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Tomaten-Bulgurpfannkuchen

Bis vor ein paar Monaten hatte ich ein Paket Bulgur im Schrank stehen, denn ich hatte mal gelesen, dass das eine tolle Alternative zum den Einheitsbrei ist. Gut für Füllungen, Salate, Beilagen etc. Das Paket lag im Schrank, und lag da und lag da und lag da. Dann bin ich über die ersten Rezepte gestolpert und habe die Packung geöffnet. Mittlerweile gibt es regelmässig Bulgur bei uns. Ich habe festgestellt, dass mich das Zeug unglaublich satt macht (selbes Phänomen zeigt sich bei mir auch mit Quinoa), ein toller Nebeneffekt, den ich aber immer gern verdränge. So sass ich im Büro mit dem Tomaten-Bulgurpfannkuchen und hatte durchaus Probleme ihn komplett zu essen.
Im Büro in der Mikrowelle kurz erwärmt und anschliessend mit Salat gefüllt macht er eine gute Figur, frisch aus der Pfanne wäre aber die erste Wahl.

Das Rezept ist für 6 Pfannkuchen und reicht auch für 6 Personen. Vorausgesetzt die Esser stehen nicht kurz vorm aushungern, weil sie z.B. den ganzen Tag den Garten von links nach rechts gedreht haben.

Das Rezept habe ich in der Ausgabe 07 / 2013 der Zeitschrift ‚Essen und Trinken‘ gefunden und leicht angepasst.

Tomaten-Bulgur Pfannkuchen

Zutaten für 6 Pfannkuchen:

  • 250 Gramm Mehl (405er)
  • 400 ml Tomatensaft
  • 4 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 3 TL Ducca
  • 2 Datteln (fein gehackt)
  • 80 Gramm Bulgur
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Weissweinessig
  • 1/2 TL Salz & eine Prise Pfeffer
  • Öl zum Braten

Zutaten für den Salat:

  • 150 Gramm Feta (ich empfehle scharf eingelegten)
  • 250 Gramm Tomaten
  • 40 Gramm schwarze Oliven (mit Stein und selbst entkernen oder gleich ohne Kerne)
  • 40 Gramm / 1 Bund Minze
  • 70 Gramm / 1 Bund glatte Petersilie
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Den Bulgur waschen und mit Datteln, Essig und Gemüsebrühe gem. Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen.

Das Mehl in einer Rührschüssel mit dem Backpulver vermischen, Tomatensaft, Eier, Ducca, Salz, Pfeffer zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig 30 Minuten quellen lassen.

Für den Salat die Tomaten je nach Grösse halbieren, vierteln oder achteln, die Minze & die Petersilie waschen und die Blätter abzupfen. Die Oliven halbieren und, falls nötig, entkernen. Alles in eine Schüssel geben und vermengen.

Eine Pfanne erhitzen und möglichst wenig Öl hineingeben, das Öl mit einem Küchentuch in der Pfanne verteilen (sonst saugt sich der Pfannkuchen mit Öl voll und schmeckt nicht mehr). Den Bulgur unter den Teig mengen und aus dem Teig in der Pfanne nacheinander 6 Pfannkuchen backen. Die fertigen Pfannkuchen im Ofen bei 50° warm halten, bis alle fertig sind.

Olivenöl & Zitronensaft an den Salat geben, vermengen und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Den Salat auf die Pfannkuchen verteilen (auf die Hälfte), den Feta auf den Salat geben, die Pfannkuchen zuklappen und servieren.

Wenn ihr die Pfannkuchen nicht sofort esst, könnt ihr entweder nur so viele Pfannkuchen backen, wie ihr essen wollt und den restlichen Teig bis zum nächsten Tag, in einer verschlossenen Schüssel, im Kühlschrank lagern oder ihr lagert die ausgebackenen Pfannkuchen ebenfalls im Kühlschrank. Nur so viel Salat mit Olivenöl & Zitronensaft marinieren wie ihr benötigt und den restlichen erst kurz vor Verzehr marinieren. Sonst habt ihr am nächsten Tag Matschepampe.

