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Erdbeer-Schmand-Tarte mit Haferflockenboden

‚Schaaaaatz, wollen WIR morgen einen Kuchen backen?‘ 
‚Klar, was möchtest Du denn?‘
‚Hauptsache lecker‘
Hmmmm, da war doch was. Clara hatte da doch kürzlich so eine ErdbeerSchweinerei auf ihrer FB Seite angepriesen…?!? 

Erdbeer-Schmand-Tarte

5 Minuten später war ich mit dem Einkaufszettel unterwegs in den örtlichen Supermarkt um alle Zutaten für die Erdbeere-Schmand-Tarte zu ergattern, die Clara so angepriesen hatte. Im Original stammt das Rezept aus dem Backbuch: ‚Mias süsse Kleinigkeiten‘ von meiner LieblingsMia aka Kuechenchaotin.

Die Tarte bedarf wenig Handarbeit und ist so köstlich, dass wir die Portion zu Zweit an 2 Tagen verdrückt haben. Normalerweise sollten mit der Menge 6 – 8 Leute glücklich werden. *hüstel*

Bevor die Erdbeersaison vorbei ist, solltet ihr also dringend diese Tarte backen. Erdbeeren, Schmand & Haferflocken sind nämlich eine grossartige Kombination!

Erdbeer-Schmand-Tarte

Zutaten:

Für den Haferflockenboden:

  • 30 g zarte Haferflocken
  • 30 g kernige Haferflocken
  • 180 g Mehl (405er)
  • 110 g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 175 g geschmolzene Süssrahmbutter

Für die Erdbeer-Schmandfüllung:

  • 200 g Schmand
  • 50 g Mascarpone
  • 1 Ei
  • 20 g Zucker
  • 250 g Erdbeeren (halbiert)
  • 2 EL Vanillezucker oder 1 TL VanilleExtrakt

ErdbeerSchmandTarte

Zubereitung:

Den Ofen auf 175° vorheizen und die Tarteform buttern.
Alle Zutaten für den Haferflockenboden in eine Schüssel geben und mit den Fingern zu einem Teig verkneten. Anschliessend den Teig mit den Händen in der Form verteilen und mit den Fingern festdrücken. Auf einem Backblech auf dem 2ten Einschub von unten 15 Minuten backen lassen. Rausholen und 10 Minuten auskühlen lassen.

Alle Zutaten, bis auf die Erdbeeren, zu einer Creme verrühren und auf den ausgekühlten Tarteboden geben, die halbierten Erdbeeren auf der Creme verteilen und 20 Minuten im Ofen fertig backen lassen.

Die ausgekühlte Tarte mit einem Kaffee geniessen und lächeln.

ErdbeerSchmandTarte mit Kaffee

Marmorkuchen mit viel Schokolade

Ich kann ja auf viele Dinge verzichten, aber so ein Stück guten Kuchen kann ich fast nie ablehnen. Torten haben es mir besonders angetan, allerdings ist es kaum noch möglich in Cafés Torten zu essen. Die Frage ob sich Gelatine in den Torten befindet überfordert das durchschnittliche ServicePersonal leider sehr, sehr häufig. 

Letzte Jahr waren wir in Dresden und haben im Luisenhof auf der Terrasse gesessen und wollten Torte essen. Das war wunderbar einfach, denn dort steht an jeder Torte ein Kärtchen mit den Inhaltsangaben. Ein Traum und die Torten waren der Kracher. Solltet ihr also je nach Dresden kommen, fahrt unbedingt zum Luisenhof und nutzt dafür die Standseilbahn. Es lohnt sich.

Luisenhof Dresden

Da mir selbst die Geduld und oft die Zeit für hausgemachte Torten fehlt, gibt es oft Obstkuchen und wenn die Zeit ganz eng ist, dann gibt es einen Rührkuchen. Wie viele von Euch bin ich mit Marmorkuchen aufgewachsen. Wie ihr an den Bildern unten sehen könnt, kann ich nur leider kein Marmor. Zum Glück ist das ist bei dem folgenden Marmorkuchen aber auch nicht so wichtig, denn der ist auch so sehr, sehr lecker. Nicht umsonst nennt er sich: des Foodbloggers liebster Marmorkuchen!

