Schlagwort-Archive: Schokolade

Marmorkuchen mit viel Schokolade

Ich kann ja auf viele Dinge verzichten, aber so ein Stück guten Kuchen kann ich fast nie ablehnen. Torten haben es mir besonders angetan, allerdings ist es kaum noch möglich in Cafés Torten zu essen. Die Frage ob sich Gelatine in den Torten befindet überfordert das durchschnittliche ServicePersonal leider sehr, sehr häufig. 

Letzte Jahr waren wir in Dresden und haben im Luisenhof auf der Terrasse gesessen und wollten Torte essen. Das war wunderbar einfach, denn dort steht an jeder Torte ein Kärtchen mit den Inhaltsangaben. Ein Traum und die Torten waren der Kracher. Solltet ihr also je nach Dresden kommen, fahrt unbedingt zum Luisenhof und nutzt dafür die Standseilbahn. Es lohnt sich.

Luisenhof Dresden

Da mir selbst die Geduld und oft die Zeit für hausgemachte Torten fehlt, gibt es oft Obstkuchen und wenn die Zeit ganz eng ist, dann gibt es einen Rührkuchen. Wie viele von Euch bin ich mit Marmorkuchen aufgewachsen. Wie ihr an den Bildern unten sehen könnt, kann ich nur leider kein Marmor. Zum Glück ist das ist bei dem folgenden Marmorkuchen aber auch nicht so wichtig, denn der ist auch so sehr, sehr lecker. Nicht umsonst nennt er sich: des Foodbloggers liebster Marmorkuchen!

Marmorkuchen mit echter Schokolade

Zutaten für eine 1,5 bis 2 Liter Kuchenform:

  • 150 Gramm Rohrohrzucker
  • 150 Gramm weiche Butter
  • 3 Eier
  • 180 Gramm Mehl (405er)
  • 1,5 TL Weinstein Backpulver
  • Prise Salz
  • 90 Gramm Sahne
  • 100 Gramm dunkle Schokolade
  • 20 Gramm backfeste Schokodrops
  • 1/2 TL VanilleAroma oder eine Prise Vanille

Marmorkuchen mit echter Schokolade

Zubereitung:

Die Schokolade über Wasserbad langsam schmelzen, die Backform mit Butter einfetten und den Ofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat, anschliessend die Eier einzeln unterrühren, Sahne & Salz zugeben und gut verrühren.
Mehl und Backpulver vermengen und auf die Creme sieben, anschliessend unterrühren.

Den Teig halbieren und unter eine Hälfte die Schokolade rühren und anschliessend die Schokodrops unterheben.

In die gebutterte Form erst etwas hellen Teig geben, dann den dunklen Teig darauf geben und diesen mit dem übrigen hellem Teig bedecken. Mit einer Gabel kurvenförmig durch den Teig gehen um ein Marmormuster zu zaubern…

Den Kuchen für ca. 50 Minuten backen lassen, Stäbchenprobe machen und in der Form mindestens 10 Minuten ruhen lassen. Beim ersten Mal ist mir der Kuchen in 3 Teile gebrochen, daher habe ich ihn dieses Mal 20 Minuten ruhen lassen, bevor ich ihn zum auskühlen auf ein Gitter gegeben habe.

Wer noch mehr Schokolade braucht, der kann dem Kuchen noch eine Schokoglasur verpassen 🙂

Quelle: Foodbloggers liebster Marmorkuchen / Kochtopf

 

Ofenpfannkuchen mit Banane und Schokolade

Hallo, mein Name ist Friesi und in meinem Gefrierschrank wohnen morbide Bananen.

Meine Kollegen hatten leider wenig Ambitionen den Schoko-Bananenkuchen mit Walnüssen zu backen, also habe ich wieder die ungeliebten Bananen mit nach Hause genommen. Bis auf eine Banane sind sie in den Gefrierschrank gewandert und warten da nun auf weitere Verwertung. Die eine habe ich Sonntags zusammen mit Schokolade in einen Ofenpfannkuchen geworfen. Ihr kennt keine Ofenpfannkuchen? Kannte ich auch nicht, aber dann kam Jeanny von Zucker, Zimt & Liebe mit ihrem Frühstücksglück* umme Ecke und sowohl Uwe von Highfoodality als auch Clara aka Tastesheriff haben von den Ofenpfannkuchen geschwärmt. Das musste ich also schleunigst auch ausprobieren.

