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Hot Chili Salsa // mal schnell etwas deftiges zwischen Plaetzchen und Marzipan

Na, hängen Euch die Plätzchen, das Marzipan und der Geruch von Zimt und Co. schon aus den Ohren raus?
Dann macht es Euch gemütlich, denn hier gibt es nun eine leckere Salsa, die nüschts mit Weihnachten zu tun hat. Macht sich aber sicher an Silvester ganz gut 🙂

Neben dem leckeren Obatzda sollte es am Geburtstag vom O. noch ein wenig zum Knabbern geben. Da fiel mir die Salsa sein, die vor Monaten bei Julia gesehen hatte. Schnell gemacht ist sie und so ein Topf Salsa geht ja eigentlich immer.

Also, Zutaten zusammen gesucht, Messer raus, Herd an und los geht es.

Hot Chili Salsa


Zutaten für ca 400 Gramm Salsa

  • 1 Dose gehackte Tomaten (Bio)
  • 1 rote Zwiebel fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 1 Chilli (ich hatte eine kleine Thailändische mit ordentlich Feuer)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • 10 Blätter Basilikum gehackt oder zerrissen.


Zubereitung:

In einem Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den gehackten Knoblauch hinzugeben und kurz mitdünsten. Tomatenmark hinzugeben und schmoren lassen, bis es anfängt zu duften (so verliert es ein wenig der Säure). Honig und die Dose Tomaten hinzugeben, durchrühren und aufkochen. In der Zwischenzeit die Chili waschen und fein hacken – ggf. Gummihandschuhe anziehen – und zu den Tomaten geben. Die Masse ohne Deckel ca. 30 Minuten köcheln lassen und zwischendurch immer mal umrühren. Wenn die Konsistenz gut ist, könnt ihr den Topf vom Herd nehmen. Bei Bedarf mit einem Stabiler kurz pürieren – je nachdem, welche Zustand der Tomaten ihr so bevorzugt und das Basilikum unterheben. Die Salsa lauwarm oder kalt servieren.

Schmeckt sehr gut zu Nachos 🙂

Hot Chili Salsa

Quelle: German Abendbrot - Hot Chili Salsa

Spinat-Ricotta Lasagne mit Thymian Schmortomaten

Es folgt nun das Rezept für die unfotogene Lasagne… mit dem Rezept für die Nudeln habt ihr Euch ja  bereits aufgewärmt, da können wir doch gleich weitermachen 🙂

Zugegeben, dieses Rezept ist etwas zeitintensiv, aber dafür schmeckt es lecker und die Gäste waren begeistert.

Zutaten für 4 Personen:

  • Lasagneplatten aus dem Nudelrezept
  • 1,2 Kilo Tomaten
  • Thymian (die Blätter von 4 Zweigen)
  • 2 Schalotten gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 400 Gramm Blattspinat (BIO Tiefkühl – aufgetaut)
  • 250 Gramm Ricotta (BIO)
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • Muskatnuss (frisch gerieben)
  • 600 ml Milch
  • 25 Gramm Butter (BIO)
  • 2 EL Mehl (405 oder 550)
  • 100 – 150 Gramm BIO Käse (ich hatte Gruyere) gerieben
  • 100 Gramm BIO Mozzarella zerpflückt

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Zubereitung:

Den Ofen auf 170° vorheizen, während dieser heizt, die Tomaten waschen, den Strunk entfernen und halbieren. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech geben, mit Thymian bestreuen und Olivenöl (ca 2 EL) beträufeln. Das Blech für eine gute Stunde in den Ofen geben, die Tomaten sind fertig wenn sie anfangen zu karamellisieren.

Die gewürfelten Schalotten in heisses Öl geben und bei mittlerer Hitze 4 Minuten dünsten, den gehackten Knoblauch zugeben und eine weitere Minute dünsten lassen. Den Spinat hinzugeben, umrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Herd ausschalten.

In einem Topf die Milch erwärmen (nicht kochen). Milch aus dem Topf nehmen. Nun die Butter im Topf schmelzen, das Mehl einrühren und schwitzen, nicht anbrennen, lassen (Mehlschwitze). Langsam die warme Milch zugeben (rühren, rühren, rühren) und aufkochen lassen, bis die Sosse andickt. (Aufpassen, das sie nicht zu dick wird, da noch der Käse hinzukommt) Nun die Hälfte des geriebenen Käses und die Hälfte des Mozzarellas in die Sosse rühren, bis sich der Käse aufgelöst hat. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Den Backofen auf 180° vorheizen.

In einem grossen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die frischen Lasagne Platten 2 Minuten vorkochen (max 2 zur Zeit) und auf einem sauberen Küchentuch ablegen.

Und jetzt, wird geschichtet:
Bechamel nach unten, darauf 2 Lasagneplatten (je nach Grösse der Form), darauf Tomaten, Spinat, Ricotta, Béchamel, dann wieder von vorne. Lasagneplatten, Tomaten, Spinat, Ricotta, Bechamel und noch einmal wiederholen. Mit der Bechamelsosse abschliessen und den restlichen Käse / Mozarella oben verteilen.

