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Pesto-Spinat Pizza mit Knoblauch und getrockneten Tomaten

Man glaubt es kaum, aber ich habe noch ein zweites Rezept für den Pestostorm von der Küchenchaotin *tusch*
Das war mit gar nicht bewusst, aber ich wollte Euch doch unbedingt das tolle Pizzarezept präsentieren, das ich bei Maja gefunden habe.
Ich habe es bis auf getrocknete Tomaten genau so übernommen und ich kann Euch sagen, es ist der Knaller. Super lecker und steht vor Knoblauch… Ihr solltet also am Tag nach dem Genuss dieser Pizza keinen Kundentermin haben 🙂
Wenn ich dabei bin, kann ich Euch auch gleich noch das Rezept für den besten Pizzateig der Welt präsentieren, der stammt aus Italien Vegetarisch und hat es binnen Wochen bei uns auf den ersten Platz geschafft. 

Zutaten für 2 Esser / 1 grosse Pizza:

  • 300 Gramm Mehl (405er oder italienisches 00er)
  • 6 Gramm frische Hefe
  • Prise Zucker
  • 6 Gramm Meersalz
  • 135 ml lauwarmes Wasser
  • 4 getrocknete Tomaten in Öl, gewürfelt
  • 1 Büffelmozarella
  • 100 Gramm Spinat (ich TK Ware / Bio)
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe geschält und geviertelt
  • 20 Gramm Pinienkerne
  • 20 Gramm Parmesan gerieben
  • 50 ml Sahne
  • 1 – 2 El Olivenöl
  • Salz, Pfefer
  • etwas Zitronensaft
  • 35 ml Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen fein gehackt

Pesto-Spinat-Knoblauch Pizza

Zubereitung:

Hefe mit Zucker in etwas lauwarmen Wasser auflösen, dann etwas Mehl dazugeben und verrühren bis man einen sehr weichen Vorteig hat. Diesen 60 Minuten gehen lassen.

Den Vorteig mit 300 Gramm Mehl, 135 ml Wasser und dem Salz zu einem glatten Teig verkneten. Eventuell müsst ihr etwas mehr Wasser oder Mehl nehmen, das ist immer schwer zu sagen, da jedes Mehl eine andere Aufnahmemenge an Wasser hat. Den Teig in eine Schüssel geben, diese mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und den Teig 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Das Volumen sollte sich ungefähr verdoppelt haben.

Den Teig zu einer Kugel formen, etwas flach drücken, zudecken und 30 Minuten gehen lassen.

Während der Teig geht den Ofen auf 250° vorheizen (Backstein oder Backblech mit vorheizen) und aus den 2 gehackten Knoblauchzehen und den 35 ml Olivenöl ein Knoblauchöl zaubern. Dafür Öl und Knoblauch zusammen in eine Schale geben. Fertig ist das Knoblauchöl 🙂

Basilikum, Pinienkerne, Parmesan und Knoblauch im Mixer zu einer Masse vermengen, das Olivenöl zugeben (nicht mixen, das Pesto wird sonst bitter weil das Öl das nicht mag). Zum Schluss die Sahne unterrühren und das Pesto mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken.

Die Pizzakugel ausrollen (eckig, rund, oval – wie ihr mögt), mit dem Pesto bestreichen, mit Blattspinat belegen, den Mozzarella zerrupfen und auf der Pizza verteilen.

Die Pizza für 7 – 10 Minuten in den Ofen geben (Backblech 2ter Einschub von unten / 2ter Einschub von oben), bis der Teig Blasen schlägt und  leicht gebräunt ist.

Die Pizza mit etwas Knoblauchöl beträufeln und die getrocknete Tomate auf der Pizza verteilen.

Pestostorm der Küchenchaotin

Rosenkohl Quiche

Erwähnte ich schon, dass Rosenkohl zu meinen allerliebsten Gemüsesorten zählt? Ich werde beim Putzen zwar jedes Mal verrückt, freue mich aber umso mehr über den Rosenkohl der am Ende auf meinem Teller landet. Von meinem RosenkohlRagout könnte ich mich bestimmt eine Woche lang ernähren, bis es mir aus den Ohren wieder raus kommt 🙂 

Vor ein paar Wochen habe ich eine neue Quicheform* erstanden, diese wollte ausprobiert werden und so habe ich uns eine Quiche mit im Ofen gegartem Rosenkohl gezaubert. Ergebnis des Experiments: eine 24er Quiche Form ist für 2 Personen die perfekte Grösse, im Ofen gegarter Rosenkohl ist einfach grossartig und diese RosenkohlQuiche ist fantastisch 🙂

