarf noch Puderzucker / Agavendicksaft hinzu. Abschmecker, in die Förmchen und ab in den Froster.

Bei den Temperaturen diese Woche, war das Eis von mir und dieses einer lieben Kollegin das Highlight.

Jpeg
Ich habe übrigens die ‚Eisbereiter bei Tchibo‚ geholt, diese sehen durch die Farben schön aus, das öffnen und rausdrücken sorgt für Spass am Block und man kann das Eis essen/lutschen und nebenbei arbeiten.

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Solltet ihr für das kommende Wochenende noch kein Eis im Froster liegen haben, seht zu, es wird wieder heiss…