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Bratkartoffeln mit grünen Bohnen

Wenn ihr glaubt, das man als Foodblogger schon jedes Gemüse frisch verarbeitet hat und jeden Obstbaum fehlerfrei benennen kann, dann liegt ihr falsch. Ich kann weder jeden Obstbaum benennen, noch habe ich bis jetzt jedes Gemüse frisch verarbeitet. Frische grüne Bohnen gab es hier zum Beispiel noch nie, bis vor 2 Wochen, da haben mich am Marktstand die grünen Bohnen angelacht.

Auf dem Weg nach Hause habe ich mir dann überlegt was ich mit den leckeren Bohnen anstellen könnte und habe beschlossen sie mit Bratkartoffeln in eine Pfanne zu werfen. Am Ende ist eine leckere Bratkartoffelpfanne mit grünen Bohnen entstanden. Zugegeben ist das nun keine kulinarische Höchstleistung, aber es ist ein wirklich köstliches Feierabendgericht, welches man mit Pesto oder Kräuterquark noch beliebig variieren kann.
Inspiriert hat mich übrigens mal wieder Steph, diesmal war es ihr Bratkartoffeln-Bohnen-Salat.

Bohnen gibt es hier jetzt öfter und für euch gibt es das Rezept:

Zutaten für eine grosse Portion:

  • 300 Gramm frische Bohnen
  • 1 Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 250 Gramm Kartoffeln (festkochend oder vorwiegend festkochend)
  • Pfeffer
  • Salz
  • Rapsöl oder Butterschmalz
  • Olivenöl

Grüne Bohnen Bratkartoffel Pfanne

Zubereitung:

Knoblauch und Zwiebel fein hacken, die Kartoffeln schälen und würfeln und die Bohnen putzen.

In einer Pfanne Butterschmalz oder Rapsöl bei mittlerer Hitze erwärmen und die Kartoffelwürfel zugeben, salzen und ca. 15 Minuten braten lassen. Zwischendurch mal wenden und nach 5 Minuten die Hälfte der gehackten Zwiebel hinzufügen.

In einer weiteren Pfanne bei mittlerer Hitze das Olivenöl erwärmen, die zweite Hälfte der Zwiebeln und die Knoblauchzehe in dem Öl glasig dünsten, anschliessend die Bohnen zugeben. Die Bohnen 10 – 15 Minuten braten lassen, zwischendurch wenden und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffeln mit Pfeffer würzen, die Bohnen zugeben, weitere 2 Minuten zusammen braten lassen, abschmecken und servieren.

Ich habe mir sagen lassen, dass man das Gericht auch gut mit Parmesan bestreuen kann, ausgetestet habe ich diese Variante aber noch nicht.

Ohne Parmesan ist dieses köstliche und schnelle Essen vegan (also, wenn ihr auf klassischen Butterschmalz für die Kartoffeln verzichtet) und damit mal wieder perfekt für den Tierfreitag.

tierfreitag

Kartoffelsalat mit Rucola & Tomaten

Es war Sonntag und es galt eine Beilage zum Spargel zu finden. Da ich süchtig nach Kartoffeln bin und Kartoffelsalat auf der Liste ganz oben steht, sollte es einen Kartoffelsalat geben. 

In der ‚Speisekammer‘ lagen noch neue Kartoffeln und im Gemüsefach brüllte ein halbes Bund Ruccola um Aufmerksamkeit.
Ich habe also kurzer Hand das Holzapfel-SalatDressing von Steph etwas abgewandelt, aus dem Dressing samt Kartoffeln, Rucola und Tomaten einen super Kartoffelsalat gezaubert und reiche diesen nun bei German Abendbrot ein. Dort gibt es nämlich das grossartigste Event ever: Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen.

Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen


Zutaten für 2 Personen

KartoffelRuccolaSalat


Zubereitung

Die Kartoffeln schrubben und dann samt Schale ca 20 Minuten kochen (je nach Größe).
Während die Kartoffeln kochen, das Dressing zubereiten. Dafür Apfelessig, Senf, Honig, Öl und Knoblauch ordentlich vermengen und in eine saubere Flasche umfüllen. Die Menge ergibt ca. 250 ml Dressing, soviel wird natürlich nicht benötigt. Das Dressing hält sich im Kühlschrank aber ein paar Wochen und schmeckt auch an einem bunten Salat sehr gut 🙂

Die Kartoffeln abgießen, abkühlen lassen und vierteln. Wenn Du keine neuen Kartoffeln bekommen hast, kannst Du natürlich auch andere nehmen, diese solltest Du dann aber schälen. Allgemeine empfehle ich entweder regionale Kartoffeln direkt vom Bauern oder Bio Kartoffeln aus der Region. Denn ihr esst die Schale mit und  besonders dann sollte schon sicher sein, dass die Kartoffeln nicht mit fiesen Chemikalien gespickt wurden.