Marmorkuchen mit echter Schokolade

Zutaten für eine 1,5 bis 2 Liter Kuchenform:

  • 150 Gramm Rohrohrzucker
  • 150 Gramm weiche Butter
  • 3 Eier
  • 180 Gramm Mehl (405er)
  • 1,5 TL Weinstein Backpulver
  • Prise Salz
  • 90 Gramm Sahne
  • 100 Gramm dunkle Schokolade
  • 20 Gramm backfeste Schokodrops
  • 1/2 TL VanilleAroma oder eine Prise Vanille

Marmorkuchen mit echter Schokolade

Zubereitung:

Die Schokolade über Wasserbad langsam schmelzen, die Backform mit Butter einfetten und den Ofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat, anschliessend die Eier einzeln unterrühren, Sahne & Salz zugeben und gut verrühren.
Mehl und Backpulver vermengen und auf die Creme sieben, anschliessend unterrühren.

Den Teig halbieren und unter eine Hälfte die Schokolade rühren und anschliessend die Schokodrops unterheben.

In die gebutterte Form erst etwas hellen Teig geben, dann den dunklen Teig darauf geben und diesen mit dem übrigen hellem Teig bedecken. Mit einer Gabel kurvenförmig durch den Teig gehen um ein Marmormuster zu zaubern…

Den Kuchen für ca. 50 Minuten backen lassen, Stäbchenprobe machen und in der Form mindestens 10 Minuten ruhen lassen. Beim ersten Mal ist mir der Kuchen in 3 Teile gebrochen, daher habe ich ihn dieses Mal 20 Minuten ruhen lassen, bevor ich ihn zum auskühlen auf ein Gitter gegeben habe.

Wer noch mehr Schokolade braucht, der kann dem Kuchen noch eine Schokoglasur verpassen 🙂

Quelle: Foodbloggers liebster Marmorkuchen / Kochtopf

 

Bananenkuchen mit Schokolade und Walnüssen (keine Affenkotze) oder die Rettung der morbiden Bananen

In meinem Büro gibt es wöchentlich einen Obstkorb, den ein netter Herr lächelnd am Montag in unser Büro trägt. Am Freitag um 17 Uhr liegen in dem Korb immer noch ein paar ungeliebte Bananen  die die beste Zeit hinter sich gelassen haben. Oft landen diese dann im Müll, weil sich Niemand erbarmen möchte. Vor 2 Wochen habe ich mich den Bananen annehmen wollen, um ihnen ein trauriges Ende im  Müll zu ersparen.
Freitag 15 Uhr, ich will die Bananen retten und sie sind weg… Die Kollegin hatte sie schon entsorgt. Glücklicherweise haben Bananen von der Natur die bester Verpackung der Welt erhalten und ich konnte sie den Fängen des Mülleimers wieder entreissen.

Am Sonntag gab es dann lauwarmen Bananen-Schokokuchen der meinen Vater am Tresen in Jacke und Schuhen zum bleiben animierte und dem ich dann noch ein Stück einpackte. Im Büro war die Begeisterung ähnlich und es gab sogar Kollegen, die am Dienstag die Reste für sich beanspruchen wollten.

Lange Rede kurzer Sinn: Hier kommt das Rezept für einen unglaublich leckeren Bananen-Schokokuchen mit dem ihr die morbiden Bananen dieser Welt vor dem Mülleimer retten könnt, denn erst wenn sie Niemand mehr will sind sie perfekt.

Zutaten für eine Kastenform (ca. 25 cm lang)

  • 3 Bananen (ca. 400 Gramm mit Schale)
  • 150 Gramm weiche Butter + etwas zum einfetten der Form
  • 180 Gramm Rohrohrzucker
  • 110 ml Buttermilch
  • 3 Eier
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 100 Gramm gehackte Walnüsse
  • 200 Gramm gehackte Schokolade
  • 1 EL Kakao (kein Schokopulver!)
  • 350 Gramm Mehl 405 er (ich 300 Gramm Mehl und 50 Gramm Weizendunst)

Stück Schoko-Bananenkuchen

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen, die Kastenform mit Butter einfetten und den Boden zusätzlich mit Backpapier auskleiden.

