Schlagwort-Archive: Kekse

Vanillekipferl / Weihnachtsplätzchen

Zum Abschluss der Woche gibt es noch einen Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen in Form von Vanillekipferl. Die mag, so behaupte ich mal, Jeder. Auch hier komme ich mir mal wieder mit meiner Geduld in die Quere, das Formen der Kipferl ist nämlich ähnlich lästig wie das Herzchen ausstechen, aber auch hier wird man am Ende entlohnt. Die Kipferl sehen doch schon echt hübsch aus. Ich gebe aber gerne zu, dass ich den Teig aufteile. So gibt es ein Blech Kipferl und den anderen Bereite ich nach Art der Traumstücke zu. Sehen auch hübsch aus und schmecken genauso gut 🙂

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Zutaten:

  • 280 Gramm Mehl
  • 90 Gramm Rohrohrzucker
  • 100 Gramm gemahlene Mandeln
  • 210 Gramm kalte Butter oder Alsan
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 Msp gemahlene Vanille

Zubereitung

Mehl, Zucker, Mandeln und Butter im Food-Processor oder per Hand zu einem Mürbeteig verkneten. In Folie geben und ca. 45 Minuten kühl stellen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und den Backofen auf 180° vorheizen (Ober- und Unterhitze).

Von dem Teig walnussgrosse Stücke abnehmen und erst zu Kugeln formen und dann zwischen den Handflächen zu Kipferln formen. Oder ihr formt eine eckige Wurst und schneidet die Kekse einfach ab. Wie gesagt ich teile den Teig und mache eine Hälfte Kipferl und eine Hälfte eckige Kekse.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im Ofen auf mittlerem Einschub 15 – 20 Minuten backen.

Anschliessend die noch warmen Kekse / Kipferl mit einem Gemisch aus Puderzucker und Vanille bestäuben.

In einer Keksdose aufbewahren.

Quelle: Chili und Ciabatta

Stollenkonfekt / Weihnachtsplätzchen

Eigentlich wollte ich ja unbedingt Stollen backen. Der Plan stand und ich hatte einen festen Zeitplan, aber wie es eben manchmal so ist, selbst der beste Plan kann manchmal durchkreuzt werden. So habe ich mich nach einer Alternative umgesehen und bin bei Steph im Kuriositätenladen auf Stollenkonfekt gestossen. Prädikat: lecker. Wenn ihr keine Rosinen, Zitronat oder Orangeat mögt, kein Problem, dieses Zutaten kommen in diesem Rezept nicht vor 🙂

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Zutaten:

  • 150 Gramm getrocknete Cranberries
  • 2 EL Rum
  • 2 EL frisch gepresster Orangensaft
  • 100 Gramm weiche Butter
  • Abrieb einer Bio Orange
  • 1 Msp gemahlene Vanille
  • 150 Gramm Schichtkäse
  • 75 Gramm Rohrohrzucker
  • 300 Gramm Weizenmehl 550
  • 2 TL WeinsteinBackpulver
  • 1/4 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1/4 TL gemahlener Kardamom
  • 60 Gramm gehackte Pistazienkerne (ungesalzen)
  • 50 Gramm Butter zum Bepinseln
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Am Abend vorher die Cranberries mit dem Rum und dem Orangensaft vermengen und über Nacht bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Gewürze vermischen.
In einer anderen Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker, geriebener Orangenschale und Vanille in der Küchenmaschine schaumig rühren (das dauert ein paar Minuten), anschliessend den Quark unterrühren.

Auf kleinster Stufe das Mehl zügig unterrühren, anschliessend die Cranberries und die Pistazien unterheben.

Den Ofen auf 180° vorheizen (Ober- und Unterhitze)

Den Teig auf ein Teigbearbeitungstuch oder die bemehlte Arbeitsfläche geben und ca. 1,5 cm dick ausrollen. Aus dem Teig 3 x 3 cm grosse Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Das Blech auf mittlerer Schiene in den Ofen geben und das Konfekt ca. 12 – 15 Minuten backen.
Während das Stollenkonfekt im Ofen ist könnt ihr schon die Butter schmelzen.