Hier gab es die Ofenpfannkuchen in den letzten Wochen im Original, mit geriebenem Apfel und Zimt und in der Schoko-Bananenversion.

Ganz nebenbei sei noch erwähnt, dass diese Ofenpfannkuchen auch Abends super schmecken und einem nach einem langen ArschlochTag noch den selbigen retten können. Soulfood halt.

Zutaten für eine 24er Quiche Form (mit festem Boden….*hüstel*)

  • 90 Gramm Mehl (405er)
  • 30 Gramm Zartbitter Schokoladentropfen oder gehackte Schokolade
  • 3 Eier
  • 190 ml Milch
  • 1,5 EL Rohrohrzucker
  • Prise Salz
  • 1 kleine morbide Banane – zermatscht
  • ca. 20 Gramm Butter

Ofenpfannkuchen mit Schokolade und Banane to be

Zubereitung:

Den Ofen auf 230° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Alle Zutaten (ausser Butter und Schokolade) mit dem Handmixer verrühren, bis ihr einen glatten Teig habt. Ein Stück Butter (ca. 20 Gramm) in die Quicheform geben, die Form in den heissen Ofen geben (2ter Einschub von unten), bis die Butter geschmolzen ist. Die Form aus dem Ofen holen, den Teig in die Form schütten, die Schokolade drauf verteilen und wieder in den Ofen zurück geben.

Dort ca. 18 Minuten backen lassen, zwischendurch  staunend in den Ofen schauen, weil der Teig riiiiiiesen gross wird, dann die Form aus dem Ofen holen (der Teig fällt in sich zusammen) und den Pfannkuchen geniessen. Wenn man alleine isst, direkt aus der Form, ansonsten schick auf Tellerchen servieren.

Absolute Schokoholics können noch Schokoladensosse über den Pfannkuchen geben 🙂

Ofenpfannkuchen mit Schokolade und Banane

 Abgewandelt nach: Highfoodality
* = Affiliate Link

Bananenkuchen mit Schokolade und Walnüssen (keine Affenkotze) oder die Rettung der morbiden Bananen

In meinem Büro gibt es wöchentlich einen Obstkorb, den ein netter Herr lächelnd am Montag in unser Büro trägt. Am Freitag um 17 Uhr liegen in dem Korb immer noch ein paar ungeliebte Bananen  die die beste Zeit hinter sich gelassen haben. Oft landen diese dann im Müll, weil sich Niemand erbarmen möchte. Vor 2 Wochen habe ich mich den Bananen annehmen wollen, um ihnen ein trauriges Ende im  Müll zu ersparen.
Freitag 15 Uhr, ich will die Bananen retten und sie sind weg… Die Kollegin hatte sie schon entsorgt. Glücklicherweise haben Bananen von der Natur die bester Verpackung der Welt erhalten und ich konnte sie den Fängen des Mülleimers wieder entreissen.

Am Sonntag gab es dann lauwarmen Bananen-Schokokuchen der meinen Vater am Tresen in Jacke und Schuhen zum bleiben animierte und dem ich dann noch ein Stück einpackte. Im Büro war die Begeisterung ähnlich und es gab sogar Kollegen, die am Dienstag die Reste für sich beanspruchen wollten.

Lange Rede kurzer Sinn: Hier kommt das Rezept für einen unglaublich leckeren Bananen-Schokokuchen mit dem ihr die morbiden Bananen dieser Welt vor dem Mülleimer retten könnt, denn erst wenn sie Niemand mehr will sind sie perfekt.

Zutaten für eine Kastenform (ca. 25 cm lang)

  • 3 Bananen (ca. 400 Gramm mit Schale)
  • 150 Gramm weiche Butter + etwas zum einfetten der Form
  • 180 Gramm Rohrohrzucker
  • 110 ml Buttermilch
  • 3 Eier
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 100 Gramm gehackte Walnüsse
  • 200 Gramm gehackte Schokolade
  • 1 EL Kakao (kein Schokopulver!)
  • 350 Gramm Mehl 405 er (ich 300 Gramm Mehl und 50 Gramm Weizendunst)

Stück Schoko-Bananenkuchen

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen, die Kastenform mit Butter einfetten und den Boden zusätzlich mit Backpapier auskleiden.