2 El Dressing über die Kartoffeln geben und 10 Minuten ziehen lassen, anschließend Tomaten & Rucola unterheben und wenn nötig noch mehr Dressing zugeben.
Mit Salz & Pfeffer abschmecken und lauwarm servieren oder im Kühlschrank deponieren.

Kartoffel-Möhren-Suppe

Wer mir bei Instagram folgt, weiss: Ich bin ein Suppenkaspar.
Nicht ganz unschuldig daran ist die Tatsache, dass ich mich in der glücklichen Lage befinde, dass sich vom Büro aus gesehen in allen 4 Himmelsrichtungen super Suppenküchen, in Laufnähe, befinden.

Da das O. auch gerne Suppen isst, gibt es natürlich regelmässig Suppen in und aus der heimischen Küche. Vor einer Woche habe ich ein Rezept für eine leckere Kartoffelsuppe in eine Kartoffel-Möhren Suppe abgewandelt. So eine Suppe ist wirklich kein Hexenwerk und  trotzdem sehr schmackhaft. 

Da ich weiss, dass es darüber oft Ungewissheit gibt, es müssen auf jeden Fall mehlig kochende Kartoffeln benutzt werden!

Zutaten für 1 Liter Suppe

  • 500 Gramm mehlig kochende Kartoffeln
  • 200 Gramm Möhren
  • 1 Speisezwiebel
  • 900 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml frische oder vegane Sahne
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Salz & Pfeffer
  • Muskatnuss

Kartoffel-Moehren Suppe

Zubereitung:

Die Kartoffel schälen und würfeln, die Möhren schälen (Bio Möhren müssen nicht geschält werden, waschen reicht aus) und in Scheiben schneiden, die Zwiebel hacken.

In einem ausreichend grossen Topf etwas Öl oder Butter erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten, die Kartoffelwürfel und die Möhrenscheiben hinzugeben, kurz mitdünsten und anschliessend mit der Gemüsebrühe und der Sahne ablöschen.

Die Suppe aufkochen auf niedriger Stufe 20 Minuten köcheln lassen.
Während die Suppe köchelt, könnt ihr die Petersilie waschen und hacken.

Die Suppe wird nach den 20 Minuten Kochzeit mit den Pürierstab fein püriert, dann mit Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt und mit der gehackten Petersilie garniert serviert.

Wenn ihr gerne Suppe esst, solltet ihr ruhig die doppelte Portion kochen, denn die Suppe schmeckt am 2ten Tag, noch besser 🙂

Ganz arg abgewandelt nach einem Rezept aus der 'Für jeden Tag' Ausgabe: 10/2011 - das Original Rezept gibt es bei Eva

 

Süddeutscher Kartoffelsalat

Ich liebe Kohlenhydrate und habe es einer glücklichen Zusammensetzung meines Stoffwechsels zu verdanken, dass man mir dieses nicht unbedingt ansieht. Brot und Kartoffeln kann ich immer essen und zwar in allen Variationen.

Eine geliebte Version ist Kartoffelsalat.
So bekam ich eines Mittags im Büro Heisshunger auf Kartoffelsalat, der dazu führte, dass ich erst die Kollegen wahnsinnig gemacht habe und Abends schnibbelnd in der Küche stand um in den nächsten 24 Stunden ca. 1 Kilo Kartoffelsalat zu vernichten *hüstel*

Gefunden habe ich das Rezept auf der Internetseite der Effilee.

Zutaten:

  • 800 Gramm vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 bis 2 TL Senf (mittelscharf)
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 3 – 4 EL Pflanzenöl
  • Essig
  • Ich hatte noch ein paar heimische Tomaten

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Zubereitung:

Die Kartoffeln mit Schale garen (je nach Grösse 20 – 25 Minuten). Ich gebe immernoch Salz an das Kochwasser, habe ich mal als Tipp irgendwo gelesen.