Die noch warmen Teilchen mit Butter einpinseln und anschliessen in Puderzucker wälzen.

Ab in die Keksdose und ca. 4 Tage warten, bis die Gewürze gut durchgezogen sind, dann sind sie richtig lecker 🙂

Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

Nougat Herzen / Weihnachtsplätzchen

So, dann wollen wir doch mal mit der Weihnachtsbäckerei loslegen. 2 Wochen noch bis Heiligabend, da wird es höchste Zeit 🙂

Anfangen tue ich mit einem Rezept für Nougat Herzen, das ist eine Besonderheit, denn ich hasse es Plätzchen auszustechen. Da ich aber meiner Mama ein Paket mit Keksen geschickt habe, habe ich mich tapfer in die Küche gestellt und Herzen ausgestochen. Was tut man nicht alles für die Lieben, oder?

Schnell gemacht sind sie auch und sehr lecker, denn die Nussplätzchen harmonieren natürlich ganz großartig mit dem Nougat!

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Zutaten für ca. 30 fertige Plätzchen:

  • 150 Gramm gemahlene Haselnüsse
  • 200 Gramm kalte Butter oder Alsan
  • 75 Gramm Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Weinstein Backpulver
  • 250 Gramm Mehl 405er
  • 1 Msp gemahlene Vanille oder eine Tüte VanilleZucker
  • 100 Gramm Nougat

Zubereitung:

Aus den Haselnüssen, Zucker, Backpulver, Mehl und Butter einen Mürbeteig kneten. Ich mache das aus reiner Faulheit in dem Food-Processor meiner Küchenmaschine, ihr könnt das Kneten aber natürlich auch mit den Händen machen.
Den Mürbeteig in 3 bis 4 Teile aufteilen und jeweils zwischen zwei Lagen Frischhalte Folie zu einem dünnen Teig ausrollen.
Den Teig zum kühlen in den Kühlschrank legen (ca. 45 Minuten)

Den Ofen auf 175° vorheizen (Ober- und Unterhitze).

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit einer Form nach Wahl Kekse ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.

Das Blech in den Ofen schieben (mittlerer Einschub) und die Kekse 7 – 10 Minuten backen. Sie sollten ein wenig Farbe annehmen.

Während die Kekse auskühlen die Nougatmasse über einem Wasserbad langsam schmelzen lassen. Auf jeweils einen Keks die Nougatmasse geben und einen zweiten Keks oben auf geben.

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Fertig – lecker – ab in die Keksdose, oder wie bei mir verpackt in Tüten und ab zur Post 🙂

abgewandelt nacht: Chili und Ciabatta

Snickerdoodles nach Cynthia Barcomi

Kennt ihr Snickerdoodles (Schniggerdoodles)?
Ich kannte diese Kekse noch nicht.

Als ich  letzte Woche Abends Lust hatte Kekse zu backen bin ich in dem Buch ‚Backen – I love baking von Cynthia Barcomi‘ über das Rezept gefallen und habe sie gleich nachgebacken.
Sehr lecker – die Zimt-Zucker Schicht karamellisiert so ein wenig im Ofen und sorgt für das Warnschild: VORSICHT! Suchtgefahr!

Durch den Zimt sind sie sogar ein wenig weihnachtlich – schmecken aber auch ohne Tannenduft ganz wunderbar..

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Zutaten für ca. 40 Kekse

  • 385 Gramm Mehl (405er gesiebt)
  • 2 TL Weinstein Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 250 Gramm weiche Butter
  • 250 Gramm Rohrohrzucker
  • 2 Eier
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

Den Ofen auf 185° Ober-und Unterhitze vorheizen.

Mehl, Backpulver und Salz vermengen.
Mit der Küchenmaschine oder dem Mixer die Butter cremig schlagen, Zucker dazugeben und weiter schlagen bis die Masse locker wird, dann die Eier hinzufügen und ein paar Minuten weiterschlagen.