In der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, anschliessend die Eier einzeln unterrühren.
Die Bananen schälen, mit einer Gabel ordentlich zu Mus verarbeiten und dieses  zusammen mit der Buttermilch unter die Zucker-Ei Mischung rühren.
Das Mehl mit dem Kakao, Salz und dem Natron vermengen und unter die Masse rühren, zum Schluss die gehackten Walnüsse und die Schokolade unterheben, gut verrühren und mit einem Löffel in die Form geben.

Auf dem zweiten Einschub von unten ca. 45 Minuten backen lassen.
Stäbchenprobe! Das Stäbchen sollte fast sauber (bis auf geschmolzene Schokolade) aus dem Kuchen kommen 🙂

Schoko-Bananen-Kuchen aka Affenkotze

Durch die Bananen bleibt der Kuchen theoretisch lange saftig und frisch, in der Praxis ist er da und wieder weg… 🙂

… ich bin gespannt welcher Kollege sich heute die morbiden Bananen aus dem Obstkorb sichert, es sind noch genau 3 Stück da.

Quelle: Valentinas Kochbuch - Rezept von Rose Carrarini: Bananenkuchen

Pralinentarte – Schokoholics Paradise

Wer viel auf Blogs unterwegs ist, viele Kochbücher hat oder Kochzeitschriften besitzt wird das folgende Problem kennen. Man besitzt eine unendliche Sammlung an Rezepten die man noch  nach kochen / nach backen möchte. Wer das alles essen soll und wann man das alles kochen bzw. backen soll ist das zweite Problem. So schlummerte schon eine kleine Ewigkeit ein Rezept für eine Pralinentarte in meinem Rezeptarchiv. Da wir Freunde zum Essen eingeladen hatten fehlte noch ein Dessert und so stolperte ich, zum Glück, wieder über das Rezept. 

Diese Tarte ist unglaublich gut. Sie schmeckt beim Brunch, zum Kaffee oder ist der perfekte Abschluss eines Menüs. Nebenbei macht sie glücklich und hinterlässt ein warmes Gefühl. Sie schmeckt als wäre sie eine hohe Kunst und man hätte Stunden dafür in der Küche gestanden,  dabei ist sie relativ schnell gemacht.

Wenn ihr für ein Adventskaffee oder das Weihnachtsmenü noch ein Dessert benötigt, hier kommt das Rezept.

Für eine 26er TarteForm mit herausnehmbaren Boden benötigt ihr:

Für den Boden:

  • 127 Gramm Butter (geschmolzen)
  • 210 Gramm VollkornButterKekse
  • 42 Gramm Nüsse (ich: Walnüsse)
  • 2 EL Muscocado / Muscovado Zucker
  • 3,5 EL entölter Backkakao
  • 3 Prisen Meersalz (wenn ihr nicht so sehr auf die Salz-Schuko Mischung steht lieber eine Prise weniger)

Für die Füllung:

Für den Guss:

  • 85 Gramm Zartbitterschokolade 70% (fein gehackt)
  • 70 Gramm Sahne
  • 3 El Ahornsirup

Pralinentarte  Schokoholics Paradise

 

Zubereitung:

Den Ofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Alle Zutaten, bis auf die Butter, in einem Food Processor zerkleinern bis alles schön fein ist. Die geschmolzene Butter zugeben und zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Die Form ausbuttern, den Teig hineingeben und mit den Fingern gleichmässig verteilen.
Die Form in den Ofen geben und 15 Minuten auf Einschub 2 backen lassen.

Während der Boden gebacken wird, wir die Füllung zubereitet.
Dafür wird die Sahne mit dem Likör und dem Vanilleextrakt aufgekocht und anschliessend über die gehackt Schokolade gegeben. 5 Minuten stehen lassen, erst dann verrühren. Wenn die Masse schön verrührt ist werden die Eier und das Eigelb gut untergerührt.
Die Masse auf den Boden geben und für 20 Minuten zurück in den Ofen geben (wieder 20er Einschub von unten).

