Schlagwort-Archive: Quark

Blaubeer-Quark-Strudel

Endlich gibt es hier mal wieder ein Rezept, ist es nicht schön?!?

Ich habe Energie zum Kochen und Backen und, was ja für euch viel wichtiger ist, zum Fotografieren und Bloggen.
So eine kleine Zwangspause ist zwar doof, zugegeben tut sie aber auch mal ganz gut.

Letzte Woche bin ich auf das Rezept für den Quark-Blaubeer-Strudel von der lieben Miho von Herzelieb gestossen und habe ihn mir gleich für das Wochenende auf die Liste geschrieben.

Voller Respekt bin ich also ans Werk, denn so ein Strudel hat ja viele Tücken. Die erste habe ich genommen in dem ich fertigen Filou Teig aus der Kühlung genommen habe. Den Teig selber zu machen habe ich mir ganz fest vorgenommen, aber dafür brauche ich glaube ich ganz viel Zeit und Ruhe und die habe ich aktuell einfach nicht.

Ich habe zur Beruhigung das neue Ed Sheeran Album gehört, die Broilers (meine liebste Küchenmusik) hätten mich glaube ich zu sehr aus dem Konzept gebracht. Ach und vorher hat Katja Ebstein noch ‚Theater‘ und ‚Wunder gibt es immer wieder‘ geträllert, als gutes Omen 😉

Den Strudel habe ich am Ende tatsächlich heile in den Ofen bekommen und dann 40 Minuten vor dem Ofen gehibbelt, weil ich wirklich Angst hatte, dass die Füllung am Ende neben dem Teig liegt.

Die Füllung ist drin geblieben und geschmeckt hat er auch – Volltreffer!

Blaubeeren gewaschen

Zutaten:

  • eine Packung Filou / Yufka / Strudelteig aus der Kühlung
  • 750 Gramm Magerquark
  • 350 Gramm Blaubeeren
  • 200 Gramm Zucker
  • eine Prise Salz
  • 3 Eier
  • 150 Gramm Butter geschmolzen
  • Mark einer Vanilleschote
  • 8 EL Paniermehl
  • Puderzucker zum bestäuben

Quark Blaubeer Strudel

Zubereitung:

Den Quark in ein sauberes Tuch (ich nutze Mullwindeln) geben und in einem Sieb abtropfen lassen, ich habe das ganze zum Schluss noch ein bissel ausgedrückt.

Die Blaubeeren waschen und auf ein sauberes Handtuch geben, damit sie schneller trocknen.

Den Teig aus der Packung nehmen und 10 Minuten entspannen lassen.

Ein Geschirrhandtuch befeuchten und auf die Arbeitsplatte geben, die Butter schmelzen.

Quark, Zucker, Vanille, Salz, Eier, 6 EL Paniermehl und 2 EL der geschmolzenen Butter mit dem Mixer verrühren und anschliessend die Blaubeeren unterheben.

Die Teigblätter werden nun nach und nach auf dem feuchten Geschirrtuch ausgelegt. Überlappend, also das erste auf das Tuch legen und mit Butter bepinseln, das nächste überlappend darauf und ebenfalls mit Butter bepinseln, solange so verfahren, bis ihr ein 50 x 50 cm grosses Quadrat geschaffen habt. Wenn ihr Teigblätter überhabt, werden diese als 2te Lage aufgelegt und wieder mit Butter bestrichen. Zum Schluss wird die Teigplatte mit 2 EL Paniermehl bestreut.

Den Ofen auf 220° (Ober-und Unterhitze) vorheizen.

Nun den Quark als Streifen auf dem Teig verteilen. Dabei solltet ihr beachten, dass am vorderen/ unteren Ende ein ca 2 cm breiter Rand frei bleibt und an den Rändern jeweils ca. 7 cm frei bleiben. Der Streifen Quark sollte ca. 8 cm breit sein und sich am unteren Ende des Quadrats befinden.

Mit Hilfe des Geschirrhandtuches wird nun gerollt. Dafür die Seiten des Teigs einklappen, unter das Geschirrtuch greifen und mit Gefühl rollen, dabei immer darauf achten, dass der Rand eingeklappt bleibt.

Den Strudel mit Hilfe des Handtuchs auf ein Backblech geben, mit Butter bestreichen und in der unteren Hälfte des Ofens 40 Minuten backen.

Vor dem servieren wieder mit Butter bestreichen und mit Puderzucker bestreuen.

Ein Stück vom Glück - Quark Blaubeer Strudel

Traut euch, freut euch über das Ergebnis, ladet Freunde zum Strudel essen ein und geniesst das Leben 🙂

Lieben Dank an Miho für das Rezept!

Topfengolatschen aka Quarktaschen

Wie sang schon Peter Alexander:

Wien, Wien, nur du allein
sollst stets die Stadt meiner Träume sein!
Dort, wo ich glücklich und selig bin,
ist Wien, ist Wien, mein Wien!

Also, eine ganz klare Kiste: Ich liebe Wien.
Diese Stadt ist einfach wunderbar, aber davon fange ich jetzt gar nicht erst an, ansonsten bekommt ihr das Rezept für die leckeren Topfengolatschen erst sehr viel später, oder ihr schlaft auf dem Weg zum Rezept ein.

