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Süchtig machende Baked Beans

Baked Beans nach 'Auf die Hand'

Wie ich ja schon in der kürzlich veröffentlichten Rezension von ‚Auf die Hand‚ erwähnte, bin ich süchtig nach dem Baked Beans Rezept aus dem Kochbuch.
Das skurile daran ist, dass ich mir sicher war, dass ich keine getrockneten Bohnen mag und Baked Beans schon gar nicht. Dieses Bohnen in Tomatensosse sahen auf den Dosen in den Geschäften aber auch immer seltsam und wenig appetitlich aus. Warum ich mich dazu hab hinreissen lassen, das Rezept zu probieren, weiss ich nicht mehr. Aber am Ende ist es gut so, denn wie 
bereits erwähnt: Ein Leben ohne diese Baked Beans ist möglich, aber sinnlos.

Huevos Rancheros - auf die Hand
Huevos Rancheros mit Baked Beans

Zutaten für viele, viele Baked Beans (sollte so für 4 – 6 Personen reichen):

  • 250 gr. getrocknete weisse Cannelini Bohnen
  • 1 Gemüsezwiebel – fein gewürfelt
  • 50 Gramm getrocknete Tomaten in Öl – fein gewürfelt
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 2 EL Paprikapulver (edelsüss)
  • 1 – 2 Messerspitzen Räucherpaprika (Pimenton de la vera)
  • 500 Gramm Tomaten aus der Dose (stückig)
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1- 2 Knoblauchzehen – fein gewürfelt
  • 1 Apfel
  • Rotweinessig
  • Senf
  • Tabasco
  • Salz
  • 4 EL Öl zum Braten

Zubereitung:

Die getrockneten Bohnen müssen über Nacht einweichen.

Am nächsten Tag einen grossen Topf auf den Herd stellen, Öl in dem Topf erhitzen. Gemüsezwiebel & Tomaten zugeben und glasig dünsten lassen. Bohnen zugeben, alles mit Pimenton de la Vera, Paprikapulver und dem Rohrohrzucker bestäuben. Anschliessend die stückigen Tomaten, samt Gemüsebrühe und Lorbeerblatt mit in den Topf geben und alles ca. 90 Minuten köcheln lassen.

Nach 90 Minuten den Apfel in den Topf reiben und die Knoblauchzehen zugeben. Alles 80 Minuten (ohne Deckel) auf niedriger Temperatur, weiter köcheln lassen. Zum Schluss sollten die Bohnen in einem dicklich eingekochten Sud liegen und sehr, sehr verführerisch riechen.

Die Bohnen mit 1-2 Spritzern Rotweinessig, 1 – 2 EL Senf, Tabasco und Salz abschmecken.

Wie bereits erwähnt bin ich süchtig und kann nicht existieren ohne ein Glas Baked Beans im Vorratsregal stehen zu haben. Man kann die Bohnen nämlich sehr gut zum Frühstück essen, oder als vegetarische Huevos Rancheros, oder man füllt Quesedillas mit den Bohnen, oder man isst sie nach einem stressigen Arschlochtag Abends auf Brot mit Ei und ist mit dem Tag wieder versöhnt.

Weil dem so ist, mache ich die doppelte Menge in meinem grossen Bräter und koche die Bohnen dann in Portionen ein. Dafür gebt ihr die Bohnen in gereinigte Gläser (ich nehme nur noch Weck Gläser, weil man die so schön stapeln kann) und kocht diese entweder im Topf oder im Ofen ein. Wie das geht steht hier *klick*

Allerdings müssen Hülsenfrüchte 90 Minuten bei 100 Grad eingekocht werden. Das ist wichtig, sonst fliegen sie Euch um die Ohren 😉

Quesedillas mit roten Bohnen, Saurer Sahne, Spinat und Gouda
Quesedillas mit Baked Beans & Spinat
Quelle: Auf die Hand von Stevan Paul

Falafel mit GranatapfelTaboule

Hülsenfrüchte sind ja unglaublich gesund und strotzen nur so vor tollen Inhaltsstoffen. Deswegen darf ich auch mindestens einmal pro Woche ‚Falalfel‘ essen. Ich bin süchtig, nicht erst seit kurzem, nein schon länger, sehr lange, es war quasi Liebe auf den ersten Blick. Die besten Falafel der Welt gibt es immer auf der Breminale, an den beiden kleinen Zeltständen mit der endlos langen Schlange. Solltet ihr aus Bremen kommen und Euch schon gefragt haben, warum die Menschen an diesen Ständen in Massen anstehen, dann wisst ihr jetzt warum: Die dealen mit den besten Falafel der Welt!