Den Kuchen aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen.
Die Sahne für den Guss aufkochen und über die Schokolade geben, wieder 5 Minuten stehen lassen bevor ihr rührt. Zu der durchgerührten Masse den Ahornsirup geben, durchrühren und über den Kuchen geben.  Den Guss gleichmässig verteilen, dies funktioniert am besten, wenn ihr die Form kreisförmig bewegt, bis sich alles verteilt hat (wie die Pfanne beim Pfannkuchen backen).

Die Karte für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und 30 Minuten vor dem Verzehr rausholen.

Lasst es Euch schmecken und erfreut Euch an den Gesichtern, die nach dem ersten Bissen leuchtende Augen bekommen.

Pralinentarte / Schokoholics Paradise

 

Quelle: Sweets: Himmlische Verführungen für den ganzen Tag (GU Themenkochbuch)

 

Alle externen Links sind Affiliate Links

Schokoladen Eis (ohne Ei)

Was haben wir nur ohne die Eismaschine gemacht?
Ich bin so glücklich und ärgere mich ein wenig, dass ich diese Anschaffung so lange schon vor mich her geschoben habe. Was habe ich nur verpasst…!

Sie lief 2 Wochen lang fast jeden Tag, heute ist sie dann aus der Küche ausgezogen, denn das Eisfach ist voll und wir müssen die Vorräte aufbrauchen, bevor ich Nachschub produzieren darf.

Unter anderem habe ich irgendwann ein Schokoladeneis gemacht, denn ich wohne ja mit dem Schokomonster zusammen. da das Schokomonster sich ab und an auch mal in das Eismonster verwandelt, ist ein Schokoladeneis ergo eine super Kombi.

Zutaten für ca. 1 Liter Eis

  • 450 ml Vollmilch
  • 300 ml Sahne
  • 110 Gramm Zucker
  • 1/8 TL feines Meersalz
  • 1 EL & 1 TL Speisestärke
  • 40 Gramm Frischkäse (Raumtemperatur)
  • 2 EL Glukosesirup
  • 50 Gramm ungesüsster Kakao
  • 120 ml frisch gebrühter Espresso oder Kaffee
  • 110 Gramm Zucker
  • 40 Gramm Zartbitterschokolade

dunkels Schokoladeneis ohne Ei

Zubereitung

Aus Kakao, Espresso, 110 Gramm Zucker und der Zarbtitterschokolade wird ein Sirup gekocht. Hierfür werden alle Zutaten (bis auf die Schokolade) in einen Topf gegeben und unter rühren erhitzt, wenn der Zucker sich aufgelöst hat, die Masse ca. 30 Sekunden köcheln lassen. Den Topf von der Kochstelle ziehen und die Schokolade unterrühren, bis sie sich aufgelöst hat.

Von den 450 ml Milch werden nun 2 EL Milch abgenommen und mit der Stärke verrührt. Für die Eisbasis wird die restliche Milch in einen grossen Topf geben und zusammen mit Sahne, Zucker und Glukosesirup aufgekocht. Die Eisbasis 4 Minuten sprudelnd kochen lassen (rühren,  damit nichts anbrennt), den Topf von der Kochstelle ziehen und die Stärke-Milch Mischung unterrühren. Den Topf wieder auf den Herd zurück, aufkochen und 1 Minute unter rühren köcheln lassen.

Den Frischkäse in einer Schüssel mit dem Schokosirup und dem Salz verrühren. Diese Mischung nun nach und nach unter die heisse Eisbasis rühren.

Den Topf habe ich in meine Spüle gestellt, die Spüle mit kaltem Wasser gefüllt und die Mischung so kalt gerührt. Wenn sie abgekühlt ist kommt die Masse in die Eismaschine und wird dort nach Herstellerangaben weiter verarbeitet.

Einfrieren und bei Bedarf aus dem Eisfach holen und geniessen 🙂

Das Eis lässt sich sehr gut direkt aus dem Eisfach verarbeiten, ohne das es antauen müsste oder ähnliches.

Biene im Storchenschnabel

Ich überlege mir derweil, wie ich aus den Blüten des Storchenschnabels ein Eis zaubern kann, denn die Blüten sind anscheinend so köstlich, dass die Bienen das Schokoladeneis nicht mal ansatzweise interessiert hat. Dabei hätte ich gerne eine Biene auf dem Eis sitzen gehabt, Tja, man kann nicht alles haben 😉

Gefunden habe ich dieses Rezept übrigens bei Valentinas Kochbuch.