Bauernsalat mit Bulgur

Dieser Sommer ist bei uns in der Küche sehr Salatlastig. Bei Instagram betitele ich die Salate mittlerweile gerne mit den Worten: Salat, Salat, immer nur Salat.
Salat hat neben der meist kalten Küche den weiteren  Vorteil, dass er extrem Bürotauglich ist. Ich versuche mir nämlich tapfer und erfolgreich seit 8 Wochen den, zum Schluss mehrmals wöchentlich stattfindenden, Gang zum Dönerladen meines Vertrauens zu verkneifen. Man sollte einfach nicht 3mal die Woche ‚Falafel-Pommes‘, ‚Falafel-Rollo‘ oder ‚Falafel-Pita‘ essen.
Erstens hat man nach 3 Stunden wieder Hunger, Zweitens gibt man viel Geld aus und drittens bekommt man ‘nen breiten Hintern oder so.

Bauernsalat mit Bulgur

Ein Salat der uns wirklich gut geschmeckt hat und der dank des Bulgurs lange satt macht, war der ‚Bauernsalat mit Bulgur‘ nach einem Rezept aus der ‚Für jeden Tag, 07/2011‘.

Zutaten für 2 Personen:

  • 125 Gramm Bulgur
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • 250 Gramm Salatgurke
  • 300 Gramm Tomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 4 EL Rotweinessig
  • 4 EL gutes Olivenö
  • 150 Gramm Feta
  • 6 eingelegte Peperoni (die lasse  ich beim nächsten Mal weg, ich mag die Dinger einfach nicht)
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

250 ml Wasser aufkochen, salzen, Bulgur und den Oregano zufügen, Herd ausschalten und 10 Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen lassen.

Die Gurke schälen (ganz oder streifig), vierteln, Tomaten waschen, putzen  und sowohl Gurke als auch die Tomaten in ca. 2 cm grosse Stücke schneiden.  Die Zwiebel halbieren und in dünne Ringe schneiden. Alles in eine Salatschüssel geben.

Essig mit 4 EL Wasser und dem Olivenöl vermengen, salzen & pfeffern und in die Schüssel über  Tomate, Gurke und Zwiebel geben. Bulgur unterheben, Feta auf dem Salat zerbröseln und ebenfalls unterheben. Wer mag gibt noch die eingelegten Peperonis dazu.

Bei uns gab es noch die letzten Scheiben eines köstlichen Brots (Rezept folgt) dazu.

Fazit: Klassischer Bauernsalat der sehr gut mit dem Oregano-Bulgur harmoniert, schnell gemacht ist und beim Abendessen, Grillen oder Picknick eine gute Figut macht.

Pasta alla Norma – Italien Vegetarisch

Bevor ihr demnächst keine Auberginen mehr bekommt, also keine regionalen, es sei denn ihr wohnt sehr südlich, solltet ihr noch ‚Pasta alla Norma‘ machen.
Weil Auberginen und Tomaten eine super Kombi sind, weil die Beigabe von Nudeln es noch besser macht und weil es trotz Winterzeit nach Sommerzeit schmeckt.

Gefunden habe ich das Rezept in ‚Italien Vegetarisch‘, welches sich in meinem Bücherregal ganz harmonisch zwischen ‚Deutschland Vegetarisch‘ und ‚Österreich Vegetarisch‘ einfügt. Die ausgiebige Rezension zu ‚Italien Vegetarisch‘ folgt demnächst.

Erstmal holen wir uns noch schnell den Sommer auf den Teller zurück!

Zutaten für 2 Personen:

  • 400 Gramm Auberginen
  • 400 gramm passierte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen gewürfelt
  • 8 El Olivenöl (zum braten) und etwas für die Auberginen
  • 1 Mozzarella
  • Basilikum
  • Pasta nach Wunsch
  • optional
    • 100 Gramm Tomaten geviertelt (je nach Grösse)

Pasta alla Norma nach Italien Vegetarisch // www.friesikochtundbackt.com

 

Zubereitung:

Die Auberginen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein Backblech geben, auf beiden Seiten mit Öl bepinseln und im Ofen bei 180° (Ober- und Unterhitze / 2ter Einschub von unten) ca. 25 Minuten backen lassen und auskühlen lassen.