Nun die Mehlmischung unterheben, bis sich ein Teig ergibt. Nicht zu lange rühren (ähnlich wie bei Scores & Muffins)

Zucker und Zimt in einer Schüssel vermischen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Nun mit den Händen den Teig (Teelöffel grosse Portionen) zwischen den Händen zu Kugeln rollen, durch die Zimt-Zucker Mischung geben und und auf das Backblech geben (nicht drücken). Zwischen den Kugeln sollte ausreichen Platz bleiben – ich hatte 12 Kekse pro Blech.

Das Blech in den Ofen geben und auf mittlerer Schiene ca. 10 – 12 Minuten backen.

Auf einem Gitter auskühlen lassen und in einer Keksdose lagern.

Die Kekse halten sich eine gute Woche.

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Quelle: Cynthia Barcomi - I love Baking

Blueberry Cookies

Montag Mittag, ich aß Blaubeeren, als ich den Post von Miss BlueberryMuffin sah…. Blueberry Cookies… 150 Gramm werden benötigt – das sollte passen – Deckel auf die Schale, in die Tüte zurück. Den Mann die fehlenden Zutaten einkaufen lassen und Abends um 21h angefangen zu backen. Es gibt einfach Dinge, die dulden keinerlei Aufschub.

Verdammte Axt sind die lecker und, im Vergleich dazu, echt fix gemacht, um 22h hatte ich die Cookies fertig 🙂

Gestern habe ich, weil die Kekse einfach so lecker sind, noch 2 Fuhren gebacken, über die sich die Mädels im Büro heute freuen dürfen

Der gestrige Besuch hat, schweren Herzens, genügend Kekse über gelassen 🙂

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Zutaten:

  • 125 Gramm weiche Bio Butter
  • 145 Gramm Rohrohrzucker
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 1 Bio Ei (L)
  • 50 gramm grobe Haferflocken
  • 150 Gramm Mehl (405)
  • 1TL Weinstein Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 100 Gramm weisse Schokolade
  • 150 Gramm frische Blaubeeren

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Zubereitung:

Den Ofen auf 175° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Schokolade grob hacken und die Blaubeeren waschen und trocken tupfen (am Besten im Geschirrhandtuch rollen)
Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann das Ei zugeben und zu einer glatten Masse verrühren.
Die gemahlene Vanille und die Haferflocken unterrühren

In einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz verrühren. Die Masse unter die Ei/Butter Mischung rühren und ganz zum Schluss die weisse Schokolade unterheben.

Nun aus dem Teig Kugeln a 40 Gramm formen und auf ein Backblech legen. Die Kugeln leicht andrücken und die Blaubeeren drauf verteilen (ebenfalls leicht andrücken)
13 Minuten backen, die Ränder sollten leicht gebräunt sein, das innere aber noch weich.
Vom Blech nehmen und auf einem Küchenrost auskühlen lassen.

Die sind sooooooooooooo lecker….!

Quelle: Miss Blueberrymuffin

SchokoKekse (Sablés au chocolat et fleur de sel nach Pierre Hermé)

Diese Kekse habe ich schon ein paar Mal gebacken, weil Sie einfach unglaublich lecker sind und schnell und relativ einfach gemacht. Man benötigt nur etwas Geduld und Ruhe (*hüstel*)
Da ich mit diesen Tugenden nicht ausgestattet wurde, bekommt ihr nur ein Bild eines zerbrochenen Kekses, denn beim Schneiden war ich wohl zu ungeduldig 🙂
Zum Glück schmecken sie trotzdem 🙂
Das Rezept ist Anfang des Jahres (Korrektur….es war wohl schon 2011) durch diverse Blogs getanzt, wo ich es genau her habe, weiss ich gar nicht, ich tippe aber ganz stark auf diesen Blog: http://salzkorn.blogspot.de/2013/04/blog-buster-zum-ostermontag-sables-au.html
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Zutaten für 2 Bleche:

175 g Mehl (405)
30 g Kakao (FairTrade)
5 g Natron
150 g weiche Butter
120 g RohRohrzucker
50 g Puderzucker aus Rohrohrzucker
5 g Fleur de sel
1/2 TL gemahlene Vanille
150 g Zartbitter-Schokolade