Zutaten für eine 24er Form:

  • 200 Gramm Mehl (550er)
  • 100 Gramm kalte Butter
  • Prise Salz
  • 50 ml kaltes Wasser
  • 500 Gramm Rosenkohl
  • 100 ml Sahne
  • 50 Gramm Bergkäse
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer und Muskat

Rosenkohl Quiche

Zubereitung:

Ich bin ja faul, daher lasse ich meine Kenwood* aus Mehl, Butter und Salz einen krümeligen Teig kneten und gebe dann das Wasser zu bis ich einen festen Teig habe (manchmal reichen auch 40 ml bis der Teig bindet). Der Teig wird in Frischhaltefolie gewickelt und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank gelegt.

Den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen, Rosenkohl putzen (schlechte Blätter ab, grosse Köpfe halbieren, die kleinen Köpfe am Strunk einschneiden) und in einen kleinen Bräter mit Deckel geben (eine Auflaufform mit Deckel tut es auch). Ein wenig Butter zugeben, salzen, Deckel drauf und  für 20 Minuten im Ofen garen lassen.

Die Quiche Form buttern, den Teig aus dem Kühlschrank holen und ausrollen. Die Form mit dem Teig auskleiden, mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen. Wenn der Rosenkohl seine Zeit im Ofen verbracht hat kommt die QuicheForm für 10 Minuten in den Ofen (2ter Einschub von unten).

Die Sahne mit Eiern und Käse vermengen, anschliessend mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Rosenkohl auf den vorgebackenen Boden geben, die Sahne-Ei-KäseMischung über den Rosenkohl geben und die Quiche für 30 Minuten in den Ofen geben.

Aus dem Ofen holen ein wenig abkühlen lassen und dann geniessen.

Rosenkohl aus dem Ofen

* = Affilate Links

Calzone Barese nach ‚Italien Vegetarisch‘

Was habe ich gefiebert, vor Vorfreude, fast schon die Tage im Kalender gezählt, bis endlich ‚Italien Vegetarisch‘ erscheinen sollte. Dann, durch einen Zufall, habe ich vorablesen.de gefunden und habe mich vor Freude kaum wieder einbekommen, denn dort gab es vor erscheinen des Buches eine kleine Leseprobe. 
Das war am Dienstag, ich sah das Bild der Calzone Barese und hatte ab dem Moment einen Heißhunger auf genau diese Calzone. Jeden Tag habe ich die Kollegen damit terrorisiert. Ein Problem gab es noch, denn ich mag eigentlich keine Oliven, bis auf die Oliven in Mango Chutney von meinem liebsten Marktstand. Der Inhaber hat mir mal erklärt woran das liegt, er hat eine besondere Art Oliven, diese werden länger gelagert, schmecken dadurch anders und er ist der einzige der diese in Bremen im Sortiment hat. Nun kann ich sagen, ich mag eigentlich keine Oliven, ausser diese speziellen Oliven vom Markt. Dann war endlich Samstag und es gab sie endlich, die Calzone Barese, die am Ende dann auch noch genau so schmeckte, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Zutaten für 2 mit Heißhunger oder 3 normale Esser:

Für den Teig:

  • 15 Gramm Frischhefe
  • 1 prise Zucker
  • 350 Gramm ital. Weizenmehl 00 oder 450er (Ich hatte 450er)
  • 5 Gramm Salz
  • 2 EL Olivenöl

Für die Füllung:

  • 1 Zwiebel (fein gewürfelt)
  • 300 Gramm Tomaten (fein gewürfelt)
  • 100 Gramm entsteinte Oliven (ich hatte schwarze)
  • 100 Gram Ricotta
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Calzone Barese nach Italien Vegetarisch

Zubereitung:

Für den Vorteig wird die Hefe mit Zucker in lauwarmes Wasser gegeben und ordentlich vermischt, 2 EL Mehl hinzugeben und die Masse 30 Minuten zugedeckt stehen lassen.
In einer Rührschüssel das Salz in etwas lauwarmem Wasser auflösen, den Vorteig und das Mehl hinzugeben und nach und nach unter Zugabe von 200 ml Wasser zu einem Teig mischen. Ich nehme erst das Handrührgerät und knete den Teig dann von Hand weiter, bis er die richtige Konsistenz hat. Der Teig ist fertig, wenn er weich und geschmeidig ist. Sollte er zu trocken sein, einfach noch schluckweise Wasser hinzugeben.
Den fertigen Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen (der Ofen mit angeschaltetem Licht eignet sich dafür ganz gut) Wenn das Volumen des Teigs sich verdoppelt hat ist er fertig. Das dauert, je nach Wärme und Triebkraft der Hefe, ca. 1 – 2 Stunden.
Den Ofen auf 240° vorheizen (Ober- und Unterhitze).