In einem Topf Olivenöl erhitzen, gewürfelten Knoblauch zugeben und kurz anschwitzen lassen, passierte Tomaten zugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Die Auberginen in kleine Würfel schneiden, in die Tomatensossen geben und mitkochen lassen. 100 ml Wasser in den Topf geben, (wenn vorhanden gewürfelte Tomaten zugeben) salzen, pfeffern und zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln nach Packungsanweisung garen.

Nudeln zu der Sosse in den Topf geben, vermengen, mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Ich habe die Sosse am Abend vorher vorbereitet und über Nacht kalt gestellt. Ich finde die Auberginen & die Sosse am nächsten Tag dann noch leckererer, ihr könnt die Sosse aber auch sofort mit den Nudeln servieren.

Auf Tellern anrichten, mit gerupftem Mozzarella und Basilikum servieren.

Pasta alla Norma nach Italien Vegetarisch // www.friesikochtundbackt.com

Italien Vegetarisch - Auberginenauflauf / Pasta Alla Norma

Gefüllte Paprikaschoten nach Österreich Vegetarisch

Wenn die Lieblingsverkäuferin auf dem Markt für mich die schönsten Spitzpaprika verfügbar hat, die zugleich die letzten eigenen sind, dann muss ich diese natürlich zu einem meiner Lieblingsessen verarbeiten. Eigene Spitzpaprika bedeutet in diesem Fall übrigens, dass die Paprika keine 10 km von meiner Küche entfernt gewachsen und geernet wurde. Ich mag das sehr.

Das Rezept für ‚gefüllte Paprikaschoten‘ habe ich schon letztes Jahr ins Blog geworfen, ich habe damals eine Version gemacht, die etwas von der Buchversion angewandelt war. Nun habe ich die OriginalVersion gekocht und ich möchte gerne in der Tomatensosse baden. Die ist wirklich unverschämt gut.

Alles in allem ist das Rezept etwas aufwendiger, aber das Ergebnis entschädigt alle Mühen!

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 schöne feste Spitzpaprika
  • Olivenöl oder Rapsöl
  • 1 Schalotte, geschält und klein geschnitten
  • 1/2 Knoblauchzehe geschält und gehackt
  • 2 EL Butter
  • 200 gr Risottoreis (am liebsten Carnaroli)
  • 125 ml Riesling
  • Salz
  • weisser Pfeffer
  • 400 – 500 ml Gemüsebrühe
  • 3El passierte Tomaten
  • 1 EL geriebener Gruyere oder Parmesan
  • 500 Gramm reife Tomaten => geviertelt
  • 2 Schalotten => klein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen => in kleine Scheiben geschnitten
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Zweig Salbei
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Basilikum
  • 1 Lorbeerblatt
  • 750 ml Tomatensaft
  • 8 Cocktailtomaten

gefüllte Paprika mit Tomatensosse www.friesikochtundbackt.com

Zubereitung:

Für die Füllung eine Schalotten und 1/2 Knoblauchzehe in Butter anschwitzen, den Reis zugeben, alles glasig anschwitzen lassen. Den Reis mit Riesling ablöschen, kurz köcheln lassen, salzen, pfeffern und nach und nach die Gemüsebrühe zugeben. Das Risotto soll nicht austrocknen, also rühren, rühren, Gemüsebrühe zugeben, rühren, rühren, Gemüsebrühe zugeben… Nach 12 – 15 Minuten sollte das Risotto fast gar sein. Nun die passierten Tomaten zugeben, den geriebenen Käse unterrühren und alles mit Salz & Pfeffer abschmecken.

In einem Topf die 2 Schalotten mit den 2 Knoblauchzehen in Öl anschwitzen, alle Kräuter und die geviertelten Tomaten zugeben. 3 Minuten bei mittlerer Hitze braten lassen, mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen und dem kompletten Tomatensaft ablöschen.

20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.

Nun den Ofen auf 200 Grad (Ober-und Unterhitze) vorheizen, die Spitpaprika putzen (Deckel ab und Innenleben raus) , anschliessend das Risotto in die Schoten geben.
Die gefüllten Schoten in eine ofenfeste Form legen mit Öl beträufeln und 10 Minuten im unteren Drittel des Ofens braten lassen.