Da die Breminale ja leider nur ein mal pro Jahr ist, muss ich mich das restliche Jahr mit den Falafel Variationen diverser Dönerbuden über Wasser halten. Die Sucht möchte muss ja schliesslich gestillt werden.

Vor einem Jahr bin ich zufällig über die Kichererbsen Küchlein in Nigel Slaters wunderbarem Kochbuch ‚Tender. Gemüse*‘ gestolpert und das Rezept ist so gut, dass es mittlerweile mein Standard Falafelrezept ist. Als Beilage gab es zuletzt ein ‚Granatapfel Taboule‘ aus einer ‚Essen & Trinken‘ Zeitschrift.

Köstliches Soulfood und wie erwähnt, dank der Kichererbsen auch noch gesund.

Zutaten für 2 hungrige oder süchtige Personen:

Für die Falafel:

  • 100 Gramm getrocknete Kichererbsen (über Nacht eingeweicht)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 20 Gramm gehackte Petersilie (ein kleines Bund)
  • 1 Ei
  • 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1 großzügiger TL Koriander (gemahlen)
  • 1/2 TL scharfes Paprikapulver
  • 1 kleines Bund Minze (gehackt)

Für das Taboule:

  • Kerne eines 1/2 Granatapfels
  • 50 Gramm Bulgur
  • 75 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Chilischote (fein gewürfelt)
  • 100 Gramm Salatgurke (gewürfelt)
  • 1 kleine rote Zwiebel (gehackt)
  • ein grosses Bund Petersilie (ca. 50 Gramm)
  • ein Bund Minze (15 Gramm)
  • ein Bund Koriander (15 Gramm)
  • 4 EL Zitronensaft
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Granatapfelsirup
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Falafel mit Korianderjoghurt und Granatapfel-Taboule

Zubereitung:

Die Kichererbsen in Wasser 90 Minuten köcheln lassen, zum Schluss salzen.
Den Bulgur mit der heissen Gemüsebrühe übergiessen und 10 Minuten quellen lassen, durchrühren und zur Seite stellen.

Alle Zutaten für die Falafel mit dem Messereinsatz in den Foodprozessor geben und dort zu einer nicht ganz feinen Masse mischen lassen, mit Salz & Pfeffer abschmecken und 5 Minuten ruhen lassen.

Während die Masse ruht aus Olivenöl, Zitronensaft, Granatpfelsirup und Honig ein Dressing mischen. Die Zutaten für das Talboule vermengen, das Dressing untermischen und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

In eine Pfanne Öl erhitzen, aus der Kichererbsenmasse Falafel formen und bei mittlerer Hitze je Seite 4- 5 Minuten braten lassen., die Falafel sollten von aussen schön knusprig sein.

Falafel mit dem Talboule anrichten, dazu passt z.B. ein Koriander Joghurt.

Falafel mit Korianderjoghurt und Granatapfel-Taboule

Quelle: 
Falafel: Nigel Slater: Tender. Gemüse * 
Taboule: Essen & Trinken
* = Affiliate Link

Spaghetti-Gemüse-Kuchen – die perfekte Resteverwertung

Tadaaaaaa – der erste Beitrag auf meinem eigenen Blog, hier kann ich jetzt machen was ich will. Die Wände anmalen, die Schrift ändern usw. Darauf freue ich mich schon. Der Umzug des Blogs von WordPress auf den ‚eigenen‘ Server war etwas kompliziert, wir waren nämlich die letzen 2,5 Wochen mit der Wohndose unterwegs und mit Campingplatz WLan macht so ein Umzug nur halb so viel Spass. Zum Urlaub und den tollen Dingen die wir gesehen, gegessen und erlebt haben, bekommt ihr demnächst die Beiträge. 