Die Verbindung zwischen Wien, Friesi und den Topfengolatschen ist folgende:
Ich frühstücke total gerne, in Wien habe ich dafür aber bei unserem ersten Besuch keine Ruhe gehabt. Ich wollte doch so viel sehen und angucken und laufen und, und, und… Also Zeit für alles, nur nicht für ein entspanntes Frühstück. So gab es dann an der Station der S-Bahn jeden Tag für mich: Topfengolatschen & Kaffee to go.
Diese Teile sind sowas von grossartig, ich bin gar nicht dazugekommen, etwas anderes zu probieren. Jeden Morgen beim warten in der Schlange das selbe Spiel: Ach ich könnte ja auch so ein Teilchen, ach oder das Käsebrötchen sieht ja auch lecker aus, oder…. ‚Ich hätte gerne Topfengolatschen‘. Das einzige Wagnis zu dem ich mich habe hinreissen lassen, war eine Version mit Dinkelblätterteig…

Immer wenn ich also ganz arg ‚Wien‘ vermisse, gibt es hier Topfengolatschen, die sind schnell gemacht, streicheln meine Seele und gehen so:

Zutaten für 4 Golatschen

  • 1 Ei
  • 50 Gramm weiche Butter
  • 100 Gramm Zucker
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille
  • 250 Gramm Quark (20% Fett)
  • 100 Gramm Aprikosenmarmelade
  • Blätterteig entweder eine Packung oder 250 Gramm selbst gemachten

Topfengolatschn

Zubereitung:

Das Ei trennen und das Eigelb mit Butter und Zucker schaumig schlagen.
Vanille und Quark unterheben, danach das Eiweiss steif schlagen und ebenfalls unterheben.

Den Backofen auf 220° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Den Blätterteig ausrollen oder auspacken und in 8 gleich grosse Stücke schneiden.
Auf 4 Stücke jeweils ca. 1 EL Quarkmasse und ca. 1 EL Marmelade geben, ein Stück Blätterteig darauf legen, die Ränder gut verschliessen und den Deckel kreuzförmig einschneiden.

Die Golatschen auf einem Backblech (mittlerer Einschub) für ca. 20 Minuten im Ofen backen.

Lauwarm schmecken sie am Besten!

Wenn ihr noch Quarkmasse über habt, könnt ihr die in kleine Förmchen füllen und mit in den Ofen geben. Wir essen die Masse dann immer zu den Golatschen dazu, denn je mehr Quark, desto Yummi. Logisch.

Live aus der Küche:

Quelle: La Dolce Wiener - Sarah Wiener

Tzaziki

Hach, wie lange habe ich fertiges Tzaziki gekauft und mich nicht an das selbstgemachte getraut, dabei ist es sooooo einfach.

SONY DSCIch bin der klassische Typ: warmes Brot und Tzaziki  – mehr braucht es nicht, um mich glücklich zu machen… Da draussen gibt es viele Leute die das bestätigen können. Besonders die gesammelten ServiceKräfte im El Mundo 😉
Es geht aber wirklich nichts, über selbstgemachtes Baguette und Tzaziki, an einem lauen Sommerabend auf Balkon oder 
Terrasse.


Da die nächste Woche noch eine Menge von solchen Abenden parat haben soll, kommt hier das Rezept.

Zutaten

ca. 400 Gramm BIO Speisequark (Sahne / 40% Fett)
ca. 200 Gramm BIO griechischen Joghurt (10% Fett)
1 Salatgurke
4 Knoblauchzehen (fein gehackt)
etwas Minze (fein gehackt)
Salz
Pfeffer
1 EL Olivenöl

Zubereitung

Die Gurke grob oder fein raspeln (ich bevorzuge grob), am Besten gleich in ein Sieb, salzen und abtropfen lassen.
Quark und Joghurt mischen, den sehr fein gehackten Knoblauch oder das zerdrückte KnoblauchConfit hinzufügen.
Die Gurke nach ca. 30 Minuten ausdrücken (damit das Ganze nicht so flüssig wird) und hinzufügen.
Die Minze und das Olivenöl unterrühren, Salz & Pfeffer dazu und ab mit der Schüssel in den Kühlschrank.

SONY DSC

Das Ganze sollte ca 3 Stunden ziehen, je länger desto Besser 🙂

Abschmecken…. Und schon ist das Tzaziki fertig.
Knoblauch könnt ihr nach Gusto mehr nehmen, aber bitte vertut Euch nicht, nach 3 Stunden Ziehzeit kann Euch auch ganz schnell die Zunge brennen, wenn ihr zu viel genommen habt. Also, lieber erstmal ziehen lassen und mit der Zeit, den eigenen Vorlieben anpassen.

  • Quelle: Friesi’s Kopf / dies ist der Querschnitt von diversen online Rezepten

Viel Spass beim Grillen und vergesst nicht Euch einzucremen, wenn ihr über Tag  die Sonne geniesst, heute knacken wir die 30° Marke,  es wird also HEISS 🙂