Die Sosse durch ein Sieb passieren und noch mal aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Die Cocktailtomaten mit Olivenöl beträufeln und für 2 Minuten zu den Paprikas in den Ofen geben.

Die gefüllte Paprika mit der Sosse und den Tomaten servieren und geniessen!

gefüllte Paprika Österreich Vegetarisch www.friesikochtundbackt.com

Quelle: Österreich Vegetarisch - Gefüllte Paprika mit Paradeissauce

Fladenbrot mit Schmorrtomaten, Pesto & Mozzarella

Habt ihr schon mal Schmorrtomaten gegessen? Ich finde ja, es gibt fast keine köstlichere Variante um Tomaten zuzubereiten. Herrlich.

Wir hatten noch ein halbes Fladenbrot, Basilikum, Tomaten und Mozzarella, die zeitnah verbraucht werden sollten. Also dachte ich mir ich zauber uns daraus auf die schnelle ein gefülltes Fladenbrot. Das war so gut, dass es hier nun ins Blog kommt. Ich empfehle Euch dringend es auch mal zu probieren, solange die Tomaten noch regional und dunkelrot sind.

Zutaten für 2:

  • 250 Gramm Tomaten
  • 1/2 Fladenbrot
  • ein Bund Basilikum
  • Mozzarella in Scheiben geschnitten
  • Thymian
  • Olivenöl
  • wer mag, Parmesan für’s Pesto

 

Fladenbrot mit Pesto, Schmorrtomaten und Mozarella

Zubereitung:

Den Ofen auf 170° Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen

Die Tomaten putzen, halbieren und mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform geben, salzen, mit Thymian bestreuen und mit Olivenöl beträufeln. Die Form in den Ofen geben und 30 Minuten im Ofen lassen. (normalerweise lässt man Schmorrtomaten eine gute Stunde im Ofen, für diese Gericht fand ich sie nach 30 Minuten aber perfekt)

Aus dem Basilikum, Salz, Pfeffer und ggf. Parmesan das Pesto zubereiten. Ganz wichtig, wenn ihr das Pesto nicht im Mörser zubereitet, bitte das Öl erst zugeben, wenn ihr alles gehäckselt habt. Das Olivenöl wird schnell bitter, wenn es z.B. im Mixer landet.

Wenn die Tomaten ihre 30 Minuten im Ofen verbracht haben, wird das Fladenbrot aufgeschnitten, die untere Hälfte mit Pesto bestreichen und der Mozzarella drauf verteilt. Die Hälften in den heissen Ofen geben und ca. 5 Minuten drinnen lassen, bis der Käse ganz leicht schmilzt.  Wer mag kann die oberen Hälften auch mit in den Ofen geben, zum aufkrossen.

Die Hälften auf Teller geben, die Tomaten darauf verteilen und den Deckel auflegen.

Fladenbrot mit Pesto, Schmorrtomaten und Mozarella

Ein perfektes Sommeressen und somit wie gemacht für das Event von der lieben Henriette aka Lanis LeckerEcke 🙂

 Blogevent 2014 20cm

Tomaten-Kresse Pizza mit Pesto

Der Urlaub ist vorbei und wir haben den dringenden Bedarf nach einer guten Pizza mitgebracht. Na ja, eigentlich haben wir den dringenden Bedarf nach gutem Essen mitgebracht, denn wir hatten leider ein wenig Pech mit der Auswahl der Gaststätten und Bistros in denen wir uns so rum getrieben haben. Der Urlaub war trotzdem grossartig und ich habe sehr viel zu berichten… Dazu an anderer Stelle mehr 🙂 

Während meiner Auszeit habe ich auch viel über diesen Blog nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es bei mir doch um die Rezepte geht und nicht um die Bilder. Ich habe nämlich noch immer keine Lust auf kaltes Essen oder gekünstelte Bilder. Ausserdem verbringe ich meine Freizeit viel lieber mit lieben Menschen, als mit Lightroom oder Photoshop 😉

Aber nun zurück zur Pizza, die besteht fast nur aus Tomaten (und Knoblauch), denn ich esse im Winter keine Tomaten, umso mehr habe ich mich gefreut dass endlich Mai ist. Denn ab Mai darf ich wieder Tomaten kaufen. Hierbei handelt es sich um eine selbst auferlegte Richtlinie, dass die Tomatenzeit im Norden noch lange nicht da ist, ist mir dabei natürlich völlig klar.

