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Pasta alla Norma – Italien Vegetarisch

Bevor ihr demnächst keine Auberginen mehr bekommt, also keine regionalen, es sei denn ihr wohnt sehr südlich, solltet ihr noch ‚Pasta alla Norma‘ machen.
Weil Auberginen und Tomaten eine super Kombi sind, weil die Beigabe von Nudeln es noch besser macht und weil es trotz Winterzeit nach Sommerzeit schmeckt.

Gefunden habe ich das Rezept in ‚Italien Vegetarisch‘, welches sich in meinem Bücherregal ganz harmonisch zwischen ‚Deutschland Vegetarisch‘ und ‚Österreich Vegetarisch‘ einfügt. Die ausgiebige Rezension zu ‚Italien Vegetarisch‘ folgt demnächst.

Erstmal holen wir uns noch schnell den Sommer auf den Teller zurück!

Zutaten für 2 Personen:

  • 400 Gramm Auberginen
  • 400 gramm passierte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen gewürfelt
  • 8 El Olivenöl (zum braten) und etwas für die Auberginen
  • 1 Mozzarella
  • Basilikum
  • Pasta nach Wunsch
  • optional
    • 100 Gramm Tomaten geviertelt (je nach Grösse)

Pasta alla Norma nach Italien Vegetarisch // www.friesikochtundbackt.com

 

Zubereitung:

Die Auberginen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein Backblech geben, auf beiden Seiten mit Öl bepinseln und im Ofen bei 180° (Ober- und Unterhitze / 2ter Einschub von unten) ca. 25 Minuten backen lassen und auskühlen lassen.

In einem Topf Olivenöl erhitzen, gewürfelten Knoblauch zugeben und kurz anschwitzen lassen, passierte Tomaten zugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Die Auberginen in kleine Würfel schneiden, in die Tomatensossen geben und mitkochen lassen. 100 ml Wasser in den Topf geben, (wenn vorhanden gewürfelte Tomaten zugeben) salzen, pfeffern und zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln nach Packungsanweisung garen.

Nudeln zu der Sosse in den Topf geben, vermengen, mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Ich habe die Sosse am Abend vorher vorbereitet und über Nacht kalt gestellt. Ich finde die Auberginen & die Sosse am nächsten Tag dann noch leckererer, ihr könnt die Sosse aber auch sofort mit den Nudeln servieren.

Auf Tellern anrichten, mit gerupftem Mozzarella und Basilikum servieren.

Pasta alla Norma nach Italien Vegetarisch // www.friesikochtundbackt.com

Italien Vegetarisch - Auberginenauflauf / Pasta Alla Norma

Fladenbrot mit Schmorrtomaten, Pesto & Mozzarella

Habt ihr schon mal Schmorrtomaten gegessen? Ich finde ja, es gibt fast keine köstlichere Variante um Tomaten zuzubereiten. Herrlich.

Wir hatten noch ein halbes Fladenbrot, Basilikum, Tomaten und Mozzarella, die zeitnah verbraucht werden sollten. Also dachte ich mir ich zauber uns daraus auf die schnelle ein gefülltes Fladenbrot. Das war so gut, dass es hier nun ins Blog kommt. Ich empfehle Euch dringend es auch mal zu probieren, solange die Tomaten noch regional und dunkelrot sind.

Zutaten für 2:

  • 250 Gramm Tomaten
  • 1/2 Fladenbrot
  • ein Bund Basilikum
  • Mozzarella in Scheiben geschnitten
  • Thymian
  • Olivenöl
  • wer mag, Parmesan für’s Pesto

 

Fladenbrot mit Pesto, Schmorrtomaten und Mozarella

Zubereitung:

Den Ofen auf 170° Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen

Die Tomaten putzen, halbieren und mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform geben, salzen, mit Thymian bestreuen und mit Olivenöl beträufeln. Die Form in den Ofen geben und 30 Minuten im Ofen lassen. (normalerweise lässt man Schmorrtomaten eine gute Stunde im Ofen, für diese Gericht fand ich sie nach 30 Minuten aber perfekt)

Aus dem Basilikum, Salz, Pfeffer und ggf. Parmesan das Pesto zubereiten. Ganz wichtig, wenn ihr das Pesto nicht im Mörser zubereitet, bitte das Öl erst zugeben, wenn ihr alles gehäckselt habt. Das Olivenöl wird schnell bitter, wenn es z.B. im Mixer landet.