Friesi on Tour: Zotter – Schokoladen Manufaktur

Wenn zwei Schokomonster in Österreich unterwegs sind und auf dem Weg von Klagenfurt nach Wien an Graz vorbeikommen, mit dem Wissen dass in Riegersburg (in der Nähe von Graz) die Schokoladenmanufaktur Zotter sitzt, dann ist wohl völlig klar, dass wir diesen kleinen Umweg mit Freuden auf uns genommen haben, oder?

Die Anreise war etwas beschwerlich, das lag aber ganz klar am Fahrer. Der wollte nicht auf das Navi hören, hat also eine andere Abfahrt genommen und so mussten wir uns mit der Wohndose am Haken auf nasser Fahrbahn über ein paar Hügel inkl. enger Strassen quälen. Glücklicherweise sind wir heile angekommen und konnten uns bei Zotter austoben.

Die Verkostungstour durch das Schoko-Laden-Theater beginnt im Kakao-Kino mit einem kurzen Film, in dem man eine Reise zu den Kakaobauern unternimmt und so einen kurzen Einblick bekommt. Wer sich schon mal mit den Zuständen auf Kakaoplantagen auseinandergesetzt hat, wird vielleicht nachvollziehen können, dass mir schon im Kakao-Kino das Herz aufgegangen ist. Faire Bezahlung, keine Kinderarbeit und keine Sklaverei. Wunderbar, so sollte es überall sein.

Nach dem Film ging es, mit einem Löffel bewaffnet, durch die gläserne Produktion. Da ZOTTER einer der wenigen Bean-to-Bar Produzenten ist, erlebt man mit wie aus einer Kakaobohne am Ende Schokolade wird. An zahlreichen Naschstationen kann man die Zwischenprodukte bei der Entstehung von Schokolade kosten, das ist sehr imposant und ich weiss nun dass das Walzenpulver das erste Zwischenprodukt ist, welches ich Essen kann, ohne dass mir die Fussnägel hochklappen, denn Kakao ist in seiner Urfassung echt arg bitter.

Mein Highlight waren die Schokobrunnen mit der conchierten Schokolade und die Nougat-Brunnen. Natürlich bekommt man zusätzlich noch alles zu verkosten was das Zotter Sortiment so hergibt. Die klassische Labooka Schokolade, die handgeschöpten Schokoladen, Trinkschokolade, Mitzi Blue, Balleros usw.
Viele Produkte kannte ich noch gar nicht, so war ich noch Tage später überwältigt.

Als wir aus der Schokladenwelt wieder aufgetaucht waren mussten wir uns im Shop noch mit Schokolade eindecken. Wir haben unsere Taschen mit ziemlich viel Bruchschokolade gefüllt und eine Schoko-Lade aus Bambus (in die hatte ich mich spontan verliebt) wollte auch noch mit.

Im Anschluss ging es in den 27 ha grossen Essbaren Tiergarten. Die biologisch bewirtschafte Landwirtschaft ist eigentlich sogar 68ha gross, aber es sind nur 27ha für Besucher begehbar. In dem im Tiergarten gelegenen Restaurant gab es für uns ein sehr leckeres Bio-Essen, dieses kommt direkt von den eigenen Wiesen und Weiden. Das Motto lautet: ‚Schau Deinem Essen in die Augen, denn Tiere und Pflanzen sind Lebewesen und keine Produkte‘.

So haben wir uns die Käseplatte mit frischem hausgemachtem Brot und selbst gemachter Limonade ordentlich schmecken lassen. Ich bin mir sicher, hätten wir nicht noch weiter nach Wien gewollt, wären wir wohl noch Stunden dort sitzen geblieben.

Über den essbaren Tiergarten hat es wohl vor ein paar Jahren einen riesigen Shitstorm von Veganern gegeben, die das Anlegen eines solchen Gartens als absolut unangemessen empfanden.
Ich finde es ist ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man versucht den Tieren ein gutes Leben zu bieten und sich der Verbraucher/ Konsument durch den Besuch bewusst macht was er isst und, im besten Fall, am Ende dann weniger Fleisch zu sich nimmt. Denn tierische Produkte sollten, wenn man sie konsumiert, ein Genussprodukt und kein Massenprodukt sein.