Da ich noch an dem perfekten Pizzateig arbeite, gibt es hier das Rezept für die Tomatensosse und den Belag für Euch.
Kleiner Tipp: Nach dem Genuss dieser Pizza solltet ihr den Rest des Tages besser alleine verbringen und als kleinen Bonus seid ihr auch gleich noch perfekt vor allen Vampiren und Untoten geschützt 😉

Zutaten für 2 runde Pizzen:

Sosse:

  • 1 Dose Tomaten stückig
  • ein paar Blätter Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Lorbeerblatt
  • ein Schuss Olivenöl
  • ein Schuss Weissweinessig
  • Rosmarin & Thymian
  • Prise Salz
  • Prise Zucker
  • Peperoncini, falls ihr es auch gerne würziger mögt, könnt ihr aber auch weglassen

Belag:

  • 350 Gramm Tomaten (eher kleine)
  • ein paar Blätter Basilikum
  • Olivenöl
  • Balsamico
  • Kresse
  • ein Bund Petersilie
  • ein Bund Schnittlauch
  • 25 Gramm Mandeln
  • Sonnenblumenöl
  • Mozzarella
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • Salz & Pfeffer

Kresse Tomaten Pizza mit Pesto

Zubereitung:

Als erstes wird die Sosse angesetzt, hierfür alle Zutaten in einen Topf geben, aufkochen und bei kleiner Hitze und offenem Topf schön einkochen lassen. Dauert ca 30 Minuten. Zwischendurch ab und an mal umrühren.
Wenn die Sosse die richtige Konsistenz erreicht hat, könnt ihr sie mit Salz abschmecken.

Die Tomaten werden je nach Grösse halbiert oder geviertelt und in eine Schale gegeben, mit Olivenöl, Balsamico und Basilikum vermengen, mit Salz & Pfeffer abschmecken und eine gute Stunde ziehen lassen.

Schnittlauch und Petersilie werden nun gewaschen und zusammen mit den Mandeln in einem Mixer oder mit dem Stabmixer püriert. Den kleingehackten Knoblauch (von einer Zehe) unterheben, mit Salz & Pfeffer abschmecken und das ganze mit Sonnenblumenöl vermischen, bis ihr eine schöne Pesto Konsistenz habt.

Die Zwiebel in dünnen Ringe schneiden, 2 Knoblauchzehen hacken und den Mozzarella in Scheiben schneiden.

Den Pizzateig mit Tomatensosse, Knoblauch, Mozzarella und Zwiebeln belegen und 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 220° Grad (Ober- und Unterhitze) backen.

Die fertige Pizza mit den Tomaten belegen (nicht mit zuviel Flüssigkeit), Pesto rüber geben und mit Kresse bestreuen.

Das Pesto hält sich, wenn die Oberfläche mit Öl bedeckt ist, eine Woche im Kühlschrank. Ihr solltet also eigentlich soviel Pesto haben, dass ihr für den nächsten faulen Pasta Abend gleich mit versorgt seid.

Inspiriert von Sophia von ButterInMyVeins

Hot Chili Salsa // mal schnell etwas deftiges zwischen Plaetzchen und Marzipan

Na, hängen Euch die Plätzchen, das Marzipan und der Geruch von Zimt und Co. schon aus den Ohren raus?
Dann macht es Euch gemütlich, denn hier gibt es nun eine leckere Salsa, die nüschts mit Weihnachten zu tun hat. Macht sich aber sicher an Silvester ganz gut 🙂

Neben dem leckeren Obatzda sollte es am Geburtstag vom O. noch ein wenig zum Knabbern geben. Da fiel mir die Salsa sein, die vor Monaten bei Julia gesehen hatte. Schnell gemacht ist sie und so ein Topf Salsa geht ja eigentlich immer.

Also, Zutaten zusammen gesucht, Messer raus, Herd an und los geht es.