In der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, anschliessend die Eier einzeln unterrühren.
Die Bananen schälen, mit einer Gabel ordentlich zu Mus verarbeiten und dieses  zusammen mit der Buttermilch unter die Zucker-Ei Mischung rühren.
Das Mehl mit dem Kakao, Salz und dem Natron vermengen und unter die Masse rühren, zum Schluss die gehackten Walnüsse und die Schokolade unterheben, gut verrühren und mit einem Löffel in die Form geben.

Auf dem zweiten Einschub von unten ca. 45 Minuten backen lassen.
Stäbchenprobe! Das Stäbchen sollte fast sauber (bis auf geschmolzene Schokolade) aus dem Kuchen kommen 🙂

Schoko-Bananen-Kuchen aka Affenkotze

Durch die Bananen bleibt der Kuchen theoretisch lange saftig und frisch, in der Praxis ist er da und wieder weg… 🙂

… ich bin gespannt welcher Kollege sich heute die morbiden Bananen aus dem Obstkorb sichert, es sind noch genau 3 Stück da.

Quelle: Valentinas Kochbuch - Rezept von Rose Carrarini: Bananenkuchen

Living Kitchen 2015 – ein Tag mit Grohe & Siemens und der schnellste Marmorkuchen der Welt

Wenn die Mädels von Blogst (Ricarda und Clara) einen Tag auf der Living Kitchen organisieren, zu dem man sich anmelden darf, dann checke ich schnell den Urlaubsplan im Büro und die Zugverbindung von Bremen nach Köln. Die Übernachtungsmöglichkeiten habe ich auch geprüft, aber von dem was so ein Hotel in Köln zur Messerzeit pro Nacht an Geld nimmt, können wir eine Woche mit der Wohndose an der Ostsee stehen.
Also bin ich am 22.01. frohen Mutes in aller Frühe aufgebrochen und bin nach einer etwas turbulenten Tour Mittags in Köln angekommen.

Die Messe ist gigantisch gross und es gab sehr viel zu entdecken. Für Küchen & Technik Nerds wie mich gab es einen Herd mit dem man im Internet surfen kann, Mineralwasser welches direkt aus dem Hahn kommt, Backöfen die mitdenken und Elektrogeräte die per App bedient werden können und vieles mehr zu bestaunen.

Im Rahmen des Events waren wir Mittags bei Grohe eingeladen.
Grohe, ihr wisst schon, dass sind die, die Euch schon mit ihren diversen Wasserhähnen, Duschen und Küchenarmaturen auf der Welt begegnet sind. Und wer glaubt bei Wasserhähnen gäbe es keine Innovationen, der irrt gewaltig, denn Grohe hat uns ein paar interessante Neuerungen vorgestellt.

  • eine Armatur die sich per Berührung an- und wieder abschalten lässt.
    Dieses ist ein Feature, dass sowohl die Bäckerin in mir als auch die Hackschwester neben mir erstrahlen lies.
  • eine Armatur die dank kleinem Boiler immer 100° heisses Wasser parat hat. Für Tee, die Desinfizierung der Einmachgläser oder, oder oder…. Das System nennt sich Grohe Red und der Boiler verbraucht lt. Grohe nicht mehr als ein Wasserkocher.
  • eine Armatur die das Mineralwasser in Trinktemperatur direkt aus dem Hahn wirft. Und weil das noch nicht genug ist, kann man auch noch auswählen ob man sein Wasser gerne prickelnd, mild oder eher still haben möchte. Das System nennt sich Grohe Blue und ist in verschiedenen Grössen erhältlich.

Nach ein paar Stunden auf der Messe haben wir uns dann bei Siemens eingetroffen um uns dort die Neuerungen vorführen zu lassen. Die neue IQ Reihe von Siemens lässt sich per App steuern, man kann sogar den Backofen von der Arbeit aus vorheizen lassen 🙂

Der Siemens IQ700 Backofen hat eine sehr umfangreiche aber dennoch leicht verständliche Steuerung mit diversen vorprogrammierten Gerichten, er misst mit einem Backsensor die Feuchtigkeit im Ofen und erkennt so den Garzustand, die Öfen haben eine 4D Heißluft und dank VarioSpeed (integrierter Mikrowelle) werden die Gerichte schneller fertig.

Nach der Vorstellung der Geräte haben wir dann von bzw. mit Jeanny von Zucker Zimt & Liebe den schnellsten Marmorkuchen der Welt gebacken.