Ich plädiere nach diesem Ausflug nun noch mehr dafür, weniger Schokolade zu sich zu nehmen und lieber darauf zu achten, dass die Schokolade fair gehandelt wurde. Damit tut ihr allen Beteiligten, inkl. Eurem Körper, nur Gutes.

So, ich muss jetzt weg und mir schnell eine Zotter Trinkschokolade machen 🙂

Wenn ihr noch ein paar mehr Details wissen wollt, kommen hier weiterführende Links zum Thema Zotter und Schokolade:

Weisse Schokolade mit Crisp – selbstgemacht

Ich schicke zu viele Pakete zu Mutti nach Bayern und soll damit erstmal aufhören. Erstens ist es Mutti ’n bissel unangenehm und Zweitens ist es wohl auch nicht sehr förderlich für die Figur, da ihr alles so gut schmeckt, dass sie die Finger nicht davon lassen kann.

Zu Weihnachten gab es aber natürlich trotzdem ein Paket, auch wenn es schon ein Paket zum Nikolaus gab.
Mein Bestreben war es, etwas ‚Besonderes‘ zu machen, so habe ich mich also mit Pralinen und Schokolade auseinandergesetzt. Mit Hilfestellung von Nele und ihrem tollen Blog, der passender Weise Pralinenwahnsinn heisst, habe ich ein paar Sachen gemacht, die ich Euch nach und nach zeigen möchte.
Nele ist übrigens echt ein wenig wahnsinnig, sie hat um die 1200 Pralinen zu Weihnachten gefertigt, davor habe ich allerhöchsten Respekt, das ist nämlich schon viel Arbeit und somit ist für mich ab sofort der Preis für hausgemachte Pralinen nicht mehr diskutabel.

Aber fangen wir mit was leichterem an.
In der letzten Tchibo Aktion habe ich mir die Formen für Schokoladentafeln besorgt und in dieser weisse Crisp Schokolade gemacht. Ich liebe nämlich weisse Schokolade und Crisp ganz besonders. Doof nur, dass ich beide Tafeln verschenkt habe und selber nur ein Teststück hatte… Dieses Teststück sagt aber ganz klar: Nestle kann einpacken, ich mache mir meine Weisse Schokolade mit Crisp jetzt selber. (welch Freude)

SONY DSC

Zutaten für 2 Tafeln Schokolade a 100 Gramm

  • 200 Gramm weisse Kuvertüre
  • n bissel Knister Crispies

Zubereitung:

Die Kuvertüre müsst ihr erstmal temperieren. Das ist wichtig, damit die Schokolade nicht diesen grauen Schleier bekommt. Bei weisser Schokolade fällt es zugegeben nicht ganz so stark auf, aber man würde es sehen. Eine tolle Anleitung dazu gibt es hier: Temperieren von Kuvertüre

Wenn ihr damit fertig seid, ist es total einfach. Ihr gebt ein wenig Knister Crispies in die Kuvertüre und rührt sie unter. Die Menge nach Gefühl und je nachdem wie crispy ihr es so mögt.

Nun stellt ihr die Formen für die Schokoladentafeln auf ein Holzbrett und gebt die Schokolade hinein. Die Oberfläche habe ich etwas glatt gestrichen (mit meiner Teigkarte). Mit dem Holzbrett  klopft ihr jetzt ein paar mal auf die Arbeitsplatte, damit die Luftblasen aufsteigen und nicht in der Schokolade bleiben. Wie man auf den Bildern sehen kann, ist mir dieses nicht 100%ig gelungen.

Nun das Brett für 10 Minuten in den Kühlschrank schieben und danach ein paar Stunden in einem kühlen Raum (Abstellraum z.B.) auskühlen lassen. Danach vorsichtig aus der Form lösen und selber geniessen oder verschenken. Wenn die Tafeln beim aus der Form trennen brechen, halb so wild. Die Stücke kann man auch in Tüten tun und verschenken.
Habt ihr mal gesehen was Bruchschokolade im Laden kostet? 🙂

Am Rande sei noch erwähnt, selbstgemachte Schokolade kommt wirklich super an 🙂

Lasst es Euch schmecken!