Spaghettis selbstgemacht www.friesikochtundbackt.com

Bis dahin habe ich eine tolle Resteverwertung für übrig gebliebene Nudeln für Euch. Ich hatte an einem Sonntag in einem Anflug von Langeweile gemischt mit der Lust zum Kochen eine Portion Spaghetti gemacht. Am Ende war ich völlig begeistert von meinen Spaghetti und hatte natürlich viel zu viele Nudeln für uns 2 Esser gemacht.
In meiner Kindheit gab es an solchen Tagen bei uns häufig gebratene Nudeln mit Speck und Ei, das ist das ultimative Resteessen während meiner Kindheit gewesen, dazu noch ’nen ordentlichen Schuss Ketchup und die kleine Friesi war glücklich. Ich mochte das tatsächlich so gerne, dass ich mich meine halbe Ausbildung davon ernährt habe (allerdings meistens mit Spätzle statt Spaghetti). 

Steph hat eine etwas elegantere Variante im Kuriositätenladen veröffentlicht, bei ihr ist es eine ganze Torte geworden, bei uns haben die Reste es nur zu einem Spaghetti-Gemüse-Kuchen geschafft. Da dieser aber charmanterweise nebenbei noch die Gemüsereste verwertet hat und super geschmeckt hat, müsst ihr das unbedingt mal nachmachen. Dazu zaubert ihr noch einen Salat und von einem unliebsamen Resteessen kann wirklich keine Rede mehr sein.

Spaghettikuchen mit Salat www.friesikochtundbackt.com

Zutaten für 2 – 3 Personen:

  • 250 Gramm Nudeln
  • 3 Eier
  • n Schuss Milch
  • 300 Gramm Gemüsereste gewürfelt – hier Paprika, Möhren, Zucchini
  • Kräuter gehakt – hier Petersilie & Schnittlauch
  • 100 Gramm Tomaten geviertelt
  • 1 Knoblauchzehe (gehackt)
  • 1 Zwiebel fein gewürfelt
  • Salz & Pfeffer
  • Olivenöl
  • 100 bis 200 Gramm geriebenen Käse – Menge und Sorte je nach Geschmack – hier Bergkäse & mittelalter Gouda

Spaghetti Kuchen www.friesikochtundbackt.com

Zubereitung:

Da die Nudeln ja vom Vortag sind (Resteessen, ihr wisst schon) sind sie natürlich bereits gekocht. Das gewürfelte Gemüse (bis auf die Tomaten) in einer Pfanne kurz anbraten, würzen und zur Seite stellen. Die gehackten Kräuter unter das Gemüse mischen und anschliessend die Nudeln unterheben.

Eier mit Milch, Salz und Pfeffer verkleppern, den Ofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Spaghetti-Gemüse Masse in eine Quiche Form geben, die Eimasse darüber geben und den geriebenen Käse auf dem Kuchen verteilen.

Die Form in den Ofen geben und dort ca. 20 Minuten backen lassen.

Während der Kuchen im Ofen ist, könnt ihr einen grünen Salat zubereiten, der passt da wirklich gut zu.

Wenn der Käse leicht gebräunt ist kommt der Kuchen aus dem Ofen, 5 Minuten ruhen lassen und dann zusammen mit dem Salat servieren.

Spaghetti Kuchen Form www.friesikochtundbackt.com

 

Abgewandelt: Spaghetti-Gemüse-Torte / Kleiner Kuriositätenladen

Radieschen-Dip

Dinge die ich gerne mag: Dips.
Die sind einfach immer toll und es ist völlig egal ob man sie zu Grissinis, Crackern, auf frischem Brot oder zur Gemüsepfanne isst.
Heute gibt es also ein Rezept für einen klassischen Frühlings-Dip, mit Radieschen, Lauchzwiebeln und Kresse. Der ist schnell gemacht und ist fast genauso schnell auch wieder weg. Auf das Foto haben es nämlich leider nur noch die kläglichen Reste geschafft. Das ist zwar sehr schade für das Foto, aber spricht ganz eindeutig für diesen Dip.