Leider konnte ich die Abendveranstaltung nicht mit geniessen, da ich den letzten Zug nach Hause nehmen musste. Es war aber auch ohne wund getanzte Füsse ein wundervoller Tag und die Wunschliste der neuen Küchengeräte ist, wie sollte es auch anders sein, sehr lang geworden 🙂

Für Euch gibt es, mit freundlicher Genehmigung von Siemens Home Deutschland hier noch das Rezept für den schnellsten Marmorkuchen der Welt, gebacken im IQ700.

Rezept Marmorkuchen im Glas / Siemens Home Deutschland

 

Wenn ihr keinen Ofen mit Automatikprogramm habt nehmt die Backzeit eines Marmorkuchens in eurem Ofen als Grundlage und denkt an die Stäbchenprobe 🙂

Apfel-Ricotta Tarte

Einer meiner Vorsätze für 2015 ist mehr Resteverwertung zu betreiben, denn wenn ich ganz ehrlich zu mir bin dann fliegen, für meinen Geschmack, noch zu viele Lebensmittel ungenutzt oder nicht verbraucht in unsere Mülltonne. Das muss nicht sein!
Um mir dieses Vorhaben zu erleichtern bin ich dabei meine gesamten Kochzeitschriften zu archivieren (Fertigstellung gefühlt im Jahre 2017) und die Lebensmittel die jeweils benötigt werden als Schlagworte zu verwenden. Das ist eine wahnsinnige Arbeit, ihr macht Euch bestimmt kein Bild, wie viele KochZeitschriften sich im Laufe der letzten Jahre so angesammelt haben. 

Wenn ich dann z.B. noch einen Quark im Kühlschrank habe der gerne verwendet werden möchte, kann ich einfach nach Quark suchen und den Quark dann mit dem passenden Rezept verwenden. Easy…

Vor ein paar Wochen hatte ich Ricotta im Kühlschrank und bin auf das Rezept von Froilein Pink aka ‚Zauberhaftes Küchenvergnügen‘ gestossen. Sie hat zwar für ihre Apfeltarte nur Quark genutzt, aber eine Mischung aus Quark und Ricotta hat bei mir auch sehr gut funktioniert. Einzige Problematik, ich muss das mit dem Aprikotieren noch lernen (der Kuchen sah vorher viel besser aus *schmoll*) und gleichmässige Stücke kann ich offensichtlich auch nicht schneiden. Das alles hat aber, zum Glück, keine Auswirkung auf den Geschmack gehabt 🙂

Im Gegensatz zum Original Rezept habe ich einen Mürbeteig genommen und auf den Blätterteig verzichtet. 

Zutaten für eine 26er Tarte Form

  • 200 Gramm Mehl
  • 100 Gramm Butter
  • 50 Gramm Zucker
  • 1 TL Bourbon-Vanille Extrakt *
  • 50 ml kaltes Wasser
  • 200 Gramm Ricotta
  • 100 Gramm Quark
  • 2 Eier getrennt
  • 16 Gramm Vanillepuddingpulver
  • Prise gemahlene Vanille
  • Spritzer Zitronensaft
  • Prise Salz
  • 55 Gramm Rohrohrzucker
  • 2 mittelgrosse Äpfel
  • Zucker und Zimt
  • 2 EL Aprikosenmarmelade

Apfel Quark Tarte mit Ricotta

Zubereitung:

Aus Mehl, Butter, Zucker und VanilleZucker einen krümeligen Teig kneten (lassen), nach und nach das Wasser zugeben, bis ihr eine Teigkugel habt, diese kommt in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Den Ofen auf 170° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Eine Tarteform mit Butter fetten, den Teig ausrollen und in die Form geben. Mit einer Gabel Löcher in den Teig geben und für 15 Minuten im Ofen backen (2ter Einschub von unten)

Die Äpfel schälen und in dünne Spalten schneiden. Quark, Ricotta, Vanillepuddingpulver, Eigelb, gemahlene Vanille, Zucker und Zitronensaft verrühren. Das Eiweiss steif schlagen und unter die QuarkMasse heben.

Die Tarteform aus dem Ofen nehmen, die QuarkMischung auf dem Boden verstreichen, die Äpfel gleichmässig darauf verteilen (leicht in den Quark drücken) und mit Zimtzucker bestreuen.