Die Gemüsezwiebel in der Zwischenzeit fein würfeln und die Gemüsebrühe aufkochen lassen. Die Kartoffeln abgiessen und noch warm pellen und in Scheiben schneiden.
Die Kartoffelscheiben und die Zwiebeln in eine Schale geben und mit Brühe und etwas Essig verrühren. Nach und nach die restliche Brühe unterrühren, aber darauf achten, dass der Salat zwischendurch zweimal für je 10 Minuten ruht.

Abschliessend mit Salz, Pfeffer, Essig und Senf würzen und die Schnittlauchröllchen unterrühren.
Ich habe noch geachtelte Tomaten untergehoben.

Lecker, Friesi glücklich und ihr hoffentlich auch 🙂

Quelle: Süddeutscher Kartoffelsalt aus der Effilee nach Stevan Paul

Rosenkohlragout mit Rösti

Wisst ihr was der Vorteil einer saisonalen Ernährung ist?
Man freut sich regelmässig bei dem Gang über den Wochenmarkt, weil es wieder dieses oder jenes Gemüse/ Obst gibt.

Ich liebe Rosenkohl!!! So hüpfte also mein kleines Herz, als ich Rosenkohl aus der Region auf dem Markt erstanden hatte. Ebenso wie Rosenkohl liebe ich auch Kartoffeln in jeglicher Art und Weise. Somit ist eine Kombi aus Rosenkohl und frischem Rösti ein himmlisches Herbstgericht.

Wer den Geschmack von Rosenkohl nicht so mag, sollte lieber die Finger davon lassen.

Rosenkohlragout mit Rösti

Zutaten für 2 Portionen:

  • 500 Gramm Rosenkohl
  • 1 Schalotte fein gehackt
  • 1 Teelöffel Mehl
  • 100 ml Sojasahne oder normale Sahne
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 500 Gramm Kartoffeln (mehlig kochend)
  • Muskat
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Den Rosenkohl von den äusseren Blättern befreien & halbieren.
Den Rosenkohl in kochendem Salzwasser 8 Minuten kochen, abschrecken und abtropfen lassen.

Kartoffeln schälen und grob reiben, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Jeweils ca. 2 EL Masse in eine heisse Pfanne geben, flach drücken und bei mittlerer Hitze braten lassen. Nach 6 Minuten wenden.

In einer Pfanne die Schalotte in Öl anschwitzen, den Rosenkohl zugeben, kurz mitbraten und mit Mehl bestäuben. Mit Sahne & Gemüsebrühe ablöschen und leise köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Röstis & Rosenkohl auf einem Teller anrichten und geniessen.

Abgewandelt nach: Chili & Ciabatta - Rosenkohlragout mit Käsepfannkuchen
Rezept zum Ausdrucken: Rosenkohlragout mit Roesti

Labskaus vegetarisch

Labskaus gehörte für mich in die Kategorie ‚Kateressen‘ – wenn der Magen vom Gelager strapaziert war und der Körper völlig übernächtigt, dann konnte ich meist nicht widerstehen.

In meinem derzeit liebsten Kochbuch ‚Deutschland vegetarisch‘ ist eine fleischlose Variante enthalten. Dieses Essen habe ich beim ersten Versuch noch sehr skeptisch zubereitet, um es dann auf der Liste meiner Lieblingsspeisen ganz oben auf der Höhe des Grünkohl zu platzieren. Unglaublich lecker, das hätte ich wirklich nicht gedacht. Die Kombination aus frischer Rote Bete mit Kartoffelpüree, Gewürzgurken, Zwiebeln und Ei ist wirklich großartig. Es schmeckt auch ohne Ei sehr gut, also ein Essen welches, da das Püree ohne Milch gemacht wird, auch für Veganer geeignet ist.

Ich kann Euch nur empfehlen, es nachzukochen. Der Zeitaufwand ist noch im Rahmen, eine gute Stunde solltet ihr aber einkalkulieren.

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Zutaten für 4 Portionen:

  • 800 Gramm Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 400 Gramm Rote Bete (frisch, am Besten mit Grün – vorgekochte ganze ‚Knollen‘ gehen aber bestimmt auch)
  • 150 ml heiße Gemüsebrühe (selbstgemacht)
  • 100 ml Gewürzgurkenwasser (aus dem Glas der Gewürzgurken)
  • 60 Gramm Butter oder Alsan
  • 3 Speisezwiebeln
  • 4 Zweige Dill frisch oder ihr nehmt gefrorenes
  • 8 Eier (pro Portion 2  oder weniger oder weglassen)
  • 8 Gewürzgurken (selbstgemacht)
  • Salz & Pfeffer
  • Einmalhandschuhe!