Hot Chili Salsa


Zutaten für ca 400 Gramm Salsa

  • 1 Dose gehackte Tomaten (Bio)
  • 1 rote Zwiebel fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 1 Chilli (ich hatte eine kleine Thailändische mit ordentlich Feuer)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • 10 Blätter Basilikum gehackt oder zerrissen.


Zubereitung:

In einem Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den gehackten Knoblauch hinzugeben und kurz mitdünsten. Tomatenmark hinzugeben und schmoren lassen, bis es anfängt zu duften (so verliert es ein wenig der Säure). Honig und die Dose Tomaten hinzugeben, durchrühren und aufkochen. In der Zwischenzeit die Chili waschen und fein hacken – ggf. Gummihandschuhe anziehen – und zu den Tomaten geben. Die Masse ohne Deckel ca. 30 Minuten köcheln lassen und zwischendurch immer mal umrühren. Wenn die Konsistenz gut ist, könnt ihr den Topf vom Herd nehmen. Bei Bedarf mit einem Stabiler kurz pürieren – je nachdem, welche Zustand der Tomaten ihr so bevorzugt und das Basilikum unterheben. Die Salsa lauwarm oder kalt servieren.

Schmeckt sehr gut zu Nachos 🙂

Hot Chili Salsa

Quelle: German Abendbrot - Hot Chili Salsa

One Pot Pasta oder wie bringe ich eine italienische Nonna um den Verstand

Das Leben als Blogger ist manchmal wirklich unterhaltsam. Die Diskussionen die hier und dort entstehen, erinnern mich manchmal an meine Zeit als Teenie, als alle Mädels sich sofort angegriffen fühlten, zickten oder beleidigt waren – ja, Hormone sind schon was ganz tolles. 

Ähnliche Verhaltensweisen spielten sich ab, als Arne seine ‚One Pot Pasta nach Martha Stewart‘ veröffentlichte. Martha wurde sogleich als Engländerin die keine Ahnung hat tituliert, das Rezept mit den Worten ‚grauenhaft‘ abgetan und Mann mutmaßte, dass man in Italien  von der Nonna mit dem Nudelholz vertrimmt werden würde

Ich behalte mir solche Urteile ja gerne vor, bis ich mir ein eigenes Bild machen konnte und ich muss sagen, Martha (dir Amerikanerin ist) hatte da eine gar nicht so schlechte Idee. Die Aromen der Zutaten gehen ins Wasser und von dort direkt in die Nudeln.

Fazit: Es hat uns geschmeckt und wir werden die ‚One Pot Pasta‘ wieder machen.

Pot auf n Herd, Zutaten hinein, 10 Minuten warten, Parmesan drüber, Wein einschenken – Essen fertig!

Hier das grauenhafte Rezept für leckere Pasta:

Zutaten für 2 Portionen:

  • 250 Gramm Pasta
  • 250 Cramm Cocktailtomaten (halbiert) plus ein paar zur Garnitur
  • 1 Zwiebel (in Würfeln)
  • 3 Knoblauchzehen (in Würfeln)
  • 1 guten Teelöffel Oregano
  • 1 Prise Peperoncini
  • 770 ml kochendes Wasser
  • Salz & Pfeffer
  • 8 Basilikum Blätter plus ein paar zur Garnitur

Zubereitung:

Alles in einen Topf werfen (logisch, deshalb heisst es ja auch One Pot), Herd an, Kochen lassen, gemäß Anleitung auf der Nudelpackung köcheln lassen (Die Nudeln sollten zügig im Wasser sein, also, wenn ihr Spaghetti oder ähnliche Pasta nehmt, ein wenig mit sanftem Druck nachhelfen und bitte NICHT die Nudeln durchbrechen). Durch ein Sieb geben, falls noch etwas restliches Wasser vorhanden ist. Auf Teller verteilen, salzen, pfeffern, ein paar Blätter Basilikum, wer mag nimmt noch Parmesan oder Pecorino. Fertig.

Ich habe noch ein paar Tomätchen in einer Pfanne geschwenkt, die wurden warm auf die Spaghetti gesetzt – das war eine super Kombi 🙂

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Geröstete Pinienkerne kann ich mir auch sehr gut vorstellen.