Lasagne in den Ofen schieben, 30 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten ruhen lassen und dann ESSEN.

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Anmerkung:
Ihr könnt die Platten natürlich auch kaufen. Ihr benötigt ca 8 Stück und müsst dieses 6 Minuten vorkochen 🙂
Und wenn ihr frischen, regionalen, Spinat bekommt, könnt ihr den natürlich verwenden.

abgewandelt nach: JAMIE - Heft 3/2012

Paprika-Knoblauchbutter

Ich bin total im Butter Fieber  – Neuer Leitsatz: Wenn das Leben Dir Sahne gibt, mach Butter! Ich bin nur froh, dass die verräterische Waage das noch nicht anzeigt 🙂
So habe ich am Wochenende aus 900 ml Sahne mal wieder Butter geschlagen.

309 Gramm sind es geworden. Zuviel um daraus ‚nur‘ Kräuterbutter zu machen. Also habe ich das Internet befragt und bin bei Zorra und ihrem Rezept für Knoblauchbutter gelandet.

Also haben wir fix die Butter aufgeteilt und ich mich an das Rezept gemacht. Super lecker, nur ein ganz wenig abgewandelt habe ich es…. Mal wieder 😉

Da ich dieses Rezept eigentlich gar nicht bloggen wollte, gibt es nur die HandyBilder. Denn, nachdem die Butter nur 24 Stunden überlebt hat, dachte ich mir, ich teile es doch mit Euch.

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 Zutaten:

    • 100 Gramm weiche Butter (selbst geschlagen oder BIO)
    • 4 confierte Knoblauchzehen
    • 1,5 EL glatte Petersilie
    • 1 TL Paprika edelsüss
    • 1 TL Curry scharf
    • Ein paar Umdrehungen bunten Pfeffer aus der Mühle
    • Gute Prise Fleur de Sel

 Zubereitung:

Die weiche Butter mit dem confierten Knoblauch zerdrücken, so lange, bis sich alles gut vermischt hat.

Petersilie, Paprika, Curry, Pfeffer und Fleur de Sel unterrühren und abschmecken.

Umfüllen und ab in den Kühlschrank damit.

Auf geröstetem Brot und gegrilltem Gemüse, sehr lecker!

Da ich ja nicht schon immer fleischlos lebe, kann ich mir auch eine Kombi mit einem gegrillten BIO-Steak vorstellen.

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                     links Kräuterbutter / rechts Paprika-Knoblauchbutter

 Warnung:

Diese Butter ist so lecker, dass sie süchtig macht und ihr damit die Sommerfigur gefährdet.

Mir ist das wurscht: Adieu Bikini Figur und Danke Zorra!

Quelle:
Zorra von Kochtopf.me

Tzaziki

Hach, wie lange habe ich fertiges Tzaziki gekauft und mich nicht an das selbstgemachte getraut, dabei ist es sooooo einfach.

SONY DSCIch bin der klassische Typ: warmes Brot und Tzaziki  – mehr braucht es nicht, um mich glücklich zu machen… Da draussen gibt es viele Leute die das bestätigen können. Besonders die gesammelten ServiceKräfte im El Mundo 😉
Es geht aber wirklich nichts, über selbstgemachtes Baguette und Tzaziki, an einem lauen Sommerabend auf Balkon oder 
Terrasse.


Da die nächste Woche noch eine Menge von solchen Abenden parat haben soll, kommt hier das Rezept.

Zutaten

ca. 400 Gramm BIO Speisequark (Sahne / 40% Fett)
ca. 200 Gramm BIO griechischen Joghurt (10% Fett)
1 Salatgurke
4 Knoblauchzehen (fein gehackt)
etwas Minze (fein gehackt)
Salz
Pfeffer
1 EL Olivenöl

Zubereitung

Die Gurke grob oder fein raspeln (ich bevorzuge grob), am Besten gleich in ein Sieb, salzen und abtropfen lassen.
Quark und Joghurt mischen, den sehr fein gehackten Knoblauch oder das zerdrückte KnoblauchConfit hinzufügen.
Die Gurke nach ca. 30 Minuten ausdrücken (damit das Ganze nicht so flüssig wird) und hinzufügen.
Die Minze und das Olivenöl unterrühren, Salz & Pfeffer dazu und ab mit der Schüssel in den Kühlschrank.

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Das Ganze sollte ca 3 Stunden ziehen, je länger desto Besser 🙂

Abschmecken…. Und schon ist das Tzaziki fertig.
Knoblauch könnt ihr nach Gusto mehr nehmen, aber bitte vertut Euch nicht, nach 3 Stunden Ziehzeit kann Euch auch ganz schnell die Zunge brennen, wenn ihr zu viel genommen habt. Also, lieber erstmal ziehen lassen und mit der Zeit, den eigenen Vorlieben anpassen.

  • Quelle: Friesi’s Kopf / dies ist der Querschnitt von diversen online Rezepten

Viel Spass beim Grillen und vergesst nicht Euch einzucremen, wenn ihr über Tag  die Sonne geniesst, heute knacken wir die 30° Marke,  es wird also HEISS 🙂