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Pralinentarte – Schokoholics Paradise

Wer viel auf Blogs unterwegs ist, viele Kochbücher hat oder Kochzeitschriften besitzt wird das folgende Problem kennen. Man besitzt eine unendliche Sammlung an Rezepten die man noch  nach kochen / nach backen möchte. Wer das alles essen soll und wann man das alles kochen bzw. backen soll ist das zweite Problem. So schlummerte schon eine kleine Ewigkeit ein Rezept für eine Pralinentarte in meinem Rezeptarchiv. Da wir Freunde zum Essen eingeladen hatten fehlte noch ein Dessert und so stolperte ich, zum Glück, wieder über das Rezept. 

Diese Tarte ist unglaublich gut. Sie schmeckt beim Brunch, zum Kaffee oder ist der perfekte Abschluss eines Menüs. Nebenbei macht sie glücklich und hinterlässt ein warmes Gefühl. Sie schmeckt als wäre sie eine hohe Kunst und man hätte Stunden dafür in der Küche gestanden,  dabei ist sie relativ schnell gemacht.

Wenn ihr für ein Adventskaffee oder das Weihnachtsmenü noch ein Dessert benötigt, hier kommt das Rezept.

Für eine 26er TarteForm mit herausnehmbaren Boden benötigt ihr:

Für den Boden:

  • 127 Gramm Butter (geschmolzen)
  • 210 Gramm VollkornButterKekse
  • 42 Gramm Nüsse (ich: Walnüsse)
  • 2 EL Muscocado / Muscovado Zucker
  • 3,5 EL entölter Backkakao
  • 3 Prisen Meersalz (wenn ihr nicht so sehr auf die Salz-Schuko Mischung steht lieber eine Prise weniger)

Für die Füllung:

Für den Guss:

  • 85 Gramm Zartbitterschokolade 70% (fein gehackt)
  • 70 Gramm Sahne
  • 3 El Ahornsirup

Pralinentarte  Schokoholics Paradise

 

Zubereitung:

Den Ofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Alle Zutaten, bis auf die Butter, in einem Food Processor zerkleinern bis alles schön fein ist. Die geschmolzene Butter zugeben und zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Die Form ausbuttern, den Teig hineingeben und mit den Fingern gleichmässig verteilen.
Die Form in den Ofen geben und 15 Minuten auf Einschub 2 backen lassen.

Während der Boden gebacken wird, wir die Füllung zubereitet.
Dafür wird die Sahne mit dem Likör und dem Vanilleextrakt aufgekocht und anschliessend über die gehackt Schokolade gegeben. 5 Minuten stehen lassen, erst dann verrühren. Wenn die Masse schön verrührt ist werden die Eier und das Eigelb gut untergerührt.
Die Masse auf den Boden geben und für 20 Minuten zurück in den Ofen geben (wieder 20er Einschub von unten).

Den Kuchen aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen.
Die Sahne für den Guss aufkochen und über die Schokolade geben, wieder 5 Minuten stehen lassen bevor ihr rührt. Zu der durchgerührten Masse den Ahornsirup geben, durchrühren und über den Kuchen geben.  Den Guss gleichmässig verteilen, dies funktioniert am besten, wenn ihr die Form kreisförmig bewegt, bis sich alles verteilt hat (wie die Pfanne beim Pfannkuchen backen).

Die Karte für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und 30 Minuten vor dem Verzehr rausholen.

Lasst es Euch schmecken und erfreut Euch an den Gesichtern, die nach dem ersten Bissen leuchtende Augen bekommen.

Pralinentarte / Schokoholics Paradise

 

Quelle: Sweets: Himmlische Verführungen für den ganzen Tag (GU Themenkochbuch)

 

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Pralinen mit Marzipancreme gefüllt

Kategorie: Leckere Schweinerei

Schweinerei weil: Lecker und n bissel Kleekram beim herstellen. Aber das macht ja Spass 🙂 Zum Pralinen selbermachen benötigt ihr auf jeden Fall Ruhe & Zeit. 

Ich kann Marzipan das ganze Jahr essen, wenn ihr zur Kategorie ‚Marzipan mag ich nicht‘ oder ‚Marzipan schmeckt nur Weihnachten‘ gehört, dann scrollt einfach weiter und kocht den Grünkohl, den ihr gleich unter diesem Beitrag findet 😉

Allen Anderen wünsche ich viel Spass beim Pralinen zaubern.