40 Minuten im Ofen (wieder 2ter Einschub von unten) backen lassen. 10 Minuten vor Ende die Aprikosenmarmelade mit einem Schubs Wasser in einem Topf erwärmen. Den heissen Kuchen mit der Aprikosenmarmelade bestreichen, wenn er aus dem Ofen kommt.
Die Tarte auskühlen lassen und Reste im Kühlschrank lagern. Die Tarte schmeckt auch am nächsten und übernächsten Tag noch super und in Sommer stelle ich mir die kalte Tarte direkt aus dem Kühlschrank sehr lecker und erfrischend vor 🙂

Quelle / Abgewandelt nach: Zauberhaftes Küchenvergnügen
* = Affiliate Links
MandelSchoko Guglhupf mit NordicWare Form

Mandelguglhupf mit Schokostückchen

Es war am 23. November 2014… Ich lag im Bett, öffnete Facebook und es lachte mich ein TannenbaumKuchen an… Ein kurzer Blick auf die Zutatenliste versicherte mir das alle Zutaten im Haus sind. Leider blieb das Problem, dass es zu dem Zeitpunkt in diesem Haushalt gefühlt alles gab, aber noch keine Gugelhupfform.

Bildschirmfoto Twitter

Ich weiss gar nicht wie lange ich schon mit den Gugelhupfformen von Nordic Ware geliebäugelt habe und warum bis dato noch immer keine eingezogen war kann ich mir auch nicht erklären. Dank eine glücklichen Fügung hat sich dieses Problem zwischenzeitlich gelöst, denn vor 2 Wochen ist endlich diese Form* bei mir eingezogen und so konnte ich den Mandelgugelhupf backen.

Die Form hat mich nach dem ersten Backgang bereits überzeugt: denn der Kuchen ist super geworden (mit grossartiger Knusper-Zucker-Schicht *nomnom*), die Form lässt sich sehr einfach reinigen und nebenbei ist es der schönste Gugelhupf  geworden, den ich je gegessen habe. Findet ihr bestimmt auch, oder?

Guglhupf MandelSchoko angeschnitten

Gefunden habe ich das Rezept bei Jeanny, dort findet ihr auch die wichtigsten Tipps um einen Gugelhupf unbeschadet aus der Form zu bekommen.

Zutaten:

  • 175 Gramm Mehl (405er)
  • 75 Gramm gemahlene Mandeln
  • 2 TL Weinstein Backpulver
  • 175 Gramm weiche Butter
  • 3 Eier von glücklichen Hühnern
  • 2 EL Milch
  • 200 Gramm Rohrohrzucker
  • 100 Gramm Schokoladendrops (ich: backfeste)
  • weiche Butter und Paniermehl zum vorbereiten der Form

Guglhupf MandelSchoko vor dem Backen

Zubereitung:

Den Ofen auf 180° vorheizen, die Backform mit Butter ausstreichen und Paniermehl bestreuen (Überschüssiges Paniermehl abklopfen).
Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, nach und nach die Eier (einzeln) unterrühren. Mehl, Mandeln und Backpulver vermischen und löffelweise unter die Butter-Zucker-Ei Mischen rühren, danach die 2 EL Milch unterrühren und am Ende die Schokodrops unterheben.

Den Teig in die Backform geben und etwas glatt streichen, in den Ofen geben (2ter Einschub von unten) und 40 – 50 Minuten backen lassen, wenn das Stäbchen bei der Stäbchenprobe ohne Teigreste aus dem Kuchen zurück kommt ist der Kuchen fertig und darf auskühlen.

Nach dem auskühlen stürzen, mit Puderzucker bestreuen und geniessen 🙂

Guglhupf MandelSchoko

 Quelle: Zucker, Zimt & Liebe
Die Form wurde mir vom Onlineshop 'mein Cupcake' freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Danke, Danke, Danke! 

Mit einem * gekennzeichnete Links führen zum 'Mein Cupcake' Shop.

Pralinentarte – Schokoholics Paradise

Wer viel auf Blogs unterwegs ist, viele Kochbücher hat oder Kochzeitschriften besitzt wird das folgende Problem kennen. Man besitzt eine unendliche Sammlung an Rezepten die man noch  nach kochen / nach backen möchte. Wer das alles essen soll und wann man das alles kochen bzw. backen soll ist das zweite Problem. So schlummerte schon eine kleine Ewigkeit ein Rezept für eine Pralinentarte in meinem Rezeptarchiv. Da wir Freunde zum Essen eingeladen hatten fehlte noch ein Dessert und so stolperte ich, zum Glück, wieder über das Rezept. 