SONY DSC

Toffitella – Abwechslung für das Frühstück

Ich tue mich ja immer etwas schwer mit der Verarbeitung und dem Genuss von Dingen aus den Hexenkesseln der grossen Konzerne. Storck ist auch gross, aber immerhin noch nicht Teil von den Großen Konzernen.
Tja, und wenn man für seinen Bruder eine Kleinigkeit sucht, die man mit in das Paket tun kann, dann landet man ab und an bei so skurril, süssem Kram wie diesem, stellt es her, schleckt den Löffel ab und merkt: Uff, das schmeckt nach mehr!

Hier bekommt ihr nun also das Rezept für Toffitella, für ein wenig Abwechslung auf dem Frühstückstisch.

Zutaten für ein 200 Gramm Glas:

  • 125 Gramm Toffifee
  • 40 Gramm Sahne
  • 40 Gramm Butter

Zubereitung:

Butter & Sahne in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist.

Die Toffifees klein hacken (im Mixer oder Food-Processor) und zu der warmen Butter-Sahne Mischung geben. Solange rühren bis sich alles zu einer cremigen Masse vermengt hat. In ein sauberes Glas geben, verschlissen und über Nacht stehen lassen, damit die Masse fester wird.

SONY DSC

Nun habt ihr ein Glas Toffitella, in dem mit Sicherheit auch viel Spass steckt 😉

Quelle: Luna's Philosophy - Toffitella


Mit diesem Rezept verabschiede ich mich in den ‚Urlaub‘, denn das nächste Rezept bekommt ihr erst im nächsten Jahr wieder zu lesen. Ich habe ein anstrengendes Jahr hinter mir und gönne mir nun 10 Tage Pause. Auf Facebook, Twitter und Instagram werdet ihr aber über alle unwichtigen Dinge die so passieren weiterhin informiert 😉

Ich wünsche Euch und euren Lieben schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Rumkugeln

Bald habe ich alle Inhalte des Geburtstagspaketes zusammen 😉
Neben den Traumstücken, Schokokeksen und Kokospralinchen gab es noch Rumkugeln.
Meine Mutter lebt nun schon über 10 Jahre in Bayern. Vorteil, sie hat den Bäcker mit den leckersten Laugenbrezeln vor der Tür. Nachteil, nur zu Silvester gibt es Berliner (hier gibt es sie das ganze Jahr) und  die Katastrophe ist, es gibt keine, von ihr so heiss geliebten, Rumkugeln. Grund genug, nach einem Rezept zu suchen, um ihr welche zu kredenzen. Fündig geworden bin ich, mal wieder, bei Steph – im KuLa.
Sehr lecker sind sie geworden. Die vom Bäcker mochte ich noch nie, diese hingegen fand ich sehr lecker und mächtig. Ein kleine Rumkugel deckt allerdings meinen Schoki Bedarf für 24 Stunden 🙂

Ich habe mich grundsätzlich an die Vorgaben von Steph gehalten, nur dass ich ein wenig andere, oder auch schlechterer Zutaten (wenn man das so sagen kann) benutzt habe, dieses spiegelt sich in der Qualität an Rum und Schokolade wieder. 

Meine Testgruppe, die aus 13 Frauen und 2 Männern besteht, war auch hier, angeblich, begeistert und Mutti eh (selbstgemacht von der Tochter – da erwartet man ja nüschts anderes) 🙂

Zutaten:

  • 170 Gramm Zartbitter Kuvertüre
  • 160 Gramm Bio Butter (Süßrahm)
  • 90 Gramm Rohrohrzucker
  • 3 Eier (Bio)
  • gute Prise Salz
  • 1 EL gemahlene Vanille
  • 100 Gramm Mehl (405) gesiebt
  • 100 Gramm Kokosöl (nativ)
  • 80 ml Rum (schnööööder Havanna Club – 3 jährig)
  • 150 Gramm Schokostreusel zum Kügelchen drin kugeln

SONY DSC

Zubereitung:

Als Erstes wird ein leckerer Brownie hergestellt:
Die Kuvertüre wird grob gehackt und mit der, in grobe Stücke geschnittenen, Butter überm Wasserbad langsam, und unter fleissigem Rühren, geschmolzen (Achtet bitte darauf, das Wasser nicht zu heiss zu machen, das schadet der Schokolade – in der Ruhe liegt hier der Geschmack). Wenn die Masse geschmolzen ist, den Herd ausschalten und den Behälter aus dem Wasserbad nehmen.