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Zubereitung:

Die Rote Bete vom Strunk befreien (nicht zuviel abschneiden, es sollte noch ein kleiner Stummel zu sehen sein und auch das Spitze Ende unten muss dran bleiben!), waschen (nicht schälen) und in einem Topf 50 Minuten kochen lassen.

Die Kartoffeln gewaschen aber ungeschält in Salzwasser 40 Minuten kochen.

Die Rote Bete abgiessen, kalt abschrecken und die Handschuhe anziehen um die Haut abzuziehen, das sollte fast von alleine gehen. Die geschälten Kugeln direkt in einen Topf oder den Food Prozessor der Küchenmaschine geben um ihn dort zu pürieren. Solltet ihr auf den Topf zurückgreifen müssen, könnt ihr einen Stabmixer oder Omas alten Kartoffelstampfer nehmen. Bitte geht vorsichtig vor, das Zeig färbt wie verrückt wenn es spritzt. Das Püree mit Salz & Pfeffer würzen und es dann im Topf oder einer Auflaufform im Ofen (ca 80°) warm stellen.

Nun die Kartoffeln schälen und in einem Topf, mit 50 Gramm Butter, der Gemüsebrühe und dem Gurkenwasser zu Pü stampfen (ich nehme wirklich Omas alten Kartoffelstampfer, den ich hüte wie meinen Augapfel). Mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Rote Bete zu einem grell pinken Püree vermengen um es anschliessend wieder warmzustellen. Ihr solltet das Kartoffelpüree vorher mal probieren, hättet ihr gedacht, das Pü ohne Milch so lecker sein kann?

Nun stellt ihr 2 Pfannen auf den Herd, eine für die Zwiebeln und eine für die Spiegeleier.

Die gehackten Zwiebeln in 4 EL Öl goldbraun braten, fein gehackten Dill und 10 Gramm Butter zugeben. Noch kurz braten lassen, abschmecken und warm stellen.

Die Spiegeleier braten (das könnt ihr sicher alleine, ohne Anweisung, oder? Mittlere Hitze und ca. 4 Minuten.)

Anrichten: Zuerst das pinke Püree auf den Teller, darauf die Zwiebeln, darüber das Spiegelei und an den Rand die Gewürzgurken, dazu ein Alster oder Radler.

Dieses Essen ist so unfotogen wie ein Essen nur sein kann…. Ich mein mal ehrlich, kann pinkes Essen appetitlich aussehen?

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Quelle: Deutschland Vegetarisch - Stevan Paul & Katharina Seiser

veganer Big Kahuna Burger ohne Ananas & Käse

Ich lasse an 4 von 7 Tagen für einen Burger ALLES stehen.
Als ich dem Fleischkonsum abgeschworen hatte, war das ein echtes Problem. Bremen ist nämlich leider sehr langsam, wenn es um so Ernährungsalternativen geht. Wir sind zwar Vorreiter des Veggie Days, aber gute fleischlose Burger waren vor 3 Jahren schwer zu kriegen. Zum Glück gab es aber auch hier schon 2-3 Läden, mit vegetarischen Bratlingen – die mussten herhalten. Denn wer will bei Heisshunger auf Burger schon auf eine Fast Food Kette ausweichen?
Heute sind wir übrigens schon so fortschrittlich, dass mir mein türkischer Lieblings RolloDealer mein Rollo, von sich aus, vegan anbietet 🙂

Letzte Woche habe ich das erste Mal einen Bratling selber gemacht. Als Vorlage hab ich den Big Kahuna Burger von Heike genommen.
Da der Mann kein warmes Obst mag gab es ihn den Burger ohne Ananas. Und da uns nicht nach Käse war, auch ohne Käse. Ist also eigentlich kein Big Kahuna Burger mehr, aber trotzdem sehr lecker!

Die Bratlinge schmecken auch so sehr lecker – zum Salat z.B.

Lecker, lecker…. Soulfood! Schnell gemacht und vegan.