Diese Tarte ist unglaublich gut. Sie schmeckt beim Brunch, zum Kaffee oder ist der perfekte Abschluss eines Menüs. Nebenbei macht sie glücklich und hinterlässt ein warmes Gefühl. Sie schmeckt als wäre sie eine hohe Kunst und man hätte Stunden dafür in der Küche gestanden,  dabei ist sie relativ schnell gemacht.

Wenn ihr für ein Adventskaffee oder das Weihnachtsmenü noch ein Dessert benötigt, hier kommt das Rezept.

Für eine 26er TarteForm mit herausnehmbaren Boden benötigt ihr:

Für den Boden:

  • 127 Gramm Butter (geschmolzen)
  • 210 Gramm VollkornButterKekse
  • 42 Gramm Nüsse (ich: Walnüsse)
  • 2 EL Muscocado / Muscovado Zucker
  • 3,5 EL entölter Backkakao
  • 3 Prisen Meersalz (wenn ihr nicht so sehr auf die Salz-Schuko Mischung steht lieber eine Prise weniger)

Für die Füllung:

Für den Guss:

  • 85 Gramm Zartbitterschokolade 70% (fein gehackt)
  • 70 Gramm Sahne
  • 3 El Ahornsirup

Pralinentarte  Schokoholics Paradise

 

Zubereitung:

Den Ofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Alle Zutaten, bis auf die Butter, in einem Food Processor zerkleinern bis alles schön fein ist. Die geschmolzene Butter zugeben und zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Die Form ausbuttern, den Teig hineingeben und mit den Fingern gleichmässig verteilen.
Die Form in den Ofen geben und 15 Minuten auf Einschub 2 backen lassen.

Während der Boden gebacken wird, wir die Füllung zubereitet.
Dafür wird die Sahne mit dem Likör und dem Vanilleextrakt aufgekocht und anschliessend über die gehackt Schokolade gegeben. 5 Minuten stehen lassen, erst dann verrühren. Wenn die Masse schön verrührt ist werden die Eier und das Eigelb gut untergerührt.
Die Masse auf den Boden geben und für 20 Minuten zurück in den Ofen geben (wieder 20er Einschub von unten).

Den Kuchen aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen.
Die Sahne für den Guss aufkochen und über die Schokolade geben, wieder 5 Minuten stehen lassen bevor ihr rührt. Zu der durchgerührten Masse den Ahornsirup geben, durchrühren und über den Kuchen geben.  Den Guss gleichmässig verteilen, dies funktioniert am besten, wenn ihr die Form kreisförmig bewegt, bis sich alles verteilt hat (wie die Pfanne beim Pfannkuchen backen).

Die Karte für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und 30 Minuten vor dem Verzehr rausholen.

Lasst es Euch schmecken und erfreut Euch an den Gesichtern, die nach dem ersten Bissen leuchtende Augen bekommen.

Pralinentarte / Schokoholics Paradise

 

Quelle: Sweets: Himmlische Verführungen für den ganzen Tag (GU Themenkochbuch)

 

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Loretto Zwiefalten – Friesi on Tour

Wenn ich so auf den Kalender schaue kann ich es kaum glauben, dass es schon 8 Wochen her ist, dass wir auf der schwäbischen Alb waren.
Dort war es wunderschön, wir waren 5 Tage dort, hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter und werden mit Sicherheit wieder kommen.
Bei Ina & Lena hatte ich schon von den kulinarischen Touren auf der Alb gelesen und so haben wir versucht ihren Empfehlungen zu Folgen.

Einer der schönsten Ausflüge war der zum Lorettohof.
Da wir natürlich Urlaub hatten, konnten wir den Ausflug am Freitag unternehmen, am Wochenende ist es bei Günther Weber auf dem Hof wirklich sehr voll… Das weiss ich, weil es uns so gut gefallen hat, dass wir am Sonntag nochmal da waren 🙂

Lorreto Hof Zwiefalten

Der Himmel war blau, die Ziegen lagen in der Sonne und der Kuchen *hach* Kinners, der Kuchen war sehr gut.