Zutaten für 150 Gramm Dip:

  • 100 Gramm Frischkäse
  • 2 EL Milch
  • 60 Gramm Radieschen (ungefähr ein halbes Bund) fein gewürfelt
  • 1 Frühlingszwiebel / Lauchzwiebel, halbiert und fein geschnitten
  • 1/4 Kresse eines Beets
  • Salz & Pfeffer
  • ein Spritzer Zitronensaft

RadieschenDip nach einem Rezept aus der DELI

Zubereitung:

Den Frischkäse mit der Milch verrühren, Salz, Pfeffer und Zitronensaft zugeben und rühren bis ihr eine halbwegs glatte Masse habt.

Radieschen, Frühlingszwiebeln und Kresse unterheben und 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
Anschliessend mit Salz & Pfeffer final abschmecken und servieren.

Fertig 😀

Ich frage mich übrigens immer beim Erstellen solcher Beiträge, ob so ein Rezept überhaupt in einen Foodblog darf. Denn so ein Dip ist ja nun nicht grade das super Rezept, mit dem man am Blogger Himmel erstrahlt, aber ich weiss von mir selber, dass es mir früher oft an genau solchen Rezeptideen gefehlt hat. Und die vielen Platikdosen mit bunten Variationen von Dip, Frischkäse oder Quark im Supermarkt sagen mir, dass es vielen Leuten so geht.
Also denke ich nicht weiter drüber nach und Du machst den Dip (statt einen fertigen zu kaufen) und geniesst ihn morgens auf einem frischen Brötchen in der Sonne, auf einem Vollkornbrot oder servierst ihn am Grillabend als Beilage zum Grillgemüse. 

Quelle: Deli von Essen & Trinken - Ausgabe 01/2014

Weisse Schokolade mit Crisp – selbstgemacht

Ich schicke zu viele Pakete zu Mutti nach Bayern und soll damit erstmal aufhören. Erstens ist es Mutti ’n bissel unangenehm und Zweitens ist es wohl auch nicht sehr förderlich für die Figur, da ihr alles so gut schmeckt, dass sie die Finger nicht davon lassen kann.

Zu Weihnachten gab es aber natürlich trotzdem ein Paket, auch wenn es schon ein Paket zum Nikolaus gab.
Mein Bestreben war es, etwas ‚Besonderes‘ zu machen, so habe ich mich also mit Pralinen und Schokolade auseinandergesetzt. Mit Hilfestellung von Nele und ihrem tollen Blog, der passender Weise Pralinenwahnsinn heisst, habe ich ein paar Sachen gemacht, die ich Euch nach und nach zeigen möchte.
Nele ist übrigens echt ein wenig wahnsinnig, sie hat um die 1200 Pralinen zu Weihnachten gefertigt, davor habe ich allerhöchsten Respekt, das ist nämlich schon viel Arbeit und somit ist für mich ab sofort der Preis für hausgemachte Pralinen nicht mehr diskutabel.

Aber fangen wir mit was leichterem an.
In der letzten Tchibo Aktion habe ich mir die Formen für Schokoladentafeln besorgt und in dieser weisse Crisp Schokolade gemacht. Ich liebe nämlich weisse Schokolade und Crisp ganz besonders. Doof nur, dass ich beide Tafeln verschenkt habe und selber nur ein Teststück hatte… Dieses Teststück sagt aber ganz klar: Nestle kann einpacken, ich mache mir meine Weisse Schokolade mit Crisp jetzt selber. (welch Freude)

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Zutaten für 2 Tafeln Schokolade a 100 Gramm

  • 200 Gramm weisse Kuvertüre
  • n bissel Knister Crispies

Zubereitung:

Die Kuvertüre müsst ihr erstmal temperieren. Das ist wichtig, damit die Schokolade nicht diesen grauen Schleier bekommt. Bei weisser Schokolade fällt es zugegeben nicht ganz so stark auf, aber man würde es sehen. Eine tolle Anleitung dazu gibt es hier: Temperieren von Kuvertüre

Wenn ihr damit fertig seid, ist es total einfach. Ihr gebt ein wenig Knister Crispies in die Kuvertüre und rührt sie unter. Die Menge nach Gefühl und je nachdem wie crispy ihr es so mögt.