Zutaten für 4 Burger und Big Kahuna Sosse:

Für die Bratlinge:

  • 1 große Zucchini
  • 1 große Möhre
  • 1 kleine Petersilienwurzel
  • 1 EL Ajvar scharf
  • 1 Tasse Paniermehl
  • 2 EL Sesam
  • 2 EL Speisestärke
  • 1/2 TL Meersalz

Für die Sosse:

  • 1 Tasse Ketchup
  • 1 Tasse Rohrohrzucker
  • 2 EL Dijonsenf

und sonst noch:

  • 8 Salatblätter
  • 2 Tomaten
  • 2 Zwiebeln gehackt
  • 4 Burger Brötchen (wir nehmen Finn Brötchen)

Zubereitung:

Sosse:
Ketchup, Zucker und Senf in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze 10 Minuten einköcheln lassen. Zwischendurch immer mal rühren.

Bratlinge:
Zucchini, Möhren und Petersilienwurzel fein raspeln.
Das Gemüse anschliessend etwas ausdrücken um es dann mit Paniermehl. Ajvar, Sesam, Speisestärke und Salz zu einem leicht klebrigen Teig zu vermischen. 10 Minuten ziehen lassen und, wenn nötig, noch Paniermehl untermischen.
Nun mit den Händen Bratlinge in Grösse der Brötchen formen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten braten.​

Die Zwiebeln schmoren.

Die Burger toasten oder grillen.

Burger basteln:
untere Hälfte Brötchen
ein Klecks Sosse
2 Salatblätter
Tomate
geschmorte Zwiebeln
Bratling
ein KlecksSosse
obere Hälfte Brötchen.

Wir hatten dazu Kartoffelspalten (500 Gramm Kartoffeln waschen, vierteln, in 3 EL Öl mit Salz, Paprika und Rosmarin schwenken – bei 220 Grad Ober und Unterhitze 30 – 40 Minuten backen. Wenn ihr darauf achtet, dass die Spalten sich nicht berühren, werden sie total lecker und knusprig)

Big Kahuna Burger

Quelle: Relleomein

Kartoffel-Schmorgurken Salat

Meine Damen und Herren,
dies ist eine Schmorgurke (ja, es gibt sie wirklich):

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Soviel Zeit muss ja sein, schliesslich habe ich in den letzten Wochen festgestellt, dass dieses Gemüse sehr unbekannt ist. Schade drum, man kann sie nämlich wirklich gut essen, zum Beispiel in diesem Salat, welchen ich bei Paprika meets Kardamom gefunden habe.
Da die Tage der Schmorgurke für dieses Jahr gezählt sind, gilt hier das Prinzip: ‚Jetzt oder nie – bzw. nächstes Jahr‘

Zutaten:

  • 1 Schmorgurke
  • 500 Gramm Kartoffeln
  • 1 rote Zwiebel
  • 1/2 Bund Dill
  • 2 EL Zitronensaft
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 2 Tomaten
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Prise Zucker

Zubereitung:

Die Kartoffeln, mit Schale, ca. 25 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit die Schmorgurke schälen halbieren und entkernen (über der Spüle / einem Sieb…. das gibt sonst eine Riesige Sauerei). Die Schmorgurke dann in 0,5 cm breite Streifen schneiden.
Die rote Zwiebel in feine Streifen schneiden.
Das Öl in einer hohen Pfanne erhitzen und Zwiebel und Gurke darin anbraten, mit Gemüsebrühe ablöschen und 5 Minuten, ohne Deckel, köcheln lassen.

Nun könnt ihr die Zeit nutzen und den Zitronensaft pressen und das halbe Bund Dill waschen, trocknen und fein hacken.
Nach Ablauf der 5 Minuten, den Herd ausschalten, sowohl Dill als auch Zitronensaft zugeben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Die Kartoffeln, noch gut warm (dann nehmen sie die Sosse besser auf) schälen und, wie für Kartoffelsalat üblich, in Scheiben schneiden. Die Schmorgurken samt Sud über die Kartoffeln giessen und 5 Minuten ziehen lassen.

Den lauwarmen Salat, mit geachtelten Tomaten, servieren.

Der Salat hat sich auch am nächsten Tag im Büro gut gemacht, allerdings sollte er eher Zimmertemperatur haben, als aus dem Kühlschrank zukommen.

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Quelle: Paprika meets Kardamom - Lauwarmer Kartoffel-Schmorgurken-Salat