Zutaten für 30 Pralinen

  • 30 Hohlkugeln Zartbitter
  • 150 Gramm Zartbitterkuvertüre
  • 150 Gramm Marzipan Rohmasse
  • 50 Gramm weisse Kuvertüre (ich hatte Callets)
  • 100 Gramm Sahne
  • 50 ml Amaretto

Pralinen mit Marzipancreme gefuellt

Zubereitung

Die Marzipanrohmasse und die Kuvertüre (wenn im Stück) klein schneiden.

In einem kleinen Topf, bei mittlerer Hitze, die Sahne erwärmen, bis sie köchelt. Den Topf anschliessend von der Kochstelle nehmen und die Marzipanrohmasse samt dem Amaretto hinzugeben. Nun solange rühren, bis sich das Marzipan aufgelöst hat (das dauert etwas). Anschliessend die weisse Kuvertüre ebenfalls unterrühren bis auch sie sich aufgelöst hat.
Die Masse (Canache) abkühlen lassen.

In der Zeit, in der die Canache abkühlt, könnt ihr die Kuvertüre temperieren.

Die abgekühlte Canache in einen Spritzbeutel geben und in die Hohlkugeln geben. Das erfordert Ruhe und Zeit, Ruhe und Zeit, Ruhe und Zeit….

Verschliessen tut ihr die gefüllten Kugeln mit einem Tupfen der temperierten Zartbitter Kuvertüre. Anschliessend überzieht / taucht ihr die Pralinen mit Kuvertüre und setzt sie dann auf Backpapier.
Kleiner Tipp… nicht mit dem Verschluss nach unten. Wenn es doof läuft, bricht Euch die Praline beim lösen vom Backpapier sonst auf. Just 2b sure 🙂

Auskühlen lassen und verpacken, verschenken oder selber essen. Kühl gelagert halten sie sich ein paar Wochen, wenn sie vorher nicht eh schon alle sind.

Wir hatten so 2 PralinenVernichtungsMonster zu Besuch, die hätten die Pralinen gerne per Strohhalm eingesogen 🙂
Ein besseres Kompliment gibt es eigentlich kaum!

Wenn ihr richtig temperiert habt, werden die Pralinen nicht gräulich, wenn doch, ist das aber gar nicht schlimm. Die Pralinen schmecken trotzdem super!
Und wenn sie nicht aussehen wie aus dem Supermarkt, ist das auch nicht schlimm, ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch hier: die Pralinen schmecken trotzdem super!

Das Rezept stammt von Nele vom Pralinenwahnsinn – da gibt es noch ganz viele andere Rezepte, ihr könnt ja mal stöbern gehen 🙂

Quelle: Pralinenwahnsinn


KokosPralinchen oder falsche Raffaello

Miss Blueberrymuffin hat diese kleinen Leckereien ‚falsche Raffaello‘ getauft – die einstimmige Meinung aller Testpersonen ist: die sind viel besser als das Original!

Mein Mutti, die diese Leckereien auch in ihrem Präsent hatte wartet sehnsüchtigst auf die Zusendung des Rezepts J

Ich habe noch so ein paar andere Ideen dazu entwickelt, diese folgen nach und nach J

Hier nun erstmal das klassische Rezept, für dieses leckere Hüftgold.

Zutaten:

  • 200 Gramm weisse Schokolade
  • 100 Gramm Bio –Sahne
  • 25   Gramm Bio – Butter
  • 200 Gramm Kokosraspel

Zubereitung:

Die weisse Schokolade muss erst mal  grob zerkleinert werden.

Danach die Sahne in einem Topf erhitzen (nicht kochen), dann die  Butter und danach die Schokolade darin schmelzen. Immer schön rühren und sobald die Schoki geschmolzen ist 125 Gramm Kokosraspel unterrühren.

 Die Masse muss im Kühlschrank  fest werden, damit man Kugeln formen kann, da 2 Stunden nicht reichten, habe ich die Masse über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

 Die Masse aus dem Kühlschrank nehmen, die übrigen Kokosraspel in eine Schale geben, einen Teelöffel nehmen und dann munteres rollen. Die Menge könnt ihr nach Gusto variieren. Sobald die Kugeln schön rund sind könnt ihr sie in die Kokosraspel werfen und darin wenden.

 Die fertigen Pralinchen solltet ihr im Kühlschrank lagern. Sehr gut ist es, wenn der Kühlschrank weit von Euch weg ist, so kommt ihr nicht in Versuchung, zu viele zu geniessen. SONY DSC

Quelle: Miss Blueberrymuffin - falsche Raffaello