Nun stellt ihr die Formen für die Schokoladentafeln auf ein Holzbrett und gebt die Schokolade hinein. Die Oberfläche habe ich etwas glatt gestrichen (mit meiner Teigkarte). Mit dem Holzbrett  klopft ihr jetzt ein paar mal auf die Arbeitsplatte, damit die Luftblasen aufsteigen und nicht in der Schokolade bleiben. Wie man auf den Bildern sehen kann, ist mir dieses nicht 100%ig gelungen.

Nun das Brett für 10 Minuten in den Kühlschrank schieben und danach ein paar Stunden in einem kühlen Raum (Abstellraum z.B.) auskühlen lassen. Danach vorsichtig aus der Form lösen und selber geniessen oder verschenken. Wenn die Tafeln beim aus der Form trennen brechen, halb so wild. Die Stücke kann man auch in Tüten tun und verschenken.
Habt ihr mal gesehen was Bruchschokolade im Laden kostet? 🙂

Am Rande sei noch erwähnt, selbstgemachte Schokolade kommt wirklich super an 🙂

Lasst es Euch schmecken!

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Toffitella – Abwechslung für das Frühstück

Ich tue mich ja immer etwas schwer mit der Verarbeitung und dem Genuss von Dingen aus den Hexenkesseln der grossen Konzerne. Storck ist auch gross, aber immerhin noch nicht Teil von den Großen Konzernen.
Tja, und wenn man für seinen Bruder eine Kleinigkeit sucht, die man mit in das Paket tun kann, dann landet man ab und an bei so skurril, süssem Kram wie diesem, stellt es her, schleckt den Löffel ab und merkt: Uff, das schmeckt nach mehr!

Hier bekommt ihr nun also das Rezept für Toffitella, für ein wenig Abwechslung auf dem Frühstückstisch.

Zutaten für ein 200 Gramm Glas:

  • 125 Gramm Toffifee
  • 40 Gramm Sahne
  • 40 Gramm Butter

Zubereitung:

Butter & Sahne in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.

Die Toffifees klein hacken (im Mixer oder Food-Processor) und zu der warmen Butter-Sahne Mischung geben. Solange rühren bis sich alles zu einer cremigen Masse vermengt hat. In ein sauberes Glas geben, verschlissen und über Nacht stehen lassen, damit die Masse fester wird.

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Nun habt ihr ein Glas Toffitella, in dem mit Sicherheit auch viel Spass steckt 😉

Quelle: Luna's Philosophy - Toffitella


Mit diesem Rezept verabschiede ich mich in den ‚Urlaub‘, denn das nächste Rezept bekommt ihr erst im nächsten Jahr wieder zu lesen. Ich habe ein anstrengendes Jahr hinter mir und gönne mir nun 10 Tage Pause. Auf Facebook, Twitter und Instagram werdet ihr aber über alle unwichtigen Dinge die so passieren weiterhin informiert 😉

Ich wünsche Euch und euren Lieben schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hot Chili Salsa // mal schnell etwas deftiges zwischen Plaetzchen und Marzipan

Na, hängen Euch die Plätzchen, das Marzipan und der Geruch von Zimt und Co. schon aus den Ohren raus?
Dann macht es Euch gemütlich, denn hier gibt es nun eine leckere Salsa, die nüschts mit Weihnachten zu tun hat. Macht sich aber sicher an Silvester ganz gut 🙂

Neben dem leckeren Obatzda sollte es am Geburtstag vom O. noch ein wenig zum Knabbern geben. Da fiel mir die Salsa sein, die vor Monaten bei Julia gesehen hatte. Schnell gemacht ist sie und so ein Topf Salsa geht ja eigentlich immer.

Also, Zutaten zusammen gesucht, Messer raus, Herd an und los geht es.