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, darin die Zwiebeln weichschmoren, die gewürfelten Tomaten zugeben und 10 Minuten mitschmoren lassen. Die Pfanne vom Herd nehmen, Oliven (ich würde sie beim nächsten Mal halbieren) samt Ricotta unterheben und die Menge salzen und pfeffern.
Den Teig rund ausrollen (ca. 1 cm dick) und auf ein Backpapier geben (dieses sollte man unbedingt tun bevor man die Calzone füllt, denn die warme Füllung macht es quasi unmöglich die Calzone irgendwo hinzubewegen, ich spreche da aus Erfahrung) Die Füllung auf der Hälfte des auf Backpapier liegenden Teiges verteilen und dabei einen Rand lassen (ca. 5 cm), die Calzone zu klappen, die Ränder doppelt einschlagen und zusammendrücken, damit sie im Ofen nicht heimlich aufgeht 😉
Im vorgeheizten Ofen 20 – 30 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen, 3 Minuten ruhen lassen, aufschneiden und geniessen.

Calzone Bares IVeg

Quelle: Italien Vegetarisch über Vorablesen.de

Tomaten-Kresse Pizza mit Pesto

Der Urlaub ist vorbei und wir haben den dringenden Bedarf nach einer guten Pizza mitgebracht. Na ja, eigentlich haben wir den dringenden Bedarf nach gutem Essen mitgebracht, denn wir hatten leider ein wenig Pech mit der Auswahl der Gaststätten und Bistros in denen wir uns so rum getrieben haben. Der Urlaub war trotzdem grossartig und ich habe sehr viel zu berichten… Dazu an anderer Stelle mehr 🙂 

Während meiner Auszeit habe ich auch viel über diesen Blog nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es bei mir doch um die Rezepte geht und nicht um die Bilder. Ich habe nämlich noch immer keine Lust auf kaltes Essen oder gekünstelte Bilder. Ausserdem verbringe ich meine Freizeit viel lieber mit lieben Menschen, als mit Lightroom oder Photoshop 😉

Aber nun zurück zur Pizza, die besteht fast nur aus Tomaten (und Knoblauch), denn ich esse im Winter keine Tomaten, umso mehr habe ich mich gefreut dass endlich Mai ist. Denn ab Mai darf ich wieder Tomaten kaufen. Hierbei handelt es sich um eine selbst auferlegte Richtlinie, dass die Tomatenzeit im Norden noch lange nicht da ist, ist mir dabei natürlich völlig klar.

Da ich noch an dem perfekten Pizzateig arbeite, gibt es hier das Rezept für die Tomatensosse und den Belag für Euch.
Kleiner Tipp: Nach dem Genuss dieser Pizza solltet ihr den Rest des Tages besser alleine verbringen und als kleinen Bonus seid ihr auch gleich noch perfekt vor allen Vampiren und Untoten geschützt 😉

Zutaten für 2 runde Pizzen:

Sosse:

  • 1 Dose Tomaten stückig
  • ein paar Blätter Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Lorbeerblatt
  • ein Schuss Olivenöl
  • ein Schuss Weissweinessig
  • Rosmarin & Thymian
  • Prise Salz
  • Prise Zucker
  • Peperoncini, falls ihr es auch gerne würziger mögt, könnt ihr aber auch weglassen

Belag:

  • 350 Gramm Tomaten (eher kleine)
  • ein paar Blätter Basilikum
  • Olivenöl
  • Balsamico
  • Kresse
  • ein Bund Petersilie
  • ein Bund Schnittlauch
  • 25 Gramm Mandeln
  • Sonnenblumenöl
  • Mozzarella
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • Salz & Pfeffer

Kresse Tomaten Pizza mit Pesto

Zubereitung:

Als erstes wird die Sosse angesetzt, hierfür alle Zutaten in einen Topf geben, aufkochen und bei kleiner Hitze und offenem Topf schön einkochen lassen. Dauert ca 30 Minuten. Zwischendurch ab und an mal umrühren.
Wenn die Sosse die richtige Konsistenz erreicht hat, könnt ihr sie mit Salz abschmecken.