– Den Ofen jetzt auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen

Nun werden die Eier mit dem Zucker, dem Salz und der gemahlenen Vanille sehr schaumig geschlagen (Handmixer oder Küchenmaschine), anschliessend die geschmolzene Schokolade langsam (in einem dünnen Strahl) unterrühren. Das Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Die Brownies-, oder andere Backform einfetten und den Teig eingeben, glatt streichen.

Die Form in den vorheizten Ofen geben und ca. 20 Minuten backen. Die Dauer hängt von Ofen und Backform auf. Der Brownie ist fertig, wenn der Holzstab noch ein klein wenig Feuchte in der Mitte zeigt.
Den Brownie aus der Form nehmen und abkühlen lassen.

Den leckeren Brownie müsst ihr nun in einer Schüssel in seine BestandsBrösel auflösen.
Das Kokosöl bei mittlerer Hitze in einem Topf erhitzen und zusammen mit dem Rum über die Brösel geben. Mit einem Mixer solange rühren, bis ihr eine Teigkugel habt.
Die Masse abkühlen lassen und 2 – 3 Stunden oder über Nacht kalt stellen

Nun mit einem Teelöffel (für Kügelchen) oder einem Eisportionierer (für Kugeln) Teig entnehmen, zu Kugeln rollen und in den Schokostreuseln wälzen.

SONY DSC

Zum Verschenken passen sowohl die Kleinen, als auch die Grossen, in die entsprechenden Muffinförmchen.

Leider habe ich in dem ganzen Wohndose packen, arbeiten und nebenbei die Leckerein machen, verpennt vernünftige Fotos zu machen. Daher bekommt ihr ’nur‘ Bilder, der fertigen Rumkugeln, die unter der Sonne Italiens gemacht wurden.
Und, wie man unschwer erkennen kann, haben die Rumkugeln mit den Kokospralinen gekuschelt 🙂

Quelle: Der kleine Kuriositätenladen

Blueberry Cookies

Montag Mittag, ich aß Blaubeeren, als ich den Post von Miss BlueberryMuffin sah…. Blueberry Cookies… 150 Gramm werden benötigt – das sollte passen – Deckel auf die Schale, in die Tüte zurück. Den Mann die fehlenden Zutaten einkaufen lassen und Abends um 21h angefangen zu backen. Es gibt einfach Dinge, die dulden keinerlei Aufschub.

Verdammte Axt sind die lecker und, im Vergleich dazu, echt fix gemacht, um 22h hatte ich die Cookies fertig 🙂

Gestern habe ich, weil die Kekse einfach so lecker sind, noch 2 Fuhren gebacken, über die sich die Mädels im Büro heute freuen dürfen

Der gestrige Besuch hat, schweren Herzens, genügend Kekse über gelassen 🙂

SONY DSC

Zutaten:

  • 125 Gramm weiche Bio Butter
  • 145 Gramm Rohrohrzucker
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 1 Bio Ei (L)
  • 50 gramm grobe Haferflocken
  • 150 Gramm Mehl (405)
  • 1TL Weinstein Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 100 Gramm weisse Schokolade
  • 150 Gramm frische Blaubeeren

SONY DSC

Zubereitung:

Den Ofen auf 175° (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Schokolade grob hacken und die Blaubeeren waschen und trocken tupfen (am Besten im Geschirrhandtuch rollen)
Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann das Ei zugeben und zu einer glatten Masse verrühren.
Die gemahlene Vanille und die Haferflocken unterrühren

In einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz verrühren. Die Masse unter die Ei/Butter Mischung rühren und ganz zum Schluss die weisse Schokolade unterheben.

Nun aus dem Teig Kugeln a 40 Gramm formen und auf ein Backblech legen. Die Kugeln leicht andrücken und die Blaubeeren drauf verteilen (ebenfalls leicht andrücken)
13 Minuten backen, die Ränder sollten leicht gebräunt sein, das innere aber noch weich.
Vom Blech nehmen und auf einem Küchenrost auskühlen lassen.

Die sind sooooooooooooo lecker….!

Quelle: Miss Blueberrymuffin