Hot Chili Salsa


Zutaten für ca 400 Gramm Salsa

  • 1 Dose gehackte Tomaten (Bio)
  • 1 rote Zwiebel fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 1 Chilli (ich hatte eine kleine Thailändische mit ordentlich Feuer)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • 10 Blätter Basilikum gehackt oder zerrissen.


Zubereitung:

In einem Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den gehackten Knoblauch hinzugeben und kurz mitdünsten. Tomatenmark hinzugeben und schmoren lassen, bis es anfängt zu duften (so verliert es ein wenig der Säure). Honig und die Dose Tomaten hinzugeben, durchrühren und aufkochen. In der Zwischenzeit die Chili waschen und fein hacken – ggf. Gummihandschuhe anziehen – und zu den Tomaten geben. Die Masse ohne Deckel ca. 30 Minuten köcheln lassen und zwischendurch immer mal umrühren. Wenn die Konsistenz gut ist, könnt ihr den Topf vom Herd nehmen. Bei Bedarf mit einem Stabiler kurz pürieren – je nachdem, welche Zustand der Tomaten ihr so bevorzugt und das Basilikum unterheben. Die Salsa lauwarm oder kalt servieren.

Schmeckt sehr gut zu Nachos 🙂

Hot Chili Salsa

Quelle: German Abendbrot - Hot Chili Salsa

Obatzda oder Obatzter oder leckere Schweinerei // Deutschland Vegetarisch

Wenn das O. Geburtstag hat, darf er natürlich auch die Tradition des Pasta-Freitags brechen. Das ist sehr ungewöhnlich, da er das Nudel-Monster bei uns ist und einen Teller leckere Nudeln eigentlich niemals verschmäht.
Am Freitag sollte es dann Speisen als Begleitung zu der gekühlten Kiste Bier geben, an denen sich die Männer inkl. mir laben können.

Da fiel meine Wahl schnell auf frische Laugenbrötchen mit Obatzda. Das Geburtstagskind war einverstanden und so habe ich mich an das Obatzda Rezept aus ‚Deutschland Vegetarisch‘ gemacht. Voller Respekt, da ich mich an diese leckere Schweinerei bislang noch nicht getraut hatte.

Fazit: 5 Leute vernichten 400 Gramm Obatzda und 10 Laugenbrötchen in 20 Minuten. Und ich habe sehr viel Lob bekommen.

Obatzda nach DVeg

Zutaten für 400 Gramm

  • 200 Gramm Frischkäse (voll Fett)
  • 200 Gramm reifen Camembert (voll Fett) – wir hatten Rotschimmel
  • 2 Speisezwiebeln
  • 1 TL Paprika edelsüss
  • 1 TL Paprika rosenscharf
  • 1 – 2 EL Bier
  • Salz & Pfeffer
  • 1/2 TL frisch zerstossene Kümmelsaat
  • 1 Bund Radieschen
  • 1 Bund Schnittlauch


Zubereitung:

Eine Zwiebel fein würfeln und mit dem Frischkäse in eine Schüssel geben. Den Camembert mit einer Gabel zerdrücken und zu dem Frischkäse und der Zwiebel geben. Mit der Paprika, Salz, Pfeffer und Kümmel zu einer Masse verarbeiten. Das Bier untermischen.

Die Schüssel für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit könnt ihr die Zwiebel und die Radieschen in feine Streifen schneiden und das Schnittlauch hacken.

Nach einer Stunde abschmecken und mit Schnittlauch, Radieschen und feinen Zwiebeln dekoriert servieren.

Obatzda DVeg 2

Dazu lauwarmes Laugengebäck und ein kühles Bier = PERFEKT!

P.S. Liebe 90 – 60 – 90 Mädels: Nachmachen auf eigene Gefahr, da diese Schweinerei gefühlte 4.000.000 Kalorien und  80% Fett beinhaltet.

Quelle: Deutschland Vegetarisch von Stevan Paul und Katharina Seiser

Pistazienpesto

Die leckersten Gerichte sind oft die am Herd improvisierten, leider sind das meistens auch die, bei denen man hinter her nicht mehr so ganz genau weiss, was man so ran getan hat.

Genauso verhält es sich mit diesem unglaublich leckeren Pistazienpesto. 