Wenn die Tomaten ihre 30 Minuten im Ofen verbracht haben, wird das Fladenbrot aufgeschnitten, die untere Hälfte mit Pesto bestreichen und der Mozzarella drauf verteilt. Die Hälften in den heissen Ofen geben und ca. 5 Minuten drinnen lassen, bis der Käse ganz leicht schmilzt.  Wer mag kann die oberen Hälften auch mit in den Ofen geben, zum aufkrossen.

Die Hälften auf Teller geben, die Tomaten darauf verteilen und den Deckel auflegen.

Fladenbrot mit Pesto, Schmorrtomaten und Mozarella

Ein perfektes Sommeressen und somit wie gemacht für das Event von der lieben Henriette aka Lanis LeckerEcke 🙂

 Blogevent 2014 20cm

Tortilla mit Gemüse oder auch Fake Pizza

Ihr wisst ja, ich war 2 Wochen lang krank und hatte dementsprechend nicht so richtig viel Kraft um in der Küche zu stehen. Zu dem ist mir das olle Antibiotikum auf Magen und Hunger gegangen. Es galt also schnelle Sachen zu zaubern, die meinen Appetit treffen, um trotz mangelndem Hunger den Weg in meinen Magen zu finden. So ganz einfach war das nicht, aber ein paar leckere Ideen sind entstanden, so wie diese Fake Pizza.

Ich hatte keine Lust einen Pizzateig zu machen und bei den Temperaturen die hier schon ein paar Wochen herrschen, hatte ich auch keine wirkliche Lust den Backstein ewig vorzuheizen. Wir Nordlichter müssen uns ja auch erstmal umgewöhnen, denn dass der Sommer, der sonst nur auf Stippvisite vorbeischaut, nun schon Wochen hier ist und ich die Anschaffung von mehr Röcken, FlipFlops und Tops erwäge, ist sehr seltsam.

Im Schrank lagen noch TortillaFladen mit Leinsamen und ich dachte mir, ich nehme die einfach als Pizzaboden, im HWR stand noch eingeweckte Pizzasosse, Tomaten waren auch im Haus, Paprika und Rucola lagerten im Gemüsefach. Das sollte doch funktionieren, oder?

Hat es auch, beim nächsten Mal würde ich allerdings das Gemüse wie Paprika, Zucchini etc. in der Pfanne vor garen 🙂

Belegen könnt ihr den Fladen mit allem was das Herz begehrt. Den Fladen tut ihr dann für 4 Minuten in den vorgeheizten Ofen (200° Grad Ober- und Unterhitze).

Fake Pizza / Tortille

Ihr benötigt also:

  • Tortilla Fladen
  • PizzaSosse
  • Gemüse nach Wahl (ggf. bereits gebraten)
  • Rucola oder Basilikum
  • Salz, Pfeffer und Oregano

Zubereitung:

Das Gemüse in der Pfanne anbraten und würzen. Den Ofen auf 200° vorheizen.

Den TortillaFladen mit PizzaSosse bestreichen, das Gemüse darauf verteilen und 4 Minuten im Ofen backen.

Hinterher noch mit Oregano bestreuen und mit Rucola oder Basilikum belegen und geniessen.

Kraft um die Kamera zu halten hatte ich auch nicht, daher gibt es für dieses Rezept, welches eigentlich ja gar keins ist, auch nur ein aus der Hüfte geschossenes Foto. Allerdings bekomme ich bei dem Anblick schon wieder Appetit…!

Da ich keine Lust auf Käse hatte, ist dieses ‚Rezept‘ sogar vegan und es ist Freitag. Damit ist es doch wie gemacht für den Tierfreitag.

Meiner Meinung nach ist es zu kaum einem anderen Zeitpunkt im Jahr so einfach sich ab und an mal vegan oder vegetarisch zu ernähren. Es gibt da draussen aktuell fast alles an Gemüse und köstliches Obst.