Lasst es Euch schmecken 🙂

Quelle: The Vegetarian Diaries

getrocknete Tomaten im Glas

Eines meiner liebsten Kochbücher ist ‚Home made Sommer‘ von Yvette van Boven. Dieses Buch ist wunderbar gestaltet und beinhaltet viele schöne Rezepte… Aber dazu wird es an anderer Stelle und zu einem anderen Zeitpunkt mehr geben 🙂

Aus unserem Urlaub in Italien habe ich 1 Kilo von den leckeren Cherry Tomaten mitgenommen, um diese dann hier zu getrockneten Tomaten zu verarbeiten. Nachdem ich schon vor Monaten ein Glas für das Geschenk meiner Mutter zubereitet hatte, welches geöffnet und quasi umgehend verputzt wurde, weil sie so lecker waren, hatte ich ausreichend Grund für die Produktion von Nachschub.

Die Tomaten halten sich im Kühlschrank ca. 6 Wochen, wenn sie vorher nicht eh schon alle sind.

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Zutaten:

  • 1 Kilo Cherry Tomaten
  • 1 EL Oregano
  • 1 EL Thymian
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf einem Backblech verteilen (die Menge sollte für genau ein Blech reichen).

Den Ofen auf 120° Heissluft aufheizen.

Die Knoblauchzehen fein hacken und mit dem Thymian und dem Oregano über den Tomaten verteilen. Mit ein wenig Olivenöl beträufeln und auf mittlerer Schiene ca 2,5 Stunden trocknen lassen. Zwischendurch immer mal den Ofen kurz öffnen um die Feuchtigkeit raus zu lassen und bei der Gelegenheit nach dem Rechten sehen, nicht das die Tomätchen verbrennen.

Anschliessend die Tomaten in ein sterilisiertes Glas geben (wie ich das mache könnt ihr ausgiebig hier nachlesen: *klick*) und soviel Olivenöl dazugeben, bis die Tomaten gut bedeckt sind. Das Glas nun ein paar Mal auf den Küchentresen klopfen, um die Luft heraus zu bekommen. Die Gläser anschliessend verschliessen und im Kühlschrank lagern.

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Quelle: Home made Sommer von Yvette van Boven

schnelles Tomaten ‚Pesto‘

Montags mal schnell in den Pasta Himmel, das geht mit diesem lecker schmecker Pesto, welches ich bei Ann-Kathrin gefunden und leicht abgewandelt habe.

Es hat uns sehr gut geschmeckt, leider war keine Zeit die Teller zu fotografieren, daher müsst ihr mit dem Bild meiner ‚Mittagessen im Büro‘ Schale vorlieb nehmen und Euch den Rest denken.

Der Clou ist, dass das Pesto nicht so ölhaltig ist, wie die ’normalen‘ Pestos, die man so kennt.

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Zutaten

  • 250 Gramm aromatische, eher kleine, Tomaten
  • 3 EL Pinienkerne
  • 30 Gramm Pecorino
  • 1 Knoblauchzehe fein gehackt
  • 1 TL getrockneten Thymian oder frischen
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 Bund Basilikum

Zubereitung

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Tomaten waschen, halbieren und in eine Auflaufform – mit der Schnittfläche nach oben – legen. Den gehackten Knoblauch und Thymian drauf verteilen, Salzen, Pfeffern und mit 2 EL Olivenöl beträufeln.SONY DSC
Das Blech in den Ofen schieben (mittlere Höhe) und ca 30 Minuten brutzeln lassen – aufpassen dass die Tomaten nicht verbrennen.

In der Zwischenzeit könnt ihr das Nudelwasser aufsetzen und die Pinienkerne in einer Pfanne, ohne Öl, ein paar Minuten bei mittlerer Hitze schwenken (Vorsicht! die leckeren Kerne verbrennen schnell)

Ein paar Tomaten, Pinienkerne und Basilikumblätter bei Seite stellen.
Die übrigen Tomaten samt der Flüssigkeit, Basilikum, Pinienkerne und Pecorino in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer zu einer homogenen Masse pürieren.

Die Nudeln in dem Pesto schwenken und mit ein wenig Basilikum, ein paar Tomaten und Pinienkernen anrichten. Dazu ein Glas Rotwein und die Welt ist schön!

Quelle: Penne im Topf - Pasta mit Pesto von Ofentomaten