Der erste Gang: Käsekuchen und Pflaumenkuchen

Der zweite Gang: Salzkuchen und frischer Most

Salzkuchen Lorettohof Zwiefalten

Das Backbuch / die Geschichte von Günther Weber ‚Gut Brot will Weile haben: Der Bäcker vom Lorettohof und seine besten Rezepte‚ * hatte ich extra noch nicht gekauft, weil ich es unbedingt direkt bei ihm auf dem Hof kaufen wollte. So stand ich also mit Kuchen im Magen an der kleinen Kasse, das Buch in der Hand und einem nervöse Gefühl. Günther Weber war nirgends zu sehen und ich wollte doch so gerne ein Autogramm im Buch… Mit roten Wangen stand ich 5 Minuten später vor der Backstube, kurz darauf dann mitten in der Backstube in der es nach frischem Kuchen & Broten roch und neben mir Günther Weber. Er hat sich kurz das Mehl von den Händen geklopft, die Kuchen hin und her geschoben und mir eine Widmung ins Buch geschrieben.

Solltet ihr Euch für’s Brot backen interessieren, oder gerne guten Kuchen essen / backen, dann kann ich Euch sein Buch nur wärmstens empfehlen. Die Rezepte die ich bis jetzt getestet habe sind alle sehr gut und die Geschichte von Günther Weber erzählt wunderbar wie er da hin gekommen ist wo er heute ist.

Lorettohof Zwiefalten

Ja, und wenn ihr mal an der schwäbischen Alb vorbeikommt, dann solltet ihr unbedingt auf ein Stück Käsekuchen zum Lorettohof fahren… Neben dem leckeren Kuchen den ihr dort bekommt seid ihr auch noch gern gesehene Besucher die herzlich bedient werden.
Ein kleiner Tipp unter uns: Nehmt Euch unbedingt ein Brot mit! Das Roggenbrot schmeckt grandios und je älter es ist umso leckerer wird es.
In jedem Fall verlasst ihr den Lorettohof ein Tick glücklicher als ihr ihn betreten habt.

Ziege Lorettohof Zwiefalten

Auf dem Rückweg waren wir noch kurz in der Rose Biomanufaktur/ Restaurant / Hotel… Aber dazu kommen wir später….

Loretto
88529 Zweifalten 

Öffnungszeiten Hofladen und Gastwirtschaft: 
Freitags, Samstags, Sonn- und Feiertags 14:00 - 18:00 Uhr Winterpause von Heiligabend bis zum letzten Wochenende im März.

* Affiliate Link

Apfelkuchen – ohne Streusel und trotzdem köstlich!

Obacht! Es gibt nun ein Rezept für einen Apfelkuchen, den ich tatsächlich als den besten Apfelkuchen empfinde, welcher mein Ofen je verlassen hat. Wer nach unten scrollt und auf das Bild luschert sieht schon, dass das gar nicht sein kann, denn da sind gar keine Streusel auf dem Kuchen.
Tja, was soll ich sagen, erklären kann ich es nicht, aber er ist wirklich ein Knaller. Inspiriert hat mich der Zwetschgenkuchen aus dem Backbuch ‚Gut Brot will Weile haben‘ von Günther Weber vom Lorettohof. Am Ende habe ich dann doch nur den Boden und die Brösel übernommen.  Aber, seht selbst und vor allem, backt ihn selbst!

Zutaten:

  • 110 Gramm Weizenmehl 550er
  • 37 ml Milch
  • 25 ml Wasser
  • 18 Gramm Zucker
  • 15 Gramm Butter
  • 5 Gramm frische Hefe
  • 90 Gramm Weizenmehl 550er
  • 70 Gramm Butter
  • 30 Gramm Zucker
  • 70 Gramm süsse Brösel (Milchbrötchen, Hefezopf, Kekse)
  • 1 Kilo Äpfel
  • 50 Gramm Mandeln gehobelt
  • 30 Gramm Zimtzucker
  • 50 Gramm Butter
  • Saft einer Zitrone

Apfelkuchen mit dünnem Boden www.friesikochtundbackt.com

Zubereitung:

Die 15 Gramm Butter im Topf schmelzen, sie sollte maximal lauwarm sein. Die Hefe (5 Gramm) im lauwarmen Wasser (30 ml) auflösen.
Aus 110 Gramm Mehl, 37 ml Milch, 18 Gramm Zucker und der Hefe-Wasser Mischung einen Teig kneten, die warme Butter zugeben und alles zu einem geschmeidigen Hefeteig verkneten. Je nach Mehlart kann es sein, dass ihr etwas mehr Wasser benötigt, der Teig sollte schön geschmeidig sein und wenig kleben. Den Teig 30 Minuten gehen lassen.