Also geht doch am Wochenende mal über den Wochenmarkt und kauft alles ein was Euch anlacht.  🙂

tierfreitag

getrocknete Tomaten im Glas

Eines meiner liebsten Kochbücher ist ‚Home made Sommer‘ von Yvette van Boven. Dieses Buch ist wunderbar gestaltet und beinhaltet viele schöne Rezepte… Aber dazu wird es an anderer Stelle und zu einem anderen Zeitpunkt mehr geben 🙂

Aus unserem Urlaub in Italien habe ich 1 Kilo von den leckeren Cherry Tomaten mitgenommen, um diese dann hier zu getrockneten Tomaten zu verarbeiten. Nachdem ich schon vor Monaten ein Glas für das Geschenk meiner Mutter zubereitet hatte, welches geöffnet und quasi umgehend verputzt wurde, weil sie so lecker waren, hatte ich ausreichend Grund für die Produktion von Nachschub.

Die Tomaten halten sich im Kühlschrank ca. 6 Wochen, wenn sie vorher nicht eh schon alle sind.

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Zutaten:

  • 1 Kilo Cherry Tomaten
  • 1 EL Oregano
  • 1 EL Thymian
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf einem Backblech verteilen (die Menge sollte für genau ein Blech reichen).

Den Ofen auf 120° Heissluft aufheizen.

Die Knoblauchzehen fein hacken und mit dem Thymian und dem Oregano über den Tomaten verteilen. Mit ein wenig Olivenöl beträufeln und auf mittlerer Schiene ca 2,5 Stunden trocknen lassen. Zwischendurch immer mal den Ofen kurz öffnen um die Feuchtigkeit raus zu lassen und bei der Gelegenheit nach dem Rechten sehen, nicht das die Tomätchen verbrennen.

Anschliessend die Tomaten in ein sterilisiertes Glas geben (wie ich das mache könnt ihr ausgiebig hier nachlesen: *klick*) und soviel Olivenöl dazugeben, bis die Tomaten gut bedeckt sind. Das Glas nun ein paar Mal auf den Küchentresen klopfen, um die Luft heraus zu bekommen. Die Gläser anschliessend verschliessen und im Kühlschrank lagern.

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Quelle: Home made Sommer von Yvette van Boven

Ratatouille aus dem Ofen – unfucking fassbar legger!

Tja, mehr muss man dazu auch eigentlich gar nicht schreiben… Dieses Ratatouille aus dem wundervollen Kochbuch ‚Täglich Vegetarisch‘ ist einfach der Knaller – Punkt. Meinereiner wird nächstes Wochenende die 3 fache Rezeptmenge in die riesige OfenForm werfen und dann die erste Winterration in Gläser füllen. Wenn nicht jetzt, wo einen bei dem Besuch auf dem Markt die wunderschönen Auberginen und Zucchinis quasi anspringen und darum betteln verarbeitet zu werden, wann denn dann? Ok, die Paprika, die werde ich wohl noch nicht aus Deutschland bekommen, oder zumindest nicht vom Bauern umme Ecke… Aber mal schauen, was die Ökokiste mir am Samstag so anbieten kann.
Damit ihr Euch auch den Sommer für den Winter konservieren könnt, oder damit ihr am Wochenende einfach nur Sommer auf dem Teller haben wollt, hier kommt das Rezept!

Ach, Moment, vorher noch die Info, dieses Rezept lässt sich toll vorbereiten und kocht im Ofen quasi alleine – super für Besuch, wenn man nicht die ganze Zeit in der Küche stehen möchte.

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Zwiebeln (in dicken Scheiben)
  • 2 Paprika – Farbe egal ( in ca 3 cm grossen Stücke geschnitten)
  • 400 Gramm Zucchini – Farbe egal (in dicken Scheiben – sehr dicke Zucchinis zusätzlich noch halbiert)
  • 1 Aubergine – ca 300 Gramm (in ca 3 cm grosse Würfel geschnitten)
  • 3 Knoblauchzehen (fein geschnitten)
  • 800 Gramm gehackte & geschälte Tomaten aus der Dose
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Prise Zucker
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • etwas Thymian oder Oregano zum abschliessenden würzen, ganz nach Belieben
  • 7 EL Olivenöl

 

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Zubereitung:

Den Ofen auf 190° vorheizen.
Das Gemüse (Paprika, Zucchini, Aubergine, Zwiebeln) in eine Auflaufform geben, ordentlich salzen, pfeffern, 5 EL Olivenöl hinzufügen und gut umrühren.
Die Auflaufform für 60 – 90 Minuten in den Ofen geben und im 30 Minuten Takt umrühren. Das Gemüse sollte zum am Ende schön weich sein, aber natürlich nicht verbrannt – leicht gebräunt, wäre Ideal.