Zubereitung:

Die Schokolade grob reiben (ich überlasse diese ehrenvolle Aufgabe der Trommelraffel meiner Kenwood).
Nun das Mehl mit dem Kakao und dem Natron vermischen und anschliessend einmal sieben. Die weiche Butter mit dem Rohrohrzucker, Puderzucker, Fleur de Sel und  der gemahlenen Vanille vermischen.  Alles zusammen vermengen und zum Schluss noch die Schokolade unterrühren.

Bitte nur so viel wie nötig kneten.
Aus dem Teig werden nun 4 cm dicke Rollen geformt – zur besseren Handhabe Klarsichtfolie nehmen 🙂 Die Rollen anschliessend 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

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Jetzt kommt der Punkt mit der Geduld…. Wenn ihr den Teig aus dem Kühlschrank nehmt, müsst ihr ein paar Minuten warten, da der Teig beim Schneiden sonst bricht… Lieber zu weich, als noch zu fest.
Euren Ofen könnt ihr zwischenzeitlich schon mal auf 170° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Rolle in 1cm dicke Scheiben schneiden und die Kekse, mit wenig Abstand, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen.

Das Blech in den Ofen schieben und die Kekse 10 – 12 Minuten backen, sie sollten nicht zu lange backen – sprich nicht austrocknen.

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Lecker, Lecker…. die Kekse waren zusammen mit den Traumstücken unser Reise-Proviant und haben uns auch hier noch ein paar Tage bei Laune gehalten… Gestern habe ich endlich einen italienischen Bäcker gefunden, bei dem es soooo leckere Kekse gab…. Mjom…. Alle vernichtet und kein Foto für Euch gemacht…

Traumstücke

Alle backen sie, die süchtig machenden Traumstücke, welche Karen vor ein paar Wochen in die Blogwelt geschickt hat.
Als Teil eines Geschenks, in Form von liebevollem aus meiner Küche, habe ich sie nun auch gebacken. Ergebnis, die Familie und das Büro sind begeistert, also, eine ganz eindringliche ‚ab in die Küche und backen‚ Empfehlung!
Edit: Wie ich nun mittlerweile mitbekommen habe, ist Nancy von Samt & Sahne ’schuld‘ daran, dass diese Leckerei, gefühlt, halb Deutschland süchtig macht 🙂 Danke Nancy!

Zutaten für 2 Bleche:

  • 500 Gramm gesiebtes Mehl (405)
  • 5 Eigelb (das Eiweiss anderweitig weiter verwenden)
  • 250 Gramm Butter
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 140 Gramm RohRohrzucker
  • 150 Gramm Puderzucker

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Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder Küchenmaschine gut vermengen. Anschliessend von Hand zu einem Teig verkneten.

Den Teig nun für eine gute Stunde in den Kühlschrank geben.

Den Ofen auf 180° (Ober-und Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und nun den Teig verarbeiten. Einfach eine Teigmenge abnehmen, weich kneten und zu Fingerdicken Röllchen verarbeiten. Diese werden so dann in 1 cm breiten Stücke geschnitten und auf das Backpapier gelegt.
Wenn das Blech voll ist, ab damit in den Ofen und für ca 15 Minuten backen lassen. Sie sollten goldbraun sein.
Wie bei Keksen so üblich, den Ofen im Auge behalten, nicht das die Traumstücke zu Brandstücken werden.

Die Traumstücke auf einem Gitter auskühlen lassen und, wenn sie nur noch lauwarm sind, im Puderzucker schwenken.

Verpacken, verschenken, teilen oder einfach selber essen.

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Danke Karen, Danke… Ich habe neue Lieblingskekse, die es bestimmt noch oft geben wird 🙂
Die Tage erhaltet ihr ein Rezept für das übrige Eiweiss in Form von leckeren SchokoBaisers!

Quelle: Karens Backwahn - Traumstücke
Original stammt von Samt & Sahne