Aus 90 Gramm Mehl, 70 Gramm Butter und 30 Gramm Zucker einen Mürbeteig kneten (ich mache das total faul im Foodprocessor). Den Mürbeteig in den Kühlschrank geben und kühl lagern, bis er verarbeitet wird.

Während der Teig geht und der Mürbeteig im Kühlschrank weilt, könnt ihr die Äpfel schälen, entkernen und achteln. Die Äpfel mit dem Zitronensaft in eine verschliessbare Schüssel geben, Deckel drauf, 2 mal schütteln und in den Kühlschrank geben.

Den Hefeteig mit dem Mürbeteig in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten, das kann unter Umständen eine Minute länger dauern, aber es funktioniert und schmeckt am Ende ganz grossartig!
Den fertigen Teig kreisrund ausrollen, in die gefettete Backform geben und eine Stunde gehen lassen.

Die süssen Brösel herstellen (auch hier kommt wieder mein Foodprocessor zum Einsatz), Zimtzucker mischen.

Wenn der Teig seine Stunde gereift ist wird die Butter im Kochtopf geschmolzen und der Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorgeheizt.
Nun die Brösel auf den Boden geben, darauf die Äpfel verteilen darüber den Zimtzucker streuen, dann die gehobelten Mandeln auf den Kuchen geben und am Ende alles grob mit Butter beträufeln.

In den Ofen geben (mittlerer Einschub) und  30 – 35 Minuten backen lassen.

Lauwarm geniessen und sich denken: Der Herbst, der kann aber auch echt ’n köstlicher Geselle sein.

Auf Instagram sah das so aus:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Und weil die liebe Clara, aka Tastensheriff Tastesheriff, bei ihrem monatlichen Event ‚Ich backs mir…‘ nach Apfelkuchen fragt, bekommt sie diesen von mir serviert 🙂

Inspieriert von: Gut Brot will Weile haben - Günther Weber

Apfelkuchen mit viel Apfel

Hmmmmm…. erwähnte ich schon, dass ich eine ausgeprägte Schwäche für Apfelkuchen habe? Zugegeben bevorzuge ich die Kombination mit Streuseln, aber auch diese Variation aus Rührteig und vielen Äpfeln kann sich durchaus sehen lassen. Sein grösster Vorteil ist, er ist total schnell gemacht und war selbst am 3ten Tag noch saftig & lecker. Was kann man von einem Apfelkuchen noch mehr erwarten? 

Zutaten für eine 26er Form

  • 100 Gramm Rohrohrzucker
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille
  • 125 Gramm Butter (weich)
  • 175 Gramm Mehl (405er) gesiebt
  • 2 Eier
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1/2 Packung Weinstein Backpulver
  • 5 grosse Äpfel (z.B Elstar)
  • Puderzucker
  • Paniermehl / Semmelbrösel
  • 4 EL Aprikosenmarmelade

Apfelkuchen Rührteig

Zubereitung:

Den Zitronensaft in eine grosse Schale geben.

Die Äpfel schälen, vierteln und vom Kerngehäuse befreien, anschliessend die Viertel auf der Rückseite einschneiden, in die Schale mit dem Zitronensaft legen und kurz in dem Saft schwenken.

Die Backform mit Butter einfetten, mit Paniermehl überziehen und den Ofen auf 175° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Butter, Zucker und Vanille mit dem Handrührgerät schaumig rühren, zuerst die Eier und dann das Mehl und das Backpulver unterrühren.

Den Teig in die Springform geben, mit dem Teigschaber verteilen und die Äpfel auf den Kuchen geben (leicht in den Teig drücken)

Die Springform für 30 Minuten in den Ofen geben (2ter Einschub von unten). Nach 30 Minuten den Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Oberfläche inkl. der Äpfel mit der Aprikosenmarmelade bepinseln, weitere 15 Minuten backen.

Den Kuchen auf einem Rost auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Abgewandelt nach: Amor & Kartoffelsack