Ihr bekommt also ca. Angaben und kommt um das zwischendrin immer mal wieder probieren nicht drum herum (Vorsicht lecker – nicht alles vorher essen)

Ich habe erst die Pistazien gemahlen und dann das Öl von Hand untergerührt, ich finde man zerstört den ganzen Geschmack, wenn das Öl beim mixen warm wird 🙁
Kurze Randinfo: Mein Pesto hat einen starken Gelbstich, da ich sehr intensives gelbes Olivenöl genommen habe!

Ausserdem habe ich auf Parmesan verzichtet und somit ist dieses Pesto auch noch vegan.

Zutaten für 2 Portionen mit viel Pesto:

  • ca. 100 Gramm Pistazien ungesalzen ohne Schale
  • ca. 40 ml Ölivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 300 Gramm Nudeln

Pistazienpesto

Zubereitung:

Nudeln nach Anleitung kochen.

Die Pistazien in einer Pfanne ohne Öl, bei mittlerer Hitze leicht rösten (ca. 5 Minuten).

80 Gramm der Pistazien in einen Blender / Mixer geben und mahlen. Ich habe die Pistazien nicht ganz fein gemahlen, damit das Pesto etwas Struktur bekommt.
Die gemahlenen Pistazien nach und nach mit dem Öl verrühren, bis die Konsistenz stimmt. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Die üblichen Pistazien grob hacken und über die Nudeln geben.

Wer mag kann nun noch Parmesan drüber geben oder in Öl gedünsteten Knoblauch.

In jedem Fall: Lasst es Euch schmecken!

Quelle: Mein Kopf 🙂
Das Rezept als PDF: PistazienPesto

Beschwippste Zwetschgen in Rotwein, Zimt und Sternanis

Steph wollte Zwetschgenkuchen machen, hatte spontan kein Mehl im Haus, aber anscheinend genug Rotwein. So hat sie Zweschgen in Rotwein eingelegt und uns an dem Rezept teilhaben lassen.

Ich habe noch Zimt und Sternanis an die Zwetschgen gemacht, die Zitronenschale weggelassen und testweise erstmal nur 1 Kilo eingemacht. Die Zwetschgen sind glücklicherweise so lecker geworden, das ich gleich noch eine 2te Runde ansetzen werde. Der Winter wird ja lang, da kann man noch viel Eis, Pudding, Grieß etc. mit Rotweinzwetschgen essen… mjom….

Zutaten:

  • 1 Kilo Zwetschgen
  • 300 ml Rotwein trocken
  • 300 ml Wasser
  • 200 Gramm Zucker
  • 1 Stange Zimt
  • 1 Sternanis

Zubereitung:

Die Gläser in einer Lauge aus Pulver für den Geschirrspüler baden (ca 1 Stunde) und gründlich ausspülen. Anschliessend einmal mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher ausspülen.
Deckel, Trichter und Kelle in einem Topf 5 Minuten auskochen.

Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.
Den Sud, aus allen Zutaten ausser den Zwetschgen, im Topf aufkochen und bei mittlerer Hitze solange köcheln lassen, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat und die komplette Bude weihnachtlich duftet.

Nun die Zwetschgen auf die Gläser verteilen, schön eng aneinander kuscheln, den Sud (ohne Zimtstange und Sternanis) zu den Zwetschgen geben. So viel dass alle Zwetschgen bedeckt sind, aber die Gläser nicht randvoll sind, sonst kocht der Sud beim Einkochen über.

Ich stelle die Gläser auf ein Backblech, schütte 0,5 Liter Wasser (70°) auf das Blech und mache den Ofen für 30 Minuten an.

Die Gläser im Ofen auskühlen lassen und dunkel lagern.
Sollten die Gläser nicht dicht werden/knacken – freut Euch, so könnt ihr ein Glas sofort geniessen oder im Kühlschrank lagern und in den nächsten Tagen geniessen.

Ich kenne da eine nette Dame, die hektisch an den Gummis ihrer Zwetschgen zubbelt und fast schon traurig ist, wenn diese sich nicht lösen 😉

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Abgewandelt nach: Kleiner Kuriositätenladen