Die Tomaten werden je nach Grösse halbiert oder geviertelt und in eine Schale gegeben, mit Olivenöl, Balsamico und Basilikum vermengen, mit Salz & Pfeffer abschmecken und eine gute Stunde ziehen lassen.

Schnittlauch und Petersilie werden nun gewaschen und zusammen mit den Mandeln in einem Mixer oder mit dem Stabmixer püriert. Den kleingehackten Knoblauch (von einer Zehe) unterheben, mit Salz & Pfeffer abschmecken und das ganze mit Sonnenblumenöl vermischen, bis ihr eine schöne Pesto Konsistenz habt.

Die Zwiebel in dünnen Ringe schneiden, 2 Knoblauchzehen hacken und den Mozzarella in Scheiben schneiden.

Den Pizzateig mit Tomatensosse, Knoblauch, Mozzarella und Zwiebeln belegen und 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 220° Grad (Ober- und Unterhitze) backen.

Die fertige Pizza mit den Tomaten belegen (nicht mit zuviel Flüssigkeit), Pesto rüber geben und mit Kresse bestreuen.

Das Pesto hält sich, wenn die Oberfläche mit Öl bedeckt ist, eine Woche im Kühlschrank. Ihr solltet also eigentlich soviel Pesto haben, dass ihr für den nächsten faulen Pasta Abend gleich mit versorgt seid.

Inspiriert von Sophia von ButterInMyVeins

Flammkuchen

Arthurs Tochter hat letzte Woche ein Bild ihres Flammkuchens geposted. Das hat mich daran erinnerte, dass es noch andere Dinge außer Pizza auf diesem Planeten gibt, die sich über die Anwesenheit meines Brotbacksteins freuen 🙂

Das folgende Rezept besitze ich schon ein paar Jahre, es stammt aus irgendeiner Zeitschrift.

Einen Tag nach Astrid gab es also auch bei uns endlich mal wieder Flammkuchen, Danke Astrid!

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Zutaten:

  • 250  gramm Mehl (Weizen 550)
  • 1  TL Salz
  • 2  TL  Olivenöl
  • 125  ml  Wasser
  • 1  Becher Creme Fraiche (BIO)
  • Paprika
  • Salz
  • Pfeffer
  • Schnittlauch / glatte Petersilie
  • 3 Tomaten
  • 4 Lauchzwiebeln
  • 1/2  rote Zwiebel

Zubereitung:

Das Mehl mit dem Salz, dem Öl und Wasser zu einem glatten Teig kneten. Anschliessend 30 Minuten ruhen lassen.
Ihr solltet diesen Teig von Hand kneten, so merkt ihr am besten, ob noch Wasser fehlt.

In der Zwischenzeit das Creme Fraiche mit den Kräutern, Salz und Pfeffer würzen / abschmecken.
Die Tomaten achteln, die Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden, die rote Zwiebel in dünne Halbringe schneiden.

Den Teig sehr dünn ausrollen (eventuell teilen und 2 Portionen backen) und mit dem Creme Fraiche bestreichen. Tomaten, Lauchzwiebeln und rote Zwiebeln drauf verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 240 Grad, wenn vorhanden auf Backstein, mittlerer Einschub, ca 6 – 8 Minuten backen,  bis der Flammkuchen leicht knusprig ist und bevor die Zwiebeln verbrennen 😉 Solltet ihr keinen Backstein haben, heizt das Backblech mit vor, das macht bei Pizza, Flammkuchen, Brot und Brötchen viel aus!

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Belegen könnt ihr den Flammkuchen mit allem, was der Kühlschrank so hergibt. Zucchini und Aubergine würde ich in der Pfanne kurz andünsten. Ihr müsst das Creme Fraiche natürlich nicht selber würzen, ihr könnt auch Kräuter Creme Fraiche nehmen.

Bis vor 2 Wochen kannte ich den Blog ‚Arthurs Tochter kocht‘ nicht, mittlerweile bin ich ein absoluter Fan. Nicht nur, das Sie so tolle Events wie ‚Jeden Tag ein Buch‘ in’s Leben gerufen hat, nein, sie rezensiert auch Kochbücher brutal ehrlich. Gestern hat sie dazu aufgerufen, das Pausenbrot zu retten und unterstützt damit die Kampagne des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.  Ach so, tolle Rezepte gibt es bei ihr natürlich auch 🙂
Aus diesen und andere Gründen, habe ich  den Blog soeben in meine ‚Blogroll‘ aufgenommen. 

Und nun: Guten Appetit!