Als nächsten muss die Tomatensauce angesetzt werden, hier für 2 EL Olivenöl in einem Topf, bei mittlerer Hitze, erhitzen. Den Knoblauch darin andünsten (nicht anbrennen lassen). Die Tomaten samt Saft, den Zweig Thymian und das Lorbeerblatt hinzufügen und nun 45 Minuten, ohne Deckel, leicht köcheln lassen, dabei immer wieder rühren. Die Sauce ist fertig, wenn sie dick und sämig ist. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, anschliessend bitte den Thymian Zweig und das Lorbeerblatt wieder entfernen.

Die Tomatensauce wird über das gare Gemüse gegeben, gut gemischt und für weitere 10 Minuten in den Ofen geschoben. Am Ende Thymian oder Oregano untermischen und warm mit Reis oder Brot servieren.

Meine total schicke blaue Auflaufform kennt ihr ja schon 😀

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Quelle: Täglich vegetarisch von Hugh Fearnley Whittingstall

Gefüllte Paprikaschoten mit Risotto

Was im Winter der Grünkohl und im Frühjahr der Spargel ist, ist im Sommer, für mich, die geliebte Paprika. 

Lecker und so vielseitig, roh, gebraten, gegrillt, eingelegt und natürlich gefüllt.

Dieses Essen ist ein tolles Sommeressen, welches man, zugegeben, besser an einem Tag macht, an dem es nicht so heiss ist oder eh regnet.

Und wer dachte, man kann Paprika nur mit Hackfleisch füllen, wird hier eines besseren belehrt.

Wenn ihr den Käse weg lasst und statt Butter ‚Alsan‘ oder das tolle Butter Rapsöl von der Teutoburger Ölmühle benutzt, ist es sogar Vegan.

Dies ist übrigens das Rezept zu meiner Kochbuchrezension im KuLa, leider ohne Foto, das gibt es im Original, bei Steph, bis ich eins gemacht habe (das wird sicher nicht so lange dauern)

Zutaten:
4 schöne feste Spitzpaprika, gelb oder rot
2 EL Olivenöl oder Rapsöl

Für die Füllung:
1 Schalotte, geschält und klein geschnitten
1/2 Knoblauchzehe geschält und gehackt
2 EL Butter
200 gr Risottoreis (am liebsten Carnaroli)
125 ml Riesling
Salz
weisser Pfeffer
400 – 500 ml Gemüsebrühe
3El passierte Tomaten
1 EL geriebener Gruyere oder Parmesan

Für die Tomatensosse:
2 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen (fein geschnitten)
400 gramm geschälte Tomaten aus der Dose
1 Lorbeerblatt
1 Zweig Thymian frisch oder getrocknet
1 prise Zucker

Zubereitung:
Risotto und Schoten:
Für die Fülle Schalotten und Knoblauch in Butter anschwitzen, Reis dazugeben, glasig anschwitzen. Mit Riesling ablöschen, kurz köcheln lassen, salzen, pfeffern, nach und nach die Gemüsebrühe zugeben (das Risotto soll nicht austrocknen.
12 – 15 Minuten köcheln lassen und dabei rühren, rühren, rühren. Kurz vor Ende die passierten Tomaten zugeben und nach Gusto abschmecken.
Den geriebenen Käse unterrühren.

Unterdessen die Spitpaprika putzen (Decken und Innenleben raus) – Risotto rein.
In eine ofenfeste Form legen mit Öl beträufeln und 5 – 10 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad im unteren Drittel braten.
Jetzt könnt ihr die Tomatensosse ansetzen und wenn die Paprika fertig ist einfach den Ofen aus machen und stehen lassen bis die Tomatensosse fertig ist.

Tomatensosse:
Das Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen, Knoblauch hinzu und leicht anschwitzen lassen (aufpassen, nicht braun werden lassen)
Die Tomaten hinzufügen und die Reste von den passierten Tomaten auch gleich hinter her. Lorbeerblatt und Thymian in die Sosse und köcheln lassen… Dabei auch hier, rühren, rühren und zwischendurch die Tomaten zerdrücken.

Nach 15 Minuten mit Zucker / Salz und Pfeffer abschmecken.

Über die Spitzpaprika geben, servieren und den Sommer lieben.
Soooo lecker…

  • Quelle: Österreich vegetarisch / Täglich vegetarisch / Friesi’s Kopf